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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2017

Packende Verwirrungen bis zum Schluss

Unter Wasser hört dich niemand schreien
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"Unter Wasser hört dich keiner schreien" von Paula Treick DeBoard ist ein gelungener Thriller über Intrigen und Machtverhältnissen.


Inhaltlich geht es um Kelsey, 15, reich und verwöhnt, die intrigant ...

"Unter Wasser hört dich keiner schreien" von Paula Treick DeBoard ist ein gelungener Thriller über Intrigen und Machtverhältnissen.


Inhaltlich geht es um Kelsey, 15, reich und verwöhnt, die intrigant ist und alles tut, was in ihrem Sinn steht. Ihre Opfer wählt sie mit Bedacht und schreitet so galant dabei voran, dass keiner Verdacht bei ihr jemals schöpfen würde. Wie weit wird sie dieses Spiel treiben können?


Kritikpunkte: Einige Dinge, die in dem Buch Erwähnung finden, sind insgesamt betrachtet irrelevant und daher etwas langweilig statt irreführend (ich habe sie glatt überlesen). Weiterhin habe ich von vornherein ziemlich genau den Gedankengang von DeBoard vorhersehen können, weshalb ich den Thriller nicht gerade als unvorhersehbar/ein Novum bezeichnen kann. Daher der Punktabzug.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Kurzweiliger Unterhaltungsroman

Ein Jahr für die Liebe
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In "Ein Jahr für die Liebe" geht die Schriftstellerin Yvonne Eisenring für ein Jahr auf Entdeckungsreise, um die Liebe zu finden. Ich war sofort gespannt, denn auch ich "bin" auf der Suche. Wobei ich das ...

In "Ein Jahr für die Liebe" geht die Schriftstellerin Yvonne Eisenring für ein Jahr auf Entdeckungsreise, um die Liebe zu finden. Ich war sofort gespannt, denn auch ich "bin" auf der Suche. Wobei ich das gar nicht so klar definieren kann, da ich finde, dass man nicht direkt die Suche und die Liebe aufzwingen kann. Deshalb schien es mir interessant, wie wohl ihr Trip gelaufen und geendet ist. Inhaltlich erlebt sie nun über 50 Dates auf mehreren Kontinenten, von denen die meisten von uns wohl behaupten können, dass sie das ein oder andere schon selbst erlebt haben. Also etwas Abstruses habe ich nicht lesen können, wodurch alles in dem Buch sehr realitätsnah wirkt. Selbst als sie in eine Phase kam, in der sie gar keine Lust mehr hatte jemanden neu kennenzulernen, konnte ich ihr das sehr gut nachempfinden. Nach so vielen Männerbekanntschaften verliert man schnell den Kopf und sich selbst. Nichtsdestotrotz hat sie nicht aufgegeben und das Jahr durchgezogen - wobei ich sagen muss, dass sie zwischendrin wieder in ihrer Heimat war. Deshalb nur 4 Sternchen. Wenn ich solch einen Trip machen würde, würde ich wohl wirklich ein ganzes Jahr mich von meiner Heimat verabschieden und nicht nach der Hälfte für zwei Monate erneut zu meiner Schwester ziehen. Insgesamt gibt der Roman aber auch keine hilfreichen Tipps, wie man solch einen Trip am besten aufbaut, was ich auch etwas enttäuschend fand. Zudem hat dieser Roman sehr viele Ähnlichkeiten mit "Eat Pray Love" meiner Meinung nach - wenn er auch auf das "Eat" und "Pray" verzichtet.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Überraschend

Irgendwo im Glück
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Das Buch war überraschend, da ich nicht sofort vom Klappentext her auf den Inhalt getippt hätte, der mich erwartet hat. Die Thematik will ich deshalb nicht spoilern, ist aber sehr gut umgesetzt worden. ...

