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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2026

Ganz großes Flop

Women
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Auf „Women“ war ich sehr gespannt. Meine Erwartungen waren riesig und ich habe gehofft, durch das Buch zum nachdenken angeregt zu werden, etwas Neues zu lernen. Nach dem Lesen kann ich einfach nur sagen: ...

Auf „Women“ war ich sehr gespannt. Meine Erwartungen waren riesig und ich habe gehofft, durch das Buch zum nachdenken angeregt zu werden, etwas Neues zu lernen. Nach dem Lesen kann ich einfach nur sagen: Das war wohl nichts.

Während ich das Cover über alles liebe und mich auch die Leseprobe überzeugen konnte, hat es der Rest des Buches nicht. Der Schreibstil ist zwar gut, und es werden Themen behandelt, die mich sehr interessieren – dennoch konnte ich nichts mit dem Buch anfangen.

Bis zum Ende habe ich keinen Zugang zu der Protagonistin gefunden; ich konnte nicht mit ihr mitfühlen oder mich in sie hineinversetzen. Auch Finn fand ich komisch, ebenso einige der anderen Figuren. Die meiste Zeit habe ich nicht verstanden, warum die Prota tut, was sie tut und war vor allem genervt.

Zudem gab es für mich keinen erkennbaren roten fahren. Die Geschichte ist so dahin getröpfelt, ohne wirklichen Höhepunkt oder sonstige gespannte Ereignisse. Für mich war das ein ganz großes Flop. Ich vergebe 1,5 Sterne und empfehle „Women“ nicht weiter.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Das erste pola-Buch, das mich enttäuscht hat

Nowhere Heart Land
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Titel: Nowhere Heart Land
Autorin: Emily Marie Lara
Verlag: pola

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von NetGalley ]

„Nowhere Heart Land“ ist das Debüt der Autorin Emily Marie Lara. Es geht dabei um die 29-jährige ...

Titel: Nowhere Heart Land
Autorin: Emily Marie Lara
Verlag: pola

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von NetGalley ]

„Nowhere Heart Land“ ist das Debüt der Autorin Emily Marie Lara. Es geht dabei um die 29-jährige Rosa, die von London zurück in die deutsche Provinz ziehen muss, um sich um ihre demente Oma zu kümmern. In Deutschland angekommen wird sie aber von Erinnerungen aus ihrer Jugend überwältigt: an das Internat auf dem Nützenberg, an ihre viel zu früh verstorbene Mutter und an alte Freundinnen, die nicht mehr mit ihr reden wollen. Bald schon kann sie nicht mehr sagen, was Einbildung ist und was Wahrheit. Mit aller Kraft wehrt sie sich gegen das Erwachsenwerden, muss sich aber bald schon die Frage stellen: Möchte sie für immer in Erinnerungen an die Vergangenheit ertrinken oder ist das Leben in der Gegenwart doch irgendwie in Ordnung?

Auf Bookstagram habe ich viel, viel Gutes zu dem Buch gehört — einer der Gründe, aus denen ich so gespannt auf „Nowhere Heart Land“ war. Außerdem habe ich mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Doch manchmal täuscht das Äußere und andere Menschen haben andere Meinungen. So auch hier. Ich muss leider sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat.

Zunächst einmal ist da die Tatsache, dass 80% des Romans aus inneren Monologen und nur 20% aus Dialogen bestehen. Davon bin ich kein großer Fan, da sich das Lesen dann für mich bis in die Unendlichkeit zieht. Vor allem wenn die Monologe nur aus wirren Gedanken der Protagonistin bestehen.

Des weiteren finde ich, dass es einen Unterschied zwischen poetischer Sprache gibt und unnötigen inhaltslosen Sätzen. Ich habe immer wieder Seiten übersprungen, einfach weil ich vieles als aussagelos betrachtet habe. Es ging außerdem immer nur um dieselben drei Themen: das Internat, die Mutter oder die Freundinnen. Da hat sich vieles wiederholt.

