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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2023

Schreibstil zu holprig, Illustrationen überzeugen vollständig

Als der Wolf den Wald verließ
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Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte über einen Wolf namens "Journey". Dieser legte, aus welchen Gründen auch immer, 1600 km Wanderschaft zurück, fand eine Partnerin und gründete ein neues Rudel. ...

Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte über einen Wolf namens "Journey". Dieser legte, aus welchen Gründen auch immer, 1600 km Wanderschaft zurück, fand eine Partnerin und gründete ein neues Rudel. Und das in einem Gebiet, in dem es gar keine Wölfe gab. Der Protagonisten-Wolf im Buch heißt Flink, da er sehr schnell rennen kann und er erzählt seine Geschichte aus der Ich-Perspektive. Von seiner Kindheit, bis hin zu seiner langen Wanderung und der Suche nach einer neuen Heimat. Insgesamt kann man sagen, dass das Buch gut war. Jedoch hat mir der Schreibstil nicht ganz getaugt. Doch mit dem Wolf Flink habe ich ziemlich mitgefühlt und gelitten. Die Zeichnungen sind der größte Hit im Buch gewesen, sehr realistisch und wunderschön. Auf quasi jeder zweiten Seite, befindet sich eine Illustration. Insgesamt ein gutes Buch, auf das man sich einlassen muss.

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Veröffentlicht am 27.10.2023

Witzig und belehrend

Colette beschließt zu sterben 01
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Schon gleich zu Anfang habe ich gewusst, auf was die Geschichte hinaus will. Klar, dass sich hier eine Liebesgeschichte entwickelt. Aber es geht als allererstes darum, im Leben nicht aufzugeben. Beschließen ...

Schon gleich zu Anfang habe ich gewusst, auf was die Geschichte hinaus will. Klar, dass sich hier eine Liebesgeschichte entwickelt. Aber es geht als allererstes darum, im Leben nicht aufzugeben. Beschließen zu sterben, ist einfach, das Leben zu leben, nicht. Auch Colette erkennt, dass sie ihren Job als Ärztin doch sehr liebt und macht eine gewaltige Charakterentwicklung durch. Der Gott Hades hilft ihr dabei zu erkennen, was wichtig ist. Colette gefiel mir als Charakter sehr, sie dringt einfach in die Privatsphäre von anderen ein, ohne Scham 😂 musste oft lachen. Mit solchen Menschen im realen Leben, kann ich nichts anfangen, aber in einem Manga sorgen sie für Witz. Eine Empfehlung gibt es von mir, obwohl doch zum Teil alte Elemente aufgegriffen worden sind.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Lesenswert, trotz Schwächen

Baronica
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Ein Epos geht zu Ende. Auch in diesem dritten und letzten Band der Reihe, begleiten wir die Helden Samuel, Golepp, Lady Yock, Evlin, Dreizehn und Grafda auf ihrem Abenteuer. Die Ich-Perspektive übernimmt ...

Ein Epos geht zu Ende. Auch in diesem dritten und letzten Band der Reihe, begleiten wir die Helden Samuel, Golepp, Lady Yock, Evlin, Dreizehn und Grafda auf ihrem Abenteuer. Die Ich-Perspektive übernimmt wie immer Patrius, der als Beobachter der Gruppe dient und ihre Geschichte niederschreibt. Doch diesmal, kommt noch eine Ich-Perspektive hinzu, eine weitere Beobachterin namens Gwenja und hier war der Wurm für mich drinnen in der Story. Dieses ständige Hin und Her zwischen den Beobachtern hat mich sehr verwirrt und ich fand nur einen der Handlungsstränge immer interessant, während der andere mich eher ein bisschen enttäuscht hat. Gwenja blieb für mich bis zum Schluss ein eher distanzierter Charakter, zu dem ich keine Verbindung aufbauen konnte. Allgemein, war es eher ein Auf und Ab im dritten Band, was sehr schade ist. Denn der erste Band ist und bleibt mein Favorit, davon war im dritten fast nichts mehr zu lesen. Das Ende jedoch fand ich sehr besonders und gelungen und hat für mich die Geschichte gut beendet. Obwohl noch ein paar Fragen offen geblieben sind. Ich rate allen diese High Fantasy Reihe unbedingt zu lesen, denn die Reise nach Baronica ist es wirklich wert 🙏🏻

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Veröffentlicht am 01.10.2023

Impulsive Protagonistin? In dem Fall ein No-Go

No Exit
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Nach dem das Buch "No Mercy" vom Autor, mich schon überzeugen konnte - war ein Highlight - probierte ich sein zweites Buch. Die Handlung ist extrem krass - an dieser Stelle Triggerwarnung: extreme Körperverletzung, ...

Nach dem das Buch "No Mercy" vom Autor, mich schon überzeugen konnte - war ein Highlight - probierte ich sein zweites Buch. Die Handlung ist extrem krass - an dieser Stelle Triggerwarnung: extreme Körperverletzung, Gewalt an Kindern, Kindesentführung, Traumata - und das ging ziemlich an die Nieren. Dabei unterstützt der flüssige Schreibstil des Autors das schnelle Lesen, trotz längerer Kapitel. Die Protagonistin war jedoch nicht ganz mein Fall. Eine junge Studierende, die sehr impulsiv handelt. Dabei hat sie oft zuerst gehandelt, statt nachzudenken. Jedoch war es auch umgekehrt der Fall, dass sie vieles im Kopf voraus berechnet, Empathie gezeigt hat. Das ist so eine Art Mensch, mit denen ich in Büchern - und wahrscheinlich auch im wahren Leben - nichts anfangen kann. Der Rest konnte jedoch vollkommen überzeugen. Ein genialer Spannungsthriller, der unbedingt gelesen werden sollte. Und danach kann man sich die Verfilmung gönnen 😉.

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Veröffentlicht am 26.09.2023

Krimi für zwischendurch

Den Tod geerbt
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Nach dem Verlagswechsel des lieben Helmut sieht das Cover viel besser aus, als auf dem ersten Band und der Fall hat sich stark gesteigert. Diesmal entfernt sich der Krimi vom Regionalen und Italien ist ...

Nach dem Verlagswechsel des lieben Helmut sieht das Cover viel besser aus, als auf dem ersten Band und der Fall hat sich stark gesteigert. Diesmal entfernt sich der Krimi vom Regionalen und Italien ist Mittelpunkt der Ermittlungen. Carl Sopran ist ein interessanter Charakter, der auch mit Emotionen an den Fall rangeht, obwohl er das - seiner eigenen Meinung nach - nicht sollte. Mir gefiel diesmal besonders die historische Komponente im Buch, die uns zu Zeiten des 2. Weltkrieges entführt. Abgründe tun sich auf. Jedoch habe ich auch hier den Fall schnell durchschaut, trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Klare Leseempfehlung hier.

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