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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2023

Ein Roman zum Wohlfühlen

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Das Buchcover von "Der späte Ruhm der Mrs. Quinn" hat mich beim ersten Betrachten zunächst etwas in die Irre geführt. Ohne den Klappentext gelesen zu haben, dachte ich, ich hätte ein Backbuch vor mir. ...

Das Buchcover von "Der späte Ruhm der Mrs. Quinn" hat mich beim ersten Betrachten zunächst etwas in die Irre geführt. Ohne den Klappentext gelesen zu haben, dachte ich, ich hätte ein Backbuch vor mir. Tatsächlich spielt das Backen im Leben der Mrs. Quinn, unsere Hauptfigur, eine herausragende Rolle. Jennifer Quinn backt schon ihr ganzen Leben lang und hat ein Rezeptbuch mit vielen Backrezepten aus ihrer Familie und zu jedem Bachrezept gibt es eine bestimmte kleine Erinnerung.
Aber trotz der großen Rolle die das Backen einnimmt, handelt es sich bei diesem Buch um einen Roman. Mrs. Quinn beschließt nämlich im Seniorenalter noch etwas zu wagen und meldet sich heimlich bei einer Backwettbewerb-Fernsehsendung an. Alles könnte sie schön und einfach sein, wäre da nicht ein tiefergreifendes Geheimnis, das droht ans Licht zu kommen. Durch dieses Geheimnis aus der Vergangenheit ist der Handlung eine gewisse Spannung und zum Teil auch Melancholie inne, die jedoch durch eine Herzlichkeit der Figuren und eine Wohlfühl-Stimmung ausgeglichen wird. Diese Mischung hat mir gut gefallen und ich war von Anfang an ein großer Fan von Jennifer Quinn. Besonders schön fand ich die Beziehung zwischen Jennifer und ihrem Mann Bernard! Die beiden als alter Ehepaar sind einfach zum Verlieben!
Ingesamt hat der Roman und seine Figuren mir unheimlich gut gefallen. Das einzige Manko waren für mich die fehlenden Rezepte. Immer wieder werden die tollen Backkreationen von Jennifer beschrieben, sodass einem das Wasser im Munde zusammengelaufen ist. Deswegen ist es super schade, dass es keine Rezepte zum Nachbacken gibt!

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Veröffentlicht am 12.10.2023

Naturthriller

Der Wald
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Wenn plötzlich eine Pflanze auftaucht, die in fast all ihren Bestandteilen hochgradig giftig für Mensch und Tier ist und sich rasend schnell ausbreitet, dann wird die Welt vor ganz besondere Herausforderungen ...

Wenn plötzlich eine Pflanze auftaucht, die in fast all ihren Bestandteilen hochgradig giftig für Mensch und Tier ist und sich rasend schnell ausbreitet, dann wird die Welt vor ganz besondere Herausforderungen gestellt. Genau diese Konstellation ist Ausgangspunkt von Tibor Rodes Thriller "Der Wald - Er tötet leise". Dementsprechend ist von Beginn an ein hohes Spannungslevel vorhanden. Als Leserin begleitet man viele verschiedene Personen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Durch die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge und Zeiten war ich persönlich am Anfang etwas verwirrt und ich bin deswegen zunächst nur sehr langsam vorwärts gekommen. Erst nach und nach kann man Zusammenhänge und Verknüpfungen zwischen den Handlungen, Figuren und Geschehnissen erstellen - hier ist also definitiv etwas Geduld gefordert.
Eine der Figuren, die man begleitet, ist dabei der Biologe Marcus Holland, ein Experte für Pflanzen-Neurobiologie. Durch ihn erfährt man unheimlich viel zu Pflanzen und ihrem Verhalten untereinander. Der Thriller bietet somit nicht nur Unterhaltung und Spannung, sondern informiert auch. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen.

Ob die Pflanze oder der Mensch am Ende dieser Geschichte siegreich hervorgeht, verrate ich an dieser Stelle aber nicht. Wer neugierig geworden ist, sollte viel lieber selbst einen Blick ins Buch werfen.

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Veröffentlicht am 25.08.2023

Schönes Jugendbuch

Memora Castle oder Das Rätsel der vertauschten Zeit
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Hin und wieder lese ich unheimlich gerne Kinderbücher. Sie haben oftmals noch etwas Verspielten und Leichtes und sind trotzdem spannend und mitreißend. So war es auch in diesem Fall bei "Memory Castle ...