Zudem hatte die Geschichte für mich keinen erkenntlichen roten Faden. Klar, es ging um den Werdegang der Protagonistin und das Erwachsenwerden — aber vieles war so zusammenhanglos und das Lesen hat sich angefühlt wie ein dahin Dümpeln. Ohne Richtung, ohne Plan.

Außerdem ist mir Rosa auch irgendwann auf die Nerven gegangen. Als Hauptcharakter fand ich sie nicht wirklich sympathisch; sie hat ständig Entscheidungen getroffen, die ich nicht verstanden habe, hat sich immer nur selbst bemitleidet und ihr Leben, das trotz allem toll sein könnte, mit Absicht ruiniert.

Einzig das Ende hat mich wieder aus dem Loch gezogen. Als Rosa endlich aktiv wurde und das Leben nicht einfach so an sich vorbeiziehen lassen hat, da hat mich das Buch dann doch nochmal gecatcht. Schlussendlich reicht ein gutes Ende aber nicht aus, um einen mittelmäßigen Start und eine langwierige Mitte wett zu machen. Deshalb kann ich dem Buch, so leid es mir auch tut, nur 1,5 Sterne geben. Ich empfehle es nicht weiter.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Das erste pola-Buch, das mich enttäuscht

Nowhere Heart Land
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Titel: Nowhere Heart Land
Autorin: Emily Marie Lara
Verlag: pola

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von Vorablesen ]

„Nowhere Heart Land“ ist das Debüt der Autorin Emily Marie Lara. Es geht dabei um die ...

Titel: Nowhere Heart Land
Autorin: Emily Marie Lara
Verlag: pola

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von Vorablesen ]

„Nowhere Heart Land“ ist das Debüt der Autorin Emily Marie Lara. Es geht dabei um die 29-jährige Rosa, die von London zurück in die deutsche Provinz ziehen muss, um sich um ihre demente Oma zu kümmern. In Deutschland angekommen wird sie aber von Erinnerungen aus ihrer Jugend überwältigt: an das Internat auf dem Nützenberg, an ihre viel zu früh verstorbene Mutter und an alte Freundinnen, die nicht mehr mit ihr reden wollen. Bald schon kann sie nicht mehr sagen, was Einbildung ist und was Wahrheit. Mit aller Kraft wehrt sie sich gegen das Erwachsenwerden, muss sich aber bald schon die Frage stellen: Möchte sie für immer in Erinnerungen an die Vergangenheit ertrinken oder ist das Leben in der Gegenwart doch irgendwie in Ordnung?

Auf Bookstagram habe ich viel, viel Gutes zu dem Buch gehört — einer der Gründe, aus denen ich so gespannt auf „Nowhere Heart Land“ war. Außerdem habe ich mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt. Doch manchmal täuscht das Äußere und andere Menschen haben andere Meinungen. So auch hier. Ich muss leider sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat.

Zunächst einmal ist da die Tatsache, dass 80% des Romans aus inneren Monologen und nur 20% aus Dialogen bestehen. Davon bin ich kein großer Fan, da sich das Lesen dann für mich bis in die Unendlichkeit zieht. Vor allem wenn die Monologe nur aus wirren Gedanken der Protagonistin bestehen.

Des weiteren finde ich, dass es einen Unterschied zwischen poetischer Sprache gibt und unnötigen inhaltslosen Sätzen. Ich habe immer wieder Seiten übersprungen, einfach weil ich vieles als aussagelos betrachtet habe. Es ging außerdem immer nur um dieselben drei Themen: das Internat, die Mutter oder die Freundinnen. Da hat sich vieles wiederholt.

Zudem hatte die Geschichte für mich keinen erkenntlichen roten Faden. Klar, es ging um den Werdegang der Protagonistin und das Erwachsenwerden — aber vieles war so zusammenhanglos und das Lesen hat sich angefühlt wie ein dahin Dümpeln. Ohne Richtung, ohne Plan.

