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Jenny_Colditz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2023

Taschentuchalarm

Am Ende sterben wir sowieso (Todesboten #2)
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Schon während des lesens des Klappentextes, müsste jedem klar sein wie diese Geschichte endet. So auch mir.
Hat es mich abgehalten all meine Gefühle an die Figuren zu verschenken?
Auf keinen Fall.
Ich ...

Schon während des lesens des Klappentextes, müsste jedem klar sein wie diese Geschichte endet. So auch mir.
Hat es mich abgehalten all meine Gefühle an die Figuren zu verschenken?
Auf keinen Fall.
Ich habe einen Kopfsprung in das emotionale Chaos gewagt. Und bin unter vielen Tränen wieder aufgetaucht.

Wir begleiten die beiden Hauptfiguren auf ihren letzten 24 Stunden. Denn jeder von ihnen hat einen Anruf der Todesboten erhalten. Und nun liegt es an ihnen wie sie diese Stunden verbringen. Noch ein letztes Buch lesen. Aber würdest du es beenden können? Die Welt bereisen. Und sei es auch nur durch moderne Technik. Oder jemand völlig fremden neu kennenlernen?

Beide Jungs waren großartig. Mateo mit seiner süchternen Art, welcher völlig über sich hinauswächst. Rufus der Raufbold, welcher ein so unfassbar empatischer und toller Mensch ist. Aber auch die Nebencharaktere sind toll gezeichnet. Und wie sich deren Storys miteinander und mit anderen Büchern (More Happy than Not) verbinden. Ich liebe so kleine Easter Eggs 💙
Und ich liebe diese Geschichte. Ich wusste sie zerreißt mein Herz. Aber wenn es jemand darf, dann dieser Autor. Gern, immer wieder.

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Veröffentlicht am 21.11.2023

ergreifend und sehr bewegend

Isaac und das Ei
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Das Buch befasst sich mit den Themen Trauer, dem Verlust des Partners und der Bewältigungsstrategie.

Direkt zuvor hatte ich ein anderes Buch mit exakt den selben Themen beendet. Und wieder einmal wurde ...

Das Buch befasst sich mit den Themen Trauer, dem Verlust des Partners und der Bewältigungsstrategie.

Direkt zuvor hatte ich ein anderes Buch mit exakt den selben Themen beendet. Und wieder einmal wurde mir bewusst wie unterschiedlich Gefühle gelebt werden.
In diesem hier zieht es Isaac den Boden unter den Füßen weg. Völlig verdreckt, immer noch in schwarzer Kleidung, Alkohol umnebelt steht er auf einer Brücke und denk darüber nach über die Brüstung zu klettern, als er einen Schrei hört. Er geht dem Geräusch nach und findet ein 50cm großes Ei. Und hier beginnt die Reise von Isaac und dem Ei. Eine Reise welche uns an weitere Abgründe führt. Erinnerungen aufleben lässt und tief in die Seele blickt.

Zu Anfang wusste ich nicht was die Geschichte mir sagen wollte. Ich verstand die "Moral" nicht. Konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Auch der Buchsatz ist ungewöhnlich. So sind einige Sätze merkwürdig geformt und ergeben unterschiedliche Symbole, welche die Geschichte prägen. Der Schreibstil ist nicht zum schnellen weg lesen geeignet. Er lädt aber ein sich fallen zu lassen. Und man erwacht mit einem komischen Gefühl. Was hab ich hier gelesen? Auf jeden Fall etwas sehr wertvolles, etwas das berührt und einen innehalten lässt. Viel Kuschelzeit mit dem Partner inbegriffen.

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Veröffentlicht am 21.11.2023

Toller Abschluss

City of Ghosts - Der Bote aus der Dunkelheit
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Und somit sind wir beim Abschluss der Reihe. Und was war das für ein irrer Ritt. Für ein Jugendbuch teilweise recht gruselig.

Wir reisen zusammen Cassidy und ihrem besten geisterhaften Freund, nach New ...

Und somit sind wir beim Abschluss der Reihe. Und was war das für ein irrer Ritt. Für ein Jugendbuch teilweise recht gruselig.

