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Veröffentlicht am 16.09.2017

Kleine Lügen tun nicht weh...oder doch???

Tausend kleine Lügen
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Ich war von dem Titel angezogen, denn wer kennt es nicht...diese kleinen Lügen.
Doch was aus denen erwachsen kann sieht man wenn man den Roman zu Ende gelesen hat.

Auf einem Quizabend der Grundschule ...

Ich war von dem Titel angezogen, denn wer kennt es nicht...diese kleinen Lügen.
Doch was aus denen erwachsen kann sieht man wenn man den Roman zu Ende gelesen hat.

Auf einem Quizabend der Grundschule stirbt jamand und es kommt zu Körperverletzungen.
Das Schöne dabei...man ahnt kaum um wen es sich handelt und erfährt es erst am Buchende.
Vorher werden die Monate davor von verschiedenen Perspektiven erzählt.
Wovon 3 Frauen genauer beleuchtet werden.
Wir lernen Jane eine junge Frau welche als alleinerziehende mit ihrem Sohn Ziggy neu zugezogen ist, und versucht sich in das Gefüge zu integrieren.
Allerdings ist das Geschehen rund um die Schule gespickt mit Lügen und Intrigen.
Das allein macht einem das Leben nicht einfacher.
Madeline ist eine lebensfrohe und offene Natur.
Sie ist bereit für ihre Meinung einzustehen und das ist nicht immer einfach.
Trotzdem ist die Jane eine große Unterstützung.
Die dritte Frau ist Celesete, eine verheiratete Frau welche durch ihre Schönheit auffällt.
Nach außen ist ihr Leben perfekt, aber…
Wie diese 3 Frauen ihr Leben arrangieren und was es mit dem Todesfall zu tun hat möchte ich nicht verraten.
In jedem Fall sieht man deutlich was vermeintlich kleine Lügen so anrichten können.

Der Text ist eingängig und ich konnte mir die Personen sehr gut vorstellen.
Am Ende von vielen Kapiteln gab es einen Abriss von Äußerungen beteiligter Personen am Quizzabend. Diese geben Hinweise aber auch Vermutungen zu den Geschehnissen.
Mir war es keine Hilfe bei der Vermutung wer das Opfer hätte sein können.
Obwohl ich natürlich eine Vermutung hatte und auch damit richtig lag.
Wenn auch das Motiv etwas anders gelagert war.
Allerdings sind das gute Beispiele wie Menschen unterschiedliche Dinge interpretieren können.
Ab und an hatte ich kleine Leselängen,wo es mir hätte etwas kürzer sein können.
Der Erzählstil ist lebensnah und gut vorstellbar das gefiel mir. Besonders das Eltern Ego wurde sehr gut dargestellt.

Ein lesenswertes Buch wenn man mal etwas anderes lesen möchte als einen Schönwetter

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Veröffentlicht am 08.06.2022

Alt sein und nicht lieben dürfen

Wie man die Zeit anhält
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Der Buchtitel klang interessant und da ich schon ein Buch von diesem Autor gelesen habe, war ich sehr interessiert.
Denn wen interessiert es nicht wie man die Zeit anhält?

Aus dem Inhalt:

Tom sieht aus ...

Der Buchtitel klang interessant und da ich schon ein Buch von diesem Autor gelesen habe, war ich sehr interessiert.
Denn wen interessiert es nicht wie man die Zeit anhält?

Aus dem Inhalt:

Tom sieht aus wie im besten Alter, allerdings ist er schon über 400 Jahre alt.
Dadurch ist er sehr einsam denn die Menschen um ihn rum haben dieses Geheimnis nicht und müssen sich auch nicht damit beschäftigen das es nicht auffliegt.
Als Tom allerdings auf Camille trifft, ändert sich alles und er beginnt die erste Regel „Du darfst Dich niemals verlieben“ infrage zu stellen.

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und die Vorstellung vor einem so großen Ziffernblatt mit dem Blick auf London zu stehen fasziniert mich sehr.
Und es passt zum Inhalt des Buches.
Die Handlung beginnt in der Jugend von Tom wo er gleich eine schlimme Erfahrung machen muss.
Man erfährt von seinem weiteren Leben und von der Suche nach einer Familienangehörigen.
Auch enthält das Buch etwas Spannung denn ich wollte natürlich schon wissen ob die Suche erfolgreich verläuft und wie er mit seinem Dasein klar kommt und was er in den ganzen Jahrhunderten so erlebt hat.
Leider kommt mir das etwas zu kurz, auch wenn die Beschreibungen sonst gut sind.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und sie polarisieren.
Meine Fragen sind beantwortet und ich bleibe mit der Überlegung zurück das es interessant wäre die Seite von Camille als Fortsetzung zu erlesen.

Fazit:
In jedem Fall ist das Buch mal etwas anderes und auch wenn ich es ab und an etwas zu lang erzählt empfand, würde ich es jedem Interessierten weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.12.2021

Eine Reise in eine andere Zeit

Gold und Ehre
3

Da ich das Werk „Krone der Welt“ der Autorin gelesen habe und dieser mir gut gefallen hat, wurde ich auf diesen Teil sehr neugierig. Besonders da Hamburg eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Roman ...

Da ich das Werk „Krone der Welt“ der Autorin gelesen habe und dieser mir gut gefallen hat, wurde ich auf diesen Teil sehr neugierig. Besonders da Hamburg eine nicht unwesentliche Rolle in diesem Roman spielt.

Aus dem Inhalt:

Im 17. Jahrhundert wo Amsterdam eine Blütezeit erlebt lebt der junge Architekt Benjamin und hat große Träume.
Das kommt ihm die Strafe seines Vaters derb in die Quere denn er schickt ihn nach Hamburg.
Und ab da beginnt eine Zeit des Auf und Ab bis er Lucia kennenlernt und sich eine Beziehung entwickelt. Doch durch die Rückbeorderung des Vaters nach Amsterdam scheint wieder alles im Umbruch.
Wie wird sich die Beziehung zwischen den beiden entwickeln? Kehrt er wieder zurück?
Was macht sein Handwerk? Fragen über Fragen welche in dem Buch beantwortet werden.

Meine Meinung:

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen, da es gut die Hamburgensie wiederspiegelt und in meinem Fall ein Eyecatcher war.
Ich musste mich auf den ersten Seiten lesend eingewöhnen und es war sehr schön in die Zeit des 17. Jahrhunderts in Amsterdam anzukommen.
Durch die verschiedenen Handlungsstränge im Laufe des Buches und viele geschichtliche Details war es nicht immer einfach für mich flüssig lesend fortzufahren.
Das lag aber nicht am gut zu lesenden Schreibstil, vielmehr daran das ich gern mal vertiefend zu den Inhalten nachgelesen habe da sie schon sehr interessant waren.
Denn die Niederlande sind für mich geschichtlich auch bisher meist untergegangen.
Der Protagonist Benjamin hat mir nicht so gut gefallen wie Lucia.
Die anderen Figuren wie zum Beispiel Theo oder Michiel sind interessant und lebendig angelegt auch wenn sie natürlich aufgrund ihrer Rolle nicht alle Sympathisanten sind.
Dennoch konnte ich in der Handlung gut mit mitfühlen und mitleiden.
Gefallen hat mir auch das man eine andere Seite von Hamburg kennenlernt, so ganz anders als die heute hochgelobte Stadt. ;o) und das der Bezug zum Heute wie dem Bau des Michel dargestellt ist.
Das vorhandene Personenverzeichnis ist leider nicht ganz vollständig.
Ich fühle mich gut unterhalten.
Fazit:

Ein unterhaltsamer historischer Roman welcher meiner Meinung nach geringfügig hinter „Krone der Welt“ anzusiedeln ist.
Gern empfehle ich ihn Interessierten weiter und freu mich auf ein weiteres Werk der Autorin.
Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Ein Krimi um und mit flüssigem Gold

Goldenes Gift
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Ich wurde auf den Titel aufmerksam und finde es grundgenerell spannend einen Kulinarik Krimi zu lesen. Nun ist Honig nun wirklich bei mir gedanklich weit weg Thema für einen Krimi zu sein, daher steigerte ...

Ich wurde auf den Titel aufmerksam und finde es grundgenerell spannend einen Kulinarik Krimi zu lesen. Nun ist Honig nun wirklich bei mir gedanklich weit weg Thema für einen Krimi zu sein, daher steigerte es meine Neugier noch mehr. Aber das mir der Autor bisher unbekannt und es schon der 7. Teil einer Xavier Kieffer Reihe ist war der Hauptgrund meiner Neugier. Grund genug den Krimi zu lesen.

