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Veröffentlicht am 08.12.2023

problematische Reisegesellschaft

Mord im Christmas Express
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Der Nachtzug von London nach Fort Williams hat Verspätung, so erreicht die inzwischen pensionierte Polizistin Roz ihn noch. So muss schnellstens zu ihrer Tochter Heather, bei der die Wehen verfrüht eingesetzt ...

Der Nachtzug von London nach Fort Williams hat Verspätung, so erreicht die inzwischen pensionierte Polizistin Roz ihn noch. So muss schnellstens zu ihrer Tochter Heather, bei der die Wehen verfrüht eingesetzt haben. Schon vor dem Einstieg in den Schlafwagen fallen ihr Meg und Grant aus, sie Influencerin, er ein Reality Star, die alles über sich in ihrer Umgebung und in den öffentlichen Medien über verbreiten. Grant verhält sich abwertend und grob seiner Partnerin gegenüber. Außer dem Zugpersonal fahren u. a. der Staatsanwalt Craig mit, der bei Roz Gefühle auslöst, eine Familie mit Problemen, eine Gruppe junger Menschen, die Konkurrenten für eine Quizshow sind, die ältere Mary mit ihrem Sohn und einem Kater und ein blinder, ungepflegt wirkender Passagier, den nur Roz bemerkt.
Man spürt von Beginn an, das diese Reisegesellschaft Probleme mit sich bringt, der Prolog beschreibt bereits den Tod von Meg. Bis zur Hälfte des Buches werden langatmig die Personen in Zug charakterisiert und deren Geschichten und Beweggründe der Reise beschrieben. Nach dem Entgleisen des Zuges auf verschneiter, abgelegener Gegend in Schottland und dem Auffinden der toten Meg nimmt die Handlung an Fahrt auf und wird spannender. Roz versucht den Täter zu entlarven und an diesen Ermittlungen mit immer neuen Hinweisen nehmen wir teil.
Der Krimi plätschert gemächlich dahin, mit einigen interessanten Wendungen. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, auch wenn es am Ende sehr pathetisch zu geht.

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Veröffentlicht am 08.12.2023

was geschah damals wirklich?

Nur eine Lüge – Zwei Familien, eine tödliche Verbindung
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Es soll eine große und perfektenHochzeit werden zwischen Emily Brandt und William Nihlzen. Die beiden kennen sich bereits aus Kinderzeiten, William war der beste Freund und Fußballrivale von Emilys älteren ...

Es soll eine große und perfektenHochzeit werden zwischen Emily Brandt und William Nihlzen. Die beiden kennen sich bereits aus Kinderzeiten, William war der beste Freund und Fußballrivale von Emilys älteren Bruder Erik. Die Freundschaft der beiden endete vor acht Jahren bei einem Autounfall, seit dem sitzt Erik im Rollstuhl. Nach ihrer Schulabschlussfeier haben beide betrunken eine Spritztour unternommen, William ist gefahren, seine Folgen des Unfalls waren ein Gedächtnisverlust und eine Gefängnisstrafe. Die Familien, die auch durch die Fußballleidenschaft viel gemeinsam unternommen hatten, sind inzwischen zerstritten, die Ehe der Brandt wurde geschieden, Eriks Mutter Annika wurde Alkoholikerin.
Nun treffen sie sich bei der Hochzeit wieder, bei der weder Erik noch Annika teilnehmen wollten. Ausgerechnet William, der an dem Unglück Schuld hat, soll nun zur Familie gehören. Aber trägt er wirklich die Schuld? Irgendetwas wurde damals vertuscht und Erik will mit dem Wissen so nicht weiterleben. Nach der Hochzeitstorte eskaliert die Situation, es gibt einen Toten.
Die Geschichte wird spannend erzählt, aus unterschiedlichen Sichtweisen der Protagonisten und In verschiedenen Zeitebenen. Jedoch ist für mich die Handlung nicht immer schlüssig und nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 01.09.2023

lukrativer Schmuggel von Glasaalen

Die Spur der Aale
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Die Staatsanwältin Greta Vogelsang hat Bereitschaftsdienst als sie zu einem Leichenfund gerufen wird. Der Tote ist der sm Frankfurter Flughafen arbeitende Zollfahnder Lars Mathissen. Direkt deutet nichts ...

