Profilbild von sansol

sansol

Lesejury Star
offline

sansol ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sansol über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2024

Mystik, Musik und Meerjungfrauen

Bretonische Sehnsucht
0

Auch der bereits dreizehnte !! Band dieser Reihe erfüllt wieder die Erwartungen. Sehr viel Bretagne, (etwas zu viel) Mystik und ein Kommissar der diesmal nicht nur auf Nolwenn verzichten muss. Denn statt ...

Auch der bereits dreizehnte !! Band dieser Reihe erfüllt wieder die Erwartungen. Sehr viel Bretagne, (etwas zu viel) Mystik und ein Kommissar der diesmal nicht nur auf Nolwenn verzichten muss. Denn statt mit seinem heißgeliebten Fahrzeug ist auf der Insel Ouessant das E-Bike das Fortbewegungsmittel mit dem er sich nur zögernd anfreundet.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut, die entstehenden Bilder sehr malerisch und atmosphärisch stark. Die Story um den toten Musiker, eine Druidin und bretonische Sängerinnen haben mir grundsätzlich gut gefallen - auch die Auflösung war wieder gelungen.
Doch diesmal war der mystische Anteil sehr hoch und es lag überraschenderweise gar nicht an Riwal. Für meinen Geschmack waren zwar zB die Informationen über die speziellen Riten von Ouessant sehr interessant aber genau wie Dupin war mir der Rest dann doch zu viel.
Letztendlich ein passender Band der Reihe mit bewährtem Team und guter Unterhaltung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2024

Ich und Karl

Karl und ich
0

Baptiste Giabiconi erzählt seine Lebensgeschichte, beginnend aus einfachen, armen Verhältnissen in Marseille über den holprigen Start seiner Modelkarriere in Paris bis zur Gegenwart. Relativ früh trifft ...

Baptiste Giabiconi erzählt seine Lebensgeschichte, beginnend aus einfachen, armen Verhältnissen in Marseille über den holprigen Start seiner Modelkarriere in Paris bis zur Gegenwart. Relativ früh trifft er eher zufällig auf Karl Lagerfeld und eine ganz besondere Beziehung beginnt. Dies ist durchaus interessant und die tiefe Verbundenheit der beiden ist in jeder Zeile spürbar. Als Leser erfährt man Hintergrund Informationen über die Arbeit und das Leben der Mode Ikone doch trotzdem bleibt das Gefühl das vieles nur angerissen wird.
Auf ihre Art sind beide Außenseiter, in tiefer Freundschaft verbunden. Nichtsdestotrotz ist diese sehr subjektive Erzählung interessant und unterhaltsam.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.03.2024

der mittlere Teil der Trilogie ist etwas schwächer

Oxen. Der dunkle Mann
0

Der schwer traumatisierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen wurde zwar am Ende des ersten Bandes rehabilitiert, jedoch ist er erstmal untergetaucht und lebt ein ruhiges Leben als Hilfsarbeiter bei einem alten ...

Der schwer traumatisierte Ex-Elitesoldat Niels Oxen wurde zwar am Ende des ersten Bandes rehabilitiert, jedoch ist er erstmal untergetaucht und lebt ein ruhiges Leben als Hilfsarbeiter bei einem alten Fischer. Die von ihm an den Museumsdirekter Bulbjerg gesandten brisanten Unterlagen über den Danehof bedeuteten dessen Todesurteil.
Zum Glück ist er immer noch extrem vorsichtig, daher ist er vorbereitet als der Danehof erneut die Jagd auf ihn beginnt. Einzig Margarethe Franck vertraut er, das Verhältnis zu Mossman bleibt angespannt.
Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen, das Setting in Dänemark, die bedrohliche Spannung wird auch im zweiten Band hervorragend geschilder,t so dass man als Leser oft nicht weiß wem man noch glauben kann.
Es gibt einige Wiederholungen, die für Leser ohne Kenntnis des ersten Bandes auch dringend notwendig sind, allerdings hier ein wenig das Lesevergnügen trüben. Das typische Phänomen eines zweiten Bandes einer Trilogie. Es tauchen außerdem viele Nebencharaktere auf, da verliert man fast den Überblick. Die Geschichte nimmt auf jeden Fall (wenn auch langsam) Fahrt auf und man will unbedingt weiterlesen.
Sehr unterhaltsam, man sollte aber unbedingt trotz der Wiederholungen den ersten Band gelesen haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2023

Magische Schwimmflossen und tolle Zeichnungen

Lillys magische Schuhe, Band 8 - Die glitzernde Insel
0

Der achte Band aus der Reihe um Lillys magische Schuhe kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden (es war unser erster).
Sofort fällt das wunderschön und haptisch hervorragend gearbeitete Cover ins Auge, im ...

Der achte Band aus der Reihe um Lillys magische Schuhe kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden (es war unser erster).
Sofort fällt das wunderschön und haptisch hervorragend gearbeitete Cover ins Auge, im Inneren befinden sich weitere kleine allerdings schwarz-weiße Zeichnungen.
Die Geschichte selbst ist sehr schön aufgebaut, sympathische Charaktere und ein kindgerechter Einbau der Werte Freunschaft, Mut, Vertrauen und Ausdauer.
Lilly und ihre magischen Tiere landen diesmal auf einer Insel und treffen auf die Stiefgeschwister Mia und Levi. Deren Eltern sind Archäologen und auf der Suche nach einer versunkenen Stadt. Plötzlich tauchen die GIERIGEN auf und die Kinder müssen handeln.
Einziger Kritikpunkt der zum Punktabzug führt ist die Sprache von Archie. Der französische Akzent wird lautmalerisch geschrieben aber ich denke die wenigsten Kinder im Alter der Zielgruppe haben Kontakt zu dieser Sprache und was ich lesend niedlich finde führt eher zu Schwierigkeiten.
Ansonsten eine klare Empfehlung dieser Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2023

Die Kunst zuzuhören und zu verstehen

Sonst noch was
0

Man muss Elke Heidenreich mögen, dann fühlt man den Charme dieser kurzen Geschichte und des anschließenden Briefes. Hier würde ich sogar die Hörbuch-Variante empfehlen da die Autorin es immer wieder schafft ...

Man muss Elke Heidenreich mögen, dann fühlt man den Charme dieser kurzen Geschichte und des anschließenden Briefes. Hier würde ich sogar die Hörbuch-Variante empfehlen da die Autorin es immer wieder schafft mit ihrer so typischen Stimme der Geschichte so viel mehr Tiefe zu geben als es „nur“ das Buch schafft.
Sonst noch was ist der typische, häufige und meist abwertende Spruch von Katharinas Mutter. Während eines längeren Besuches bei ihrem Onkel stellt sie dank einer Bahn-Bekanntschaft fest, dass sie die Sprache der Tiere beherrscht. Sonst noch was?

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere