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Veröffentlicht am 07.12.2023

konnte mich nicht überzeugen

Mord im Christmas Express
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Von " Mord im Christmas Express" der Autorin Alexandra Benedict hatte ich mir doch einiges mehr versprochen.

Die Kurzbeschreibung und auch das Cover gefiel mir ausgesprochen gut. Die Fahrt im legendären ...

Von " Mord im Christmas Express" der Autorin Alexandra Benedict hatte ich mir doch einiges mehr versprochen.

Die Kurzbeschreibung und auch das Cover gefiel mir ausgesprochen gut. Die Fahrt im legendären Christmas Express hatte sich Roz auch anders vorgestellt. Endlich aus dem Polizeidienst entlassen und auf dem Weg zu ihrer Tochter nach Schottland um ihr bei der Geburt ihres Kindes beizustehen wird Roz Ermittlerin wider Willens.

Nach einem umgestürzten Baum bricht das Chaos aus und eine Leiche findet sich dann natürlich auch. Es hat mir keinen Spass gemacht mit Roz zu ermitteln, da ich mit ihr als Protagonistin nicht warm werden konnte. So ging es mir leider auch mit den anderen Beteiligten, auch wenn sie einen Queerschnitt unsere Gesellschaft darstellten. Dafür blieben mir die Charaktere einfach zu flach und unsymphatisch.

Vorgestellt hatte ich mir einen runden Krimi ala Agatha Christie, wobei natürlich vieles an die Fahrt im Orient Express erinnert.

Mich hat der Krimi einfach nicht erreicht und darum würde ich ihn nicht empfehlen wollen.

Veröffentlicht am 10.11.2023

nicht meins

Die Einladung
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"Die Einladung" von Sebastian Fitzek habe ich als Hörbuch gehört und kann dem Sprecher nur ein großes Lob aussprechen. Die vielen Facetten seiner Stimme passend zum Geschehen haben mich beeindruckt. Normalerweise ...

"Die Einladung" von Sebastian Fitzek habe ich als Hörbuch gehört und kann dem Sprecher nur ein großes Lob aussprechen. Die vielen Facetten seiner Stimme passend zum Geschehen haben mich beeindruckt. Normalerweise bin ich kein Hörbuch-Fan.

Nun zum Inhalt: Es gab Zeiten da habe ich die Bücher von Sebastian Fitzek regelrecht verschlungen, bei diesem Buch geht es mir leider anders. Die Geschichte war mir viel zu verworren, konnte mich bis zur Mitte überhaupt nicht erreichen und das Ende war für meinen Geschmack ebenfalls nicht schlüssig. Es überschlugen sich zwar die Ereignisse , aber trotzdem ohne Zusammenhang. Die Charaktere blieben leider oberflächlich.

Die einzelnen Stränge erschienen mir eher wie unterschiedliche Bücher in eine Story gepackt. Das kann Fitzek normalerweise um einiges besser. Schon Mimik konnte mich nicht mehr in seinen Bann ziehen. Vielleicht liegt es am Hype oder dem Druck den Autoren heute ausgestzt sind. Ich weiß es nicht, kann den Hype um dieses Buch aber auch in keinster Weise nachvollziehen.

4 Sterne für den Sprecher und 2 für die Story.

Veröffentlicht am 30.10.2023

Erwartungen nicht erfüllt

California Girl
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Timey, eine Teenagerin geboren Ende der 60-iger Jahre erzählt hier in Ich-Konstellation ihre Empfindungen und Erlebnisse über ihre Jugend in den 80-iger Jahren. Dies alles unter der vermeintlichen Sonne ...

Timey, eine Teenagerin geboren Ende der 60-iger Jahre erzählt hier in Ich-Konstellation ihre Empfindungen und Erlebnisse über ihre Jugend in den 80-iger Jahren. Dies alles unter der vermeintlichen Sonne Kaliforniens.