Das Buch war überraschend, da ich nicht sofort vom Klappentext her auf den Inhalt getippt hätte, der mich erwartet hat. Die Thematik will ich deshalb nicht spoilern, ist aber sehr gut umgesetzt worden. Allerdings habe ich wie von McPartlin ein Happy End erwartet - wie ich es von ihr gewohnt bin und wurde in dem Sinn etwas enttäuscht, aber es passt sehr gut zum Thema, deshalb ist es verständlich.

Veröffentlicht am 16.09.2017

Verstrickt!

Minus 18 Grad
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Wer Verwirrungen und Verstrickungen in größtmöglicher Anzahl mag, wird mit diesem Werk von Stefan Ahnhem auf seine Kosten kommen. Ich habe kaum noch den Überblick über die genaue Todeszahl derjenigen, ...

Wer Verwirrungen und Verstrickungen in größtmöglicher Anzahl mag, wird mit diesem Werk von Stefan Ahnhem auf seine Kosten kommen. Ich habe kaum noch den Überblick über die genaue Todeszahl derjenigen, die in dem Buch aufgezählt werden. Ich habe die ersten beiden vorigen Bände nicht gelesen, würde es aber nun im Nachhinein wohl doch empfehlen, da man dadurch sicher einen besseren Überblick der wichtigen Charaktere in den Bänden erhält, sodass man sich auf die Morde und deren Aufklärung fokussieren kann, statt auch noch zusätzlich die ganzen Verbindungen und Beziehungen der vielen Kommissare konzentrieren muss. Nach der Hälfte des Buches verlor es langsam an Fahrt für mich, da (ACHTUNG SPOILER) der Täter gefasst wurde. Allerdings sollte man da nicht aufhören zu lesen, denn es wird noch sehr gut enden. Inhaltlich würde ich eines allerdings noch kritisieren, da es um Vodka in der Tiefkühltruhe geht. Wird er da allerdings nicht zu Eis gefroren oder bleibt er tatsächlich flüssig?! Zudem müsste jemand, der friert doch mit Alkohol im Blut länger am Leben erhalten bleiben als ohne Alkohol, da der Alkohol das Blut doch in Bewegung hält und nicht zum Stocken bringt, oder irre ich mich hier ebenfalls?

Veröffentlicht am 16.09.2017

New York - Erneut ein Beweis, dass sie die eigentlich wahre Stadt der Liebe ist

Wir sehen uns am Meer
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Ich bin fasziniert von der Stadt New York, allerdings wäre diese Stadt so wie für de Protagonistin in dem Werk, nichts für mich, wenn es um die Heimat geht. Beim Lesen konnte ich mich sehr gut in die Personen ...

Ich bin fasziniert von der Stadt New York, allerdings wäre diese Stadt so wie für de Protagonistin in dem Werk, nichts für mich, wenn es um die Heimat geht. Beim Lesen konnte ich mich sehr gut in die Personen hineinversetzen, die frei in New York leben, wobei sich ihre Herkünfte bekriegen. Die Liebe war möglich, wenn mir eigentlich auch ein Tick zu schnell voranschreitend, aber das ist Geschmackssache, und hatte allerdings ein Ablaufdatum. Denn was, wenn der Trip in New York enden würde? Würden sie in der Heimat auch zusammenleben können? Werden sie das Ablaufdatum akzeptieren oder übersehen? Insgesamt nette Idee, allerdings hätte mich das Werk mehr überzeugt, wenn die Protagonisten nicht nur aufgrund ihres Hintergrunds miteinander diskutiert hätten, sondern die Argumente ersichtlicher wären hinsichtlich ihrer Handlungen. Denn ich würde einen Muslimen, der Alkohol trinkt, nicht gerade als religiös bezeichnen. Sie erschienen mir viel mehr als Atheisten statt Gläubige, weshalb ich das Buch nicht als aufklärend. Denn sie beiden hatten in der Geschichte ihrer Heimat nicht viel Macht, um zu handeln. Deshalb sollten gerade Unreligiöse sich nicht um die Geschichte der Heimat zanken, wenn es sie letzten Endes doch nicht so sehr interessiert.