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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2023

Und plötzlich bist du Prinzessin von Japan

Tokyo dreaming – Prinzessin im Rampenlicht
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Inhalt:
Izumi Tanaka ist im Grunde ein ganz normaler amerikanischer Teenager, ein Mädchen, das kurz vor dem Abschluss der High School steht. Doch dann erfährt Izumi, dass der Kronprinz Japans ihr Vater ...

Inhalt:
Izumi Tanaka ist im Grunde ein ganz normaler amerikanischer Teenager, ein Mädchen, das kurz vor dem Abschluss der High School steht. Doch dann erfährt Izumi, dass der Kronprinz Japans ihr Vater ist. Um ihren Vater, die Königsfamilie und Japan kennenzulernen, entscheidet sie sich schließlich für ein Leben im Kaiserpalast – stets an ihrer Seite sind ihr innig geliebter Hund und ihr Freund Akio, der bis vor kurzem noch ihr Bodyguard war. Eigentlich könnte sie kaum glücklicher sein, doch dann verbietet das Kaiserliche Hofamt die Eheschließung ihrer Eltern. Muss Izumi nun ihr eigenes Glück opfern, um das Happy End ihrer Eltern zu retten?

Meinung:
Den ersten Band der „Tokio Ever After“-Reihe habe ich tatsächlich gelesen, weil die Story Ähnlichkeiten mit der „Plötzlich Prinzessin“-Reihe von Meg Cabot hat. Ich liebe solche Geschichten, in denen die Protagonistin eben noch ein ganz normaler Teenager war und schwuppdiwupp urplötzlich zur Prinzessin wird. In Izumis Fall sogar die kaiserliche Kronprinzessin Japans, was sich als äußerst schwierig gestaltet, da sie trotz ihrer japanischen Abstammung eigentlich gar keine Ahnung von der Kultur und den Traditionen am kaiserlichen Hof hat. In diesem zweiten Band gefiel mir die Story in der Tat sogar noch besser als beim Auftaktband, denn irgendwie wirkte die Geschichte etwas runder und stimmiger. Nur mit dem Ende bin ich irgendwie nicht ganz so glücklich, denn in meinen Gedanken hatte ich mir einfach ein anderes Happy End ausgemalt. Izumi, die junge Protagonistin, die uns in der Ich-Form sehr lebhaft und authentisch ihre Gedanken und Gefühle mitteilt, ist innerlich gereift und wirkt daher endlich selbstbewusster und nicht so kindlich naiv wie im ersten Band. Sie ist so liebenswert und tollpatschig, dass man ihr das Leben als Prinzessin von Herzen gönnt. Manchmal ist es aber gar nicht so leicht, Entscheidungen zu treffen, die dein Leben komplett verändern. Ich will nicht zu viel verraten, aber es gibt tatsächlich ein paar unerwartete Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Die Handlung ist dementsprechend ereignisreich und steckt voller Überraschungen. Ich bin gespannt, ob es eventuell noch Folgebände geben wird, von denen ich bisher aber noch nichts in Erfahrung bringen konnte.

Fazit:
„Prinzessin im Rampenlicht“ von Emiko Jean ist die Fortsetzung des modernen Märchens eines amerikanischen Mädchens, das sich plötzlich in der Rolle der kaiserlichen Kronprinzessin Japans wiederfindet. Die lebensnahen Berichte der frischgebackenen Prinzessin empfehle ich Jugendlichen ab 13 Jahren. Für mich punktet die „Tokyo Ever After“-Reihe mit dem außergewöhnlichen Setting und den Einblicken in die Tradition und Kultur Japans und deshalb vergebe ich sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.11.2023

Ein ganz zauberhafter Roman

Ein Mädchen namens Willow 4: Nebeltanz
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Inhalt:
Es ist mittlerweile Herbst und etwas ruhiger im Wald. Doch dann wird ein Hexen-Kongress in der kleinen Stadt ankündigt. Wider Erwarten freundet sich Willow mit Lumiel, einer der Hexen, an. Diese ...

Inhalt:
Es ist mittlerweile Herbst und etwas ruhiger im Wald. Doch dann wird ein Hexen-Kongress in der kleinen Stadt ankündigt. Wider Erwarten freundet sich Willow mit Lumiel, einer der Hexen, an. Diese will Willow helfen, ihre verstorbene Mutter noch einmal sehen zu können. Doch welche Opfer Willow dafür bringen muss, wird sich erst in den Rauhnächten zeigen.

