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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.12.2023

Rachel und Robert müssen über sich hinauswachsen

Das Buch der gestohlenen Träume (Das Buch der gestohlenen Träume 1)
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Zum Inhalt:
Die Geschwister Rachel und Robert wachsen in Krasnia auf, in dem die Menschen unter der Tyrannei von Präsident Charles Malstain in Angst und Schrecken leben. Denn wer sich seinem Willen und ...

Zum Inhalt:
Die Geschwister Rachel und Robert wachsen in Krasnia auf, in dem die Menschen unter der Tyrannei von Präsident Charles Malstain in Angst und Schrecken leben. Denn wer sich seinem Willen und seinen haarsträubenden Verboten widersetzt, wird festgenommen und für immer weggesperrt. Um ein besonders Buch zu retten, folgen sie ihrem Vater in die Öffentliche Leihbücherei Nord-Brava. Denn das Buch der gestohlenen Träume hat ein großes Geheimnis, an das Präsident Charles Malstain kommen will. Doch er darf das Buch nie in die Finger bekommen, sonst ist ganz Krasnia für immer verloren. Als ihr Vater dann festgenommen wird, setzen Rachel und Robert alles daran, das Buch zu schützen. Doch wird ihnen dies gelingen?

Meine Meinung:
Ich muss gestehe, dass ich etwas brauchte, um in die Handlung zu finden. Dann konnte mich diese aber voll und ganz packen und ich habe mit Rachel und Robert mitgefiebert. Da beide auf ihrem Weg die Machenschaften von Präsident Charles Malstain zu verteilten, immer wieder vor neuen Problemen und Herausforderungen stehen, war für allerhand Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich der Autor überraschen konnte. So habe ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Rachel und Robert sind zwei vielschichtige Protagonisten, die ihre individuellen Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen haben, durch die sie umso authentischer wirkten. Mir hat vor allem Rachels Entwicklung richtig gut gefallen. Ich finde, man merkt, wie sehr sie an der Aufgabe, das Buch zu beschützen und ihren Vater zu retten im Laufe der Handlung wächst. Zudem hat der Autor auch den Nebenfiguren kleine Eigenheiten und Charakterzüge gegeben, durch die man sie gut voneinander unterscheiden und jederzeit wiedererkennen konnte.

Themen dieser Geschichte sind Angst, Diktatur und die Beschneidung der Meinungsfreiheit. Wodurch in der Geschichte meist eine düstere Atmosphäre herrscht. So schwingt bei den Handlungen von Rachel und Robert auch immer eine gewisse Dringlichkeit mit, die man deutlich spürt. Dennoch spürt man ebenso auch einen gewissen Hoffnungsschimmer, dass alles besser wird. Was auch an einigen der Nebenfiguren liegt, denen Rachel begegnet.

Fazit:
Eine Geschichte über zwei Geschwister, die nicht nur das Buch der gestohlenen Träume vor Präsident Charles Malstain beschützen, sondern auch ihren Vater aus dessen Fänge befreien wollen. Gerade weil Rachel und Robert immer wieder vor neuen Herausforderungen und Problemen stehen, war die Handlung spannend. So konnte mich diese trotz einiger Startschwierigkeiten dennoch packen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Veröffentlicht am 31.10.2023

Averys Rückkehr nach Harbour Bridge

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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Zum Inhalt:
Avery, Isabella, Odina, Lee und Josie könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch als sie gemeinsam das Surfcamp in Harbour Bridge besuchen, werden sie zu besten Freundinnen. Dort verbringen ...

