Platzhalter für Profilbild

Isabell47

Lesejury Star
offline

Isabell47 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Isabell47 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2023

Viele Erkenntnisse rund um den Schlaf

Besser schlafen
0

Die Autorin Prof. Dr. Birgit Högl stellt in ihrem Buch schon auf dem Schutzumschlag innen fest " Denn besser schlafen heißt besser leben". Genau dies war für mich unter anderem auch die Motivation dieses ...

Die Autorin Prof. Dr. Birgit Högl stellt in ihrem Buch schon auf dem Schutzumschlag innen fest " Denn besser schlafen heißt besser leben". Genau dies war für mich unter anderem auch die Motivation dieses Buch zu lesen, da ich mir neue Erkenntnisse rund ums Schlafen erhofft habe. Die Autorin beleuchtet den Schlaf mit seinen Phasen, den Schlafmangel und die Folgen, Schlafstörungen und - krankheiten. Im letzten Kapitel stellt sie dann dar, was zu besserem Schlafen beitragen kann. Gleichzeitig räumt sie in jedem Kapitel mit den Mythen rund um den Schlaf auf. Viele der Ergebnisse waren mir bekannt, aber nicht alle und insbesondere gefiel mir die sachliche und gleichzeitig analytische Darstellung. Ich selber weiß jetzt, dass ich vieles richtig mache. Die Behandlung mit der Schlafmaske habe ich schon ausprobiert, leider hat sie mich gar nicht schlafen lassen. Ich hoffe sehr, dass die Schlafmedizin noch weitere Fortschritte macht und dabei dann vielleicht auch eine Lösung für mich dabei ist. Für Menschen, die sich noch nicht so intensiv mit Schlafproblemen befasst haben, ist dies Buch sehr gut geeignet.

Vier Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 22.11.2023

Eine Geschichte mit Tiefenwirkung

Der Mond macht keine halben Sachen
0

Es geht um einen jungen Mann, der sich von seiner Familie, bei der er sich nie wohlgefühlt hat, lossagt und sich als Erwachsener neue Eltern sucht. Seine Adoptiveltern sind für ihn stets da, so gibt ihm ...

Es geht um einen jungen Mann, der sich von seiner Familie, bei der er sich nie wohlgefühlt hat, lossagt und sich als Erwachsener neue Eltern sucht. Seine Adoptiveltern sind für ihn stets da, so gibt ihm das Sicherheit und durch das Klettern probiert der schüchterne Phiipp sich aus. Er bekommt mehr Selbstvertrauen, doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall und sein Leben wird auf den Kopf gestellt.

Dieser Roman lässt mich tief in die Gedanken quasi in die Seele des Protagonisten blicken und die Geschichte hat mich sehr berührt. Der Schreibstil der Geschichte von Philipp ist sehr einfühlsam und offenbart auf jeder Seite neue Dinge.

"Ein Mensch kann sehr lange, aber dennoch sehr wenig leben" - dieser Satz von Michel de Montaigne, dem Philosophen, hat mich nachdenklich gestimmt und lässt mich über mein eigenes Leben nachdenken.

Der Roman ist ein Plädoyer an das Leben und auch dafür, dass man selber etwas auch für das Leben der anderen beitragen kann und zwar in dem man Organspender wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2023

Spannender Thriller

Die Suche nach dem Route 66 Killer
0

Dieser Thriller ist der Nachfolger vom Pacific Crest Trail Killer, doch kann er auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ich fand es toll, die damaligen Protagonisten Mark und Rebecca wiederzutreffen und ...

Dieser Thriller ist der Nachfolger vom Pacific Crest Trail Killer, doch kann er auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Ich fand es toll, die damaligen Protagonisten Mark und Rebecca wiederzutreffen und dieses Mal bekommen sie als Privatdetektive einen Auftrag von einer Mutter, deren Sohn auf der Route 66 scheinbar spurlos verschwunden ist. Es wird relativ schnell deutlich, dass dies nicht der einzige Mensch ist, der verschwunden ist. Parallel dazu werden immer wieder Erzählstränge aus der Sicht anderer Protagonisten eingeflochten, was mir sehr gefallen hat. . Die Route 66 wird sehr eindrucksvoll beschrieben. Der Thriller ist sehr spannend, manchmal mir ein wenig zu ausschweifend und verliert sich in Details, egal, ob es um Essen, Sexualleben etc. geht. Hier wäre in meinen Augen - weniger mehr gewesen.

Vier Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2023

Intensiv erzählte Story über Nordirland 1975

Übertretung
0

Cushla Lavery ist eine alleinstehende junge Frau, die ihre alkoholkranke Mutter versorgt und als Lehrerin an einer Grundschule arbeitet sowie in der Bar der Familie am Ausschank mitarbeitet. Der Konflikt ...

