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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2024

wieder super spannend

Das Verbot: Thriller
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Wie ich mir als Fan der Zons-Reihe erhofft habe, gibt es wieder die richtige Atmosphäre für die jeweilige Zeitebene, viele falsche Fährten und Wendungen sowie die seltsamsten Zusammenhänge der Ereignisse ...

Wie ich mir als Fan der Zons-Reihe erhofft habe, gibt es wieder die richtige Atmosphäre für die jeweilige Zeitebene, viele falsche Fährten und Wendungen sowie die seltsamsten Zusammenhänge der Ereignisse zwischen den Jahrhunderten. Das bewirkt, dass ich als Leser die Ermittlungen gefühlt zeitgleich verfolge, was ja nicht sein kann. Und genau dieser schriftstellerische Kunstgriff ist es, der diese Reihe für mich so interessant und spannend macht. Auch ein Erraten der Täter ist selbst für einen Thriller-erprobte Leser gar kein leichtes Unterfangen. Catherine Shepherd versteht es meisterlich dem Thriller im Finale noch einmal eine Wendung zu geben und letzten Endes Täter zu präsentieren, die man nicht wirklich in den engeren Kreis gezogen hatte, deren Beweggründe aber überzeugend und nachvollziehbar erklärt werden.

Fazit: Auch der 14. Zons-Thriller läuft nach altbewährtem Muster ab, was ich aber nicht als Kritik, sondern als ein Alleinstellungsmerkmal sehe, durch das die Serie ihre ganz besondere Note bekommen hat. Schreib- und Erzählstil sind wie immer eingängig und der Zeitebene angepasst. Die einzelnen Charaktere, ob alte oder neue, sind authentisch und facettenreich dargestellt. Für mich ist auch Band 14 erneut ein Lese-Highlight, den ich hiermit gern empfehle und mit 5 von 5 Lesesternen bewerte.

Veröffentlicht am 06.04.2024

Emily und der Zauber des Meeres

Emily Windsnap - Das Geheimnis
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Dieses Buch ist einfach bezaubernd. Nicht nur die Geschichte von Emily, die so anders ist als andere Kinder ist sie erst einmal in den Tiefen des Wassers abgetaucht, auch die Aufmachung des Buches selbst ...

Dieses Buch ist einfach bezaubernd. Nicht nur die Geschichte von Emily, die so anders ist als andere Kinder ist sie erst einmal in den Tiefen des Wassers abgetaucht, auch die Aufmachung des Buches selbst ist absolut hinreißend.

„Emily Meermädchen“ ist eine sehr schöne Sommergeschichte, die bei keinem Strandurlaub fehlen sollte. Denn was passt besser zu Sommer, Sonne, Strand als eine geheimnisvolle Welt im Wasser, die jedes Kind entdecken will, selbst wenn ihm dabei wie in diesem Buch keine Flosse wächst? Zum Abenteuer wird die Geschichte dann sobald man die Nase hineingesteckt hat.

Unsere Empfehlung bekommt das Buch und volle 5 Lesesterne.

Veröffentlicht am 17.11.2023

Bedrückender und nachhallender Roman

Ich, Sperling
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„Ich, Sperling“ ist die Geschichte eines namenlosen Waisenjungen, der in einem Bordell an der spanischen Küste zur Zeit des Römischen Reiches aufwächst. Er bekommt hier viele Namen, aber ihm selbst gefällt ...

„Ich, Sperling“ ist die Geschichte eines namenlosen Waisenjungen, der in einem Bordell an der spanischen Küste zur Zeit des Römischen Reiches aufwächst. Er bekommt hier viele Namen, aber ihm selbst gefällt Sperling. Als Leser verfolgt man nun Sperlings Weg innerhalb des Bordells von ganz unten bis hinein in die Räume der oberen Etage. Hier angekommen macht der Autor nicht etwa Halt vor der Tür, nein er lässt uns am Leben/Arbeiten seiner Figuren teilhaben, und das ist dann doch teils schon harte Kost. Er beschreibt unter anderem in expliziten Darstellungen brutal und schmerzhaft ehrlich das harte Leben der römischen Sklaven, sodass dieser Roman eventuell nicht für jeden Leser geeignet sein könnte.

