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Veröffentlicht am 03.12.2023

Spannend, aber mit ein paar Längen

Silver in the Bone. Brich den Fluch, bevor der Fluch dich bricht (Die Hollower-Saga 1)
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Tamsin und ihr Bruder Cabell sind Hollower, die Aufträge annehmen und verschiedene magische Artefakte auftreiben können. Aber sie gehören nicht wirklich zur Gilde, besonders Tamsin, die weder eigene magische ...

Tamsin und ihr Bruder Cabell sind Hollower, die Aufträge annehmen und verschiedene magische Artefakte auftreiben können. Aber sie gehören nicht wirklich zur Gilde, besonders Tamsin, die weder eigene magische Kräfte hat, noch die Allsicht, um Magie zu erkennen. Ohne weitere Freunde oder Verbündete ist Cabell alles, was Tamsin hat und daher ist sie auch immer auf der Suche nach einem Weg, seinen Fluch zu brechen.

Aufgrund ihrer schwierigen Kindheit kämpft sie mit Verlustängsten und ist insgesamt abweisend, pessimistisch und vertraut niemandem. Gleichzeitig will sie auch immer ihren Wert beweisen und so kommt es dazu, dass sie mit Emrys um den gleichen Job konkurriert. Den Goldjungen Emrys konnte sie noch nie leiden, aber sie könnte nicht zugeben, dass sie beneidet, dass er ein fester Bestandteil der Gilde ist, Anerkennung genießt und auch mehr als genug Geld hat.

Auf der Suche nach dem magischen Artefakt kommt sie auf die Spuren ihrer eigenen Vergangenheit, denn bereits ihr Adoptivvater hatte nach dem Ring gesucht und ist eines Tages aus ihrem Leben verschwunden. Dabei bringt sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihren geliebten Bruder in Gefahr. Ihr Weg führt sie ins magische Land Avalon, das verflucht scheint: Statt Leben und Magie wird es von Tod und Untoten beherrscht, während die Priesterinnen versuchen, die letzten Menschen zu beschützen.

Tamsin sieht keine Hoffnung für Avalons Zukunft, daher fällt es ihr besonders schwer, den Bewohnern Avalons entgegenzukommen. Sie ist misstrauisch und sieht eher das schlechte in den Menschen, daher werden sie nicht so schnell miteinander warm. Und ich wiederum bin mit Tamsin nicht richtig warmgeworden. Ich konnte zwar ihre Gefühle nachvollziehen, aber die Distanz, die sie zu den anderen hält, spürt man schon fast ein bisschen zu sehr. Obwohl ihr Bruder ihr Ein und Alles sein soll, spürt man höchstens den Wunsch, ihn zu beschützen, aber nicht wirklich eine liebevolle Beziehung oder eine tiefe Verbindung zwischen ihnen.

Die Handlung fand ich schon spannend, aber ich hatte das Gefühl, dass es sich in die Länge zieht und auf der Stelle tritt. Statt Fortschritt gab es Einblicke in Tamsins Gefühlswelt, was sie trotzdem nicht sympathischer gemacht hat und am Ende ist wieder so vieles im Dunkeln. Ich bin nach dem überraschenden Ende schon neugierig auf die Fortsetzung und hoffe, dass es da mehr Antworten geben wird!

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Veröffentlicht am 03.12.2023

Beziehungskrisen, neue Lebensabschnitte und wenige Fortschritte

A Night of Shadows and Betrayals
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Winnie versucht ihre Schwester zu finden, aber sie kann auch nicht wirklich zur Polizei gehen und sie vermisst melden, schließlich waren es Vampire, die Sasha mitgenommen ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Winnie versucht ihre Schwester zu finden, aber sie kann auch nicht wirklich zur Polizei gehen und sie vermisst melden, schließlich waren es Vampire, die Sasha mitgenommen haben. Und dann ist da natürlich Jo: nicht nur Jos Geheimnis steht zwischen ihnen, Winnie kann auch nicht umhin, Jo die Schuld am Verschwinden ihrer Schwester zu geben.