Zum Inhalt:
Avery, Isabella, Odina, Lee und Josie könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch als sie gemeinsam das Surfcamp in Harbour Bridge besuchen, werden sie zu besten Freundinnen. Dort verbringen sie einen unvergesslichen Sommer nach dem nächsten, bis Josie nach dem Besuche eines Festivals spurlos verschwindet. Zehn Jahre später tritt Avery, die inzwischen die Sängerin in einer erfolgreichen Rockband ist, mit dieser in Harbour Bridge auf. Dort sieht Avery nicht nur ihre alte Freundin Odina wieder, sondern findet auf ihrem Hotelzimmer einen Zeitungsartikel, der nach dem Verbleib ihrer Freundin Josie fragt. Gemeinsam machen die beiden Frauen sich dran, dem Geheimnis um Josies Verschwinden auf den Grund zu gehen.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird aus der Sicht von Avery Winter geschildert, wodurch wir einen Einblick in ihre Gedanken bekommen und erfahren, wie sehr ihr der Erfolgsdruck zu schaffen macht und welche Schuldgefühle sie wegen des Verschwindens ihrer damaligen Freundin Josie noch heute plagen. So lernen wir Avery im Laufe der Handlung immer besser kennen, bekommen aber auch durch einige Rückblenden einen Eindruck von den anderen jungen Frauen der Gruppe Isabella, Odina, Lee und Josie und Averys Bandkollegen Jake Vanderbeck, in den sie seit ihrer Jugend verliebt ist.

Ich fand es interessant, die fünf heranwachsenden Frauen durch die Rückblenden kennenzulernen, zu erfahren, was sie während ihrer gemeinsamen Sommer erlebt haben und wie sich ihre Beziehung mit der Zeit verändert hat. Jede von ihnen scheint dabei eine bestimmte Rolle in der Gruppe einzunehmen und ich bin gespannt, was man in den anderen Bänden noch so über alle erfahren wird. Ebenso welche Geheimnisse sie vor den anderen Frauen in all den Jahren verborgen haben.

Das Rätsel um das Verschwinden von Josie und die Suche nach Hinweisen von Avery und Odina fand ich spannend und bin gespannt, was sie mit der Zeit noch aufdecken werden. Leider ging diese meiner Meinung nach aber durch die Liebesgeschichte zwischen Avery und ihrem Bandkollegen Jake unter. Was ich sehr schade fand, da ich angenommen hatte, dass auf ihr der Hauptfokus liegt.

Zudem lässt mich die Liebesgeschichte zwischen Avery und Jake mich unschlüssig zurück. Denn vor allem Avery merkt man deutlich an, wie schmerzhaft es für sie ist, ihre Gefühle für Jake täglich zu unterdrücken. Außerdem fand ich das Verhalten der beiden viele Male kindisch. Sie reden nicht wirklich miteinander, sondern werfen sich lieber Sprüche an den Kopf. Dadurch treten sie nicht nur auf der Stelle, sondern es kommt immer wieder zu unnötigen Missverständnissen.

Fazit:
Das Rätsel um den Verbleib von Josie und die Suche nach Hinweisen von Avery und Odina fand ich spannend und interessant. Leider geht die Spurensuche von Avery und Odina neben der Liebesgeschichte zwischen Avery und Jake unter, was ich sehr schade fand. Zudem lässt mich die Liebesgeschichte zwischen den beiden unschlüssig zurück, da ihr Verhalten dem jeweils anderen gegenüber mir oft zu kindisch war und von mangelnder Kommunikationsfähigkeit geprägt ist, die zu unnötigen Missverständnissen führt.

Veröffentlicht am 22.10.2023

Schaffst du es dir selbst zu vergeben?

Selbst in dunkelster Nacht
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Zum Inhalt:
Viel zu früh hat Liora White einen schweren Verlust erlitten, der ihr an vielen Tagen schlicht den Atem raubt. Doch sie versucht auch die positiven Dingen im Leben zu sehen und die schönen ...