Meinung:
Ich hatte so viel Gutes über den ersten und zweiten Band der „Ein Mädchen namens Willow“-Reihe gehört, sodass ich unbedingt mit dem Erscheinen des dritten Bandes auch in dieses mystische Waldabenteuer eintauchen wollte. Obwohl ich die beiden ersten Teile dieser Reihe nicht gelesen hatte, konnte ich dem Geschehen problemlos folgen. Auch vom vierten Band würde ich behaupten, dass ein Quereinsteigen möglich ist. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und altersgerecht gehalten, die Schrift ist recht groß und die Kapitel sind angenehm kurz. Die zahlreichen Illustrationen von Simona Ceccarelli lockern den Textfluss zusätzlich auf und runden die Geschichte ab. Insgesamt hat die Autorin einen wundervollen Roman erschaffen, der uns in eine magische Welt entführt und uns wichtige Botschaften mit auf den Weg gibt. Ein wundervolles Buch für alle, die den Wald lieben.

Fazit:
„Ein Mädchen namens Willow“ von Sabine Bohlmann ist ein ganz zauberhafter Roman für Kinder ab 10 Jahren. Dieses liebevoll illustrierte Buch über vier Hexenfreundinnen, einen magischen Wald und die Liebe zur Natur hat mich sofort in einen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.11.2023

Seine Vergangenheit: düster. Seine Zukunft: ungewiss. Seine Liebe: gefährlich?

Seaside Hideaway – Unseen
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Inhalt:
Miller trinkt und feiert gerne. Doch was kaum einer weiß, sind die Hintergründe für das exzessive Feiern. Allein Blake schafft es, ihn zum Lächeln zu bringen. Mit ihr kann er die Vergangenheit ...

Inhalt:
Miller trinkt und feiert gerne. Doch was kaum einer weiß, sind die Hintergründe für das exzessive Feiern. Allein Blake schafft es, ihn zum Lächeln zu bringen. Mit ihr kann er die Vergangenheit zumindest zeitweise vergessen und glücklich sein. Doch dann holt ihn die Vergangenheit ein…

Meinung:
Während es in „Unsafe“, dem ersten Band der „Seaside Hideaway“-Dilogie, um Nevah und Jax geht, widmet sich dieser Roman nun Nevahs Bruder Miller und ihrer neuen besten Freundin Blake. Im Grunde sind „Unsafe“ und „Unseen“ zwei unabhängig voneinander lesbare Geschichten, aber um die Bedrohung aus der Vergangenheit und die Familien- und Freundschaftsverhältnisse richtig deuten zu können, würde ich auf jeden Fall dazu raten, beide Bände zu lesen. So emotional und spannungsgeladen wie der erste Band endet, reißt uns die Lovestory rund um Miller und Blake direkt wieder ins Geschehen der großen Gefühle und gefährlichen Geheimnisse mit. Nevah scheint die düstere Vergangenheit, die zum Umzug von New York ins Küstenstädtchen Rockaway Beach geführt hat, gut verarbeitet zu haben, doch Miller plagen noch immer schlaflose Nächte und unberechenbare Panikattacken. Und weil er sich die Schuld an allem zuschreibt, erlaubt er sich auch nicht, glücklich zu sein. Viel mehr versucht er, mithilfe von Alkohol und Partys die furchtbaren Ereignisse zu verdrängen. Miller weiß nämlich nur zu genau, dass jeder, der ihm zu nahe kommt, in tödlicher Gefahr schwebt. Wenn da nur nicht diese Gefühle für Blake wären, die er einfach nicht unterdrücken kann… Den ersten Band fand ich übrigens gut und ich hatte nicht erwartet, dass mich Millers Geschichte begeistern könnte, denn er erschien mir eher unsympathisch, ein unreifes und verwöhntes Stadtkind, egoistisch und aufgeblasen, nur auf sein eigenes Wohlergehen bedacht. Aber tatsächlich musste ich bereits nach wenigen Kapiteln meine Meinung revidieren. Manchmal muss man Menschen einfach eine zweite Chance geben, um zu erkennen, was hinter der Fassade steckt. Blake hat ihm diese Chance gegeben, denn Blake ist nicht nur liebenswert und feinfühlig, sondern auch selbstbewusst und stark – ich spoilere also nicht allzu viel, wenn ich jetzt erzähle, dass er sie nicht so leicht loswird. Und seien wir doch mal ehrlich, Miller wäre schön blöd, eine Frau, die Snoopy mag, einfach so gehen zu lassen, denn Snoopy ist und bleibt einfach der Beste!

Fazit:
„Unseen“ ist der zweite Band der „Seaside Hideaway“-Reihe von Leonie Lastella, eine Romantic Suspense für das Lesealter ab 14 Jahren. Eine düstere Vergangenheit, gefährliche Geheimnisse und große Gefühle inmitten eines wunderschönen Settings sorgen für pure Spannung und sehr viel Herzbeben, weshalb es von mir sehr gute 4,5 von 5 Sternchen gibt.

