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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2023

Ein Buch mit einem wichtigen Thema

Nur ein wenig Angst
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Der fast 18 jährige Cornelius geht noch zur Schule und lebt sein Leben. Bis er eine Übelkeit bekommt, die nicht mehr weggeht. Er merkt, dass er nicht krank ist, sondern Angst hat. Diese Angst erschwert ...

Der fast 18 jährige Cornelius geht noch zur Schule und lebt sein Leben. Bis er eine Übelkeit bekommt, die nicht mehr weggeht. Er merkt, dass er nicht krank ist, sondern Angst hat. Diese Angst erschwert ihm sein Leben und er hat Angst seinen Freunden davon zu erzählen.

Nur ein wenig Angst ist ein ganz besonders Buch mit einem sehr besonderem Layout. Die einzelnen Seiten haben größtenteils relativ wenig Text, was die Wichtigkeit des Themas und die Bedeutung von Cornelius Angst noch verstärkt. Es ist keine leichte Geschichte und ich fand sie schon auch bedrückend und aufwühlend. Man begleitet Cornelius mit seiner Angst und diese wird auch sehr deutlich beschrieben. Der Fokus liegt voll und ganz auf dem Protagonisten und seiner Angst. Ich hätte gerne noch mehr über ihn erfahren, z. B. wie es ihm in seiner Vergangenheit ging, etc. Das angesprochene Thema ist super wichtig und auch, dass man sich Hilfe sucht, wenn man merkt es geht nicht mehr. Die Message hinter dem Buch hat mir sehr gut gefallen, ich hätte mir die ganze Geschichte nur noch ausführlicher gewünscht. Diese war schon eher kurz, dafür aber auf den Punkt gebracht.

Ein Buch über Mental Health. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.10.2023

Sehr sanfter New Adult Roman

Wo sich Licht im Wasser bricht (Westcoast Skies 1)
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Enya ist auf der Suche nach Unabhängigkeit und sie fährt mit ihrem Camper an die Küste von San Diego. Im Wasser fühlt sie sich frei, doch sie kann leider nicht schwimmen und versinkt in den Wellen. Gerettet ...

Enya ist auf der Suche nach Unabhängigkeit und sie fährt mit ihrem Camper an die Küste von San Diego. Im Wasser fühlt sie sich frei, doch sie kann leider nicht schwimmen und versinkt in den Wellen. Gerettet wird sie von Jonah, dem sie dann auch später wieder gegenübersteht. Jonah ist sehr schweigsam und scheint etwas zu verbergen. Doch Enya kann hinter seine Mauern blicken und versteht in besser als jeder andere.

Wo sich Licht im Wasser bricht ist eine sehr sanfte und poetische Geschichte, die das Rauschen der Wellen in den Ohren klingen lässt. Das Setting an der Küste von San Diego ist ein Traum und ich hatte die ganze Zeit das Wellenrauschen im Ohr und das Meer vor Augen. Die Liebe zum Wasser und zum Meer wird in dieser Geschichte sehr deutlich und sie spielt eine sehr große Rolle bei beiden Protagonisten. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider nicht ganz leicht gefallen, denn mir war das Buch am Anfang etwas zu ruhig. Es ist kaum was passiert und ich hätte mir mehr Handlung gewünscht. Ich glaube auf die Geschichte muss man sich so richtig einlassen und sich einfach zwischen den Zeilen treiben lassen. Enya und Jonah sind sehr ruhige, sanfte und sensible Charaktere, die mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen sind. Besonders gut fand ich das Thema rund um Jonah in die Geschichte eingearbeitet und das Meer und die Stille beim Tauchen hat so eine noch größere Bedeutung. Ich hätte mir nur ein bisschen mehr Spannung gewünscht, denn für mich plätscherte die Geschichte an manchen Stellen so dahin. Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und mich ein bisschen sehr in die Küste von San Diego verliebt.

Von mir gibt es 4/5 Sterne und wer eine ruhige, sanfte und poetische Geschichte sucht ist in diesem Buch genau richtig.

Veröffentlicht am 22.10.2023

Spannender New Adult Roman mit wunderschönem Setting

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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Vor 10 Jahren war Avery jeden Sommer auf der kleinen Insel Harbour Bridge, bis ein Sommer alles veränderte. Sie traf sich dort immer mit ihren besten Freundinnen, die sie dort kennenlernte, bis eine von ...

Vor 10 Jahren war Avery jeden Sommer auf der kleinen Insel Harbour Bridge, bis ein Sommer alles veränderte. Sie traf sich dort immer mit ihren besten Freundinnen, die sie dort kennenlernte, bis eine von ihnen verschwand. 10 Jahre später kommt Avery für ein Konzert mit ihrer Band auf die Insel zurück und es gibt eine neue Spur, wo Josie sein könnte. Und dann ist da auch noch Jake ihr Bandkollege, über den sie hinwegkommen möchte.

Der Schreibstil von Kristina Moninger hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen und ich bin super gut in die Geschichte reingekommen. Die Geschichte von Avery und Jake fand ich super spannend und ich bin schon sehr gespannt, was mit Josie passiert ist. Jake mochte ich leider nicht ganz so gerne und ich wurde nicht richtig warm mit ihm. Dafür mochte ich Avery umso lieber und habe sie sehr ins Herz geschlossen. Das Setting auf der kleinen Insel ist ein absoluter Traum und ich hatte teilweise das Gefühl selbst dort zu sein. Freue mich schon sehr in den weiteren Bänden wieder nach Harbour Bridge zurückzukehren.

Insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.10.2023

Schöne Wohlfühlgeschichte in Flensburg

Sonnenküsse
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Aline findet in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter Briefe, die von einem "J" unterzeichnet wurden, der ihr Vater sein könnte. Diesen hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter hat so gut wie gar nichts ...

Aline findet in der Wohnung ihrer verstorbenen Mutter Briefe, die von einem "J" unterzeichnet wurden, der ihr Vater sein könnte. Diesen hat sie nie kennengelernt und ihre Mutter hat so gut wie gar nichts über ihn erzählt. Aline beschließt nach ihm zu suchen und reist nach Flensburg um dort in einer Brauerei zu arbeiten um mehr über ihm herauszufinden. Dort trifft sie aber zunächst nicht auf Jens, den sie eigentlich sucht, sondern auf Tom, der ihr Herz höher schlagen lässt.

Auch in diesem Buch mochte ich den Schreibstil von Svenja Lassen wieder sehr gerne und bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich liebe ihre bildliche Sprache, die direkt Kopfkino bei mir auslöst. Die einzelnen Szenen konnte ich mir so gut vorstellen und hatte den Strand und das Meer direkt vor Augen. Das Setting in Flensburg am Meer ist auch einfach nur ein Traum und die Szenen beim Surfen fand ich so, so schön. Was mir an der Geschichte ein wenig gefehlt hat war Spannung, ich hätte mir hier noch ein bisschen mehr überraschende Wendungen gewünscht. Nichts desto trotz ist es eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte zum Träumen. Vor allem das Ende konnte mich sehr berühren und ich hatte Gänsehaut. Die Charaktere konnten mich nicht ganz so packen und ab und zu fand ich, dass Aline ein bisschen überreagiert hat. Leider konnte ich nicht ganz so gut mit ihnen mitfühlen, aber das ist persönliche Geschmackssache. Die angesprochenen Themen fand ich gut und ich fand auch dass diese trotz Trauer und Verlust nicht zu bedrückend waren. Die Entwicklung von Aline stand im Vordergrund und wie sie sich nach dem Tod ihrer Mutter zurück ins Leben kämpft.

Insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Spannende Geschichte mit Social Media Thema

Forget me Someday
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Alena, eine bekannte Beauty Bloggerin, möchte in Hamburg einen Neuanfang ohne Social Media wagen. Da die Studiengebühren für sie zu teuer sind, bewirbt sie sich für ein Stipendium. In der Endrunde dafür ...

Alena, eine bekannte Beauty Bloggerin, möchte in Hamburg einen Neuanfang ohne Social Media wagen. Da die Studiengebühren für sie zu teuer sind, bewirbt sie sich für ein Stipendium. In der Endrunde dafür muss sie allerdings eine Aufgabe erfüllen und zwar einen Nachruf für den erfolgreichen Youtuber Kill verfassen. Dieser ist allerdings überhaupt nicht tot und die beiden begegnen sich bei einem riskanten Video von ihm, weil Alena mehr über ihn herausfinden möchte.

Forget me someday ist eine sehr moderne Geschichte mit dem Hauptthema Social Media. Ich fand, dass dieses super gut umgesetzt wurde und man auch die Schattenseiten davon gesehen hat. Alenas Account wurde hauptsächlich von ihrer Mutter gemanaged und sie stand schon als Kind im Rampenlicht. Dieses Thema ist total wichtig und war mal was ganz anderes im New Adult Bereich. Die erste Hälfte konnte mich nicht ganz so überzeugen, irgendwie konnte ich noch keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Kill fand ich mit seinen riskanten Challenges eher unsympathisch und verrückt. Auch ein bisschen komisch fand ich, dass Alena immer mal wieder Fakten über Tiere genannt hat, die so überhaupt nicht zur Story gepasst haben. Das war zwar irgendwie auch humorvoll, aber trotzdem nicht ganz meins. Das änderte sich aber alles mit der zweiten Hälfte und ich war komplett in der Geschichte gefangen. Sie nahm eine komplett andere Wendung als ich erwartet hätte und wurde noch ein bisschen ernster und trauriger. Ich war komplett überrascht und fands richtig gut, dass auch noch ein anderes wichtiges Thema angesprochen wurde. Im weiteren Verlauf mochte ich Kill auch immer mehr und konnte ihn verstehen, warum er diese Challenges macht. Das Ende hat mir total gut gefallen und es hätte nicht perfekter sein können.

Von mir gibts eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.