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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2023

Liebe kommt und geht wie der Wind

Die Melodie von rotem Ahorn
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Ich bin immer noch sehr begeistert von diesem malerischen Buchcover. Es spiegelt die japanische Kultur wunderbar wieder und macht Lust hinein zu schauen.

In dem Roman "Die Melodie von rotem Ahorn" von ...

Ich bin immer noch sehr begeistert von diesem malerischen Buchcover. Es spiegelt die japanische Kultur wunderbar wieder und macht Lust hinein zu schauen.

In dem Roman "Die Melodie von rotem Ahorn" von Sven Jähnel begegnen sich die beiden Deutschen Lisa und Nick zufällig in Nagoya. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch ob die Liebe von Dauer sein wird, muss sich erst mal noch beweisen, denn Nick ist lediglich für eine kurze Geschäftsreise in Japan.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man fliegt nur so durch die Seiten. Dies liegt vor allem an den kurzen und knackigen Kapiteln. Die Handlung wird abwechselnd von Nick und Lisa begleitet und aus der jeweiligen Perspektive beschrieben, sodass man bei beiden Charakteren einen tieferen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt bekommt.

Neben einer süßen (schicksalhaften?) Liebesgeschichte, bekommt man als Leser*in auch noch einen guten Einblick in das japanische Leben und macht ein bisschen Sightseeing durch Kyoto und Nagoya.

Fazit: Ich habe diesen kurzen Ausflug nach Japan sehr genossen und ein paar schöne Einblicke gewonnen. Allerdings ist mir beim Lesen der "Funke" nicht so ganz übergesprungen und ich fand die Liebesgeschichte zwischendurch ein bisschen zu Zufallsreich. Ein netter Reiseroman für Zwischendurch aber nichts, was man unbedingt lesen muss.

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Veröffentlicht am 18.04.2023

Spannender Ausflug nach Sylt

Schwarze Dünen
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In dem Roman "Schwarze Dünen" von Nina Ohlandt ermittelt der Kommissar John Benthien gemeinsam mit seiner neuen Staatsanwältin Sanna Harmstorf in einem rätselhaften Fall zu einem Flugzeugabsturz.

Zu Beginn ...

In dem Roman "Schwarze Dünen" von Nina Ohlandt ermittelt der Kommissar John Benthien gemeinsam mit seiner neuen Staatsanwältin Sanna Harmstorf in einem rätselhaften Fall zu einem Flugzeugabsturz.

Zu Beginn werden die Hauptcharaktere (jeweils vom anderen Charakter) vorgestellt. Die Handlung wird aus der Perspektive dieser erzählt. So gewinnt man als Leserin gute Einblicke in die Gefühle und Gedanken dieser.

Während der Aufklärung des Falls macht man eine kleine Reise über die Insel Sylt. Die Autorin schafft es durch ihre Erzählweise Urlaubsgefühle zu wecken. Man möchte am liebsten selbst hinfahren.

Man merkt bei diesem Roman stark, dass er auch dem vorherigen Roman aufbaut. Zwar werden die relevanten Details kurz nochmals erwähnt, damit man als Leser
in nicht verloren geht, ich hatte aber dennoch das Gefühl mitten in der Geschichte zu beginnen. Wen dies nicht stört, kann sich gerne auf diesen Krimi einlassen. Alle anderen sollten einen Roman eher einsteigen.

Der Sprachstil ist angenehm und flüssig. Ich hatte zudem nie das Gefühl, dass Langeweile aufkommt.

Positiv zu erwähnen ist, dass man merkt, dass sich die Autorin rund um das Thema Flugzeuge sowie die Wetterbedingungen auf Sylt informiert und eingelesen hat. Mir persönlich hat es sehr viel Spaß gemacht, den Erklärungen zu folgen.

Fazit: Ein netter und spannender Krimi für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 02.01.2023

Mit Tiefgang

Das fremde Kind. Wem kannst du trauen?
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In dem Roman "Das fremde Kind - Wem kannst du trauen?" von Charlotte Park zieht die frisch verheiratete Sarah mit ihrem Mann Tim und ihrer sechsjährigen Tochter Leonie von Hamburg in die Kleinstadt. Kurz ...

In dem Roman "Das fremde Kind - Wem kannst du trauen?" von Charlotte Park zieht die frisch verheiratete Sarah mit ihrem Mann Tim und ihrer sechsjährigen Tochter Leonie von Hamburg in die Kleinstadt. Kurz darauf begegnet sie auf dem Dachboden einem kleinen Mädchen, kaum älter als ihre eigene Tochter, das sich merkwürdig verhält.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm. Mit ein klein wenig Humor wird der Einzug in die neue Wohnung und der Familienalltag beschrieben. Die Dialoge mit der kleinen Tochter sind sehr authentisch und erinnern an eigene Dialoge mit Kindern in diesem Alter. Einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt bekommt der/die Leser*in von der Protagonistin Sarah. Dies gelingt der Autorin vor allem durch die gewählte Erzählung aus der Ich-Perspektive und gewinnt dadurch auch an Tiefgang.


Üblicherweise wird in dem Genre Thrillern viel Wert auf die Beschreibung der Handlung gelegt. In diesem Roman hingehen liegt der Fokus stärker auf den Figuren und deren Psyche. Ich würde daher eher von einem Psychothriller sprechen. Mich persönlich hat es daher ein bisschen gestört, dass dieses Buch als Thriller gekennzeichnet ist, weil ich mit einer ganz anderen Erwartungshaltung heran gegangen bin.

Ansonsten finde ich die Handlung sehr interessant erzählt. Zwischendurch hat mir jedoch ein wenig der Spannungsbogen gefehlt. Ich hatte den Eindruck, dass die eigentliche Handlung kaum Fortschritte macht und fand es ab und zu ein bisschen zäh.

Fazit: Ein netter Roman für Zwischendurch mit viel Tiefgang in die menschliche Psyche.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Guter Auftakt mit schwachem Ende

City of Storm and Thunder
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In dem Roman „City of Storm and Thunder“ von Manuela Elser schließt sich Rain den Rebellen an, um ihren Bruder aus der Haft des kaltblütigen Herrschers zu befreien. Auf ihrem Weg begegnet sie einigen Herausforderungen, ...

In dem Roman „City of Storm and Thunder“ von Manuela Elser schließt sich Rain den Rebellen an, um ihren Bruder aus der Haft des kaltblütigen Herrschers zu befreien. Auf ihrem Weg begegnet sie einigen Herausforderungen, aber auch dem Nebelkämpfer Kite, der ihr Herz im Sturm erobert.

Besonders beeindruckt hat mich der wortgewaltige und detaillierte Sprachstil sowie der atmosphärische Weltenbau, der mich beim Lesen die Zeit vergessen ließ. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Rain und Kite erzählt, was es abwechslungsreich und kurzweilig macht.

Ab der zweiten Hälfte hat es sich allerdings etwas in die Länge gezogen, weil mir überraschende Wendungen gefehlt haben. Insbesondere das Ende fand ich zu vorhersehbar und zu rasch und einfach gelöst.

Was mich sehr gestört hat, ist, dass viele erfundene Begrifflichkeiten für die magischen Fähigkeiten stets mit dem Wort „Storm“ angefangen haben, weshalb sie sehr ähnlich klingen und ich desöfteren durcheinander gekommen bin. Auch fand ich es ein wenig schwierig, sich in dieser fantastischen Welt zurecht zu finden, weil die Regeln der Magie oder die Weltordnung eher spärlich erzählt werden und meines Erachtens selbst mit der letzten Seite noch ein lückenhaftes Bild ergibt.

Enttäuschend fand ich zudem, dass die Charaktere ein bisschen geschwächelt haben. An manchen Stellen hätte ich mir mehr emotionalen Tiefgang gewünscht, um mit Rain und Kite mitfiebern zu können.

Fazit: Ein stürmischer Fantasy-Roman mit beeindruckendem Weltenbau, der allerdings ein paar Schwächen aufweist

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Veröffentlicht am 28.09.2023

Ganz nett aber langweilig

Fünf Quadratmeter Chaos, Freiheit & Liebe
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In dem Roman "Fünf Quadratmeter Chaos, Freiheit & Liebe: Travel. Love. Netherlands. (Weltweit verliebt)" von Finja Bergmann landet die durchgeplante Anna unverhofft im Vanlife. Dabei ist sie auf der Suche ...

In dem Roman "Fünf Quadratmeter Chaos, Freiheit & Liebe: Travel. Love. Netherlands. (Weltweit verliebt)" von Finja Bergmann landet die durchgeplante Anna unverhofft im Vanlife. Dabei ist sie auf der Suche nach sich selbst.

Der Schreibstil ist ganz flüssig, rutscht aber ab und zu in den Jugendstil Slang. Auch wiederholen sich die Beschreibungen oft.

Die Handlung ist ganz nett. Eine süße Liebesgeschichte rund um eine Midlife-Crisis. Allerdings haben mir persönlich überraschende Wendungen gefehlt. Die Geschichte schwimmt wie ein Segelschiff auf ruhiger See: Es passiert einfach nichts besonderes oder überraschendes. Auch der Tiefgang fehlt hier völlig. Mit der Hauptfigur Anna wurde ich bis zum Ende nicht richtig warm. Ich finde sie an vielen Stellen unhöflich und unsympathisch.

Fazit: Nette Idee aber eher magere Umsetzung der Handlung und der Figuren. Irgendwie ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Schade.

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