Profilbild von midnight_reader31

midnight_reader31

Lesejury Star
offline

midnight_reader31 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit midnight_reader31 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2023

Zu viele Klischees

The Romeo & Juliet Society, Band 1 - Rosenfluch
0

Bereits als ich das Cover, das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen muss. Der Klappentext klang nach einem unglaublich spannenden YA-Buch mit Bezug auf Romeo & Julia.
Leider war ...

Bereits als ich das Cover, das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen muss. Der Klappentext klang nach einem unglaublich spannenden YA-Buch mit Bezug auf Romeo & Julia.
Leider war die Umsetzung dann doch eher nichts für mich.

Auch wenn der Schreibstil gut zu lesen war, waren die Geschichte und die Figuren eher weniger gut zu lesen. Ich hatte an vielen Stellen das Gefühl, dass die Autorin jedes Klischee eines YA-Buch genommen und in die Geschichte getan hat, um so die Zielgruppe zu erreichen, jedoch wirkte es so eher als hätte sie keine Ahnung von Young Adult Büchern. Somit waren die Verhaltensweise, das Aussehen und sogar die magischen Kräfte einfach zu viel.

Alle sehen gut aus und es gab alle möglichen Fähigkeiten, die sich ab einem Punkt einfach nur gehäuft haben und für mich einfach zu viel waren, um es noch irgendwie cool zu finden. Die Manipulation und die Fähigkeit mit den Tieren konnten mich sofort mitnehmen und trugen auch viel zur Geschichte bei, der Rest wirkte dann jedoch zu viel.
So wurden auch die Gefühle weniger überzeugend rübergebracht, denn auch wenn es YA ist, muss es nicht oberflächlich bleiben.

Die Figuren, zum Teil etwas komisch, dennoch passend zur Geschichte, waren nett. Jedoch fand ich Joy zwischenzeitlich etwas sehr auf sich bezogen.

Zu der Geschichte an sich kann ich sagen, dass ich die Grundidee sehr cool fand und die Geschichte nett zu lesen war, jedoch durch die ständigen Klischees etwas unterging. Etwas mehr Erklärungen sowie mehr Inhalt, hätten das Buch spannender gemacht. Denn gerade als es so richtig losgeht, endet das Buch.

Eine coole Idee mit einer zwar netten Geschichte, die jedoch von zu viel Klischees und Fähigkeiten, jedoch zu wenig Erklärungen und Handlungen getrübt wurde.

2,5/5 Sterne

Werbung/Rezensionsexemplar

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2023

Spannende Elemente, aber wenig Aufbau

Frau Holles Labyrinth
0

Als Mary zum einundzwanzigsten Geburtstag ihrer jüngeren Schwester Moira nach Hause aufs Land fahren muss, ist sie nicht gerade begeistert. Nach dem Tod der Eltern sind die beiden Schwestern bei ihrer ...

Als Mary zum einundzwanzigsten Geburtstag ihrer jüngeren Schwester Moira nach Hause aufs Land fahren muss, ist sie nicht gerade begeistert. Nach dem Tod der Eltern sind die beiden Schwestern bei ihrer strengen Tante aufgewachsen, die Moira immer bevorzugt hat. Als diese zum Geburtstag nun auch noch die Kette ihrer verstorbenen Mutter bekommt, ist Mary zutiefst verletzt. Die Schwestern geraten in einen Streit, bei dem das Amulett in den Brunnen im Garten ihrer Tante fällt. Mary bleibt nichts anderes übrig, als hinterherzuklettern. Doch als sie unten ankommt, ist sie nicht mehr in ihrer Welt, sondern in Frau Holles Labyrinth – einem düsteren, gnadenlosen Reich, in dem die Menschen keine Erinnerungen mehr an das haben, was ihnen einst lieb war. Für Mary beginnt ein brutaler Kampf ums Überleben ...

Tja, wo soll ich hier anfangen. Zunächst fand ich, dass das Buch wenig mit der Sage um Frau Holle zu tun hatte, sondern eher Figuren und Ideen aus der Geschichte genommen wurden und ganz anders verarbeitet wurden. Dies ist zwar nichts schlechtes, jedoch hatte ich somit andere Erwartungen.

Als Leser wird man direkt ohne richtige Einführung in das Leben von Mary geschmissen, die sich auf dem Weg zu ihrer Schwester befindet. Auch danach geht alles sehr schnell nacheinander, wodurch der Leser bereits nach 60 Seiten in der anderen Welt ist. Anders als erwartet wird wenig beschrieben, sodass man sich kein genaues Bild der jeweiligen Szene machen kann. Gleichzeitig erzählt die Autorin immer nur kurz was geschieht, anstatt, dass man selber als Leser diese Szenen wirklich miterlebt.
Einen wirklichen Aufbau der Welt gibt es auch im weiteren Verlauf nicht und auch die Handlungen werden immer nur kurz erzählt. Dadurch konnte ich weder eine Verbindung zu Mary noch zu der Geschichte aufbauen.

