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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2023

Schöner Roman, der mehr Tiefgang vertragen hätte

Sommertrüffelträume mit dir
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Ich konne das Buch sehr schnell lesen, der Schreibstil war sehr angenehm.

Auch die Geschichte selbst, war eine gute Idee und ließ sich gut mitverfolgen.

Mich hat es gestört, dass der Klappentext sehr ...

Ich konne das Buch sehr schnell lesen, der Schreibstil war sehr angenehm.

Auch die Geschichte selbst, war eine gute Idee und ließ sich gut mitverfolgen.

Mich hat es gestört, dass der Klappentext sehr irreführend war. Manche Dinge im Klappentext sind erst ganz zum Schluss passiert, was für mich absolut unverständlich ist. Der Klappentext sollte die Ausgangssituation darstellen und nicht das Buch zusammenfassen. Wenn man den Klappentext liest, erwartet man, dass die Protagonistin relativ früh im Buch nach Italien reist und sich anschließend ihr Leben aufgrund ihrer "weitreichenden Entscheidung" gewissermaßen ändert. Aber im Endeffekt nimmt das alles nur sehr wenige Seiten in Anspruch, was ich einfach nicht nachvollziehen kann.

Die Geschichte rund um Nicola fand ich im Vergleich zum Ende des Buches viel zu tragisch. Also, dafür, dass es so tragisch war, wurde dem Ganzen später viel zu wenig Platz eingeräumt und es war sehr schnell vergessen. Man hätte einfach eine etwas weniger tragische Geschichte wählen können.

Alles in allem war es zwar unterhaltsam, aber mein Leseerlebnis wurde dadurch getrübt, dass ich ständig an darauf gewartet habe, dass die Dinge passieren, die im Klappentext stehen, es aber einfach nicht bzw. viel zu spät dazu gekommen ist.

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Veröffentlicht am 23.09.2023

Bin hin- und hergerissen

Sommersprossen – Nur zusammen ergeben wir Sinn
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Es ist schon länger her, dass ich ein Buch von Cecilia Ahern gelesen habe. Ich mag ihre Bücher normalerweise sehr.

Diese hier war jedoch anders. Ich konnte mich in den ersten zwei Dritteln des Buches ...

Es ist schon länger her, dass ich ein Buch von Cecilia Ahern gelesen habe. Ich mag ihre Bücher normalerweise sehr.

Diese hier war jedoch anders. Ich konnte mich in den ersten zwei Dritteln des Buches nicht mit dem Schreibstil anfreunden. Allegra war mir teilweise sehr unsympathisch, was es schwierig gemacht hat, das Buch zu mögen. Ehrlich gesagt, hat mir auch die Liebesgeschichte gefehlt.

Die Idee hinter dem Buch und die übermittelte Message mochte ich grundsätzlich sehr, aber die Umsetzung fand ich gar nicht Ahern-mäßig.

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Veröffentlicht am 11.09.2023

Leider keine Tiefe oder Emotionen

Traummann an Bord
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Das Buch erzählt von den Freundinnen Anneke und Tilda, die eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff geschenkt bekommen.

Gut ist, dass die Kreuzfahrt die Hälfte des Buches ausmacht und der restliche Schauplatz ...

Das Buch erzählt von den Freundinnen Anneke und Tilda, die eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff geschenkt bekommen.

Gut ist, dass die Kreuzfahrt die Hälfte des Buches ausmacht und der restliche Schauplatz an Festland ist.

Mir persönlich hat in der ganzen Geschichte die Tiefe und Spannung gefehlt. Es plätschert so dahin und vor allem in der zweiten Hälfte weiß man nicht, worauf das Ganze hinausläuft und ob überhaupt noch etwas Weltbewegendes passieren wird.

Die Liebesgeschichten waren kaum emotional, oder es war einfach der zu plumpe Schreibstil, der mich daran gehindert hat, die Emotionen zu fühlen.

Also, von mir aus eine sehr sehr leichte Lektüre für Zwischendurch, wenn man gar keine Ansprüche hat.