Die Staatsanwältin Greta Vogelsang hat Bereitschaftsdienst als sie zu einem Leichenfund gerufen wird. Der Tote ist der sm Frankfurter Flughafen arbeitende Zollfahnder Lars Mathissen. Direkt deutet nichts auf Mord, eher Unfall oder sogar Selbstmord, da erst kürzlich Lars Frau an Krebs starb. Die Ermittlungen wurde nun an die entsprechende Abteilung weitergeleitet, Greta hat offiziell nichts mehr mit dem Fall zu tun, und dennoch lässt er sie nicht los. Mathissen hätte sich nicht selbst getötet, er hat sich in seine Arbeit verbissen und war einer Bande von Schmugglern auf der Fährte. Von Frankreich über Deutschland nach Hongkong gibt es einen florierenden und verbotenen Handel von Glasaalen, Noch ganz jungen durchscheinenden Aalen. Von den wichtigen Abteilungen der Staatsanwaltschaft wird die Arbeit von Greta in der Bekämpfung von Schmuggel belächelt, bis es eskaliert.
Der Kriminalroman um eine Staatsanwältin ist mal etwas anderes, so gesehen eine Bereicherung. Es ist der erste Band eine geplanten Serie, dennoch liest es sich so als wäre einem schon manches entgangen. Personen, wie der Journalist Robert werden kurz vorgestellt, eine gemeinsame Vergangenheit haben die Beiden wohl, diese wird nicht näher erläutert. Auch Mitarbeiter aus der Staatsanwaltschaft scheinen Vorgeschichten zu haben, nur welche? Privates wird mit eingewoben, doch die Protagonisten bleiben blass. Die Handlung ist vorhersehbar und es gibt eine klare Abgrenzung von gut und böse. Von Interesse und völlig neu war für mich überhaupt vom lukrativen Schmuggel von Aalen zu lesen.

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Veröffentlicht am 04.04.2023

Pilgerreise einer Schriftstellerin

Der weiße Fels
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Im Jahr 2020 befindet sich eine namenlose Schriftstellerin auf einer Pilgerreise zum weißen Felsen an der mexikanischen Küste. Viele Tage fährt sie bereits mit ihrer kleinen zusammen gewürfelten Truppe, ...

Im Jahr 2020 befindet sich eine namenlose Schriftstellerin auf einer Pilgerreise zum weißen Felsen an der mexikanischen Küste. Viele Tage fährt sie bereits mit ihrer kleinen zusammen gewürfelten Truppe, ihrer dreijährigen Tochter und ihrem Mann im beengten heißem Van. Dieser Felsen wird von den Ureinwohnern der Gegend, den Wixarikas, verehrt. Der erste Europäer, der diesen Felsen sah, war im Jahr 1775 ein spanischer Leutnant. 1969 versteckte sich dort ein Sänger vor seinen Fans und gab sich dort dem Alkohol und Drogen hin. Auch für ein namenloses mexikanisches Mädchen, die mit ihrer älteren Schwester verschleppt wurde, landet an diesem weißen Felsen. Erst in den Anmerkungen der Autorin erfährt man näheres über die namenlosen Protagonisten der Geschichten, die es wirklich gab.
Vier sehr unterschiedliche Geschichten aus verschiedenen Zeitebenen werden in sehr ansprechendem Schreibstil beschrieben, private, politische und gesellschaftliche Probleme stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Leider haben, bis auf die Verschleppung des Mädchens, die Geschichten bei mir keine Emotionen ausgelöst, ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen. Ebenso negativ empfand ich die Stückelung der Kurzgeschichten.

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Veröffentlicht am 02.12.2022

Idee gut, Umsetzung stark verbesserungsfähig

Die Crew: Die Rückkehr zum 9. Planeten
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Das Thema an sich ist interessant. Im Jahr 2059 bricht eine Crew zum Planeten 9, noch hinter Pluto, auf, um Anomalien auf dem Planeten am Rande unseres Sonnensystems zu erforschen. Die Handlung ist in ...

Das Thema an sich ist interessant. Im Jahr 2059 bricht eine Crew zum Planeten 9, noch hinter Pluto, auf, um Anomalien auf dem Planeten am Rande unseres Sonnensystems zu erforschen. Die Handlung ist in zwei Bücher aufgeteilt, eins aus Sicht der 1. Kommandantin Cim Immortelle, das zweite aus Sicht des 2. Kommandanten Prosper Alpan. Die Handlung springt immer wieder vor und zurück im Buch, je nach getroffener Entscheidung. Das Zusammenleben der Crew wird genauso thematisiert wie technische Abläufe und Unstimmigkeiten bei der Entscheidungsfindung. Die Bücher sind mit vielen technischen und astronomischen Begriffen versehen, leider werden die wenigsten erklärt. Dabei hätte man dieses durch die Mitreise der Tochter des Geldgebers geschickt einbinden können.
Am Besten liest man es abwechselnd zu zweit, so ist es auch wohl gedacht. Leider finden sich schon bald handwerkliche Fehler, Stellen, an denen man weiterlesen sollte, passen nicht in das Zeitgefüge und um die Stelle zurück wieder zu finden, fehlt der entsprechende Vermerk. Viele Handlungen werden aus beiden Sichtweisen beschrieben, mit der Zeit wird es langweilig. Die grau unterlegten Passagen kann jeder für sich selbst lesen, sie sollten inhaltlich deckungsgleich sein, sind es aber nicht.
Fazit, die Idee ist gut, die Umsetzung stark verbessungsfähig.

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