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Veröffentlicht am 15.11.2023

Schöne Geschichte über einen einsamen Prinzen

Das magische Königreich, Bd. 1: Der verlorene Stein - Erstlesebuch mit Illustrationen ab 7 Jahren
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Meinung:
Ich muss sagen, dass mich bei diesem Titel sofort das Cover und der interessant klingende Klappentext angesprochen haben. Da ich Fantasygeschichten sehr gerne lese, war ich furchtbar neugierig ...

Meinung:
Ich muss sagen, dass mich bei diesem Titel sofort das Cover und der interessant klingende Klappentext angesprochen haben. Da ich Fantasygeschichten sehr gerne lese, war ich furchtbar neugierig auf die Welt, die Jordan Quinn erschaffen hat.

Der Start in die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Lukas ist der Sohn des Königs und hat daher nicht wirklich viele Freiheiten. So hat er auch keine Freunde und führt ein sehr einsames Leben. Als Prinz Lukas endlich den Mut findet, seinen Eltern von seinen Problemen zu erzählen, beginnt ein spannendes Abenteuer für ihn.

Jordan Quinn hat mit Prinz Lukas einen sehr interessanten Charakter erschaffen. Denn viel zu oft sieht man als Leser nur das schillernde und prächtige Leben, das man als Prinz führt. Die Schattenseiten und das Alleinsein werden oft nicht thematisiert. Daher hat mir diese Darstellung eines Prinzen sehr gut gefallen.

Die Handlung ist an und für sich sehr magisch und abwechslungsreich. Lukas tritt eine spannende Reise an und lernt einige Orte des Königreichs kennen.

Jedoch musste ich für mich feststellen, dass ich den Schreibstil stellenweise als sehr holperig empfand. Die Sätze wirkten nicht ganz rund und sehr einfach gehalten. Manches wirkte mir zudem sehr konstruiert.

Dafür konnten mich die Illustrationen von Robert McPhillips überzeugen. Ich mochte seinen sehr feinen und detaillierten Zeichenstil wirklich sehr gerne! Schon die Karte zu Beginn des Buches ist ein Traum.

Fazit:
Mit diesem Buch wird das Leben eines Prinzen von der nicht ganz so rosigen Seite beschrieben. Doch zum Glück wird Prinz Lukas Leben dank eines spannenden Abenteuers um 180 Grad gedreht. Sehr bezaubernd und ansprechend sind übrigens die tollen Illustrationen im Buch.

Veröffentlicht am 15.11.2023

Sehr spannender und emotionaler Band

Der kleine Vampir und die Gruselnacht
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den elften Band der Reihe rund um den kleinen Vampir. Die Hörbücher basieren auf den Geschichten von Angela Sommer-Bodenburg und wurden daher fast eins zu eins umgesetzt. ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den elften Band der Reihe rund um den kleinen Vampir. Die Hörbücher basieren auf den Geschichten von Angela Sommer-Bodenburg und wurden daher fast eins zu eins umgesetzt. Da die Bücher schon vor etlichen Jahren geschrieben wurden, gibt es ab und an Begrifflichkeiten, mit denen die Kinder heutzutage vielleicht nicht ganz so viel anfangen können. Ich finde es jedoch toll, dass die Hörbücher den Originalgeschichten treu bleiben und nicht versucht wurde die Handlung in einem aktuellen Format zu vertonen.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein großer Fan des kleinen Vampirs bin. Bei vielen Folgen kann ich teilweise mitsprechen. Jedoch musste ich feststellen, dass ich an "Der kleine Vampir und die Gruselnacht" nur sehr wenig Erinnerungen habe. Denn den Titel habe ich tatsächlich noch nicht ganz so oft gehört oder gelesen.

Dies ist natürlich umso schöner, da für mich die Handlung nicht zu jeder Zeit ersichtlich war. Und dieses Mal wird es richtig dramatisch. Denn die Familie von Schlotterstein entführt einige Kinder bei einer, auf dem Friedhof stattfindenden, Nachtwanderung.
Daher war ich sehr begeistert von der packenden und mitreißenden Handlung.