Wie es im Leben von Teenagern so ist, stürmem einige Veränderungen auf Timey ein. Unkontrollierbare Hormone, die erste unglückliche Liebe und Eltern die sie in keinster Weise verstehen. Diese sind zu allem übel auch noch geschieden, so lebt Tiney mal bei ihrer Mutter, mal bei ihrem Vater.
Sie versucht ihren Platz im Leben und der Gesellschaft zu finden in dem sie Drogen kunsomiert, aus der Reihe tanzt und rebelliert.

Selber bin ich auch eine Jugendliche der 80-iger, aber leider konnte ich mit der Protagonistin und dem Schreibstil so gar nicht warm werden. Es waren mir zu viele Sprünge im Text.
Normalerweise liebe ich die Bücher von Diogenes, haben sie immer einen Hauch besonderes und anspruchsvolles in der Literatur. Diese Erwartung wurde leider hier nicht erfüllt.

Veröffentlicht am 05.07.2023

andere Erwartung

Mutterliebe
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Silke Porath und Sören Prescher haben als Autorenduo den Justiz-Krimi "Mutterliebe " veröffentlicht.

Kiki Holland hatte sich eigentlich auf ein paar freie Tage gefreut, doch leider wird sie ...

Silke Porath und Sören Prescher haben als Autorenduo den Justiz-Krimi "Mutterliebe " veröffentlicht.

Kiki Holland hatte sich eigentlich auf ein paar freie Tage gefreut, doch leider wird sie von ihrem Chef zum Gerichtsprozess einer Mutter geschickt, die ihren Sohn ermordet hat und es bei ihrer Tochter versuchte.
Kiki kommt einiges komisch vor und so beginnt sie in dem Fall zu recherchieren.

Nach der Leseprobe hatte ich was anderes erwartet und bin von dem Buch nicht überzeugt. Für mich war dieses Buch kein Justiz Krimi wie angegeben, da sich die Gescchichte größtenteis ausserhalb des Gerichtes abspelt. Kiki als Protagonistin fand ich okay, mehr aber auch nicht.
Der Schreibstil war gut zu lesen, ließ allerdings bei mir keinerlei Stimmung aufkommen, wie ich es bei einem Krimi erwarte. Es war schnell kalr, wohin die Geschichte führt und so blieben auch Überraschungen oder Wendungen aus.

Veröffentlicht am 04.07.2023

naja

Schuldlos in Haft
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"Schuldlos in Haft " des Autors und Juristen Patrick Burow befasst sich mit "Unschuldig" verurteilten im Rechtssystem.

Das Buch steigt mit einer kurzen Erklärung in die Thematik ein und ist in kurze Kapitel ...

"Schuldlos in Haft " des Autors und Juristen Patrick Burow befasst sich mit "Unschuldig" verurteilten im Rechtssystem.

Das Buch steigt mit einer kurzen Erklärung in die Thematik ein und ist in kurze Kapitel gegliedert. Ich hatte mir mehr Aktualität in den vorgestellten Fällen gewünscht, auch wenn als Grundlage für dieses Buch,
"Lexikon der Justizirrtümer" welches 2013 im Eichborn Verlag erschienen ist, genommen wird.

Viele der vorgestellten Fälle stammen aus Amerika und sind nicht aktuell. Auch spielt der Autor in diesem Buch unendlich mit Zahlen, die ich als Leserin so hin nehmen muss, da diese für mich nicht wirklich nachvollziebar dargestellt werden. Es gibt im Anhang zwar ein Quellenverzeichnis, doch sich durch dieses dann im Anschluss durchzuarbeiten scheint mir sehr mühsam.

Die vorgestellten Fälle sind teilweise allerdings sehr erschreckend, aber wie gesagt nicht aktuell. Leider habe ich in dem Buch auch einige Rechtschreibfehler gefunden, so dass die Lektüre aufgrund der kurzen Kapitel kurzweilig, aber auch nicht meiner Erwartung entsprochen hat (Bsp.: eine DANN Analyse ist mir nicht bekannt und ich gehe davon aus, dass es sich hier um die DNA Analyse handeln soll.) Solche Fehler bin ich von Ullstein normalerweise nicht gewohnt.

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.