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Veröffentlicht am 05.12.2023

Ein Tageshoroskop der anderen Art

Aszendent zum Happy End
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Klappentext:

Eigentlich glaubt Anja nicht an die Macht der Sterne. Als ihr Tageshoroskop ihr voraussagt, dass sie eine wichtige Beförderung nicht bekommt, ihr Freund sie betrügt und ihr Freundeskreis ...

Klappentext:

Eigentlich glaubt Anja nicht an die Macht der Sterne. Als ihr Tageshoroskop ihr voraussagt, dass sie eine wichtige Beförderung nicht bekommt, ihr Freund sie betrügt und ihr Freundeskreis sie vergessen hat, lacht sie zunächst darüber. Als sich dann jedoch alles bewahrheitet, beschließt sie kurzerhand, ein Experiment zu starten: Innerhalb von sechs Wochen will sie den Mann ihres Lebens finden – und sich dabei ausschließlich auf Tarotkarten und ihr Horoskop verlassen. Doch ausgerechnet bei dem Mann, der ihr Herz höherschlagen lässt, könnte das Verdikt der Sterne nicht deutlicher sein: Als Wassermann ist er absolut tabu für sie. Sticht ihr Herz die Sterne?

"Aszendent zum Happy End" von Christina Rentzing entführt die Leser*innen in eine Welt romantischer Gefühle und die astronomische Suche nach der großen Liebe. Dieser Roman erzählt die Geschichte von zwei Seelen, die durch Zufall oder Schicksal zueinander finden. Die Geschichte ist eine süße und herzerwärmende Suche nach Liebe und Freundschaft mit meteorologischer Hilfestellung. Vor Allem zur aktuellen kalten Jahreszeit ist dieses Buch eine tolle Abwechslung.

Christina Rentzing erschafft authentische Charaktere, deren Emotionen und Handlungen zum schmunzeln einladen. Die Protagonistin Anja wird mit Tiefe und Nuancen dargestellt, was ihre Entwicklung über die Kapitel hinweg glaubwürdig und mitfühlend macht. Auch die Freunde von Anja und die Männerwelt sind authentisch und machen den Roman kurzweilig und lebhaft.

Der Roman spielt in Aachen. Diese Stadt wird so liebevoll beschrieben und trägt zur romantischen Atmosphäre des Romans bei, sodass Aachen definitiv ein paar Stufen höher auf meiner Bucket-List gerutscht ist. Christina Rentzing gelingt es, die Umgebung so zu gestalten, dass sie nicht nur als Hintergrund, sondern als aktiver Bestandteil der Handlung fungiert und die Gefühle der Charaktere verstärkt.

Die Autorin schafft es, die richtige Balance zwischen Romantik, Dramatik und leichten humorvollen Momenten zu finden, was dem Buch eine Leichtigkeit verschafft.

"Aszendent zum Happy Ende" ist eine gelungene romantische Lektüre für Leser, die sich nach einer herzerwärmenden Geschichte für die dunkle Jahreszeit sehnen. Christina Rentzing beweist mit diesem Werk ihre Fähigkeit, den Zauber der Liebe bzw. die Magie des Schicksals einzufangen.....oder war es dich kein Schicksal?! :)

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Veröffentlicht am 06.10.2023

Wer ist der geheimnisvolle 4. King?

Very Bad Truth
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Klappentext:
Du hast um die Lügen gebettelt, wie du jetzt um die Wahrheit bettelst. Und einem Betteln können wir einfach nicht widerstehen …

Mables erstes Studienjahr neigt sich dem Ende zu, aber es sind ...