Erst ab mehr als der Hälfte geht es dann wirklich los. Es wird interessanter und der Leser findet mehr heraus, jedoch werden die anderen Figuren oder die Stadt, das System oder dergleichen nicht weiter beschrieben.

Leider zieht sich dies durch das gesamte Buch, weswegen ich auch wenig dazu sagen kann. Manche stellen sind spannend, vor allem zum Ende hin, jedoch konnte ich bis dahin zu keiner Figur eine Beziehung aufbauen und konnte die Gefühle, die aus dem nichts kommen, nicht nachvollziehen. Zudem blieb mir die Welt unverständlich und ich hatte keine Ahnung wie genau sie aussah. Die Geschichte an sich konnte mich ebenso nicht überzeugen oder wirklich fesseln, auch wenn es auf den letzten 100 Seiten spannender wurde.
Der Epilog war dann noch total unverständlich und hat mich verwirrt zurückgelassen.

2.5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.09.2022

nicht so gut wie Band 1

Neuanfang auf Whale Island
0

Achtung Spoiler in der Rezension, deswegen hier schon mal meine Bewertung: 2,5/5 Sterne

Restaurantmanagerin Stella und ihre Tochter kommen für Stellas neuen Job nach Whale Island. Mit Aiden, dem Chefkoch ...

Achtung Spoiler in der Rezension, deswegen hier schon mal meine Bewertung: 2,5/5 Sterne

Restaurantmanagerin Stella und ihre Tochter kommen für Stellas neuen Job nach Whale Island. Mit Aiden, dem Chefkoch des Restaurants, versteht sich Stella auf anhieb nicht, dennoch kann sie die Anziehung zwischen den beiden nicht leugnen. Doch dann kommt auch noch der berühmte Sänger Jackson auf die Insel und auf einmal steht Stella zwischen zwei Männern und versucht gleichzeitig mit ihrer Tochter zu reden.

Nachdem mir der erste Band der Whale Island-Trilogie so gut gefallen hat, habe ich mich total über den zweiten band gefreut und hatte auch gewisse Erwartungen. Von Love Triangle bin ich zwar eh nicht so ein Fan, aber ich werde gerne überrascht.

Leider wurde ich jedoch enttäuscht.

Der Schreibstil gefiel mir wie im ersten Band und auch Whale Island ist wieder schön eingearbeitet, sodass ich richtig Lust hätte, die Insel zu erleben.

Die Geschichte an sich jedoch war eher enttäuschend. Zunächst fangen Stella und Aiden direkt eine kleine Feindschaft an, jedoch wird dennoch von Seite 1 an betont, wie heiß sie einander finden und dass man es ja doch versuchen könnte, jedoch ergab dies für mich keinen Sinn, da bisher nichts getan wurde, um eine Romanze aufzubauen. Somit konnte ich dies kaum nachempfinden oder verstehen. Der Love Triangle wurde ebenfalls komisch aufgebaut und war auch eher unnötig, denn erst scheint der Sänger Jackson alles für Stelle zu tun, sodass es scheint als würde sie Gefühle für ihn entwickeln, aber da ist ja immer Aiden und er ist ja so heiß… naja, so geht es dann die ganze Zeit. Bis es dann auf einmal heißt sie würde nur brüderlich für Jackson empfinden.

Zwar gibt es ein paar Stellen, die schön zu lesen waren: unter anderem Erziehung, die Gespräche mit Jackson und auch manche Momente zwischen Aiden und Stella.

Stella als Charakter konnte mich jedoch auch nicht so wirklich überzeugen. Zunächst verhält sie sich meiner Meinung nach umprofessionell in Bezug auf ihren Job, da sie anscheinend alles andere außer ihren Job macht, weswegen ich Aiden verstehen kann. Gleichzeitig ist die ganze Streiterei mit ihrer Tochter unerträglich, wird jedoch auf den allerletzten Seiten aufgelöst.

Aidan ist, naja, mies gelaunt und gestresst, aber denkt dennoch die ganze Zeit daran, wie heiß Stella ist. Aber auf emotionaler Ebene scheint kaum etwas aufgebaut zu werden.

Hinzu kommt, dass unglaublich viele Themen angeschnitten werden: Mobbing, Teenager-Drama, Streit, Love-Triangle, Enemies to Lovers, das Hotel, das Restaurant, Aiden Schwester, Erziehung etc.

Leider hat mich das Buch enttäuscht. Es wurde zu viel aufgenommen und zu schnell auf den letzten Seiten gelöst. Gleichzeitig konnte ich die Romanze nicht so wirklich nachempfinden oder verstehen. Die ewigen Streits und das viele Drama waren mir hier einfach zu viel. Ein paar schöne Momente sowie die Insel und der Schreibstil waren dennoch gut.

Trotz allem freue ich mich auf den dritten Band und hoffe, dass mir dieser wieder gefällt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2025

Enttäuschung

Witches of Deadly Sins
0

Mit dem neuen Gewand in der Neuauflage ist mir das neue Buch von Ava Reed natürlich sofort aufgefallen, denn es verspricht alles, was ich an einer guten Hexengeschichte liebe doch ich muss sagen, dass ...