Zum Inhalt:
Viel zu früh hat Liora White einen schweren Verlust erlitten, der ihr an vielen Tagen schlicht den Atem raubt. Doch sie versucht auch die positiven Dingen im Leben zu sehen und die schönen Momente umso mehr wertzuschätzen. So liebt sie es, im Blumenladen von Jo zu arbeiten und den Kundinnen und Kunden ihre Wünsche zu erfüllen. Rätsel gibt ihr hingehen ihr neuer Arbeitskollege und Nachbar Kieran Montgomery auf, der nicht nur abweisend, sondern verschlossen ist und lieber für sich alleine arbeitet. Liora gibt jedoch nicht auf. Denn bei der Arbeit scheinen immer wieder andere Facetten von Kieran durch, die sie neugierig machen. So beschließt sie ihn langsam aus seinem Schneckenhaus herauszuholen. Doch wird ihr dies gelingen?

Meine Meinung:
In dieser Geschichte, in der es um die Themen Mobbing, Trauer, Schuldgefühle, deren Verarbeitung und darüber sich selbst mit allem anzunehmen, was einen ausmacht, begegnen wir Liora White und Kieran Montgomery. Beide haben schwere Schicksalsschläge hinter sich, die sie nicht nur verändert, sondern tiefe Wunden hinterlassen haben. Ebenso wird im Laufe der Handlung immer wieder deutlich, wie sehr Worte verletzten, aber auch heilen können und wie wichtig es ist, den Mut nicht zu verlieren, so schwer dies auch ist.

Liora ist eine tolle junge Frau, die anderen Menschen so viel gibt, immer wieder Einfühlungsvermögen beweist und der man anmerkt, wie wichtig ihr die Menschen um sie herum sind. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen und konnte nachvollziehen, wie sehr sie die Taten und Worte der anderen Jugendlichen verletzt haben und noch heute Zweifel in ihr schüren. Gerade deswegen fand ich es schön, dass sie versucht, sich selbst so anzunehmen, wie sie ist, auch wenn man immer wieder merkt, wie schwer es ihr fällt.

Kieran umgibt am Anfang etwas Mysteriöses, weil man nicht weiß, was in seiner Vergangenheit passiert ist, dass er nun alle von sich stößt. Da man nach und nach immer mehr darüber erfährt, habe ich sein Handeln und seine Gedankengänge durchaus nachvollziehen können, fand sie aber im Hinblick auf sein Geheimnis rückblickend an einigen Stellen dann doch übertrieben.

Ich habe mit Liora und Kieran von der ersten bis zur letzten Seite mitgefiebert, mitgelitten und war gespannt, wie ihr Weg aussehen und wo diese sie beide hinführen wird. Außerdem finde ich wurde mit den verschiedenen Themen wie Mobbing, Trauer, Schuldgefühle, deren Verarbeitung und vielem mehr einfühlsam umgegangen, was mir sehr gefallen hat.

Zum Lachen hat mich immer wieder Kierans beste Freundin Avery gebracht, die eine Naturgewalt ist. Sie sagt Kieran, was sie denkt, auch wenn dieser dies nicht hören will. Ich hätte mir gewünscht, dass sie öfter auftaucht, gerade weil sie ein wichtiger Teil seines Lebens ist. Zudem konnte ich nicht nachvollziehen, wieso er ihr gerade deswegen nicht vollkommen zu vertrauen scheint. Zumindest kam es mir so vor.

Fazit:
Eine wunderschöne und einfühlsame Geschichte über zwei Menschen, die versuchen, mit ihrer Trauer, ihren Schuldgefühlen und den Folgen von Mobbing umzugehen. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite mit Liora und Kieran mitgefiebert, mitgelitten und war gespannt, wie ihr Weg aussehen und wo dieser sie hinführen wird. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für Liora und Kieran weitergehen wird.

Veröffentlicht am 12.08.2023

Kann Daniel Becker den Fall lösen?

Im Zweifel für das Monster
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Zum Inhalt:
Daniel Becker wünscht sich nichts sehnlicher als Partner in der Anwaltskanzlei zu werden, in der er seit Jahren schuftet. Als er dann einen großen und wichtigen Fall zugeteilt bekommt, sieht ...

