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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2023

ansprechende Rezepte ganz ausführlich erklärt

Mehr is‘ mehr
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Gerhard Dragschitz betreibt in Österreich sehr erfolgreich den Food-Blog motioncoocing, habe ich dem Buch entnommen, und gibt in diesem sehr schön illustrierten Buch 40 seiner erprobten Rezepte weiter. ...

Gerhard Dragschitz betreibt in Österreich sehr erfolgreich den Food-Blog motioncoocing, habe ich dem Buch entnommen, und gibt in diesem sehr schön illustrierten Buch 40 seiner erprobten Rezepte weiter. Ein Prinzip seiner Rezepte lautet, stets sehr gute Zutaten zu wählen, was ich sehr sympatisch finde.

Aus seiner Kindheit und von seinen Reisen hat der Autor Lieblingsrezepte zusammengestellt, die schon auf Grund der Würzung spannend anmuten. Mich persönlich sprechen ganz besonders jene aus Töpfen und Pfannen Vietnams an. Sehr gut gefällt mir, dass der Autor auch die Basics gleich mit vermittelt, beispielsweise, wie man Sauerteig ansetzt, füttert und verarbeitet oder Hefeteig herstellt. Daraus ergeben sich dann Rezepte für Brote oder Buns, die belegt werden oder für Pizzarezepte mit zwei unterschiedlichen Böden. Auch Rezepte wfür Saucen und Dressings erhält man; häufig greifen die Rezepte ineinander über und, in einzelnen Fällen gibt es sogar einen Verweis auf ein ergänzendes Rezept auf dem Blog. Cocktails und selbstgemachter Leberkäse sowie gegrillter Salat sind auch zu finden.Unter meinen Favoriten befinden sich:Knuspriger Schweinebauch, Korean Fried Chicken, Buttermilch-Backhendl, Irish Coffee und Pho.

Die Auswahl der Rezepte gefällt mir sehr gut; ich finde sie abwechslungsreich und ansprechend. Jeweils durch Fotos ergänzt wurden die Rezepte allesamt ausgesprochen ausführlich und detailreich erklärt, was besonders bei den aufwändigeren hilfreich ist, schon alleine der Zeiteinteilung wegen, beispielsweise, wenn Fleisch über Stunden in Buttermilch gebeizt wird. So können Geübte und Unerfahrenere alles sehr gut nachkochen und genießen.

Veröffentlicht am 15.10.2023

ausgesprochen informativ und spannend

Das Universum in einem Staubkorn
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Joseph Scheppach betrachtet und erläutert verschiedene Stäube, angefangen bei dem eigenen Wohnbereich und der „personal cloud“, über verschiedene Orte auf der ganzen Welt, bis hin zum Weltall mit Sternschnuppen, ...

Joseph Scheppach betrachtet und erläutert verschiedene Stäube, angefangen bei dem eigenen Wohnbereich und der „personal cloud“, über verschiedene Orte auf der ganzen Welt, bis hin zum Weltall mit Sternschnuppen, schwarzen Löchern und vielem mehr.

Das Ganze liest sich spannender als ein Krimi; nicht nur verschiedene Zusammensetzungen des Staubs, Reisen durch die Zeit, beispielsweise bei der Untersuchung von Jahrhunderte altem Brunnenwasser in vereisten Gebieten, besonders auch die Staubzusammensetzungen in verschiedenen Erdteilen waren ausgesprochen interesant aufgearbeitet. Joseph Scheppach erzählt von Ereignissen wie dem goldhaltigen Staub!sand, der von Marocco bis Palmas wehte und auch von Reaktionen darauf, von Industriestäuben, von denen ich noch nie gehört habe, beispielsweise von dem gewollten in Geld- und Spielautomaten oder dem auf Papier. Ausgesprochen interessant waren für mich auch die Ausführungen zu Micrometeoriten, die zu Forschungen samt Ergebnissen sowie Vorstellen von Personen, die für das Sammeln von Sternenstaub brennen.