Es steht viel zwischen ihnen und die Beziehung der beiden nach diesem schweren Schlag steht auch im Mittelpunkt der Geschichte. Nach allem, was geschehen ist, muss Winnie Jo erstmal verzeihen, bevor sie ihr wieder vertrauen kann, gleichzeitig tickt die Uhr und die Suche nach Sasha hat Vorrang. Jo versucht ja auch, neue Spuren zu finden, aber man spürt auch, dass ihr auf emotionaler Ebene mehr daran liegt, sich mit Winnie zu versöhnen.

Dann ist da noch Sashas Perspektive, die hier mehr Raum einnimmt. Sie kann sich nicht an ihre Vergangenheit erinnern und versucht, sich an ihr neues Leben als Vampir zu gewöhnen, auch wenn sie nicht weiß, wie ihr Leben vorher ausgesehen hat. Aber ein paar vage Erinnerungen hat sie doch noch und sie versucht mehr herauszufinden, während ihre neuen Verbündeten ihr meistens helfen, ihr manchmal aber auch ein wenig im Weg stehen, weil sie eigene Pläne verfolgen.

Leider konnte mich die Fortsetzung auch nicht so richtig überzeugen, ich hatte wieder das Gefühl, dass sich die Geschichte in die Länge zieht und erst auf den letzten Seiten passiert wirklich etwas, damit es spannend endet. Sasha hat mit dem Großteil ihrer Erinnerungen auch ihre Gefühle verloren und wirkt sehr steif und emotionslos, Winnie und Jo waren mir etwas zu weinerlich und ich hätte mir bei ihren drängenden Problemen gewünscht, dass sie noch etwas aktiver sind.

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Veröffentlicht am 26.11.2023

Etwas oberflächliche Charaktere und einfache Handlung

Brynmor University – Geheimnisse
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Samuel versucht mehr über den Unfall seines Bruders herauszufinden, denn die Umstände wurden nie aufgeklärt und er hat das Gefühl, dass mehr dahintersteckt. Er nimmt die Dinge selbst in die Hand und beginnt ...

Samuel versucht mehr über den Unfall seines Bruders herauszufinden, denn die Umstände wurden nie aufgeklärt und er hat das Gefühl, dass mehr dahintersteckt. Er nimmt die Dinge selbst in die Hand und beginnt selbst, an der Brynmor University zu studieren. Alles andere in seinem Leben rückt in den Hintergrund, er lässt seine Freunde und Familie erstmal zurück und hat auch kaum Zukunftspläne. Aber dafür, dass es sein einziges Ziel ist, stellt er sich bei seinen Ermittlungen nicht so gut an, seine Nachforschungen sind eher plump und undurchdacht und es hat mich immer wieder gewundert, wie leicht es ihm trotzdem gelingt und wie wenige Konsequenzen es gibt.

Besonders verdächtig findet Samuel eine geheime und exklusive Verbindung unter den Studenten, bei der auch sein Bruder Mitglied war, aber trotz viel Geheimnistuerei scheinen die Antworten oft auf der Hand zu liegen, sodass es sich nach viel Lärm um nichts anfühlt.

Die einzige Ablenkung von seinen Plänen ist Connor. Schon auf den ersten Blick fühlen die beiden sich zueinander hingezogen und kommen sich danach immer näher. Ich fand ihre Liebesgeschichte ganz nett, aber wegen ihrer Unsicherheiten und Geheimnisse hat sie auch ein seltsames Tempo. Connors Charakter fand ich am Anfang noch ein bisschen interessanter, weil mich Samuels sehr eintöniger Charakter etwas gelangweilt hat, aber unter Stress wird auch Connor auf oberflächlichere Gefühle reduziert.

Fazit
Die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen und die Geschichte rund um den Unfall des Bruders konnte mich auch nicht packen.

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Veröffentlicht am 28.10.2023

Fortsetzung mit einigen Längen und wenig Spannung

A Spell Unspoken
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Gemma hat eine gute Beziehung zur Magie, die sie von ihren Müttern gelernt hat. Sie will alles richtig machen, Gutes tun und den Menschen dabei gerne zeigen, wie man durch ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Gemma hat eine gute Beziehung zur Magie, die sie von ihren Müttern gelernt hat. Sie will alles richtig machen, Gutes tun und den Menschen dabei gerne zeigen, wie man durch kleine magische Einflüsse sein Leben verbessern kann. Aber seit sie Darren kennengelernt hat, hat sie auch schon Erfahrungen mit der dunklen Seite gemacht und muss schauen, wie weit sie gehen würde, um ihre Liebsten zu beschützen. Gleichzeitig ist sie aber auch ein guter Einfluss für Darren, der sich viel Mühe gibt, um mehr über Gemmas Art der Magie zu lernen.