Zum Inhalt:
Daniel Becker wünscht sich nichts sehnlicher als Partner in der Anwaltskanzlei zu werden, in der er seit Jahren schuftet. Als er dann einen großen und wichtigen Fall zugeteilt bekommt, sieht er sich schon an seinem Ziel. Dann taucht jedoch das Monster aus seiner Kindheit in seinem Bootshaus auf und bittet ihn um seine Hilfe. Denn das Monster wird beschuldigt, einen Mord begangen zu haben. Da Daniel weiß, dass das Monster unschuldig ist, übernimmt er den Fall und erhält tatsächlich einen Freispruch für seinen Monstermandanten. Doch damit beginnen für Daniel erst die Probleme. Denn nicht nur das immer neue Monsterklienten bei ihm auftauchen, verlang der Monsterrichter auch noch, dass der den Mord an dem Mädchen aufklärt.

Meine Meinung:
Ehrlich gesagt wusste ich zu Anfang nicht so recht, was ich vom Anwalt Daniel Becker halten soll, da er erst mal nicht sonderlich sympathisch rüberkommt. Doch umso mehr ich ihn kennengelernt habe, desto mehr scheint seine wahre Seite durch und man erfährt, wie Daniel wirklich tickt. Dabei wird klar, dass er einen großen Sinn für Gerechtigkeit hat, weswegen er auch den Fall des Monsters aus seiner Kindheit übernimmt, auch wenn er sich zuerst dagegen sträubt. Ebenso ist dies der Grund, wieso er all den anderen Monstern hilft, die bei ihm in der Kanzlei auftauchen. Mir hat die Entwicklung, die er im Laufe der Handlung vollzogen hat, sehr gut gefallen. Zudem konnte ich verstehen, wieso es ihn so verwirrt, dass sich seine Prioritäten nach all den Jahren verändert haben und fand es schön mitzuerleben, wie sehr er darin aufgeht, den Monstern zu helfen.

Besonders aufgefallen und ins Herz geschlossen habe ich noch Daniels Praktikant Phil und Martina, die ihm bei seinen Ermittlungen in dem Mordfall hilft. Beide sind zwei Marken für sich mit ihren individuellen Charaktereigenschaften. Zudem hilft Phil Daniel nicht nur bei seinem Fall in der Kanzlei, so gut er kann, sondern auch ihm und Martina bei ihren Ermittlungen.

Die Suche nach der Täterin oder dem Täter war spannend und ich bin mit Daniel und Martina gerne auf diese gegangen. Dabei habe ich versucht, jede Information aufzuschnappen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. Leider flaute diese immer wieder zu schnell ab. Denn es gab zwischen den Ermittlungen und Daniels eigentlichen Pflichten als Anwalt für meinen Geschmack zu viele Längen, die mich letztendlich in meinem Lesefluss gestört haben.

Interessant fand ich die Einblicke, die man in die Welt der Monster und anderen übernatürlichen Wesen bekommt und ich würde wirklich gerne noch mehr darüber erfahren. Zudem hat er Autor es geschafft, die Schauplätze und Figuren so detailliert und bildreich zu beschreiben, dass ich alle vor Augen hatte.

Fazit:
Wir schlittern zusammen mit dem Anwalt Daniel Becker in die Welt der Monster und versuchen mit ihm und der Privatdetektivin Martina zwei Mordfälle aufzuklären. Ich habe beide gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die spannend waren. Leider flaute die Spannung für meinen Geschmack immer wieder zu schnell ab, wodurch Längen entstanden.

Veröffentlicht am 02.07.2023

Wer steckt hinter den gefährlichen Bindungsritualen?

Die rastlosen Geister des Salon Nocturne
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Zum Inhalt:
Jacqueline Beaumont, Jackie genannt, ist durch einen magischen Zauber an ihr Café Salon Nocturne in Paris gebunden. Nur mit der Hilfe von streunenden Katzen kann sie das Café verlassen. Als ...

