Ein gefühlvoller Weihnachtsroman
Der Markt der WeihnachtswunderEin gefühlvoller Weihnachtsroman, der an die Menschlichkeit und den Zusammenhalt appelliert.
Felicitas Kind hat wieder einen Roman geschrieben, der unserer Gesellschaft sehr behutsam den Spiegel vorhält ...
Ein gefühlvoller Weihnachtsroman, der an die Menschlichkeit und den Zusammenhalt appelliert.
Felicitas Kind hat wieder einen Roman geschrieben, der unserer Gesellschaft sehr behutsam den Spiegel vorhält und uns zeigt, was wirklich wichtig ist.
Der Roman erzählt eine leise Geschichte, welche ohne viel Aktion daherkommt. Die Botschaft des Romans ist klar, denn es geht füreinander einzustehen und zu helfen. Aber manchmal sind wir alle zu sehr mit und selbst beschäftigt, sodass wir die Not unseres Gegenübers nicht sehen.
Nur wenigen Menschen gelingt es in der Hektik des Alltags die Mitmenschen nicht aus dem Blick zu verlieren, eine von ihnen ist Antea. Die junge Frau hat es sich zur Aufgabe gemacht, Johann zu helfen, damit er in seinem Haus bleiben kann und nicht in ein Altenheim umziehen muss.
Aus diesem Grund möchte sie mit den Dorfbewohnern einen Weihnachtsmarkt veranstalten und der Erlös, soll Johann zugutekommen. Doch dies ist einfacher gedacht als getan, es gibt einige die sehen dieses Engagement gar nicht gerne. Der Einzige der Antea zur Seite steht ist ihr Freund Thore aus Kindertagen.
Der Roman wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was es dem Leser beziehungsweise der Leserin ermöglicht eine Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Meine Lieblingsfigur, war die quirlige Kölnerin, sie ist sehr gut getroffen und transportiert das rheinische Lebensgefühl.
Der Aufbau des Romans ist chronologisch und umfasst nur wenige Tagen, sodass die Erzählung sehr dicht ist. Mir hat dieser leise Roman gut gefallen und ich spreche sehr gerne eine Leseempfehlung aus. Die Weihnachtsbücher von Felicitas Kind lese ich sehr gerne.