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Veröffentlicht am 03.07.2022

Im Loop ist jeder Tag gleich - und es gibt keinen Ausweg

The Loop. Das Ende der Menschlichkeit (The Loop 1)
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Seit etwa zwei Jahren sitzt der 17-Jährige Luka im Loop, einem Hightech-Jugendgefängnis und wartet auf seine Exekution. Jeden Abend muss er die qualvolle Energieernte über sich ergehen lassen, jeder Tag ...

Seit etwa zwei Jahren sitzt der 17-Jährige Luka im Loop, einem Hightech-Jugendgefängnis und wartet auf seine Exekution. Jeden Abend muss er die qualvolle Energieernte über sich ergehen lassen, jeder Tag läuft gleich ab. Doch plötzlich seltsame Dinge: Insassen nehmen sich das Leben und viele Mitarbeiter verschwinden einfach so. Luka und seine Freunde aus dem Loop sehen die Chance gekommen, auszubrechen. Doch es kursiert das Gerücht, dass draußen ein Virus existiert, dass Menschen in Killermaschinen verwandelt. Ist es im Loop also sicherer als draußen?

Die Geschichte der Sci-Fi Dystopie wird aus der Ich-Perspektive von Luka erzählt. Am Anfang wirkt er noch sehr sympathisch auf mich, allerdings wandelt ich sein Charakter bis zum Ende. Sowohl Luka als auch alle anderen Figuren sind sehr authentisch und vielschichtig gestaltet, auch wenn ich mich am Anfang schwer getan habe, sie zu unterscheiden.
Der Schreibstil von Ben Oliver fesselt einen sehr - man möchte immer weiterlesen. Ich konnte mit Luka die ewige Routine des Loops erleiden.
Ein paar Kritikpunkte gibt es aber trotzdem. Einige Stellen sind nicht immer ganz realistisch (ich möchte hier nicht spoilern), was aber kaum stört. Außerdem gibt es relativ weit am Ende eine sehr brutale und blutige Stelle, in der es eigentlich nur darum geht, Menschen umzubringen. Dabei soll der Roman ein Jugendroman sein.
Die eigentliche Idee hinter der ganzen Geschichte ist ebenfalls spannend - auch wenn sie erst ganz am Ende ans Licht kommt. Ich habe dieses Ende gar nicht kommen gesehen. Jetzt möchte ich unbedingt wissen, wie es mit Luka weitergeht!
Insgesamt ein sehr gut gelungenes Debut von Ben Oliver!

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Aufklärung über angebliche Wundermittel und deren Mechanismen

«Aber meiner Tante hat’s geholfen»
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Maximilian Doeckel und Jonathan Focke, die Quarks Science Cops, begegnen bei ihren Recherchen zu ihrem gleichnamigen Podcast oft unwissenschaftlichen Unsinn, also Produkten die entweder nicht ausreichend ...

Maximilian Doeckel und Jonathan Focke, die Quarks Science Cops, begegnen bei ihren Recherchen zu ihrem gleichnamigen Podcast oft unwissenschaftlichen Unsinn, also Produkten die entweder nicht ausreichend oder gar nicht belegt sind.
In diesem Buch erklären die beiden, was diese Schwurbelprodukte ausmacht und wie es sein kann, dass so viele Menschen auf solche falschen Versprechungen reinfallen. Ebenfalls erklären die beiden Wissenschaftsjournalisten, wie wissenschaftliche Forschung funktioniert, also worauf man selbst achten muss, um gute Studien zu erkennen und so unwissenschaftlichen Unfug zu erkennen.