Aus dem Inhalt:

Als ein Imker stirbt und seine Bienenstöcke verschwinden ermittelt der Koch Xavier Kieffer seine Ermittlungen.
Doch wo liegen die Hintergründe? Gerade weil Xavier einen besonderen Honig für sein Restaurant herstellen lässt.
Aber was genau ist an Honig als Motiv zu finden? Ermittlungen zeigen einen weitreichenden Skandal auf. Doch wie den verhindern?

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön und es macht im wahrsten Sinne Lust auf Honig.
Dieses Thema finde ich super interessant und daher war ich sehr neugierig auf das Buch.
Der Protagonist Xavier gefällt mir als Ermittler recht gut.
Ich war sofort im Thema und um es vorwegzunehmen…ist es auch ein Wirtschaftskrimi.
Das gefällt mir eigentlich gut.
Lesen lässt sich der Krimi sehr gut und flüssig, da das Thema auch unterhaltsam ist.
Leider kann ich keine Schlüsse zu den Vorgängerbänden ziehen, was ich sehr Schade finde, denn ich finde das man aus der Handlung hätte mehr herausholen können.
Auch wenn ich Luxemburg nicht kenne, wurde ich ausreichend ins Bild gesetzt, ebenfalls hat mir gefallen, dass man gut was das Thema Honig betrifft ins Bild gesetzt wird und das es als Handlung vorstellbar ist.
Die Auflösung finde ich ok.
Ich werde wohl nicht darum herum kommen mit die Vorgänger zu besorgen denn ich denke das man näher an den Protagonisten dran ist.
Auf kommende Werke bin ich schon gespannt denn ich würde gern mehr davon lesen!

Fazit:

Ich finde das Thema nach wie vor gut und würde gern mehr von dem Autor lesen. Daher empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 25.11.2021

Die Mischung macht es

Sommersprossen – Nur zusammen ergeben wir Sinn
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Lange wollte ich mal wieder einen Roman von Cecelia Ahern lesen, und so kam der neue Roman Sommersprossen genau richtig. Die Erwartungshaltung war wie immer recht hoch und ich war aufgrund des Tenors sehr ...

Lange wollte ich mal wieder einen Roman von Cecelia Ahern lesen, und so kam der neue Roman Sommersprossen genau richtig. Die Erwartungshaltung war wie immer recht hoch und ich war aufgrund des Tenors sehr neugierig.

Aus dem Inhalt:

Fünft Menschen mit denen Du die meiste Zeit verbringst sorgen dafür das Du eine Mischung aus diesen bist. Und genau mit dieser Aussage bekommt es Allegra zu tun, als sie auf ihrer Arbeit eine Begegnung hat die alles verändern wird. Wie das passiert? Lest es selbst ;o)

Meine Meinung:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und es erinnert mich im übertragenen Sinn an die Sommersprossen von Allegra, der Protagonistin, welche ich erst anstrengend und später gut gezeichnet - also sympathisch - empfinde.
Am Anfang musste ich mich erst einmal an die Geschichte einlesen, da ich nicht so wirklich einordnen konnte um was es genau geht. Das ist mir bei der Autorin bisher nicht passiert und war für mich überraschend.
Als ich dann in der Handlung angekommen war ging es mit dem Lesen gut voran, da der Schreibstil gewohnt locker und leicht humorvoll angelegt ist. Die teilweise poetische Schreibweise war für mich kein Problem.
Der Hintergrund der Geschichte also die Suche (wonach verrate ich natürlich nicht) gefällt mir allerdings gut.
Ich musste über Einiges nachdenken unter anderem auch darüber welche 5 Menschen mein Umfeld bestimmen, und aus dem Grund ist der Roman nicht unbedingt nur als leichte Lektüre anzusehen.
Der Buchtitel passt zum Inhalt und ich finde es gut an Sternbilder erinnert zu werden.
Das Ende der Geschichte ist etwas zu gelungen aber ok für einen Roman.

Fazit:

Ich wurde mit kleinen Schwächen gut unterhalten und zum nachdenken gebracht.
Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch gern Interessierten weiter.

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