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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.10.2023

Spannender New Adult Roman mit wunderschönem Setting

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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Vor 10 Jahren war Avery jeden Sommer auf der kleinen Insel Harbour Bridge, bis ein Sommer alles veränderte. Sie traf sich dort immer mit ihren besten Freundinnen, die sie dort kennenlernte, bis eine von ...

Vor 10 Jahren war Avery jeden Sommer auf der kleinen Insel Harbour Bridge, bis ein Sommer alles veränderte. Sie traf sich dort immer mit ihren besten Freundinnen, die sie dort kennenlernte, bis eine von ihnen verschwand. 10 Jahre später kommt Avery für ein Konzert mit ihrer Band auf die Insel zurück und es gibt eine neue Spur, wo Josie sein könnte. Und dann ist da auch noch Jake ihr Bandkollege, über den sie hinwegkommen möchte.

Der Schreibstil von Kristina Moninger hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen und ich bin super gut in die Geschichte reingekommen. Die Geschichte von Avery und Jake fand ich super spannend und ich bin schon sehr gespannt, was mit Josie passiert ist. Jake mochte ich leider nicht ganz so gerne und ich wurde nicht richtig warm mit ihm. Dafür mochte ich Avery umso lieber und habe sie sehr ins Herz geschlossen. Das Setting auf der kleinen Insel ist ein absoluter Traum und ich hatte teilweise das Gefühl selbst dort zu sein. Freue mich schon sehr in den weiteren Bänden wieder nach Harbour Bridge zurückzukehren.

Insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.10.2023

Schöne Wohlfühlgeschichte in Flensburg

Sonnenküsse
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Aline findet in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter Briefe, die von einem "J" unterzeichnet wurden, der ihr Vater sein könnte. Diesen hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter hat so gut wie gar nichts ...

Aline findet in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter Briefe, die von einem "J" unterzeichnet wurden, der ihr Vater sein könnte. Diesen hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter hat so gut wie gar nichts über ihn erzählt. Aline beschließt nach ihm zu suchen und reist nach Flensburg um dort in einer Brauerei zu arbeiten um mehr über ihm herauszufinden. Dort trifft sie aber zunächst nicht auf Jens, den sie eigentlich sucht, sondern auf Tom, der ihr Herz höher schlagen lässt.

Auch in diesem Buch mochte ich den Schreibstil von Svenja Lassen wieder sehr gerne und bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich liebe ihre bildliche Sprache, die direkt Kopfkino bei mir auslöst. Die einzelnen Szenen konnte ich mir so gut vorstellen und hatte den Strand und das Meer direkt vor Augen. Das Setting in Flensburg am Meer ist auch einfach nur ein Traum und die Szenen beim Surfen fand ich so, so schön. Was mir an der Geschichte ein wenig gefehlt hat war Spannung, ich hätte mir hier noch ein bisschen mehr überraschende Wendungen gewünscht. Nichts desto trotz ist es eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte zum Träumen. Vor allem das Ende konnte mich sehr berühren und ich hatte Gänsehaut. Die Charaktere konnten mich nicht ganz so packen und ab und zu fand ich, dass Aline ein bisschen überreagiert hat. Leider konnte ich nicht ganz so gut mit ihnen mitfühlen, aber das ist persönliche Geschmackssache. Die angesprochenen Themen fand ich gut und ich fand auch dass diese trotz Trauer und Verlust nicht zu bedrückend waren. Die Entwicklung von Aline stand im Vordergrund und wie sie sich nach dem Tod ihrer Mutter zurück ins Leben kämpft.

Insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Spannende Geschichte mit Social Media Thema

Forget me Someday
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Alena, eine bekannte Beauty Bloggerin, möchte in Hamburg einen Neuanfang ohne Social Media wagen. Da die Studiengebühren für sie zu teuer sind, bewirbt sie sich für ein Stipendium. In der Endrunde dafür ...

Alena, eine bekannte Beauty Bloggerin, möchte in Hamburg einen Neuanfang ohne Social Media wagen. Da die Studiengebühren für sie zu teuer sind, bewirbt sie sich für ein Stipendium. In der Endrunde dafür muss sie allerdings eine Aufgabe erfüllen und zwar einen Nachruf für den erfolgreichen Youtuber Kill verfassen. Dieser ist allerdings überhaupt nicht tot und die beiden begegnen sich bei einem riskanten Video von ihm, weil Alena mehr über ihn herausfinden möchte.