Ich selber bin ja ein Fan des Podcasts, deswegen war es für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Es ist wichtig, dass Menschen angebliche Wunderheilmittel erkennen, denn der Glaube an die Wirkung ist stark mit dem Glauben an Verschwörungstheorien verbunden. Und von denen scheint es mehr und mehr zu geben.
Max und Jonathan erklären in diesem Buch alles Schritt für Schritt. Wie es sein kann, dass das Gehirn solchen Falschbehauptungen Glauben schenkt, zu den Tricks der Wundermittelverkäufer/innen bis zu Tipps, wie man selbst solche Mittel enttarnt. Alles ist gute und verständlich erklärt. Manchmal war es aber zu verständlich erklärt. Als Hörerin von fast allen Folgen des Podcasts waren mir viele DInge schon bekannt und deswegen kam mir das Lesen oft langweilig vor. Mich hätte es gefreut, wenn die behandelten Inhalte über die des Podcasts herausgegangen wären.
Oft wird die Langeweile aber von Max' und Jonathans sarkastischen Bemerkungen und "schlechten Witzen" (die ich gar nicht soo schlecht finde) genommen. Wie im Podcast kommen sie auf interessante Vergleiche, die ein sonst teilweise trockenes (und mir schon bekanntes) Thema auflockern. Wenn man sich diesen Stil teilweise ersparen will, kann man die Fußnoten weglassen.
Das Buch ist in verschiedene Kapitel gegliedert, die wiederum einzelne Unterüberschriften beinhalten. Leider wurde oft von Thema zu Thema gesprungen und in den einzelnen Unterkapitel sich nicht immer auf das eigenttliche Thema fokussiert, was mir nicht gefallen hat. Wenn man aber bedenkt, dass das Buch anscheinend so wirken soll, als würden einem die beiden Onkel (die ausnahmsweise keiner Verschwörungstheorie anhängen) einem beim Familientreffen über falsche Versprechungen in der Medizin aufklären, passt dieser Stil aber wieder.
Den besonderen Sarkasmus der beiden spürt man schon in der Widmung, denn das Buch ist denjenigen Wundermittelverkäufer/innen gewidmet, die die Science Cops schon "festgenommen" haben.
Anzumerken ist auch die Art und Weise des Genderns, die die Autoren hier präsentieren. Manchmal wird das generische Maskulinum verwendet, manchmal das generische Femininum. Durch diese Mischung stolpert man nicht über gegenderte Formen mit Sternchen oder ähnlichem, sondern beachtet die Geschlechter beide trotz des eher unauffälligen Genderns.

Insgesamt halte ich dieses Buch für wichtig, denn es klärt über das immer stärker werdenden Feld der Pseudowissenschaft auf. Die Science Cops beweisen, dass sie nicht nur gute Podcasts machen, sondern auch gute Bücher schreiben können. Für regelmäßige Hörer/innen des Podcasts ist dieses Buch nur eine Ergänzung. Für Neueinsteiger/innen ist es aber perfekt, um eine Überblick über die Mechanismen von Pseudowissenschaft zu erlangen. Durch das Lesen schaut man reflektiert auf sein eigenen Handlungen und Denkweisen und erkennt hoffentlich in Zukunft selbst die Tricks von solchen Wundermittelverkäufer/innen.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Machen wir uns zu sehr von Technik abhängig?

Laser Blue 1.0 – Fehler im System
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In einer zukünftigen Welt tragen die meisten Menschen keine Verantwortung mehr. Sie leben in ihren, vom Staat zugeteilten Wohnungen und schauen Fernsehen oder spielen Videospiele. Ihr ganzes Leben wird ...

In einer zukünftigen Welt tragen die meisten Menschen keine Verantwortung mehr. Sie leben in ihren, vom Staat zugeteilten Wohnungen und schauen Fernsehen oder spielen Videospiele. Ihr ganzes Leben wird von einer künstlichen Intelligenz gesteuert, von dem, was sie essen, bis wann sie Sport treiben müssen. Arbeitskräfte werden nicht mehr benötigt, da Maschinen fast alles erledigen können. In einem Berliner Vorort wohnt Laser Blue Potlowski, der sein Leben so ganz in Ordnung findet. Doch anscheinend macht die künstliche Intelligenz einige Fehler, was eigentlich nicht sein kann. Deswegen trifft er auch auf Violetta, die das ganze System kritisiert. Und dann gewinnt er auch noch bei einem Gewinnspiel, woran Laser gar nicht teilgenommen hat.

