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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2023

Inspiration für Marktgärtner, Gemeinschaftsgärten oder auch SoLaWis

Kleine Fläche, große Ernte
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Ich kenne schon das Buch "Market Gardening & Agroforst" von Leon Schleep, das auf seiner Bachelorarbeit basierte und daher hatte ich auch eine Vorstellung von Leons Herangehensweise. Mir gefällt seine ...

Ich kenne schon das Buch "Market Gardening & Agroforst" von Leon Schleep, das auf seiner Bachelorarbeit basierte und daher hatte ich auch eine Vorstellung von Leons Herangehensweise. Mir gefällt seine Philosophie und sein Enthusiasmus. Speziell das Thema "Agroforst" ist für mich hochinteressant.

Am Anfang dieses neuen Buches beschreibt Leon Schleep kurz, wie es mit ihm persönlich weitergeht ( er wird wieder eine Zeit auf Reise gehen) und was rückblickend, gut auf seinem Projekt "Gemüseinsel" gelaufen ist und wo es Ausfälle gab.

Neben zahlreichen praktischen Tipps und Anleitungen gibt es wieder viele Interviews mit anderen Betreibern von Marktgärtnereien der verschiedensten Art. Diese Interviews geben kleine Einblicke in die jeweiligen Betriebe mit ihren Besonderheiten. Die waren alle interessant und teilweise sehr bereichernd für mich.

In den Praxiskapiteln wird ein großer Bogen von Planung, Pflanzung, Düngung, Mulch, Bewässerung, Waschen und Lagerung gespannt. Alles kurz und bündig, dass man auch gezielt nachschlagen und sich schnell innerhalb der Kapitel orientieren kann.

Für den Kleingärtner ist bestimmt auch was dabei, aber es geht hier vorrangig darum, intelligente System zu schaffen, damit der (kommerzielle) Gemüseanbau wieder nachhaltiger und regionaler wird

Veröffentlicht am 12.11.2023

Wer hat den "Tod" auf dem Gewissen ? [#2 - Kranzfelder & Stern]

Der Tod spielt auf der Luisenburg
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Nachdem mir Band 1 "Wen die Specht holt " richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es mit Kranzfelder und seinen Kollegen weitergeht.

In Band 1 hat uns die Autorin die Brauchtumsfigur ...

Nachdem mir Band 1 "Wen die Specht holt " richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es mit Kranzfelder und seinen Kollegen weitergeht.

In Band 1 hat uns die Autorin die Brauchtumsfigur "Specht" nähergebracht und dieses Mal führt sie uns zur ältesten Freilichtbühne Deutschlands. Sowas schätze ich an Regionalkrimis grundsätzlich. Es ist schön, wenn man neben der Unterhaltung auch was Interessantes dazulernen kann.

Während der Aufführung des "Brandner Kaspar" kommt ein Schauspieler zu Tode. Ausgerechnet der Darsteller des "Boandlkramers", dem verkörperten Tod. Schnell wird klar, dass es sich nicht um einen natürlichen Tod handelt.

Die Krimihandlung ist gut angelegt und die Auflösung ist nicht leicht vorhersehbar.

Neben der Krimihandlung gibt es auch einige humorvolle Szenen aus dem Alltag im Hause Kranzfelder.

Yvette Eckstein hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil, der einen nicht durch die Handlung treibt, sondern eher für gemütliche Lesestunden sorgt.

Mir persönlich hat Band 1 etwas besser gefallen. Die Handlung hier würde von mir gute 4 Sterne bekommen und mit Sympathiepunkten komme ich auf die vollen 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.10.2023

kein typischer Krimi, eher ein gut gemachter Spannungsroman

Ponts de Paris
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Marie Croix ist unverschuldet von der gesellschaftlichen Oberklasse in die Obdachlosigkeit abgestürzt. Sie hat sich einigermaßen mit ihrem Schicksal arrangiert und ihre Welt kommt erst richtig ins Wanken, ...

Marie Croix ist unverschuldet von der gesellschaftlichen Oberklasse in die Obdachlosigkeit abgestürzt. Sie hat sich einigermaßen mit ihrem Schicksal arrangiert und ihre Welt kommt erst richtig ins Wanken, als sie ein merkwürdiges Jobangebot bekommt.