Die Liebesgeschichte der beiden hat keine besonders großen Turbulenzen, denn trotz aller Herausforderungen halten sie zusammen und stehen zu ihren Gefühlen. Aber sie haben eben jede Menge andere Probleme, angefangen mit dem Schatten, der mit Gemma spricht und ihre Entscheidungen beeinflusst, bis zu den Gestaltwandlern, die aufgrund ihrer dunklen Geheimnisse Jagd auf Gemma, Darren und ihre Freunde machen.

Der Vorgänger war noch nah am Alltag der Protagonisten, auch wenn Magie und ernste Themen immer mehr Raum eingenommen haben, und das Ende versprach mehr Action im zweiten Band. Trotz aller Gefahren bleibt die Geschichte jedoch eher ereignislos und ich hätte mehr Spannung erwartet. Es wird viel geplant und überlegt, aber die Charaktere brauchen eine ganze Weile, bis sie in die Gänge kommen, daher hatte ich trotz der vielen Seiten das Gefühl, dass nur sehr wenig passiert ist.

Die Magie hat mir generell gut gefallen, sowohl die Regeln als auch die liebevollen Details, aber bei manchen Einschränkungen hatte ich auch das Gefühl, dass sie etwas willkürlich waren und sich gerade so ergaben, wie es am besten in die Situation gepasst hat.

Fazit
Letztendlich hat sich die Handlung in "A Spell Unspoken" für mich einfach zu sehr in die Länge gezogen und ich hätte mehr Spannung erwartet. Obwohl die Geschichte von Gemma und Darren abgeschlossen ist, werde ich auch die Fortsetzungen lesen, weil ich schon neugierig bin, wie die Reihe weitergeht.

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Veröffentlicht am 19.10.2023

Die vielen Geheimnisse der Gameshow

Gameshow – Das Versprechen von Glück
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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Cass ist gemeinsam mit ihren Freunden und Verbündeten auf den Spuren der Geheimnisse rund um die Gameshow und sie entdecken immer wieder neue Intrigen und Verschwörungen, ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

Cass ist gemeinsam mit ihren Freunden und Verbündeten auf den Spuren der Geheimnisse rund um die Gameshow und sie entdecken immer wieder neue Intrigen und Verschwörungen, unter denen Gamer und Gambler leiden müssen.

Offiziell ist Cass tot, daher nimmt sie nicht mehr an den grausamen Spielen teil, was ich etwas schade fand, weil dadurch viel potenzielle Action verloren geht, aber natürlich ist sie so nicht ständig in Lebensgefahr. Stattdessen wird viel geplant und vorbereitet, um etwas gegen die Gameshow zu unternehmen. Die Spannung liegt hier mehr in den Beziehungen zwischen den Charakteren und den unerwarteten Enthüllungen, da es so viele Geheimnisse gibt. Dabei spielen auch die fremden Erinnerungen in Cass' Kopf sowie die überschriebenen Erinnerungen der anderen eine große Rolle. Für mich war es im Vergleich zum ersten Band aber ein wenig zu viel Reden und dafür nur wenige Taten.

Im ersten Band war ich mir auch nicht sicher, wie ich das Prinzip der Gameshow finde, weil es ja auch die Regierungsform ist, aber durch die Enthüllungen hier wird es noch etwas abwegiger. Die Gameshow ist so schrecklich, dass mich die dramatischen Wendungen irgendwann nicht mehr überraschen konnten, stattdessen fragt man sich eher, wie es so weit kommen kann und was für eine seltsame Art es ist, die Menschen zu kontrollieren - und was man davon hat. Die Gameshow ist eine spannende Idee, aber die Umstände wie es dazu kam und die Details der Ausführung konnten mich nicht immer überzeugen.

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