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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2024

Spannend und wie Heimkommen

Faule Fische fängt man nicht
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Wahnsinn, das ist mittlerweile der 11. Band um Rosa, Rudi und Henner! Die drei sind mir im Laufe der Zeit richtig ans Herz gewachsen, genauso wie auch Mudder und Vadder Steffens.

Im beschaulichen Neuharlingersiel ...

Wahnsinn, das ist mittlerweile der 11. Band um Rosa, Rudi und Henner! Die drei sind mir im Laufe der Zeit richtig ans Herz gewachsen, genauso wie auch Mudder und Vadder Steffens.

Im beschaulichen Neuharlingersiel findet ein Malkurs statt, an dem auch Rosa teilnimmt. Als eine Teilnehmerin stirbt, ist sie natürlich gleich wieder mitten im Ermittlermodus. Im Laufe der Geschichte gibt es weitere Tote, die vielleicht alle miteinander in Verbindung zu bringen sind - oder nicht? Rosa und Henner unterstützen ihren Freund Rudi natürlich wie gewohnt und finden so ganz nebenbei Dinge heraus, die Rudi nützlich sind. Wer die anderen Bände auch alle gelesen hat, weiß wovon ich spreche.

Alles in allem ist dies kein harter Thriller sondern ein humoriger Krimi mit viel Lokalcholorit. Ich liebe ja dieses Küstenvolk mit seiner meist gemütlichen Art und Sprache. Auch ohne viel Blut und Gemetzel ist es den Autorinnen wieder einmal gelungen, ein fesselndes Buch zu schreiben und die Leserschaft ein paar Mal in die Irre zu führen. Natürlich nicht, ohne am Ende noch einen winzigen Cliffhanger einzubauen, so dass ich jetzt schon dem 12. entgegenfiebere, der aber wohl noch ein Jahr auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 05.01.2024

Ergreifende Geschichte

Die Weite des Horizonts
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Das Buch spielt im Jahr 1942 im Schwarzwald und an der Küste der Normandie und handelt hauptsächlich von der Familie Biber und deren Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs.

Nachdem man sich am Anfang ...

Das Buch spielt im Jahr 1942 im Schwarzwald und an der Küste der Normandie und handelt hauptsächlich von der Familie Biber und deren Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs.

Nachdem man sich am Anfang erstmal mit allen Personen bekannt gemacht hat, nimmt das Buch rasch an Fahrt auf. Alte Freunde werden plötzlich zu Feinden, man mag niemandem mehr trauen und so nehmen viele Schicksale ihren bösen Lauf. Als Leser kennt man ja die damalige Zeit aus Erzählungen oder Büchern, so dass einige Handlungen vorprogrammiert waren. Das tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch, da Noa C. Walker ihre Charaktere so wunderbar gezeichnet hat, dass ich sehr gefesselt von der Geschichte war. Zum Teil mochte ich gar nicht aufhören mit dem Lesen, weil der eine Abschnitt mit einer spannenden Stelle endete, im nächsten Abschnitt aber wieder eine andere Person im Vordergrund stand. Also noch ein Kapitel mehr lesen! Kurz und gut: Ich fühlte mich mit diesem Roman sehr gut unterhalten und habe so manches Mal mit meine Emotionen gekämpft. Das war bestimmt nicht das letzte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe!

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Veröffentlicht am 12.12.2023

Spannend und immer wieder aktuell

Alsterschatten
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In diesem zweiten Teil geht es mit den altbekannten Figuren aus "Alsternacht" weiter, was man nicht unbedingt vorher gelesen haben muss, aber manche Zusammenhänge vielleicht besser versteht.

Die Story ...

In diesem zweiten Teil geht es mit den altbekannten Figuren aus "Alsternacht" weiter, was man nicht unbedingt vorher gelesen haben muss, aber manche Zusammenhänge vielleicht besser versteht.

Die Story ist sehr spannend aufgebaut und geht nah an der Wahrheit entlang. Demokratiefeinde, rechte Gesinnungen, Gewalt, all das ist uns ja aus der einen oder anderen Nachrichtensendung durchaus bekannt. Durch Einstreuungen von Kindheitserlebnissen konnte man beim Lesen tief in die völkische Gesinnung blicken, die früh die Weichen für manch ein Kind gestellt hat. So ziehen sich dann auch Mord und Totschlag von vorne bis hinten durchs Buch, zum Teil auch sehr grausam, wenn man sein Kopfkino dazuschaltet. Und auch wenn man als Leser den grausamen Mörder schon recht schnell erkannt hat, so blieb es trotzdem wahnsinnig spannend.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Allerdings gibt es zum Schluss einen kleinen Cliffhanger, so dass ich jetzt ganz ungeduldig auf die Fortsetzung warte.

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Veröffentlicht am 09.11.2023

Ein Hoch auf den Zusammenhalt!

Das Band der Brüder
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Wir befinden uns hier beim mittlerweile 8.Teil am Anfang des Krieges 1940. Bisher ist es den Falkenbachs und Lehmanns sehr gut gelungen, sich mit den Nazis zu arrangieren, um das Beste für alle zu erhalten. ...

Wir befinden uns hier beim mittlerweile 8.Teil am Anfang des Krieges 1940. Bisher ist es den Falkenbachs und Lehmanns sehr gut gelungen, sich mit den Nazis zu arrangieren, um das Beste für alle zu erhalten. Nun aber stehen den Familien einige Prüfungen bevor, die erneut den Zusammenhalt aller erfordern. Man ist sich beim Lesen nie ganz sicher, ob sie das alles schaffen. Schließlich gab es in der Vergangenheit auch schon schlimme Erlebnisse, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hätte.

Ich finde, Ellin Carsta hat hier eine sehr lesenswerte Serie ins Leben gerufen. Die Charaktere sind ausdrucksvoll beschrieben, die Handlung spannend, aber auch immer wieder zum Nachdenken anregend. Schön finde ich nach wie vor, dass jedes Kapitel mit einem kleinen Zitat derjenigen Person beginnt, um die es dann geht.

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Veröffentlicht am 03.11.2023

Unterhaltsam und lehrreich

Zum Schweigen verdammt
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Die Geschichte von Bruno und Eddy, die 1953 mit einem VW-Bus in den Iran aufbrechen, fängt langsam an und liest sich fast wie ein Reiseführer. Ich habe immer wieder Maps zur Hand genommen, um zu schauen, ...

Die Geschichte von Bruno und Eddy, die 1953 mit einem VW-Bus in den Iran aufbrechen, fängt langsam an und liest sich fast wie ein Reiseführer. Ich habe immer wieder Maps zur Hand genommen, um zu schauen, wo sich die Orte befinden, die die beiden auf den ersten Seiten bereist haben. So nach und nach wird die Geschichte aber gefühlvoller, wie man es von der Autorin gewohnt ist. Man erfährt einiges über die Kindheit der beiden Männer. Was mich aber ganz besonders an diesem Buch fasziniert hat, war doch die Geschichte Irans. Klar habe ich gewusst, dass es früher den Schah und Soraya gab, aber wer vorher regiert hat und warum dann nicht mehr, das habe ich alles nicht gewusst. Eigentlich kenne ich hauptsächlich den heutigen, in meinen Augen engstirnigen und grausamen Iran. Das Buch hat dazu beigetragen, die geschichtliche Entwicklung zu erlesen und zu verstehen. Hier wurde Fiktion und echte Geschichte gekonnt miteinander verwoben, so dass es ein spannender Lesegenuss war.

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