Hin und wieder lese ich unheimlich gerne Kinderbücher. Sie haben oftmals noch etwas Verspielten und Leichtes und sind trotzdem spannend und mitreißend. So war es auch in diesem Fall bei "Memory Castle oder Das Rätsel der vertauschten Zeit".
Holly die Hauptfigur freut sich auf das Wiedersehen mit ihrer Tante in einem mysteriösen und riesigen Herrenhaus und muss zu ihrem Erschrecken feststellen, dass ihre Tante verschwunden ist. Für Spannung ist somit von Anfang an gesorgt und es kommt keine Langweile auf! Holly ist als Hauptfigur wirklich klasse und auch ihre Mitstreiter sind tolle Charaktere. Ich fand es total schön, Holly bei der Suche ihrer Tante zu begleiten, vor allem als dann auch noch etwas Magie ins Spiel kam.
Die Geschichte lässt sich angenehm leicht lesen und sollte auch für jüngere Leserinnen keine Probleme darstellen!

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Veröffentlicht am 12.08.2023

Komplexes Geflecht

Skorpion
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Wie der Klappentext verrät wird die Leserin zunächst mit drei Vorfällen konfrontiert, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun zu haben scheinen. Schnell stellt sich aber heraus, dass alles miteinander ...

Wie der Klappentext verrät wird die Leserin zunächst mit drei Vorfällen konfrontiert, die auf den ersten Blick nichts miteinander zutun zu haben scheinen. Schnell stellt sich aber heraus, dass alles miteinander verbunden ist. Die Handlung springt immer wieder zwischen verschiedenen Orten, Zeiten und auch Figuren, sodass es eine Weile gedauert hat, bis ich mich in diesem Geflecht zurecht gefunden habe. Durch die verschiedenen Erzählstränge und Rückblenden ist die Geschichte unheimlich komplex. Man muss sehr aufmerksam lesen und einige Informationen im Kopf behalten, um die Story vollends zu verstehen und nachvollziehen zu können. Eine lockere und entspannte Lektüre war das für mich ehrlich gesagt nicht. Trotzdem und vielleicht gerade deswegen ist die Geschichte aber trotzdem ziemlich spannend und zieht einen in ihren Bann!
David Keller als Ermittler wirkt auf jeden Fall unheimlich authentisch, vielleicht auch weil nicht immer alles gerade rund läuft. Er ist eine Figur mit Ecken und Kanten und wirkte auf mich unheimlich echt. Es würde mich nicht wundern, wenn es ihn in ähnlicher Form in echt geben könnte.

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Veröffentlicht am 23.07.2023

Der neue Sherlock Holmes?

Gideon Green - Das Leben ist nicht schwarz-weiß
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Ich bin ein großer Fan von Detektiv- und Kriminalromanen und war deshalb sehr gespannt auf den jungen Detektiv Gideon Green! Gideon ist mit seinen 16 Jahren definitiv noch recht jung, trotzdem hat er als ...

Ich bin ein großer Fan von Detektiv- und Kriminalromanen und war deshalb sehr gespannt auf den jungen Detektiv Gideon Green! Gideon ist mit seinen 16 Jahren definitiv noch recht jung, trotzdem hat er als Detektiv schon einiges drauf, wie er bereits sehr früh in der Geschichte beweist! Seine Beobachtungsfähigkeiten und seine Rückschlüsse waren schon sehr beeindruckend! Was er allerdings nicht sonderlich drauf hat, ist der Umgang mit gleichaltrigen Mitschülern. Von Freunden ist zu Beginn der Geschichte definitiv auch noch nichts zu sehen. Glücklicherweise macht Gideon diesbezüglich aber eine tolle Entwicklung durch!
Eine Kriminalfall darf der Geschichte natürlich auch nicht fehlen! Für Spannung ist auf jeden Fall bis zum Ende gesorgt und ich habe mächtig mitgefiebert! Ich mochte ganz besonders gerne die Mischung aus Ermittlungsgeschichte und der persönlichen Entwicklung von Gideon!
Das Buch ist definitiv etwas für alle Fans von Detektivgeschichte - egal ob jung oder alt.

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