Insgesamt hat mich dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt; es war ausgesprochen informativ und lehrreich, so dass ich es unbedingt weiterempfehlen werde.

Veröffentlicht am 13.10.2023

schöner Adventskalender der besonderen Art

Weihnachtliches aus der Papierwerkstatt
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Sehr schön illustriert zeigt die französische Bloggerin Isabelle Guiot-Hullot 24 durchnummerierte adventliche Basteleien mit Papierdraht und verschiedenen Papieren, manchmal auch mit etwas Holz. Jedes ...

Sehr schön illustriert zeigt die französische Bloggerin Isabelle Guiot-Hullot 24 durchnummerierte adventliche Basteleien mit Papierdraht und verschiedenen Papieren, manchmal auch mit etwas Holz. Jedes „Adventstürchen“ besteht aus einer Doppelseite, auf der die Tagesbastelei sehr gut erklärt und schön fotografiert wurde, meist im Ganzen und zusätzlich verschiedene Details. Die Motive finden sich im Anhang wie Schnittmuster wieder; man kann sie durchpausen oder kopieren und dabei die Größe verändern.

Mir gefallen die Motive sehr gut, ob nun Rudolf mit der roten Nase, eine Szene von weihnachtsfeierneden Waldtieren oder wie Maus und Schneemann einen Weihnachtsbaum schmücken, Sterne, Tannenwald mit Reh oder der kleine Weihnachtszug – alles lässt sich leicht nacharbeiten und wirkt stimmungsvoll. Dabei sind die Arbeitsschritte auch gut zusammen mit einem oder mehreren Kindern gut zu bewältigen, was ich persönlich im Advent sehr schätze um besondere gemeinsame Zeit zu verbringen. Im Verlauf des Advents schmückt sich dann die Wohnung langsam aber sicher stimmungsvoll bis zum Weihnachtsfest. Ich könnte mir auch gut vorstellen, die ein oder andere Bastelei zu verschenken.

Veröffentlicht am 11.10.2023

genial – einfach – lecker und schnell

5 Zutaten mediterran
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Jamie Oliver macht es wieder ganz einfach, leckere Rezepte in kürzester Zeit nachzukochen.. Meistens wurden die Rezepte für 2, manchmel auch für 4 oder 8 Personen berechnet.

Mich hat dieses Kochbuch völlig ...

Jamie Oliver macht es wieder ganz einfach, leckere Rezepte in kürzester Zeit nachzukochen.. Meistens wurden die Rezepte für 2, manchmel auch für 4 oder 8 Personen berechnet.

Mich hat dieses Kochbuch völlig überrascht; die Rezapte sind so einfach aufgebaut, so gut erklärt und durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt. Selbst die verwendeten Zutaten sind in einer 5er-Fotoreihe abgebildet – und auch die Nährwerte werden jeweils mit angegeben. In verschiedenen Kapiteln wurden diese unterteilt: Salate, Suppen & Sandwiches, Pasta, Gemüse, Gebackenes und Gefülltes, Seafood, Fisch, Hähnchen & Ente, Fleisch und Süße Sachen. Ich muss gestehen, dass ich alle Rezepte ansprechend finde und sie trotz ihrer leichten Zubereitung jede Menge Genuss bieten. Unter meinen Favoriten befinden sich Warmer Halloumi-Salat, Knuspriges Sardinenbrot, Farfalle mit Rucola und Zitrone, Maronen-Carbonara, Kürbislasagne, Taschenkrebs-Klößchen sowie zarte, rauchige Auberginen; eigentlich ist mein Buch gespickt mit post-its….

Mit diesem Buch gibt es keine Ausrede mehr, frisch zu kochen, manchmal eben auch unter zu Hilfenahme von tiefgefrorenem Gemüse oder Kichererbsen aus dem Glas. Alles in kürzester Zeit, lecker, gesund und ansprechend. Ich würde dieses Buch sowohl als Geschenk zum Einzug in die erste Wohnung als auch für alle empfehlen, bei denen nicht viel Zeit zum Kochen bleibt, aus welchen Gründen auch immer.