Wir reisen zusammen Cassidy und ihrem besten geisterhaften Freund, nach New Orleans. Und natürlich gibt es auch hier jede Menge Geister, welche Cassidy durch den Schleier ziehen wollen.
Der Schreibstil ist gewohnt angenehm, so dass ich durch die Seiten geflogen bin. Und ziemlich schnell am Ende ankam. Und hier gab es einige Herzschlagmomente. Schock wegen dem was vor uns liegt, trauriges, aber auch schönes.
Insgesamt eine tolle Reihe, welcher ich gerne gefolgt bin und auch nichts gegen weitere Abenteuer hätte. Geisterjagd mit Cassidy und Jakob war durchgängig unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 21.11.2023

Gelungener Abschluss einer tollen Buchreihe

Der Knochensplitterpalast
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Der Knochensplitterpalast - der Krieg von Andrea Stewart, ist der abschließende Teil rund um den Kaiser Lin, Mephi 💜, Jovis und all die anderen.

Ist sonst immer der mittlere Teil, der schwächste einer ...

Der Knochensplitterpalast - der Krieg von Andrea Stewart, ist der abschließende Teil rund um den Kaiser Lin, Mephi 💜, Jovis und all die anderen.

Ist sonst immer der mittlere Teil, der schwächste einer Reihe, so war es meiner Meinung nach dieser. Er ist immer noch unglaublich gut, spannend und actionreich. Startete er doch etwas langsamer bis er mich wieder voll im Griff hatte. Dann aber konnte ich mich wieder hinwegträumen, in fremde Reiche. Alle Charaktere machen im Verlauf der Geschichte eine unglaubliche Entwicklung mit. Aber allen voran Jovis hat mich begeistert. Nicht nur wegen Mephi, natürlich auch den der Kerl ist toll. Ich mochte vor allem das er nicht als der strahlende Held dargestellt wurde, der durch ein nettes Wort seiner Liebsten "geheilt" wurde. Sondern die greifbaren Ängste, die spürbaren Emotionen und die Traumata welche er erlebte. Und was dies mit ihm machte und wie er damit umging. Dies findet man selten in Fantasybüchern und ich habe es hier umso sehr genossen. Allgemein sind die guten strahlenden Helden, Figuren mit Ecken und Kanten. Sie straucheln und zweifeln, sie fallen und bleiben auch mal liegen. Es gibt nicht "the chosen one", sondern unterschiedliche Gemeinschaften. Und das macht diese Geschichte aus. Freundschaft, welche auch mal merkwürdige Wege geht.

Ich freue mich schon sehr auf weitere Geschichten aus der Feder der Autorin und schließe mit Worten aus ihrer Danksagung: "ich wünsche euch jemanden, der euch so liebt wie Mephi Jovis liebt".

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Veröffentlicht am 21.11.2023

Jahreshighlight

Wie Melodien im Wind
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Was für Worte soll ich für diese Rezension verwenden, welche dem Buch auch nur annähernd gerecht werden?

Schmerz. Liebe. Trauer. Freude. Frustration. Freundschaft. Ängste. Leidenschaft. Und ganz viel ...

Was für Worte soll ich für diese Rezension verwenden, welche dem Buch auch nur annähernd gerecht werden?

Schmerz. Liebe. Trauer. Freude. Frustration. Freundschaft. Ängste. Leidenschaft. Und ganz viel Musik.

Die Autorin entführt uns erneut an die Privatschule, dem Mare.
Wir begleiten dieses mal Toni und Lukas. Von Freundschaft zu Liebe. Von Liebe zu Verrat, zu Freundschaft, zu...

Die Story tut weh. Zu häufig wollte ich Toni in den Arm nehmen, ihr tröstende Worte sagen. Aber was sagt man in ihrer Situation. Alicia versteht es, eine große Bandbreite an Emotionen zu beschreiben, sie eindrücklich zu vermitteln. Ich litt mit allen Beteiligten, freute mich und sang. Ich selber habe keine so tiefe Verbindung zu Musik, wie die Figuren im Buch. Trotzdem konnte ich es nachvollziehen, mitempfinden.

Ein großartiges Buch. Voller jugendlicher Gefühle und Dramen, welche auch mich, mit gerade einmal 29+ (das richtige Alter wird wie immer verschwiegen 😅), erreichte und viel zum nachdenken anregte. Die Beschreibungen von Ängsten war eindrücklich. Und auch der Umgang damit. "Liebe heilt alles" - ist definitiv kein Stilmittel und ich finde es gut so. Die rosarote Brille bei solchen Tabuthemen wurde abgesetzt und ein reales Bild erschaffen. Ich habe jede Seite geliebt und kann das Lesen nur empfehlen. Allerdings, legt euch einen großen Vorrat an Taschentüchern parat. Und zur kurzen Verschnaufpause - hört die Musik von @lucapfeiffer_
Ein großartiger Künstler, welchen ich durch diese Geschichte für mich entdeckt habe.

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