Außerdem ist mir Rosa auch irgendwann auf die Nerven gegangen. Als Hauptcharakter fand ich sie nicht wirklich sympathisch; sie hat ständig Entscheidungen getroffen, die ich nicht verstanden habe, hat sich immer nur selbst bemitleidet und ihr Leben, das trotz allem toll sein könnte, mit Absicht ruiniert.

Einzig das Ende hat mich wieder aus dem Loch gezogen. Als Rosa endlich aktiv wurde und das Leben nicht einfach so an sich vorbeiziehen lassen hat, da hat mich das Buch dann doch nochmal gecatcht. Schlussendlich reicht ein gutes Ende aber nicht aus, um einen mittelmäßigen Start und eine langwierige Mitte wett zu machen. Deshalb kann ich dem Buch, so leid es mir auch tut, nur 1,5 Sterne geben. Ich empfehle es nicht weiter.

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Veröffentlicht am 11.10.2023

Riesengroße Verwirrung

Magnolia Parks
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𝐑𝐄𝐙𝐄𝐍𝐒𝐈𝐎𝐍 [ ★☆☆☆☆,5 ]

𝐓𝐢𝐭𝐞𝐥: Magnolia Parks
𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫*𝐢𝐧: Jessa Hastings
𝐕𝐞𝐫𝐥𝐚𝐠: Knaur

"Magnolia Parks" behandelt die Londoner High Society, zu der auch Magnolia und BJ gehören. Die beiden kennen sich schon ...

𝐑𝐄𝐙𝐄𝐍𝐒𝐈𝐎𝐍 [ ★☆☆☆☆,5 ]

𝐓𝐢𝐭𝐞𝐥: Magnolia Parks
𝐀𝐮𝐭𝐨𝐫*𝐢𝐧: Jessa Hastings
𝐕𝐞𝐫𝐥𝐚𝐠: Knaur

"Magnolia Parks" behandelt die Londoner High Society, zu der auch Magnolia und BJ gehören. Die beiden kennen sich schon seit Kindheitsjahren und sind füreinander bestimmt - das wissen alle. Doch dann begeht BJ einen Fehler, der für Magnolia unverzeihlich ist. Ihre Beziehung, die davor absolut perfekt war, wird toxisch und zerstörerisch. Und letztendlich müssen sie sich fragen, ob Liebe allein ausreichend ist…

"Magnolia Parks" ist meiner Ansicht nach kein Buch, das einem aufgrund des Covers anspricht. Doch da es auf ganz Bookstagram zu heftigen Diskussionen geführt hat, musste ich mir irgendwie ein eigenes Bild machen. Mit dem Schluss, dass ich selber sehr zwiegespalten bin… 🤔

Zunächst möchte ich auf den Schreibstil eingehen - diesen habe ich nämlich absolut geliebt! Jessa Hastings schreibt mit großem Wiedererkennungswert, poetisch und eindringlich. Ihre Art zu erzählen ist für mich definitiv das beste an dem Buch. 😍😍

Auch hatte dieses ganze Hin und Her zwischen den Protas einen gewissen Spannungseffekt. Ich als Leserin habe mit ihnen mitgefiebert, sie verflucht und mich gefragt, wie die Geschichte nun enden wird. Zumindest zu Beginn. Irgendwann gingen mir Magnolias und vor allem BJs Verhalten dann nur noch auf den Keks. Grund dafür ist unter anderem die Tatsache, dass ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, was Magnolia so anziehend an BJ findet. Er verhält sich unverantwortlich, egoistisch, unüberlegt und besitzergreifend. Mit seiner Art schadet er seinen Mitmenschen mehr, als dass er ihnen hilft.

Aber auch die anderen Charas waren echt nicht sympathisch. Und ich weiß, dass gute Bücher nicht unbedingt nette Figuren benötigen; ich mag es sogar, wenn es Figuren gibt, die mehr grau als weiß sind. Aber in "Magnolia" war es mir einfach too much. Der einzige Chara, den ich wirklich, wirklich mochte war Henry, Magnolias bester Freund. Ansonsten konnte ich mit niemandem warm werden.