Aber auch Katharina Thalbach sorgt jedes Mal aufs Neue dafür, dass ich mich pudelwohl in der Welt des kleinen Vampirs fühle. Sie hat eine so einnehmende Stimme, dass man die Welt um sich herum schnell vergessen hat.

Fazit:
In diesem aktuellen Band vom kleinen Vampir wird es furchtbar spannend. Denn nicht nur Geiermeier und Schnuppermaul haben einen bösen Plan, auch die Vampire der von Schlottersteins entführen dieses Mal Menschen. Und so wird es höchst spannend und emotional für Anton, Rüdiger und Anna.

Veröffentlicht am 15.11.2023

Schöne Lesezeit, wenn auch nicht so genial wie Emma Charming

Moon & Midnight − Die beste Freundin beißt man nicht
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Meinung:
Da ich die Emma Charming Reihe von Autorin Katy Birchall wirklich sehr geliebt habe, habe ich mich unfassbar auf diese neue Reihe der Autorin gefreut. Auch hier wird es wieder sehr magisch, auch ...

Meinung:
Da ich die Emma Charming Reihe von Autorin Katy Birchall wirklich sehr geliebt habe, habe ich mich unfassbar auf diese neue Reihe der Autorin gefreut. Auch hier wird es wieder sehr magisch, auch wenn der Schwerpunkt eher auf dem Thema Vampire liegt.
Und leider muss ich für mich festhalten, dass diese neue Reihe nicht ganz mit Emma Charming mithalten kann. Dabei hat sie durchaus einige sehr reizvolle Punkte zu bieten.

Denn Protagonistin Maggie Moon fürchtet sich vor gar nichts. Sie liebt Schauergeschichten über alles und ist daher ganz fasziniert von dem Wald, der direkt an ihr Haus grenzt, in das sie vor kurzem mit ihren Eltern eingezogen ist. Rund um den Skeleton Wood ranken sich einige Legenden, unter anderem sollen in ihm Vampire hausen.

Natürlich macht sich Maggie auf den Weg in den Wald und trifft dabei auf das Mädchen Theodora Midnight, das tatsächlich ein waschechter Vampir ist. Doch Theodora ist kein typischer Vampir. Sie ist Vegetarierin und ganz fasziniert von der Menschenwelt.

Der Verlauf der Handlung geht dann einen Weg, den ich als Leser nicht unbedingt erwartet habe, der mir aber durchaus gut gefallen hat. Dennoch vermisste ich ein wenig den Humor und den Charme der vorherigen Reihe der Autorin.

Nichtsdestotrotz wurde ich auch von diesem Buch gut unterhalten und ich freue mich sehr auf den, im nächsten Jahr erscheinenden, zweiten Band.

Das Cover wurde übrigens von Illustratorin Alexandra Helm gezeichnet und war ein Grund, warum mich der Titel sofort angesprochen hat. Zu Beginn eines jeden Kapitels hat Alexandra Helm übrigens die Vignetten gezeichnet.

Fazit:
Ein schöner Reihenauftakt rund um Maggie und ihre Vampirfreundin Theodora wurde mir als Leser geboten. Auch wenn ich nicht so begeistert von dieser Reihe bin, wie von der Emma Charming Reihe, habe ich dennoch eine schöne Lesezeit mit den beiden Mädchen und dem geheimnisvollen Skeleton Wood verbracht.

Veröffentlicht am 14.11.2023

Ein paar Schwächen im Abschlussband, dennoch sehr empfehlenswerte Tiergeschichte!

Moonlight wolves, Die letzte Schlacht
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Moonlight Wolves Reihe. Es ist absolut empfehlenswert mit Band 1 in die Reihe zu starten, da die Handlung auf den vorangegangenen Bänden aufbaut.

Die ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten Band der Moonlight Wolves Reihe. Es ist absolut empfehlenswert mit Band 1 in die Reihe zu starten, da die Handlung auf den vorangegangenen Bänden aufbaut.

