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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2023

Ein Jahreshighlight

Flesh and Fire – Liebe kennt keine Grenzen
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Persönlich fand ich den zweiten Band noch besser als den Auftakt. Einige Rätsel wurden gelöst, einige neue Geheimnisse haben sich aufgetan. Somit war der Spannungsbogen bei über 800 Seiten durchgehend ...

Persönlich fand ich den zweiten Band noch besser als den Auftakt. Einige Rätsel wurden gelöst, einige neue Geheimnisse haben sich aufgetan. Somit war der Spannungsbogen bei über 800 Seiten durchgehend gegeben. Auch die charakterliche Entwicklung der taffen Poppy (die wir alle lieben) sowie ihre Beziehung zu Hawke (den wir noch mehr lieben) wurde glaubhaft und mit der nötigen Zeit zur Entfaltung umgesetzt.

Die Dialoge sind toll geschrieben und auch der Schreibstil lässt einen komplett in die Welt eintauchen. Auch Themen wie Rassissmus, Vorurteile und die Folgen daraus finden in der Geschichte ihren Platz und werden aufgearbeitet. Jedoch wisst ihr, was nun kommt. Das allbekannte "Aber".

Auch wenn die Reihe sehr viel richtig macht, hat mich eine Sache genervt. Die Tatsache, dass man das Kapitel davor noch toppen muss. Spoiler: Zuerst ist Poppy die Auserwählte, dann ist sie ein Halbblut, dann wird sie zur Halbgöttin und ihre Fähigkeiten werden auch immer utopischer. Ich fand diesen Punkt nervig, da ich die Geschichte mag und die Charaktere die Story selber auch tragen. Aber warum muss hier eine Marvel-Blaupause angewendet werden?
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Dennoch freue ich mich auf die kommenden Teile und ehrlich gesagt: Warten nicht alle insgeheim auf "the joining"?

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Sollte von allen gelesen werden

Unsichtbare Frauen
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Normalerweise lese ich nur wenige Sachbücher. Dieses jedoch habe ich per Zufall entdeckt und direkt bestellt, da mir die Thematik gut zum aktuellen Zeitgeist passt. Die Gliederung und Einteilung der Themen ...

Normalerweise lese ich nur wenige Sachbücher. Dieses jedoch habe ich per Zufall entdeckt und direkt bestellt, da mir die Thematik gut zum aktuellen Zeitgeist passt. Die Gliederung und Einteilung der Themen ist gut strukturiert aufgearbeitet, sodass mann/frau den Themen mühelos folgen kann. Die Autorin schildert sehr faktenreich die Ignoranz, der wir Frauen in den verschiedensten alltäglichen Situationen dadurch permanent ausgesetzt sind, dass das Männliche die Norm darstellt und das Weibliche nur die Ausnahme ist. Es zeigt auf erschreckende Weise, in welche Details diese Annahme überall hineinspielt.
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Und genau darum war das Buch eine Herrausforderung. Die Faulheit, Ignoranz und auch unsere Unwissenheit darüber machte mich wütend. Ich war gefangen in Entäuschung, Wut, Unglauben und zwischendurch musste ich sogar lachen über die Tatsache, dass wir uns in Deutschland für so fortschrittlich halten. Aber das Thema ist wichtig, die Beispiele spannend und auch die Seiten lassen sich locker flockig verschlingen. Lest dieses Buch. Es ist allemal die Nerven Wert!

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Veröffentlicht am 16.11.2023

Ein Highlight, das sich entwickelt

Nevernight
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Nevernight überzeugte mich durch eine megacoole Protagonistin, spannende Nebenfiguren, eine Nicht-Katze, die stets die Dinge ausspricht, die keiner hören möchte, gelungen integrierte Schockmomente und ...

Nevernight überzeugte mich durch eine megacoole Protagonistin, spannende Nebenfiguren, eine Nicht-Katze, die stets die Dinge ausspricht, die keiner hören möchte, gelungen integrierte Schockmomente und gekonnt dargestellte Grausamkeiten, die ich nicht vorhersehen konnte. Was jedoch das Buch noch interessanter macht: Das Buch ist nicht nur in verschiedenen Zeitsträngen geschrieben, der Autor nimmt zudem noch gekonnt beim Erzählen der Geschichte teil, indem er die Welt anhand von Fußzeilen in besonderer, derber und sarkastischer Weise ausschmückt. Für mich ist es ein absolutes Highlight.