Klappentext:
Du hast um die Lügen gebettelt, wie du jetzt um die Wahrheit bettelst. Und einem Betteln können wir einfach nicht widerstehen …

Mables erstes Studienjahr neigt sich dem Ende zu, aber es sind nicht ihre Prüfungen, die sie herausfordern. Das Spiel um ihr Herz erreicht ein neues Level. Wenn zuvor Lügen, Tricks und Täuschungen die Waffen der Kings waren, konfrontieren sie Mable nun mit der Wahrheit.
Welche Geheimnisse hat Sylvian die gesamte Zeit über verborgen?
Ist Reece derjenige, für den ihn alle halten?
Wer ist Zayn wirklich?
Und was wird geschehen, wenn die tödliche Verbindung zwischen Mable und Jaxon ans Licht kommt
+++
Wieder einmal ist der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und sehr spicy. Mable ist immer noch im Spiel der Kings verwickelt...oder ist es gar kein Spiel mehr?
So langsam sollte Mable wissen, was sie will. Das stetige hin und her macht etwas müde. Ich hoffe, dass Mable hier für sich bald neue Prioritäten festsetzt.

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Veröffentlicht am 02.10.2023

Wenn der Vorhang sich hebt....

Das Theater am Park - Stimmen der Hoffnung
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Leonora die Tochter aus einer Theaterdynastie macht Anfang des 19 Jahrhunderts schwere Zeiten durch.

Als Tochter einer ranghohen Familie in Hannover werde gewissen Erwartungen an sie geknüpft, welche ...

Leonora die Tochter aus einer Theaterdynastie macht Anfang des 19 Jahrhunderts schwere Zeiten durch.

Als Tochter einer ranghohen Familie in Hannover werde gewissen Erwartungen an sie geknüpft, welche gesellschaftlicher Normen entsprechen. Doch Leonore sieht sich nicht als brave Hausfrau. Sie sieht ihre Zukunft im Theater, welches ihren Bruder versprochen ist.

Die Familie durchlebt schwere Schicksalsschläge und von einem auf den anderen Tag liegt es in der Hand der jungen Frau über Aufstieg oder Untergang der Familie zu entscheiden.



Mir hat das Thema des Buches sehr angesprochen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr bildhaft. Der Hauptcharakter ist sehr gut ausgearbeitet. Leider konnte ich einige Gefühlsregungen bzw. Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen und waren mir dann doch etwas zu oberflächlich. Allerdings hat es dem Lesefluss und der Geschichte an sich nicht geschadet. Das große Geheimnis um Frederik von Uhlenberg wird meiner Meinung nach zu kurz behandelt und ich hoffe, dass dies in den nächsten Büchern noch einen Aufhänger hierfür findet. Es ist schon komisch, dass die Autoritätspersonen um Leonore das Geheimnis ihres Verfahrens nicht verraten wollen und dies akzeptiert diese einfach ohne evtl. noch andere Personen hierzu zu befragen oder selbst hierzu zu recherchieren. Die Neugier der jungen Frau war mir hier zu lapidar.

Dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung der Reihe.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Ein Kampf um Gut und Böse

Cruel is the Light – Ihre Liebe ist groß, ihre Macht unendlich (Cruel is the Light 1)
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„Cruel Is the Light“ von Sophie Clark ist genau die Art von Romantasy, die einen sofort in eine düstere, funkelnde Parallelwelt zieht und dort erst einmal nicht mehr loslässt. Ein alternatives Europa im ...

„Cruel Is the Light“ von Sophie Clark ist genau die Art von Romantasy, die einen sofort in eine düstere, funkelnde Parallelwelt zieht und dort erst einmal nicht mehr loslässt. Ein alternatives Europa im ewigen Krieg zwischen Menschen und Dämonen bildet die Bühne für eine Geschichte, die ebenso brutal wie emotional aufgeladen ist.

Im Zentrum stehen zwei Figuren, die auf den ersten Blick kaum gemeinsam existieren könnten: Selene Alleva, eine disziplinierte, mächtige Exorzistin, und Jules Lacroix, ein vom Vatikan rekrutierter Waisenjunge mit mehr Fragen als Antworten. Ihre erste Begegnung ist geprägt von Misstrauen, Pflichtgefühl und der ständigen Gefahr, dass jeder falsche Schritt tödlich enden könnte. Und doch entwickelt sich genau daraus eine Dynamik, die das Herzstück des Romans bildet.