Schlussendlich überwiegt meine Wut auf die Charas und mein Unverständnis bzgl deren Entscheidungen die positiven Aspekte wie den Schreibstil. Ich glaube, ich habe das Buch einfach nicht verstanden; das ist zumindest das Gefühl, das mich bei dem Gedanken an die Geschichte überkommt.

Fazit: Ich gebe dem Buch 1,5 Sterne, wobei mir die Bewertung hier wahnsinnig schwerfällt. Ich persönlich empfehle es nicht weiter, außer man steht auf riesengroße Verwirrung und noch größeres Beziehungschaos.

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Veröffentlicht am 17.11.2022

Große Enttäuschung

Proof of Hope
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»Proof of Love« erzählt von einer der drei Madigan Schwestern, Aurora. Sie leitet unter anderem die Treuetest-Agentur Proof of Love, in welcher sie Menschen auf die Schliche kommt, die ihren Partnerin ...

»Proof of Love« erzählt von einer der drei Madigan Schwestern, Aurora. Sie leitet unter anderem die Treuetest-Agentur Proof of Love, in welcher sie Menschen auf die Schliche kommt, die ihren Partnerin betrügen.

Diese Idee der Treuetest-Agentur finde ich an sich wirklich cool und originell. Jedoch hebt sich das Buch, meiner Meinung nach, trotz dessen nur wenig bis gar nicht von anderen Romanen aus dem Bereich Office Romance ab. Das liegt unter anderem an dem Schreibstil, welcher für mich keinen großen Erkennungswert innehält.

Des weiteren störten mich die oft unrealistischen und kitschigen Dialoge. Ich habe mich mit einer anderen Leserin darüber ausgetauscht und diese meinte gar, man würde sie für verrückt erklären, spräche sie Zuhause so, wie die Protagonistinnen Aurora und Elijah es tun.

Apropos Protas – die waren mir zu Beginn sehr sympathisch. Ich finde es toll, was für unterschiedliche Charaktere und Eigenheiten die Figuren haben. Allerdings wies Aurora etwa ab der Hälfte des Romans vermehrt ein unreifes und unprofessionelles Verhalten an den Tag. Immer wieder legte sie sich auf der Arbeit mit Elijah an, der eigentlich nur Gutes im Sinne hatte. Das hat sie auf meiner Sympathie-Leiter um einige Sprossen nach unten klettern lassen.

Durch ihr Verhalten sorgte Aurora zudem dafür, dass klärenden Gesprächen zwischen ihr und Elijah sowie zwischen ihr und ihren Schwestern immer etwas im Weg stand. Das hat mir nicht sonderlich gefallen, da ich der Ansicht bin, dass Kommunikation in jedweder Beziehung fundamental ist. Aurora hat es sich damit nur unnötig verkompliziert und die Handlung für die Leserschaft weiter gestreckt als nötig.

Doch nicht nur hat sich die Handlung dadurch gezogen, auch konnte mich der Plot nicht überzeugen. Er war mir zu klischeebelastet und hat mich deswegen gar nicht gecatcht oder in Aufregung versetzt.
Ferner sprangen mir während des Lesens des öfteren seltsame Absätze ins Auge, zum Beispiel mitten in einem Gespräch. Zwar hat das nicht direkt was mit der Geschichte, sondern mit dem Formatieren zu tun, trotzdem möchte ich es erwähnen, da es mich jedes Mal aus dem Lesefluss geworfen hat.

Und da ich diese Rezension nicht so vollkommen negativ enden lassen möchte, hier noch ein Punkt, der mir sehr gefallen hat: das Gendern. Ich weiß, viele Leser
innen bringt das aus dem Takt, aber ich unterstütze es sehr und würde mich freuen, wenn es noch mehr Romane wie »Proof of Hope« geben würde, in denen daran gedacht wird!

Fazit: Leider konnte mich der Roman nicht überzeugen. Ich vergebe deshalb nur 1,5 Sterne.

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