Die Ereignisse des zweiten Bandes waren mir noch sehr präsent, weswegen mir der Einstieg in diesen dritten Band gut gelungen ist. Autor Charly Art baut jedoch auch immer wieder kleine Erinnerungsfüller in die Handlung ein, sodass man als Leser schnell wieder auf dem Laufenden ist.

Tamani möchte die Rudel des Fjords gegen das Rudel der Finsternis vereinen. Doch diese Aufgabe stellt sich als gar nicht so leicht heraus. Und so macht sich Tamani auf die Reise zu den verschiedenen Rudeln. Gut hat mir hierbei gefallen, dass Tamani nicht tatsächlich zu allen Rudeln muss, sondern der Autor einen Weg gefunden hat, dass nur ein paar Rudel besucht werden. Ich denke, sonst wäre das Ganze auch sehr in die Länge gezogen worden. Auf die von Charly Art gewählte Art lernt man dennoch das ein oder andere Rudel aus einer ganz neuen Perspektive kennen.

Bisher hat sich die Reihe für mich durch sehr realistische Handlungsabläufe und Verluste ausgezeichnet. Von diesem Weg kommt der dritte Band leider ein wenig ab. Denn Tamani begeht schwerwiegende Fehler, aus der Sicht seines Rudels. Die daraus resultierende Bestrafung passte für mich jedoch nicht in das Gesamtbild, war mir diese zu lasch gewählt. Natürlich verstehe ich die Beweggründe hinter dem Ganzen, mir war es jedoch leider etwas zu unpassend, wenn man das Gesamtkonzept bedenkt.

Das Finale konnte mich dann jedoch wie erhofft an die Seiten fesseln und hat mich sehr begeistert.

Fazit:
Der finale dritte Band der Moonlight Wolves Reihe hatte für mich ein paar Schwächen aufzuweisen. Vielleicht war ich aber auch einfach nur ein wenig kritischer, da mich Band 1 und 2 wirklich sehr begeistert haben.
Schlussendlich hat Autor Charly Art für ein sehr packendes und emotionales Ende gesorgt. Weswegen ich die Reihe mit einem guten Gefühl beende.

Veröffentlicht am 14.11.2023

Gelungener Reihenauftakt

Ginger und die Bibliothek der magischen Pflanzen
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Meinung:
Als ich schon zum ersten Mal das wunderschöne Cover gesehen habe, war mir klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Gingers Suche nach ihren Eltern und der Entdeckung ihrer magischen ...

Meinung:
Als ich schon zum ersten Mal das wunderschöne Cover gesehen habe, war mir klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Gingers Suche nach ihren Eltern und der Entdeckung ihrer magischen Fähigkeiten klangen nach tollen Komponenten für eine interessante Geschichte.

Von Beginn an versteht es Autorin Judith Allert, die Leser in ihren Bann zu ziehen. Denn Protagonistin Ginger leidet unter Gedächtnisverlust und kann sich an so gut wie nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern. Doch warum verhalten sich die Pflegeeltern, bei denen sie untergebracht ist, so merkwürdig und warum darf Ginger nicht nach draußen?

Dank diesen und noch mehr offenen Fragen entspannt sich von Anfang an eine interessante Geschichte. Gemeinsam mit Ginger entdeckt der Leser nach und nach eine faszinierende und magische Welt. Mir hat es ganz besonders gut gefallen, dass Ginger eine besondere Beziehung zu verschiedenen Pflanzen besitzt. Aber auch etliche magische Wesen und das sprechende Eichhörnchen Alva haben mir die Lesezeit versüßt.

Die Bilder im Buch wurden von Florentine Prechtel illustriert, die wirklich einen sehr magischen und bezaubernden Zeichenstil hat. Gerade beim Auf- und Zuklappen des Buches erwarten einen wunderschöne Illustrationen und natürlich gibt es auch einige im Buch zu entdecken.

Fazit:
Judith Allert hat mit ihrer Geschichte rund um das Mädchen Ginger eine magische und sehr atmosphärische Welt erschaffen. Nicht nur die sprechenden Tiere, auch Gingers besondere Verbindung zu Pflanzen haben mir sehr gut gefallen. In meinen Augen ein gelungener Reihenauftakt.