Besonders gelungen ist die Balance zwischen Action, Weltaufbau und emotionaler Spannung. Die Welt rund um den Vatikan, die Exorzisten und die dämonische Bedrohung wirkt komplex und atmosphärisch dicht, ohne den Leser zu überfordern. Gleichzeitig bleibt immer Raum für die Beziehung zwischen Selene und Jules, die sich langsam, widersprüchlich und sehr glaubwürdig entwickelt.

Das klassische „forbidden love“-Motiv wird hier nicht nur als romantisches Element genutzt, sondern ist eng mit der Handlung verwoben. Pflicht versus Gefühl, Loyalität versus Wahrheit, diese Konflikte ziehen sich konsequent durch die Geschichte und kulminieren in der wachsenden Erkenntnis, dass die vermeintliche Ordnung der Welt vielleicht auf Lügen gebaut ist.

Jules’ Entwicklung ist dabei besonders stark: Sein innerer Konflikt zwischen Glauben, Herkunft und Selbstbild verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Selene hingegen überzeugt durch ihre Stärke und gleichzeitige Verletzlichkeit, eine Figur, die nicht nur kämpft, sondern auch zweifelt.

Ein kleiner Kritikpunkt: Manche Aspekte des Worldbuildings wirken stellenweise etwas dicht gepackt, sodass man gelegentlich innehalten muss, um alles einzuordnen. Dafür entschädigt die Geschichte mit hohem Tempo, starken Szenen und einem durchgehend spürbaren Spannungsbogen.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Ganz gut

Tief unten im dunklen Wasser
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Mary Downing Hahn entführt ihre Leserinnen mit „Tief unten im dunklen Wasser“ erneut in eine spannende, mysteriöse Welt. Die 13-jährige Ali steht im Zentrum einer Geschichte voller Geheimnisse: Auf dem ...

Mary Downing Hahn entführt ihre Leserinnen mit „Tief unten im dunklen Wasser“ erneut in eine spannende, mysteriöse Welt. Die 13-jährige Ali steht im Zentrum einer Geschichte voller Geheimnisse: Auf dem Dachboden entdeckt sie ein altes Foto, das ihre Mutter und ihre Tante Dulcie zeigt – und eine mysteriöse dritte Person, die aus dem Bild herausgerissen wurde. Als Ali die Sommerferien mit Dulcie und deren Tochter Emma in Maine verbringt, wird die Vergangenheit greifbar, insbesondere durch die Begegnung mit Sissy, einem boshaften Mädchen, das mehr über das Foto zu wissen scheint.

Die Geschichte ist clever aufgebaut und hält die Spannung hoch: Die Leser
innen werden immer wieder in Alices Perspektive hineingezogen und fragen sich, wer die dritte Person ist und wie tief die dunklen Geheimnisse des Hauses reichen. Besonders gelungen ist die Atmosphäre des Hauses in Maine – man spürt förmlich die versteckten Winkel, die geheimnisvollen Räume und die Andeutungen von Gefahr.

Ein kleiner Wermutstropfen: Obwohl die Geschichte viele spannende Elemente enthält, fehlte mir persönlich der echte Grusel-Moment. Die Bedrohung durch Sissy und das Rätsel um das Foto erzeugen eher Spannung als Gänsehaut. Dennoch überzeugt Mary Downing Hahn durch die gut gezeichneten Charaktere, die nachvollziehbare Handlung und die geschickte Verknüpfung von Gegenwart und Vergangenheit.

„Tief unten im dunklen Wasser“ ist ein mitreißendes, geheimnisvolles Buch, das Fans von Rätseln und Familiengeheimnissen begeistern wird – auch wenn es nicht ganz so gruselig ist, wie der Klappentext verspricht.

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