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Veröffentlicht am 13.11.2023

Berührend, cozy und authentisch

Songs of Emerald Hills
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Irish Vibes pur! Anhand dieses Werkes merkt man eindeutig, dass die Autorin eine besondere Beziehung zu Irland pflegt. Die Beschreibungen der irischen Landschaft waren wunderschön. Ich konnte förmlich ...

Irish Vibes pur! Anhand dieses Werkes merkt man eindeutig, dass die Autorin eine besondere Beziehung zu Irland pflegt. Die Beschreibungen der irischen Landschaft waren wunderschön. Ich konnte förmlich den Duft des Meeres riechen und das Gras unter meinen Füßen spüren. Ebenso die Traditionen und der Zusammenhalt der Iren wurde realistisch eingefangen.

Darüber hinaus hat es die Autorin geschafft, die Emotionen und die Chemie zwischen den beiden Figuren authentisch darzustellen. Es war schön zu sehen, wie sich ihre Beziehung entwickelt und wie sie einander helfen, ihre Ängste und Unsicherheiten zu überwinden.

Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und hatten ihre eigenen Stories zu erzählen. Besonders Eoin, der beste Freund von Conor, hatte bspw. eine interessante Hintergrundgeschichte über die ich gern noch mehr erfahren hätte.

Ein weiterer Pluspunkt war die Art und Weise, wie die Autorin schwierige Themen wie Verlust, Trauer und Neuanfang behandelt hat. Sie hat gezeigt, dass es okay ist, sich Zeit zu nehmen, um mit dem Schmerz umzugehen und dass es wichtig ist, Unterstützung von anderen anzunehmen.

Allerdings fand ich die Handlung manchmal etwas vorhersehbar und es gab einige Klischees. Auch hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte etwas mehr in die Tiefe geht und noch mehr von den Charakteren und ihren Hintergrundgeschichten zeigt.

Ein berührender New Adult-Roman, der einem Irland auf besondere Weise näher bringt.

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Veröffentlicht am 12.11.2023

Ein wunderschöner Abschluss einer wundervollen Reihe

Like Shadows We Hide
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Die Winter Dreams Reihe ist für mich ein klein wenig wie nach Hause kommen nur mit ganz viel Gänsehaut und Herzflattern. Leider ist mit diesem Buch die Serie abgeschlossen aber dafür lässt es die Autorin ...

Die Winter Dreams Reihe ist für mich ein klein wenig wie nach Hause kommen nur mit ganz viel Gänsehaut und Herzflattern. Leider ist mit diesem Buch die Serie abgeschlossen aber dafür lässt es die Autorin zum Abschluss nochmal richtig emotional werden.

Obwohl wirklich alle Geschichten aus der Reihe ihren Reiz für mich hatten, ist dennoch die Story von Harper und Everett mir am meisten ans Herz gewachsen. Das lag nicht nur an der sehr sympatischen aber auch verletzlichen Harper, deren Charakter ich nach diesem Band nun besser verstehen konnte, sondern auch an dem von mir heiß geliebten Trope "Forbitten Love". Für mich war die Sehnsucht, das Knistern und die Anziehung zwischen den beiden während des Lesens spürbar und damit hat die Autorin mich vollkommen von den Socken gehauen.

Einen für mich persönlich negativen Punkt habe ich jedoch. Harpers Vergangenheit wird in dem Band sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Ich weiß, dass es Triggerwarnungen nicht ohne Grund gibt und diese wurden auch zur Kenntnis genommen. Dennoch empfand ich die Kapitel nur schwer ertragbar. Nehmt die Triggerwarnung hier also sehr ernst!

Dennoch würde ich Harpers Geschichte nicht missen wollen und ich bin froh darüber Aspen ein letztes Mal besuchen haben zu dürfen.

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