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Veröffentlicht am 17.08.2023

Unterhaltsam und doch verwirrend

Weihnachten im kleinen Inselhotel
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Ein Buch von Jennifer Colgan hatte ich schon einmal gelesen. Allerdings liegt es schon sehr lange zurück.

Dies ist das erste Buch, das ich aus dieser Reihe gelesen habe und es war etwas irritierend. Es ...

Ein Buch von Jennifer Colgan hatte ich schon einmal gelesen. Allerdings liegt es schon sehr lange zurück.

Dies ist das erste Buch, das ich aus dieser Reihe gelesen habe und es war etwas irritierend. Es war jedenfalls nicht der Roman, den ich erwartet habe. Grundsätzlich ist das nicht schlecht, man muss sich jedoch darauf einstellen.

Es gibt sehr viele Protagonisten, aus deren Sicht erzählt wird. Mit der Zeit kommt man gut rein, es ist aber nicht mein Lieblingsstil, da ich teilweise lange warten musste, bis sich bei meinen Lieblingsprotas wieder etwas tat.

Obwohl Agot erst 5 Jahre alt ist, fand ich sie unausstehlich. Konstantin und Isla waren der Grund für mich, die Geschichte bis zum Ende zu lesen.

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Veröffentlicht am 10.08.2023

Dramatisch & zu lang

Ein wenig Leben
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400-500 Seiten weniger und ein etwas erfrischender Schreibstil und ich hätte vermutlich 4 oder 5 Sterne vergeben.

Ich wollte das Buch aufgrund der vielen positiven und negativen Meinungen lesen. Ich bin ...

400-500 Seiten weniger und ein etwas erfrischender Schreibstil und ich hätte vermutlich 4 oder 5 Sterne vergeben.

Ich wollte das Buch aufgrund der vielen positiven und negativen Meinungen lesen. Ich bin ebenso hin- und hergerissen wie viele andere auch.

Zunächst finde ich, dass das Buch mit einer Altersfreigabe und Triggerwarnung versehen sein hätte müssen. Das Buch ist anscheinend auf TikTok sehr bekannt, wo die Zielgruppe eher jünger ist. Unter 16-18 (mindestens) jährige Personen sollten das Buch meiner Ansicht nicht lesen. Die fehlende Triggerwarnung hat mich überrascht, da sie ja mittlerweile selbt bei Kleinigkeiten immer hinzugefügt wird. Gerade bei diesem Buch wäre es notwendig gewesen.

Ich persönlich finde den Klappentext etwas fehlgeschlagen. Ja, es geht um 4 Freunde, hauptsächlich um Jude, aber um so viel mehr.

Der Schreibstil war für mich unerträglich. Vor allem auf den ersten 200-300 Seiten musste ich mich regelrecht durchquälen. Elendlange Sätze, Verschachtelungen, ständiger Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Es hat mich alles einfach verwirrt. Und vor allem, da ich nicht wusste, worauf das ganze hinausläuft, musste ich wirklich mühsam daran arbeiten, es nicht abzubrechen. Ich hatte davor schon etwas zum Buch gelesen, weswegen ich wusste, dass es dramatisch bzw. tragisch werden würde, aber, bis es so weit war, war es unerträglich.

Bei vielen Dingen bin ich mir gar nicht sicher, warum sie geschrieben wurden, weil sie nichts zum Fortgang der Geschichte beigetragen haben. Eventuell wollte die Autorin einfach ein sehr langes Buch schreiben.

Als es dann endlich interessant wurde, hat mich der Schreibstil nicht mehr so gestört, da ich nun mehr erfahren wollte und froh war, dass gewisse Fragezeichen aufgeklärt werden.

Ein Plottwist im letzten Drittel hat es mir dann angetan... puh.

Ich habe während der Lektüre von absoluter Langeweile bis zu Tränen alles erlebt. Dennoch empfinde ich das Buch nicht als Meisterwerk, was hauptsächlich am Schreibstil liegt.

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