Am Anfang des Romans war ich noch etwas kritisch. Man wird ohne große Erklärungen in die düstere Welt geworfen. Die Blocks in Lasers Wohnort werden als grau und trostlos beschrieben und generell scheint das Leben der Bewohner/innen des "Berliner Bezirks" extrem langweilig zu sein. Ich meine, das muss es ja auch sein, wenn man den ganzen Tag nur vor dem Fernseher sitzt (wie Lasers Mutter) oder nur zockt (wie Laser und sein Bruder Blast). Ebenfalls hat mich die künstlich aufgesetzte Jugendsprache mit sehr derber Ausdrucksweise irritiert. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass in 64 Jahren die Jugendlichen so sprechen werden. Aber die Story wird besser, sobald Laser aus seinem trostlosen Heimatort rauskommt und es langsam den "Hunger Games" ähnelt (aber ohne zu kopieren".
Die Welt besteht nämlich nicht nur aus den Menschen, die ihr Leben vor der Glotze sitzen, sondern es gibt auch reiche Leute (Überraschung!), deren Leben in den inneren Ringen viel mehr Spaß macht (wohin die Armen wie Laser normalerweise nicht hin dürfen). Und es gibt die Menschen, die tatsächlich noch arbeiten, zum Beispiel als Softwareingenieur. Die Welt ist komplex aufgebaut, was erst später in der Handlung klar wird. Zum Beispiel gibt es "Reality Gaming". Zwei Menschen sind geistig miteinander verbunden, die eine steuert die andere, die in einem real life game ist. Etwas makaber, aber eine Idee, die ich bisher noch nie so in einem Buch gelesen habe. Es wird sich in dieser Dystopie also nicht nur auf den sozialen, sondern auch auf den technischen Aspekt konzentriert, was mir sehr gut gefällt, denn solche Dystopie findet man selten. Es wird sehr wenig zu der Welt erklärt. Vieles muss man sich selbst erschließen. Oftmals werden Dinge auch erst während der Handlung langsam klar und selbst jetzt nach dem Lesen sind mir einige Dinge noch unklar.
Die Handlung ist, wie schon erwähnt, am Anfang eher langweilig und zäh, vor allem, weil ich selbst es schwer fand, Laser nachzuvollziehen, wie er den ganzen Tag zuhause hockt und sein Leben toll findet. Aber als Laser aus seinem normalen Leben geworfen wird, nimmt die Handlung viel spannender Züge an, während das Ende voll mit Spannung ist.
Laser ist die Hauptfigur, es wird nur aus seiner Sicht in der ersten Person erzählt, was ich nicht unpassend finde, denn sonst hätte ich ihn für noch irrationaler empfunden. Am meisten genervt hat mich tatsächlich Laser. Er verhält sich oftmals so dumm, als könnte er kein bisschen die Folgen seines Handelns absehen, nein, der Junge kriegt nur ab und zu Wut- und Schreianfälle, die er direkt danach bereut. Hätte er besser vorher nachgedacht. Außerdem kommt er während des Romans nie auf die Idee, nur einen kleinen kritischen Gedanken gegenüber des Systems zu haben, obwohl er mit mehreren Leuten spricht, die es kritisch sehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung von ihm.
Toll finde ich auch, dass das hier eine international ausgeweitete Dystopie ist, dessen "Hauptstandort" Deutschland ist. Das ist interessant zu lesen, da die meisten Dystopien von Amerikaner/innen handelt, selbst wenn der/die Autor/in aus Deutschland ist. Ein Teil der Handlung spielt in Kanada, wo ja Englisch gesprochen wird. Ja genau, und diese wörtliche Rede ist in dem Roman auf Englisch. Man liest also Teile (da Laser kein Englisch kann) von Konversationen auf Englisch. Und dieses Englisch hat manchmal ein paar Fehler oder klingt verdächtig Denglisch.
Und ja, der Name der Hauptfigur ist wirklich Laser Blue. Und andere Charaktere heißen Bullet, Mercury und Liberty. Ich finde, das sind schon dämliche Namen.

Insgesamt ist Jana Maria Lüpke eine gute Dystopie gelungen. Zwar dauert es ein bisschen, bis man zur interessanten Handlung vordringt, aber diese ist sehr gut ausgearbeitet und spielt in einer komplexen futuristischen Welt. Auch wenn der Hauptcharakter nervt, es handelt sich um eine gute Dystopie. Schade, dass dies nicht der Aufmachung des Verlages entspricht.
Ich empfehle diese Dystopie eher Jugendlichen, die schon etwas tiefer im Genre Dystopie/Sci-Fi unterwegs sind, denn die Welt ist komplex und erstmal schwer zu verstehen. Auch ist es wichtig, Englisch zu können, da sonst wichtige Dialoge nicht verstanden werden können.

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Veröffentlicht am 15.10.2023

Sechs Menschen ohne Erinnerung auf einem Schiff

Ein Fluss so rot und schwarz
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Auf einem Schiff erwachen sechs Menschen. Sie alle erinnern sich an nichts mehr, nicht einmal an ihren Namen. Das Schiff lässt sich nicht steuern und fährt ferngesteuert über ein Meer, überall ist seltsamer, ...

Auf einem Schiff erwachen sechs Menschen. Sie alle erinnern sich an nichts mehr, nicht einmal an ihren Namen. Das Schiff lässt sich nicht steuern und fährt ferngesteuert über ein Meer, überall ist seltsamer, rosafarbener Nebel. Eine geheimnisvolle Stimme aus einem Satellitentelefon gibt ihnen Aufträge, die sie erfüllen müssen. Was machen die sechs auf dem Schiff und was ist ihr Ziel? Und wer redet mit ihnen?

Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen dystopischen Thriller mit Horrorelementen zu lesen. Die Handlung ist die ganze Zeit spannend und ich habe mich ständig gefragt, wann denn endlich die Auflösung kommt. Der Autor gibt nach und nach nur kleine Infos. Dann gibt es auch noch die eher actionreichen Stellen, an denen ich gar nicht schnell genug lesen konnte.
Der Schreibstil ist auch ganz angenehm, nur hatte ich oft das Problem, dass es eigentlich Huxleys Perspektive sein sollte, es sich aber so anhörte, als würde die Handlung gerade von einer anderen Person an Board erzählt werden.
Der Thriller ist voll mit gruseligen Beschreibungen, die ich manchmal schon verstörend fand (im Freiwasser schwimmen könnte schwierig werden). Generell zeichnet das Buch eine sehr düstere Vision der Zukunft.
Mein größter Kritikpunkt ist, dass mir viele Erklärungen am Ende gefehlt haben. Ein Beispiel, ohne viel zu spoilern, ist wer ihnen überhaupt den Auftrag gegeben hat. Auch generell wird das Ende eher offen gehalten. Ich hätte gerne gewusst, ob Huxley und Rhys es am Ende doch noch geschafft haben. Das Ende war mir generell zu schnell, was aber vielleicht daran liegt, dass das Buch nur knapp unter dreihundert Seiten hat.

Insgesamt ist der Thriller sehr interessant gewesen und hat nicht vorallem wegen seinen spannenden Stellen und des Nervenkitzels beim Lesen überzeugt, auch wenn das Ende etwas zu schnell verkäuft und die Auflösung relativ kurz ist. Empfehlen kann ich diesen Thriller für Menschen, die gerne spannende Dystopien lesen und sich nicht vor düsteren Horrorszenarien erschrecken.

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Veröffentlicht am 11.04.2023

Können Day und June die Republik retten?

Legend - Schwelender Sturm
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Nachdem Day seiner Hinrichtung entkommen ist, verbünden June und er sich mit den Patrioten. Diese verfolgen das Ziel, dem neuen Elektor Anden umzubringen und dann selbst die Macht über die Republik zu ...

Nachdem Day seiner Hinrichtung entkommen ist, verbünden June und er sich mit den Patrioten. Diese verfolgen das Ziel, dem neuen Elektor Anden umzubringen und dann selbst die Macht über die Republik zu übernehmen. Doch der neue Elektor scheint anders zu sein als sein Vater. Können Day und June ihm oder doch den Patrioten trauen?

Mir hat der erste Teil der Reihe sehr gut gefallen, deswegen war klar, dass ich auch den zweiten Teil als Hörbuch hören muss.
Die Story schließt hier direkt an Band eins an. Sie wird langsam fortgesetzt, man erfährt immer mehr, auch manche Dinge, die ich mich während Band eins öfter gefragt habe, zum Beispiel was mit anderen Ländern zur Zeit der Republik ist und warum der technische Fortschritt noch nicht so weit ist. Insgesamt ist der Aufbau ganz gut, man weiß länger nicht, wem man trauen kann und wem nicht.
Die Handlung verliert nicht an Spannung und so wollte ich immer weiter hören. Was mich ein bisschen genervt hat, war das ganze Drama zwischen Day und June am Ende, was meiner Meinung nach sehr unnötig ist. Ansonsten hat mich das Ende etwas überrascht, weil es noch einen dritten Teil gibt. Ich gespannt, was der Autorin für diesen einfällt.
Es gibt eine Sache, die an der ganzen Legend-Welt zu kritisieren habe. Es wirkt einfach so normal. Es gibt kein Alleinstellungsmerkmal für diese Dystopie, sondern nur das ganze, was eben in YA-Dystopiem vorkommt: Liebe, Vertrauen und Dramatik. Das ist aber auch das einzige, was mir nicht gefällt.
Marie Lus Art und Weise zu erzählen ist sehr schön und flüssig und hat mich direkt in die Geschichte versetzt. Ich konnte deswegen sowohl mit Day als auch mit June sehr gut mitfühlen. Das alles wird nochmal durch die beiden Sprecher verstärkt, die die Geschichte wirklich gut vorlesen und den einzelnen Charakteren eine Stimme verleihen.

Insgesamt ist der zweite Teil der Legend-Trilogie eine gute Dystopie, die sich leider durch nichts Besonderes hervorhebt. Ansonsten ist sie wirklich spannend und gut geschrieben. Mit hat es sehr viel Spaß gemacht, diesem Hörspiel zu lauschen.

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