Forget me someday ist eine sehr moderne Geschichte mit dem Hauptthema Social Media. Ich fand, dass dieses super gut umgesetzt wurde und man auch die Schattenseiten davon gesehen hat. Alenas Account wurde hauptsächlich von ihrer Mutter gemanaged und sie stand schon als Kind im Rampenlicht. Dieses Thema ist total wichtig und war mal was ganz anderes im New Adult Bereich. Die erste Hälfte konnte mich nicht ganz so überzeugen, irgendwie konnte ich noch keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Kill fand ich mit seinen riskanten Challenges eher unsympathisch und verrückt. Auch ein bisschen komisch fand ich, dass Alena immer mal wieder Fakten über Tiere genannt hat, die so überhaupt nicht zur Story gepasst haben. Das war zwar irgendwie auch humorvoll, aber trotzdem nicht ganz meins. Das änderte sich aber alles mit der zweiten Hälfte und ich war komplett in der Geschichte gefangen. Sie nahm eine komplett andere Wendung als ich erwartet hätte und wurde noch ein bisschen ernster und trauriger. Ich war komplett überrascht und fands richtig gut, dass auch noch ein anderes wichtiges Thema angesprochen wurde. Im weiteren Verlauf mochte ich Kill auch immer mehr und konnte ihn verstehen, warum er diese Challenges macht. Das Ende hat mir total gut gefallen und es hätte nicht perfekter sein können.

Von mir gibts eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Eine Fake-Dating Wohlfühlgeschichte

A Place to Shine
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Als Poppy nach Hause fährt, kommt sie an einem Unfall vorbei. Im Wagen sitzt niemand anderes als der bekannte Countrystar Trace, der vor einigen Jahren einen Song über sie geschrieben hat. Sie kümmert ...

Als Poppy nach Hause fährt, kommt sie an einem Unfall vorbei. Im Wagen sitzt niemand anderes als der bekannte Countrystar Trace, der vor einigen Jahren einen Song über sie geschrieben hat. Sie kümmert sich um ihn und wird als seine Freundin gehalten - und dann nimmt das Chaos seinen Lauf, denn die Presse wird sehr aufdringlich und die beiden gehen einen Deal ein.

Es war sehr schön wieder zurück in Palisade auf der Cherry Hill Farm zu sein. A place to shine ist wieder ein richtiges Wohlfühlbuch, das man nur so genießen kann. Der Schreibstil von Lilly Lucas ist einfach einzigartig und ich hatte direkt wieder ein Kopfkino. Diesmal handelt es sich um eine Fake-Dating Geschichte, was auch immer sehr humorvoll ist. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und zwischen Trace und Poppy lief auch nicht immer alles gut, denn Poppy war immer noch sauer auf ihn, dass er damals einen Song über sie veröffentlicht hat. Die Mischung zwischen Knistern und so ein kleines bisschen Hass fand ich ganz gut. Mir hat nur ein bisschen das Besondere an der Geschichte gefehlt. Hätte mir vielleicht noch den ein oder anderen überraschenden Moment gewünscht. Schade, dass das schon der Abschluss der Reihe war. Ich hätte sehr gerne noch mehr über die Cherry Hill Farm gelesen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2023

Sehr erschütterndes Jugendbuch

Tokioregen
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Es geht um Malu, die in Tokio einen Schüleraustausch machen darf. Dort lernt sie Kentaro kennen, der ihr sein eigenes und sehr besonderes Tokio zeigt. Die Stadt überzeugt Malu komplett und auch Kentaro ...

Es geht um Malu, die in Tokio einen Schüleraustausch machen darf. Dort lernt sie Kentaro kennen, der ihr sein eigenes und sehr besonderes Tokio zeigt. Die Stadt überzeugt Malu komplett und auch Kentaro lässt sie immer weiter an sich ran. Doch dann kommt es zur Katastrophe und Tokio ist nicht mehr so, wie es einmal war.

Besonders überzeugt hat mich im Buch die Beschreibung der Stadt Tokio. Ich hatte beim Lesen das Gefühl als wäre ich selbst dort. Man erfährt super viel über die japanische Kultur und man merkt, dass die Autorin die Stadt liebt. Den Schreibstil mochte ich auch super, super gerne und er hat mich sehr begeistert. Es ist ein erschütterndes und auch tragisches Jugendbuch, das ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Die Rückblicke fand ich manchmal ein bisschen verwirrend. Die Geschichte rund um Kentaro und Malu ist total spannend und ich wusste bis zu den letzten Seiten nicht, wie es enden wird. Am süßesten fand ich Haruto, den kleinen Gastbruder von Malu. Die Katze Bratto Pitto der Gastfamilie war auch so so süß. Ich fand zwar, dass es zwischen Kentaro und Malu ein bisschen zu schnell ging, aber trotzdem mochte ich die Anziehung zwischen ihnen. Die Aussage hinter der Geschichte fand ich super: „Wer sucht, der findet“. Wenn ihr so richtig überrascht werden wollt, würde ich euch empfehlen den Klappentext nicht zu lesen.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung. 4/5 Sterne.