Lieblingszitate:
„Ich liebe das Shirt. Mom hat es mir geschenkt, weil niemand so weise ist wie Snoopy.“ (S. 108)
und
„Eines Tages werden wir alle sterben. Aber an allen anderen Tagen nicht.“ (S. 109, Charlie Brown & Snoopy)

Veröffentlicht am 08.11.2023

Was bist du bereit, für die Liebe zu geben?

Daisy Haites
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Inhalt:
Da Julian Haites Londons mächtigster Gangsterboss ist, kann seine zwanzigjährige Schwester Daisy kein normales Leben führen. Daisys Leben wird auch nicht einfacher, als sie merkt, dass sie sich ...

Inhalt:
Da Julian Haites Londons mächtigster Gangsterboss ist, kann seine zwanzigjährige Schwester Daisy kein normales Leben führen. Daisys Leben wird auch nicht einfacher, als sie merkt, dass sie sich gerade in Christian Hemmes verliebt, der wiederum unerwiderte Gefühle für Magnolia Parks hegt. Als dann Rome, Daisys erste Liebe aus New York zurückkehrt, wird es emotional kompliziert…

Meinung:
Während uns im ersten Band Magnolia und BJ an ihrer toxischen Beziehung teilhaben ließen, wird nun im zweiten Band die Geschichte der fabelhaften Daisy Hates aus drei Perspektiven erzählt. Zu Wort kommt natürlich Daisy, die stark, selbstbewusst, smart und vor allem schlagfertig ist. Außerdem lassen uns sowohl ihr Bruder Julian als auch Christian an ihren Gedanken teilhaben. Im Grunde verläuft die Geschichte parallel zum Reihenauftakt, daher gibt es auch einige Szenen, die wir kennen – nun aber aus einer anderen Perspektive. Diese Überschneidungen finde ich äußerst gut, denn nun ergibt alles irgendwie einen Sinn. Wie auch im ersten Band gibt es wieder zahlreiche SMS-Chatverläufe, die ich nicht mag, da nicht immer klar festzustellen ist, wer denn da mit wem kommuniziert. Ebenso haben mich die Fußnoten in Daisys Kapiteln gestört, da mein Lesefluss dadurch gestört wurde. Diese Fußnoten habe ich anfangs noch gelesen, aber dann ignoriert, weil sie inhaltlich auch komplett unwichtig waren. Daisy ist für mich ein wahnsinnig toller Charakter, aber auch ihren Bruder mochte ich sehr – vor allem seit dem Kapitel, in dem er erzählt, wie die Eltern umgekommen sind. Mit gerade mal achtzehn Jahren die Eltern auf so tragische Weise zu verlieren und dann auch noch die Verantwortung für die achtjährige Schwester übernehmen zu müssen, lässt den Gangsterboss dann doch ein wenig weicher erscheinen. Anfangs habe ich mich noch gefragt, wie geisteskrank das „Magnolia Parks Universums“ ist, aber nun fange ich an, zu verstehen, aus welchen Gründen sich einige Charaktere so verhalten, wie sie es tun. Diese kleine Gruppe aus Londoner Prominenz – die Zeitungen nennen sie das Full Box Set, alles alte Varley-Schüler, die sich gegenseitig in der Hand haben, weil sie sich in ihrer Jugend voneinander abhängig gemacht haben, ist wirklich eine lustige Konstellation. In der Tat finde ich den zweiten Band viel spannender und auch deutlich interessanter – vor allem ist die Handlung nun facettenreicher.

Fazit:
„Daisy Haites” von Jessa Hastings ist der zweite Band des „Magnolia Parks Universums“, der Liebesroman-Reihe voller Liebe & Lügen, Drama & Leidenschaft, Glamour & ganz viel Gefühl. Noch immer habe ich widersprüchliche Gefühle, denn einerseits möchte ich am liebsten nicht weiterlesen, aber andererseits kann ich einfach nicht aufhören. Die Reihe schafft es trotz aller Schwächen, mich zu fesseln – und deshalb vergebe ich 4,5 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 08.11.2023

Über die Kraft der Freundschaft

Das Leben ist kein Himbeereis
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Inhalt:
Liz, Luh, Mila, Max und Art kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang. Außer dass ihre Väter bereits alte Schulfreunde waren, scheinen die Jugendlichen nicht viele Gemeinsamkeiten zu teilen. Und ...