Mit dem neuen Gewand in der Neuauflage ist mir das neue Buch von Ava Reed natürlich sofort aufgefallen, denn es verspricht alles, was ich an einer guten Hexengeschichte liebe doch ich muss sagen, dass es für mich leider nicht passte.
Der Start in die Geschichte beginnt erstmal vielversprechend, indem wir in Amsterdam und in einem magischen Haus angekommen und direkt, zusammen mit der Hauptfigur Sasha, Probleme mit der Familie anfangen. Hier konnte ich noch emotionale Elemente erkennen, die mich erstmal eingenommen haben. Doch nach dem Einstieg passiert nicht das, was ich mir erhofft hatte und was im Klappentext steht. Obwohl es um die Büchse von Pandora, dem übersetzen von Texten und einer Romance mit einem Alchemist gehen soll, passiert kaum etwas.
Der Plot zieht sich bis zu den letzten 50 Seiten. Sasha arbeitet nur nebenbei und in kurzen Erwähnungen an den Texten und auch die Suche nach der Buchse wird kaum thematisiert. Es passiert einfach nichts. Sasha selbst bringt auch keine interessanten Aspekte mit. Als Figur fand ich sie kaum greifbar und dementsprechend langweilig. Selbst als der Alchemist/Love Interest erscheint, ändert sich nichts Es wird versucht Spannung, Mystery und Knistern einzubauen, doch das einzige was knisterte, waren die Seiten beim umblättern. Vier Szenen schaffen es einfach nicht, die Romance voranzutreiben oder den Plot interessanter zu machen. Die Chancen für emotionale Bindungen oder auch düstere Vorahnungen wurden nicht genutzt, sondern nur kurz eingebaut.
Ich möchte auch noch kurz zum Setting sagen, dass es absolut nicht relevant war. Die Figuren und wir als Leser*innen hätten auch in einem leeren Raum sein können. Ich hatte gerne mehr über Amsterdam gelesen
Zusammen mit dem langweiligen bzw. nicht nennenswerten Plot, der keine richtigen Höhen und Tiefe, Spannung oder emotionale Elemente lieferte, war das Buch für mich leider eine Enttäuschung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.09.2025

Wenig herbstlich

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
0

Dieses Buch hat scheinbar auf den ersten Blick alles geboten: Herbstvibes, Cozy Feeling, ein süßes Café und eine süße romantische Geschichte. Doch was kam? Leider nichts davon.

Sowohl der Klappentext ...

Dieses Buch hat scheinbar auf den ersten Blick alles geboten: Herbstvibes, Cozy Feeling, ein süßes Café und eine süße romantische Geschichte. Doch was kam? Leider nichts davon.

Sowohl der Klappentext als auch das Marketing haben mir ganz andere Vorstellung von dem Buch gegeben als das, was ich am Ende gelesen habe.
Zunächst muss ich sagen, dass der Anfang noch gut war und auch toll geschrieben. Die Story wirkte vielversprechend, auch wenn ich die Hauptfigur Schon etwas sehr privilegiert finde (ohne, dass sie sich das am Anfang so wirklich eingestehen will), doch sie macht eine Entwicklung durch. Zunächst wirkt auch das Café und der Vibe schon, doch schnell verliert sich alles.

Das Café kam mir im Endeffekt leider viel zu kurz vor, obwohl ich dachte, dass dieser Ort einen großen Raum einnehmen würde. Stattdessen kriegen wir kaum was mit und dann wird die Idee einer Bar auch noch mit reingenommen? Auch der herbstliche und cozy Vine verliert sich leider relativ schnell. Denn auch von Copenhagen kriegt man beim Lesen kaum etwas mit, wodurch weder herbstliches (bis auf das zweimalige Erwähnen von Pumpkin Spice) noch der Vibe der Stadt aufkommt.
Kommen wir zur Romance und dem Love Interest. Am Anfang fand ich beides noch vielversprechend, doch relativ schnell werden Szenen konstruiert, die sich natürlich lesen, damit Funken und Anziehung entstehen sollen, aber leider kam das null rüber. Es wirkte erzwungen und unnatürlich, obwohl am Anfang der Vibe von einer langsam sich entwickelnden Romance angeteasert wurde. Doch auf einmal geht alles total schnell. Drama, Knutschen und Streits. Und das alles in sehr kurzer Zeit. Dann wird noch ein Ich liebe dich gedroppt, ohne dass darauf eingegangen wird, dass die beiden seit 1-2 Wochen zusammen sind?
Mal ganz abgesehen davon, dass die Geschichte mit dem verstorbenen Bruder aufgenommen, dramatisiert wird und dann ganz plötzlich gelöst wird. Ein Happy End auf 5 Seiten. Alles klärt sich mit den Eltern und er verarbeitet es? Das ganze wirkte wie ohne Roten Faden, weswegen ich da dann auch raus war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere