Mit " Sieben minus eins " legt der Pieper - Verlag eine neue Reihe des Erfolgsautors Arne Dahl vor. Gut konstruiert und mit vielen Wendungen im Geschehen gelingt es dem Leser nicht, diesen Kriminalroman ...
Mit " Sieben minus eins " legt der Pieper - Verlag eine neue Reihe des Erfolgsautors Arne Dahl vor. Gut konstruiert und mit vielen Wendungen im Geschehen gelingt es dem Leser nicht, diesen Kriminalroman für längere Zeit aus den Händen zu lesen, denn man will wissen wie es ausgeht.
Sam Berger Kriminalkommissar der Stockholmer Polizei jagt einen Serienmörder. Sieben Mädchen hat er in seine Gewalt gebracht und Sam Berger will ihn stoppen. Er tappt mit seinem Team in eine Falle, bei dem ein Kollege verletzt wird und bei seinen weiteren Recherchen merkt er, dass er nicht der Einzige ist, der diesem Fall auf der Spur ist, die tief in seine Vergangenheit zurückgeht.
Wieder ein interessantes Ermittlerduo steht hier im Mittelpunkt, das auf eigene Faust dem Fall zuleibe rückt. Die Spannung steigert sich im Laufe des Falles immer mehr, die Wendungen im Geschehen tuen des ihre dazu, dass man bei der Stange bleibt und jedes Mal merkt, dass man wieder daneben gelegen hat.
"Der Mondscheingarten" ist jetzt das dritte Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mich gut unterhalten. Allerdings waren mir in diesem Buch ein paar Zufälle zu viel, was mich dann auch ...
"Der Mondscheingarten" ist jetzt das dritte Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und es hat mich gut unterhalten. Allerdings waren mir in diesem Buch ein paar Zufälle zu viel, was mich dann auch zu 4 Sternen, statt zu 5 Sternen gebracht haben.
Lilly ist früh Witwe geworden und führt einen Antiquitätenladen in Berlin. Eines Tages kommt ein älterer Herr in ihr Geschäft, überreicht ihr einen alten Geigenkasten mit der Begründung, dass er ihr gehöre. Danach ist er sofort verschwunden. Lilly ist ganz perplex und weiß nicht , was sie davon halten soll. Als sie den Geigenkasten öffnet, findet sie eine, für sie, kostbar aussehende Geige mit einer eingebrannten Rose auf der Rückseite. Da ihre Freundin Ellen Expertin für Instrumente ist, fliegt sie nach London, wo Ellen lebt. Auf dem Flug dahin lernt sie den Musikwissenschaftler Gabriel kennen. Durch ihn und durch ihre Freundin kommt sie dem Rätsel der Geige auf die Spur, das sie von London, über Italien , nach Sumatra führt.
Wenn ich nicht die Schmetterlingsinsel und vor kurzem die Jasminschwestern gelesen hätte, hätte mich dieses Buch wahrscheinlich vollauf begeistern können, doch so weiß ich jetzt, dass diese Autorin es besser kann. In diesem Buch kamen mir zu viele Zufälle vor ( Freundin kennt sich mit alten Instrumenten aus, Gabriel ist Musikwissenschaftler und noch einige Zufälle mehr, die ich hier aber nicht nennen möchte, weil ich damit zu viel verraten würde.).Das Buch ist flüssig geschrieben, die Figuren in der Vergangenheit haben mir besser gefallen, als die in der Gegenwart, doch ansonsten hat mich dieses auf zwei Zeitebenen geschriebene Buch gut unterhalten. Ich bin zwar in diesem Buch nicht von Anfang an versunken, sondern brauchte erst meine Zeit, aber die Schilderungen des Vergangenheitsstranges mit den Schilderungen der Insel Sumatra, waren einfach toll.
Warten wir ab, wie es bei nächsten Buch ist. Dieses konnte mich nicht voll und ganz überzeugen.
"Die Engelmacherin " ist der nunmehr 8. Fall, der sich im und um den Küstenort Fjällbacka abspielt. Kommissar Patrik Hedström hat es diesmal mit einem Fall zu tun, der seine Ursprünge in der Vergangenheit ...
"Die Engelmacherin " ist der nunmehr 8. Fall, der sich im und um den Küstenort Fjällbacka abspielt. Kommissar Patrik Hedström hat es diesmal mit einem Fall zu tun, der seine Ursprünge in der Vergangenheit hat und so spielt dieser Kriminalroman auch auf verschiedenen Zeitebenen. Außerdem wird ein immer wieder aktueller politischer Strang in die Geschichte mit eingebaut, der zufällig Bezug auf stattgefundene Ereignisse in Schweden nimmt. Der Kriminalroman beinhaltet, wie so oft bei Frau Läckberg ,fiktive Elemente, aber auch wahre Begebenheiten, wie es die Schriftstellerin in ihrem Nachwort betont.
Auf einer idyllischen kleinen Insel vor Fjällbacka, haben sich vor mehr als 30 Jahren mysteriöse Ereignisse abgespielt. Eine fünfköpfige Familie verschwand von einem Moment auf den anderen, sogar das Essen stand noch auf dem Tisch. Diese Personen werden noch immer vermisst und man weiß bis heute nicht, was damals geschah. Nur die einjährige Tochter der Familie, Ebba, wurde lebend aufgefunden. In dieses Haus, das früher als Internat für Kinder betuchter Eltern diente, zieht ein junges Paar ein, dass den Verlust ihres Sohnes verarbeiten muss. Die Frau ist die damals aufgefundene Ebba. Sie will das Haus zusammen mit ihrem Mann renovieren, um eine Ferienpension daraus zu machen. Bei den Renovierungsarbeiten machen sie aber eine grausame Entdeckung. Hat dieser Fund etwas mit dem Verschwinden der Familie vor 35 Jahren zu tun ? Der Gedanke kommt Patriks Frau Erika, nachdem zwei Mordversuche auf Ebba und ihren Mann verübt werden.
Wie schon oben erwähnt, erzählt Camilla Läckberg ihre Geschichte auf zwei Zeitebenen. Eine Familiengeschichte, die in Kursivschrift gehalten ist, erzählt von Geschehnissen, die sich seit dem Jahre 1908 bis zum Verschwinden der Familie in Fjällbacka und auf Valö ereignet haben. Diese Geschichte ist Ebbas Familiengeschichte, die vieles erklärt, die ich teilweise aber etwas aufgesetzt fand. Die Gegenwartsgeschichte berichtet von den Versuchen der Polizei, diesen verworrenen Fall zu entwirren und einer politischen Gruppierung und deren Vorhaben, die es leider mittlerweile in vielen Länder gibt.
Wie fand ich dieses Buch ? Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses Buch nicht so begeistern konnte wie der Vorgängerband. Die Idee als solches fand ich nicht schlecht, aber vieles kam mir etwas konstruiert vor. Auch die Geschichte um "die Freunde Schwedens" konnte mich nicht ganz überzeugen.
Ich glaube, das Buch wäre auch ohne diesen politischen Bezug ausgekommen. Auch die Spannung ließ in diesem Fall lange auf sich warten. Die Geschichte plätscherte zu Anfang langsam vor sich hin und auch die Aufklärung des Falles zog sich, durch viele Einschübe, die sich um die Personen des Ermittlerteams drehten. Diese Einschübe waren zwar nett zu lesen, etwas mehr Spannung hätte ich vorgezogen. Erzählen kann Frau Läckberg aber und so warte ich gespannt auf ihr neues Buch, dass hoffentlich etwas spannender ist als dieses.
Als ich dieses Buch von Philip Their zu lesen begann, dachte ich, toll, endlich mal ein Buch mit einer guten Sprache, das raffiniert und psychologisch gut durchleuchtet ,die gesellschaftlichen Probleme ...