Der Handlungsort ist sehr ausführlich beschrieben und fühlt sich sehr authentisch an. Sperlings Naivität ist so liebenswert, und es bricht einem fast das Herz, wenn man davon liest, was ihm hier alles widerfährt und was er erdulden muss.

Der Autor hat einen zu tiefst bedrückenden aber auch lange nachhallenden Roman geschrieben. Die menschenunwürdigen Lebensumstände der Sklaven des Römischen Reichs sind sehr lebensnah erzählt und bekommen durch den eindringlichen Schreib- und Erzählstil noch zusätzlich Kontur.

Wer kein Problem hat über Sklaverei, Gewalt und sexuellen Missbrauch jeglicher Art zu lesen, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 16.11.2023

Einfach göttlich

Psyche und Eros
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Wer hat nicht schon vom Mythos von Psyche und Eros gehört? Hier erfährst man, was hinter dem Mythos steckt, mit all ihren Konsequenzen. In dieser Geschichte ist Psyche viel mehr als nur eine schöne Prinzessin ...

Wer hat nicht schon vom Mythos von Psyche und Eros gehört? Hier erfährst man, was hinter dem Mythos steckt, mit all ihren Konsequenzen. In dieser Geschichte ist Psyche viel mehr als nur eine schöne Prinzessin von Mykene. Sie ist stark, kämpferisch, respektvoll, mutig - alles, was eine Heldin ausmacht! Und Eros, der Gott der Begierde erzählt hier von seinem Dasein seit Anbeginn der Zeit und mit welchen Problemen auch eine Gottheit zu kämpfen hat.

Ich habe viele interessante Dinge über die griechische Mythologie erfahren und auch die Nebenfiguren reihen sich sehr gut ein und verleihen dieser mythologischen Liebesgeschichte Tiefe und Vielschichtigkeit. Pluspunkte dieses Romans sind definitiv der Sprach- und Erzählstil und die zwei Perspektiven, aus menschlicher und göttlicher Sicht, die wunderbar mit einander verbunden werden und die jeweiligen Ansichten sehr schön verdeutlichen.

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die Mythologie lieben. Es ist eine Neuinterpretation einer alten Legende und es war mir ein Vergnügen, diese Adaption zu lesen. Eine klare Leseempfehlung spreche ich hiermit aus und vergebe volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.11.2023

Zu tiefst bedrückender und lange nachhallender Roman

Ich, Sperling
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„Ich, Sperling“ ist die Geschichte eines namenlosen Waisenjungen, der in einem Bordell an der spanischen Küste zur Zeit des Römischen Reiches aufwächst. Er bekommt hier viele Namen, aber ihm selbst gefällt ...

„Ich, Sperling“ ist die Geschichte eines namenlosen Waisenjungen, der in einem Bordell an der spanischen Küste zur Zeit des Römischen Reiches aufwächst. Er bekommt hier viele Namen, aber ihm selbst gefällt Sperling. Als Leser verfolgt man nun Sperlings Weg innerhalb des Bordells von ganz unten bis hinein in die Räume der oberen Etage. Hier angekommen macht der Autor nicht etwa Halt vor der Tür, nein er lässt uns am Leben/Arbeiten seiner Figuren teilhaben, und das ist dann doch teils schon harte Kost. Er beschreibt unter anderem in expliziten Darstellungen brutal und schmerzhaft ehrlich das harte Leben der römischen Sklaven, sodass dieser Roman eventuell nicht für jeden Leser geeignet sein könnte.

Der Handlungsort ist sehr ausführlich beschrieben und fühlt sich sehr authentisch an. Sperlings Naivität ist so liebenswert, und es bricht einem fast das Herz, wenn man davon liest, was ihm hier alles widerfährt und was er erdulden muss.

Der Autor hat einen zu tiefst bedrückenden aber auch lange nachhallenden Roman geschrieben. Die menschenunwürdigen Lebensumstände der Sklaven des Römischen Reichs sind sehr lebensnah erzählt und bekommen durch den eindringlichen Schreib- und Erzählstil noch zusätzlich Kontur.

Wer kein Problem hat über Sklaverei, Gewalt und sexuellen Missbrauch jeglicher Art zu lesen, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.