Sie soll alle 14 Tage für 24 Stunden die Vorgänge in einem Spezial-Bordell überwachen. Die Kunden sind einflussreiche Männer und Frauen. Dieses Angebot ist finanziell interessant, aber es hängen einige Bedingungen daran. Sie darf ihren Lohn z.B. nicht ausgeben und muss für die Zeit von 5 Jahren genauso weiterleben wie bisher. Sollte sie irgendwie in Ungnade fallen, ist das Leben ihres erwachsenen Sohnes und seiner Familie in Gefahr.

Der Klappentext verrät schon, dass Marie den Tod ihres Arbeitgebers plant, aber dafür braucht es einen guten Plan.

Dieses Buch ist kein klassischer Krimi, sondern ein gut gemachter Spannungsroman, der tief in den Alltag von einer Obdachlosen blicken lässt.

Die Autorin führt die Leser durch die abseitigen Wege von Paris und wie es der Titel schon verrät, spielen die vielen Brücken eine Rolle.

Mir hat es gut gefallen und es war mal was ganz anderes.

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Veröffentlicht am 25.10.2023

sympathische Figuren und eine spannende Handlung [#1 - Max Madlener]

Das Flüstern der Fische
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Dieses Buch hab ich in einer Fundgrube entdeckt. Ich kannte den Autor vorher nicht, obwohl er ganz in meiner Nähe wohnt.

Hauptkommissar Max Madlener, der von den Kollegen unter vorgehaltener Hand "Mad ...

Dieses Buch hab ich in einer Fundgrube entdeckt. Ich kannte den Autor vorher nicht, obwohl er ganz in meiner Nähe wohnt.

Hauptkommissar Max Madlener, der von den Kollegen unter vorgehaltener Hand "Mad Max" genannt wird, wurde von Stuttgart nach Friedrichshafen zwangsversetzt, weil er den Tod eines 17-jährigen Jungen zu verantworten hat. Eigentlich soll er sich nur um alte Fälle kümmern, damit er irgendwie beschäftigt ist. Als nacheinander ältere Herren ermordet werden, holt sein Vorgesetzter auch ihn ins Team. Zusammen mit seiner Assistentin Harriet Holtby deckt er relativ schnell das Motiv auf. Aber bei den Tätern gibt es einige offene Fragen, bei denen sich die SOKO nicht ganz einig ist.

Max Madlener ist ein sehr sympathischer Typ, mit ein paar schrulligen Eigenarten und einem lästigen Lippen-Herpes in Stresssituationen. Seine Assistentin Harriet fand ich richtig toll. Sie ist hochintelligent, sehr engagiert und sieht optisch etwas eigenwillig aus.

Mir hat dieser Auftaktband sehr gut gefallen und ich werde mir die Folgebände zügig besorgen.

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Veröffentlicht am 03.10.2023

sehr inspirierendes Buch, das viele Facetten der Permakultur aufzeigt - - perfekte Winterlektüre

Unser Leben mit Permakultur
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Die Prinzipien der Permakultur begeistern mich und daher besorge ich mir fast alles, was es zu diesem Thema zu lesen gibt. Mir waren die Autoren und ihre Ferme du Bec Hellouin vorher nicht bekannt.

Die ...

Die Prinzipien der Permakultur begeistern mich und daher besorge ich mir fast alles, was es zu diesem Thema zu lesen gibt. Mir waren die Autoren und ihre Ferme du Bec Hellouin vorher nicht bekannt.

Die meisten Bücher über Permakultur, sind reich bebildert und auf ganz praktische Aspekte ausgerichtet. Hier bei diesem Buch ist es etwas anders. Am Anfang ist es eine Art Autobiographie, die dann mit der Thematik Landwirtschaft, Gartenbau und Permakultur verwoben wird. Es enthält philosophische und tiefsinnige Gedanken und dann ganz praktische Erfahrungsberichte. Charles Hervé-Gruyer beschreibt seinen Werde- und Entwicklungsweg vom Seefahrer zum Gemüsebauer.

Das Buch ist hochinteressant und es enthält sehr viele Anregungen und Impulse, die man dann in Eigeninitiative weiterverfolgen kann. Das hat mir richtig gut gefallen.

Für mich ist "Unser Leben mit Permakultur" ein Arbeitsbuch, in dem ich viele Stellen markiert habe und das mich bestimmt noch eine lange Zeit begleiten wird.

Wer sich schon länger mit Permakultur beschäftigt, findet einiges bekanntes in diesem Buch, aber wahrscheinlich auch wertvolle neue Impulse. Vor allem die Herangehensweise und die inneren Beweggründe der Autoren fand ich inspirierend.

Da das Buch kein einziges Bild enthält, ist es nicht zum schmökern geeignet, sondern zum lesen und nachwirken lassen.