Als ich dieses Buch von Philip Their zu lesen begann, dachte ich, toll, endlich mal ein Buch mit einer guten Sprache, das raffiniert und psychologisch gut durchleuchtet ,die gesellschaftlichen Probleme einer Familie aus der oberen Mittelschicht Finnlands erzählt. Die einzelnen Personen, Max, Soziologe an der Uni in Helsinki, seine Frau Katriina, die im Gesundheitssektor für die Rekrutierung zuständig ist und die beiden Töchter Helen, zweifache verheiratete Mutter und als Lehrerin tätig und das Nesthäkchen Eva, die vor der Ehe mit ihrem Freund nach London geflohen ist und dort Kunst studiert, werden in verschiedenen Kapiteln vorgestellt und man hat das Gefühl, dass sich jeder in seinem Leben und in seiner Rolle arrangiert hat. Max hat den Zenit seiner Berühmtheit überschritten, quält sich jetzt mit einem neuen Buch und erlebt seinen zweiten Frühling. Das Leben mit seiner Frau Katriina, die sich mehr und mehr in ihrem Beruf überfordert fühlt und keine Energie mehr aus ihrem Privatleben zieht, ist in einer Sackgasse . Ein falsches Wort kann zu einer Explosion führen und so versucht man diese Situationen zu umschiffen , ist aber nicht glücklich damit. Die Enkelkinder sind die hellen Tage in ihrem Leben , doch auch die Mutter Helen , ist nicht glücklich mit ihrem Leben. Auch Eva die jüngste Tochter, die eine Affäre mit ihrem Dozenten hat, hat ihr Lebensziel noch nicht gefunden. Und so zerbrechen Bindungen, von denen man dachte , sie halten und man versucht ein anderes, besseres Glück zu finden. Ein Glück in einer Welt, in der eigentlich alles möglich scheint, in der es aber schwer ist Zufriedenheit zu finden.
Und so dümpeln diese Geschichten, die zwar sehr flüssig zu lesen sind, irgendwann vor sich hin und meine anfängliche Begeisterung legte sich mit Fortschreiten des Buches. Man fühlt sich als Leser wie in einem zähen Brei und man strampelt und strampelt und ist letztendlich froh endlich den Rand, hier das Ende des Buches, erreicht zu haben. Etwas mehr Lebhaftigkeit der Figuren hätte der Geschichte sicherlich gut getan, doch so bleibt es leider nur ein Buch , dessen Inhalt mir nicht in Erinnerung bleiben wird. Schade !
Da ich gerade 10 Tage auf Madeira war und dafür leichte Lektüre brauchte, habe ich mir " Winterapfelgarten " in meinen Reisekoffer gesteckt und war damit gut beraten. Eine leichte und nette Lektüre, die ...
Da ich gerade 10 Tage auf Madeira war und dafür leichte Lektüre brauchte, habe ich mir " Winterapfelgarten " in meinen Reisekoffer gesteckt und war damit gut beraten. Eine leichte und nette Lektüre, die man nach einem ereignisreichen und bewegungsintensiven Tag noch lesen kann.
Eine Geschichte, die ich so oder ähnlich schon gelesen habe, unterhaltsam geschrieben, aber kein Buch, was mit länger im Gedächtnis bleiben wird.Aber eine wirklich nette Urlaubslektüre.
4 Frauen entscheiden sich, ein altes Haus im alten Land zu bewohnen. Claudia Konrad , 51 Jahre alt, wird in ihrem Beruf als Parfümerieverkäuferin aufgrund ihres Alters degradiert, ihre Freundin Sara ist nach ihrer Scheidung auf der Suche nach einem neuen Sinn in ihrem Leben, Claudias Tochter Jule, die als erfolgreiche Turnierreiterin nach einem Unfall in eine dicke Depression verfällt und Elisabeth, die nach dem Tod ihres Mannes, den sie aufopfernd bis zum Ende gepflegt hat, ihr Leben endlich wieder genießen will. Nach und nach finden sich diese Frauen in dem alten Haus ein , verstehen sich natürlich gut, finden alle wieder ihr Glück und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute im alten Land. Flüssig erzählt, jedoch sehr vorhersehbar und auch mit einigen Klischees versehen ist diese Geschichte. Doch wie schon gesagt, wenn man sie als das sieht was sie ist, eine leichte und seichte Urlaubslektüre, wird man sich bestimmt gut unterhalten fühlen.