Zum Inhalt:
Jacqueline Beaumont, Jackie genannt, ist durch einen magischen Zauber an ihr Café Salon Nocturne in Paris gebunden. Nur mit der Hilfe von streunenden Katzen kann sie das Café verlassen. Als ihr Cousin Roland ihr von einem Mann berichtet, der unbedingt ihre Hilfe braucht, zögert Jackie nicht lange. Denn Édouard und seine Verlobte Amélie wurden Opfer eines gefährlichen Bindungsrituales. Natürlich ruft dies auch ASRAM, die Agentur zur Kontrolle der Magie auf den Plan, die Jackie unbedingt als Expertin anwerben will, denn Édouard und Amélie sind nicht die einzigen Personen, die Opfer eins Bindungsrituales wurden. Jackie will mit ASRAM nichts zu tun haben, auch nicht, als diese Gabriel Rivera schicken, den Jackie aus ihrer Kindheit kennt.

Meine Meinung:
Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Jackie und aus der von Gabriel erzählt. So lernen wir beide im Laufe der Handlung immer besser kennen und erfahren, was ihre Begegnung nach all den Jahren bei ihnen beiden auslöst. Denn beide kennen sich aus ihrer Kindheit.

Jackie ist eine sympathische Frau, die ihr Café Salon Nocturne liebt und versucht jedem zu helfen, so gut sie es eben kann. Dennoch merkt man immer wieder mal, wie sehr sie sich dennoch danach sehnt hinzugehen, wohin sie will, ohne dabei auf die streunenden Katzen angewiesen zu sein. Ich habe Jackie sofort in mein Herz geschlossen und habe besonders ihre Hilfsbereitschaft, ihren Kampfgeist und ihre Entschlossenheit an ihr gemocht. Zudem war ich gespannt, darauf zu erfahren, wieso sie an ihr Café Salon Nocturne gebunden ist und wie nah sie Gabriel früher stand.

Gabriel ist ein entschlossener Mann, der weiß, was er will und kann, deswegen aber an keiner Stelle arrogant rüberkommt. Gerade durch seinen Sturkopf gerät er mit dem Agenten Corbec aus Paris aneinander und treibt Jackie durch seine Hartnäckigkeit, sie zu einer Zusammenarbeit mit ASRAM zu überreden, an den Rand ihrer Nerven. Einerseits fand ich seine Hartnäckigkeit bewundernswert, konnte aber auch nur zu gut verstehen, wieso Jackie von dieser genervt war. Deswegen war es für mich umso amüsanter, wie sie ihm mit der gleichen Entschlossenheit entgegentritt.

Jackie und Gabriel sind zwei vielschichtige Figuren, die ihre Ecken und Kanten haben. Ebenso hat die Autorin den Nebenfiguren eigenständige Charakterzüge gegeben, durch sie sie sich klar voneinander unterschieden. Den Fall fand ich spannend und habe Jackie und Gabriel gern auf die Suche nach der Person, die für die gefährlichen Bindungsrituale verantwortlich ist, begleitet. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die dazu beigetragen haben, dass die Handlung spannend blieb.

Schade fand ich, dass die Vergangenheit von Jackie und Gabriel nur oberflächlich angeschnitten wurde. Für mich blieben da am Ende einfach zu viele Fragen offen. Dabei wird immer wieder deutliche, wie bedeutsam diese für beide ist und ihre Handlungen beeinflusst.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir Jackie und Gabriel auf ihre Suche nach der Person, die hinter den gefährlichen Bindungsritualen steckt, begleiten. Ich habe beide gern auf ihrer Suche begleitet, die ich durchweg spannend fand. Zudem gab es einige unvorhersehbare Wendungen, die ebenso dazu beigetragen haben, dass die Handlung von Anfang bis Ende spannend blieb. Schade fand ich jedoch, dass die Vergangenheit von Jackie und Gabriel nur oberflächlich angeschnitten wurde.