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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2024

Eine ganz alltägliche Geschichte

Alles gut
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Der Roman von Cecilia Rabess verbindet eine leichte Enemy to Lovers-Geschichte mit einigen Problemen der jungen und schwarzen Jess in der Berufswelt. Rassismus und Vorurteile in einer Klassengesellschaft, ...

Der Roman von Cecilia Rabess verbindet eine leichte Enemy to Lovers-Geschichte mit einigen Problemen der jungen und schwarzen Jess in der Berufswelt. Rassismus und Vorurteile in einer Klassengesellschaft, wie man sie aus dem Bilderbuch kennt. An sich ein guter Ansatz, leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Ich bin mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden, fand sie eher langweilig und unsympathisch, auch hat sich die Geschichte zu sehr gezogen. Insbesondere Jess's Handlung fand ich oft überspitzt und einfach nicht nachvollziehbar.
Den Titel fand ich passend, das Cover hat mir auch gut gefallen, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte selber mehr suggerieren würde, dass eben nicht 'Alles gut' ist. Auf den knapp 430 Seiten hätte ich mir auch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, wie zum Beispiel mehr von Jess Gedanken zu den in der Geschichte angespielten Themen über Klassenstrukturen, der Finanzwelt, Feminismus und strukturierten Rassismus.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Entspricht nicht meinen Erwartungen

Der Lärm des Lebens
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Der Titel 'Der Lärm des Lebens' hat es mir sehr angetan gehabt. In Verbindung mit dem Klappentext habe ich eine laute Geschichte erwartet, spannende Erzählungen und Erinnerungen aus dem Leben des Autors. ...

Der Titel 'Der Lärm des Lebens' hat es mir sehr angetan gehabt. In Verbindung mit dem Klappentext habe ich eine laute Geschichte erwartet, spannende Erzählungen und Erinnerungen aus dem Leben des Autors. Da wurde ich leider ein wenig enttäuscht, die Erzählungen waren für mich nicht greifbar genug, ich konnte mit den Charakteren und aber auch der Geschichte an sich nicht sympathisieren. Mir hat vor allem der Lärm gefehlt, an einigen Stellen aber auch das Leben selber.
Der Schreibstil ist schön, das Buch hat sich fließend gelesen und besonders die persönlichen Anekdoten an bestimmte Orte haben mir gut gefallen. Auch die Erzählungen über das sonst so romantisierte Leben am Theater fand ich interessant, Anekdoten an das Leben im Ruhrpott, die Geschichte der Familie und ein neues Leben in Berlin. Eine Lebensgeschichte die durchaus sympathisch erzählt wurde.

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Veröffentlicht am 06.12.2023

Ein Buch für meine Mutter...

Eine halbe Ewigkeit
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"Eine halbe Ewigkeit" ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen, dementsprechend hatte ich keine bestimmte Vorstellung. Der Klappentext gefiel mir gut, es ruft nach Nostalgie und nicht einfach zu ...

"Eine halbe Ewigkeit" ist für mich das erste Buch der Autorin gewesen, dementsprechend hatte ich keine bestimmte Vorstellung. Der Klappentext gefiel mir gut, es ruft nach Nostalgie und nicht einfach zu beantwortende Lebensfragen. Die Protagonistin steckt tief in einer Midlife-Crisis, die Kinder sind aus dem Haus, teilweise ist das Verhältnis nicht so gut, in ihrer Ehe kriselt es, es kommen einige 'Was wäre, wenn' Fragen auf. Auch der damalige Tod ihrer Freundin macht der Protagonistin schwer zu schaffen und spielt eine relativ große Rolle in der Geschichte. Für mich war dies der einzige Part mit dem ich mich identifizieren konnte - Freundschaft.
Der Schreibstil war angenehm, die Tagebucheinträge fand ich schön zu lesen, sie waren voller Emotionen, persönlich und nahbar.
Ich glaube, dass dieses Buch meiner Mutter gut gefallen würde, ich selber bin wahrscheinlich noch 30-Jahre zu jung dafür.

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Veröffentlicht am 28.11.2023

Mystisch, aber kein Fünf-Sterne-Horror.

Himmelfahrt
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Die Thematik eines verschollenes Bergsteigers, der vielleicht garnicht verschollen ist, fand ich gut umgesetzt. Durch die Erzählungen der Ereignisse in Briefform habe ich als Leserin einen richtig guten ...

Die Thematik eines verschollenes Bergsteigers, der vielleicht garnicht verschollen ist, fand ich gut umgesetzt. Durch die Erzählungen der Ereignisse in Briefform habe ich als Leserin einen richtig guten Eindruck der Geschehnisse bekommen. Allerdings waren diese an einigen Stellen sehr trocken erzählt, mir hat die Spannung, der Horror gefehlt. Der menschliche Verstand dreht durch bei diesen Ereignissen, oder sind auch diese nur ein Spiel der Wahrnehmung gewesen? Der Satz: "Erträgt dein Verstand, was deine Augen sehen?" trifft es für mich ganz gut, hat meine Erwartungen an diese Geschichte aber auch sehr hoch geschraubt, ein Niveau an Spannung, welches für mich nicht erreicht wurde. Mystisch, ja, Horror, eher weniger. Die Horrorszenarien haben sich dann doch eher in meinem Kopf abgespielt.
Den Schreibstil fand ich angenehm, das Buch auch empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 09.11.2023

Eine harte Geschichte

Wilde Minze
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Angesprochen hat mich das Cover, den Titel finde ich auch sehr schön und passend zu der Geschichte. Die Leben der beiden Hauptprotagonistinnen fand ich sehr interessant, jedoch teilweise etwas absurd beschrieben. ...

Angesprochen hat mich das Cover, den Titel finde ich auch sehr schön und passend zu der Geschichte. Die Leben der beiden Hauptprotagonistinnen fand ich sehr interessant, jedoch teilweise etwas absurd beschrieben. An machen Stellen hätte ich mir mehr Emotionen, mehr Einblicke in die Gefühlswelt und vor allem auch Hintergrundinformationen gewünscht. Die Charaktere waren für mich nur teilweise nahbar, ich habe mich nicht wirklich verbunden mit ihnen gefühlt.
Der Erzählstil war relativ schnell, auch das Buch habe ich sehr schnell gelesen. Eigentlich ein gutes Zeichen, aber irgendwie fehlte auch hier mir die Tiefe an gewissen Stellen. Ich wurde nicht wirklich berührt, obwohl die Geschichte dafür definitiv Potential gehabt hätte. Deswegen kann ich leider nur drei Sterne vergeben, spreche trotzdem eine Leseempfehlung aus, insbesondere für diejenigen, die es nicht so verletzlich mögen.

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