Veröffentlicht am 09.10.2023

informativ, abwechslungsreich und lecker…

Das Reis-Buch
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Im ersten Teil des Buches erfährt man viel geschichtliches zum Reis sowie wirtschaftliche Aspekte und Handel auf dem Weltmarkt. Ebenso werden Sagen, Legenden samt Göttergeschichten zum Reis erzählt. Das ...

Im ersten Teil des Buches erfährt man viel geschichtliches zum Reis sowie wirtschaftliche Aspekte und Handel auf dem Weltmarkt. Ebenso werden Sagen, Legenden samt Göttergeschichten zum Reis erzählt. Das fand ich alles sehr interessant; vieles war für mich absolut neues Wissen rund um den Reis, beispielsweise dass und wie lange Reis so teuer war, dass man ihn als Gewürz ansah. Oder die verschiedenen Anbaumöglichkeiten von Trocken- und Nassanbau, wie der Terrassenanbau entstand und auch, welche Vielfalt ursprünglich einem Erntetotalanbau in einem Dorf entgegenstand, wie Anbaupläne und Züchtungen dieses Problem in den Griff bekommen sollten. Aus dem ersten Abschnitt des Buches habe ich sehr viel neues Wissen mitnehmen können.

Es werden Gerätschaften und verschiedene Kochmethoden vorgestellt – und dann beginnt der große Rezeptteil mit Reisrezepten von mehreren Kontinenten., auf denen auch Reis angebaut wird. Die Rezepte wurden unterteilt in verschiedene Kapitel, beispielsweise: Reis als Beilage; Snacks und Suppen, Reis mit Fisch und Meeresfrüchten oder Mit Fleisch und Geflügel. Vegetarische Rezepte sowie Kuchen und Desserts runden den Rezeptteil zusammen mit Suppen, Brühen und Gewürzpasten ab.

Die Rezepte gefallen mir sehr gut; sie fallen abwechslungsreich aus und werden gut beschrieben. Sehr spricht mich auch an, dass immer eine Einstimmung sowie Tipps und Tricks verraten werden, manchmal auch Abwandlungsmöglichkeiten und, dass sie aus so vielen verschiedenen Ländern stammen. Zu meinen Favoriten gehören Garnelen in Kokossauce, scharfes Fischcurry, Dosas mit Kokosgarnelen und grünen Bohnen, Jackfrucht-Eintopf, Schweinefleisch Szechuan auf Reis, Jackfrucht-Rendang, verschiedene Reiscroquetten, Gedämpfte Klebreiskuchen, schwarzes Reissorbet und Eiscreme aus Reis. Ich koche schon seit vielen Jahren asiatische Rezepte nach (oder frei kreiert); hier habe ich, besonders im süßen Bereich, für mich ganz neue, ansprechende Rezepte entdeckt.

Das Buch gefällt mir sehr gut, besonders auch der erste Teil, den ich ausgesprochen informativ fand. Alle Rezepte wurden gut erklärt und lassen sich ebenso nacharbeiten. Wenn mal eine eventuell schwieriger zu findende Zutat benötigt wird, gibt es aber auch Vorschläge für eine passende Ersatzzutat. Sehr schade finde ich allerdings, dass nur einzelne Rezepte mit einem Foto der fertigen Speise ergänzt wurden; meistens gibt es nur den Text. Ich blättere immer sehr gerne durch Kochbücher und gerade die Fotos mag ich so sehr, weil sie einen schnellen Blick auf das Rezept zulassen. Hier muss man sich ein wenig Zeit nehmen und eben genau diese Bilder beim Lesen der genauen Anleitungen und Beschreibungen selber entstehen lassen, was funktioniert.