Inhalt:
Liz, Luh, Mila, Max und Art kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang. Außer dass ihre Väter bereits alte Schulfreunde waren, scheinen die Jugendlichen nicht viele Gemeinsamkeiten zu teilen. Und dennoch sind sie Freunde. Doch zum ersten Mal hinterfragen die fünf diese Freundschaft. Schlagartig ändert sich alles in ihrem Leben und auf einmal ist nichts mehr, wie es mal war…

Meinung:
Kennt ihr dieses seltsame Gefühl, 15 zu sein? Wenn irgendwie alles im Leben aus dem Ruder gerät, sich alles irgendwie entwickelt – der eigene Körper, die Emotionen, die man bisher nicht kannte, aber auch die ganze Welt um einen herum? Ich tatsächlich noch nicht, denn ich selbst bin ja erst 14 Jahre alt. Aber eigentlich habe ich rein theoretisch mit meinen siebzehnjährigen Klassenkameraden in den letzten Jahre, schon recht viel erlebt, sodass ich bestätigen kann, dass sehr viel Realität und Authenzität in diesem Buch steckt. Die Geschichte hat mich nicht nur bestens unterhalten, sondern tatsächlich auch bewegt. Liz, Luh, Mila, Max und Art haben mich mit ihrer ungewöhnlichen Freundschaft wahrhaftig gerührt. Anfangs hatte ich noch Schwierigkeiten, die drei Mädchen auseinanderzuhalten, aber das legte sich sehr schnell. Die Mädchen sind so grundverschieden, dass man kaum glauben kann, dass sie tatsächlich miteinander befreundet sind. Die beiden Jungs sind eher einfach gestrickt, also emotional gesehen. Max, der rationale Denker, und Art, der einfühlsame Künstler, bilden daher den ruhigeren Pol der Clique. Drei aufbrausende Zicken reichen auch eigentlich vollkommen aus. Aber auch das ist eine Beobachtung, die ich aus dem realen Leben kenne: Mit Jungs komme ich persönlich immer besser zurecht, da sie emotional gesehen, das Leben einfach etwas lockerer sehen, während Mädchen verbissener sind und sich meistens zu viele Gedanken um alles und jeden machen. Es treffen also fünf verschiedene Charaktere aufeinander, die gemeinsam herausfinden, was wirklich wichtig ist im Leben. Dies ist womöglich der Grundstein einer Freundschaft, die ein ganzes Leben lang halten wird. Wenn man einmal an dem Punkt angelangt ist, nicht alles für selbstverständlich anzunehmen, sich Gedanken macht und schließlich die Erkenntnis erlangt, dass man für eine gut funktionierende Freundschaft auch mal kämpfen muss, hat man eigentlich das Prinzip der Freundschaft verstanden. Schön fand ich auch, dass man Nebencharaktere wie Geschwister und Eltern kennenlernen konnte, denn beispielsweise haben Milas Schwester Carla oder auch Max‘ Bruder Albert die Geschichte enorm bereichert. Aber „Das Leben ist kein ewiger Sommer mit Eisschlecken und Freibad“ (S. 267) und daher muss ich eventuell noch eine Kleinigkeit anmerken. Ich verstehe nicht, weshalb alle ständig ihre Sätze mit „Ähem…“ anfangen müssen. Allein den Ausdruck fand ich schon komisch, weil es sonst eigentlich „Ähm…“ heißt, aber dann auch noch in der Häufigkeit – das war schon merkwürdig. Außerdem gab es noch Wörter, die meinen Lesefluss gestört haben, weil ich mir viel zu viele Gedanken darüber gemacht habe. Seit wann sagt man „Okay, also soll ich dich rumbringen?“, wenn man jemanden nach Hause begleiten will? Und dann auch noch so oft? Die Autorin kommt aus dem Norden, daher vermute ich mal, dass es eventuell an der norddeutschen Umgangssprache liegt, dass ich, wohnhaft im Süden Deutschlands, dieses Wort in der Kombination nicht kenne. Aber wie ihr seht, das sind eigentlich nur Kleinigkeiten, die euch nicht abhalten sollten, dieses Buch zu lesen, denn insgesamt gesehen, ist es eine recht gut gelungene Geschichte über fünf Freunde, die mit den Tücken des Erwachsenwerdens ringen.

Fazit:
„Das Leben ist kein Himbeereis“ von Kristina Kreuzer ist eine wahnsinnig warmherzige Story über die Kraft der Freundschaft. Diese witzige und dennoch tiefgründige Geschichte empfehle ich allen ab 11 Jahren, die bereit dazu sind, über sich, ihr Leben und ihre eigenen Freundschaften nachzudenken. Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.

Lieblingszitate:
„Ja, so waren wir fünf Freunde damals, und irgendwie sind wir so auch heute noch. Auf eine Weise sind wir noch dieselben, und trotzdem ist alles ganz anders.“ (S. 8)
und
„Ich nicke abwesend, in Gedanken noch bei Luh, Max und diesem seltsamen Gefühl, 15 zu sein. Was ist das überhaupt für eine Zahl? Bisher kam jedes neue Alter mit riesengroßer Happiness und Smartiekuchen um die Ecke, aber dieses Lebensjahr ist irgendwie anders. Ein bisschen neidisch gucke ich Carla neben mir an, wie sie da in ihren Latzhosen steht. Für Carla ist nie irgendetwas ein Problem. Genauso war es bei mir auch immer.“ (S. 29 f.)