Cushla Lavery ist eine alleinstehende junge Frau, die ihre alkoholkranke Mutter versorgt und als Lehrerin an einer Grundschule arbeitet sowie in der Bar der Familie am Ausschank mitarbeitet. Der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken gehört zu ihrem Alltag, denn jeden Tag sterben deswegen Menschen. In der Schule werden Kinder durch Direktor und den Priester in die Spur gebracht - physisch und psychisch gequält. Genau in dieser Zeit verliebt sich Cushla in einen verheirateten Mann, was "gar nicht geht". Cushlas Einsatz für einen Jungen aus ihrer Klasse bringt größte Gefahr für sie und die, die sie mag.
Die Autorin schreibt auf höchst eindringliche Weise über das Leben zur damaligen Zeit in Irland. Von einigen Dingen hatte ich schon gehört, aber das Ausmaß war mir nicht klar. Der Roman hat mich mitgerissen in die Untiefen des Lebens und ich konnte kaum fassen, welche Grausamkeit, Not und Drangsalierung es gegeben hat. Mittendrin ist Cushla, die zudem auch ein höchst anstrengendes Privatleben hat. Beinahe hätte ich das Buch trotzdem nicht beendet, wäre da nicht der Prolog gewesen, dessen Bedeutung ich unbedingt erfahren wollte. Am Ende nach aller Grausamkeit doch ein Hoffnungsschimmer, so viel möchte ich trotzdem verraten. Dies brauche ich als Leser auch in der jetzigen Zeit, da das reale Umfeld auch so viel Schrecken bereit hält. Hoffnung tut gut!
Vier Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2023

Tiefer Einblick in das familiäre Geflecht einer Familie

Sylter Welle
0


Der Autor erzählt puzzlestückartig Ausschnitte aus seinem Leben, wobei sie sich fast alle auf Treffen im Familienkreis und insbesondere auf Urlaube mit seinen Großeltern beziehen. Schnell bekomme ich ...


Der Autor erzählt puzzlestückartig Ausschnitte aus seinem Leben, wobei sie sich fast alle auf Treffen im Familienkreis und insbesondere auf Urlaube mit seinen Großeltern beziehen. Schnell bekomme ich ein Gefühl für den Umgangston bzw. den Umgang und die Rituale, die es gab. Ich habe das Gefühl dabei zu sein und bin manchmal peinlich berührt, weil ich auch nicht weiß, inwieweit es autobiographisch ist und in wieweit fiktiv. Während hinten auf dem Buch von einer Hommage an seine Großmutter gesprochen wird, so empfinde ich es eher an eine an den Onkel. Die Frage, sich ebenfalls hinten auf dem Buchumschlag befindet,nämlich, ob man Familienangehörige auch lieben würde, wären sie nicht mit uns verwandt? Ganz ehrlich, mir fällt es schwer wirkliche Sympathie für die Großeltern zu empfinden. Ganz klar, sie haben viel Schlimmes erlebt, trotzdem erschließt sich ihr Verhalten mir oft nicht. Ich stehe da zu sehr auf Seiten von Max' Mutter. Der Roman erwähnt viele Themen wie Depression, Demenz, Kindheit, Abschied, Tod, Trauer....über einige Szenen musste ich dennoch schmunzeln...dann wiederum kamen mir die Tränen ....Vier Sterne
Der Autor erzählt puzzlestückartig Ausschnitte aus seinem Leben, wobei sie sich fast alle auf Treffen im Familienkreis und insbesondere auf Urlaube mit seinen Großeltern beziehen. Schnell bekomme ich ein Gefühl für den Umgangston bzw. den Umgang und die Rituale, die es gab. Ich habe das Gefühl dabei zu sein und bin manchmal peinlich berührt, weil ich auch nicht weiß, inwieweit es autobiographisch ist und in wieweit fiktiv. Während hinten auf dem Buch von einer Hommage an seine Großmutter gesprochen wird, so empfinde ich es eher an eine an den Onkel. Die Frage, sich ebenfalls hinten auf dem Buchumschlag befindet,nämlich, ob man Familienangehörige auch lieben würde, wären sie nicht mit uns verwandt? Ganz ehrlich, mir fällt es schwer wirkliche Sympathie für die Großeltern zu empfinden. Ganz klar, sie haben viel Schlimmes erlebt, trotzdem erschließt sich ihr Verhalten mir oft nicht. Ich stehe da zu sehr auf Seiten von Max' Mutter. Der Roman erwähnt viele Themen wie Depression, Demenz, Kindheit, Abschied, Tod, Trauer....über einige Szenen musste ich dennoch schmunzeln...dann wiederum kamen mir die Tränen ....Vier Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere