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Veröffentlicht am 11.12.2023

da ist noch Luft nach oben

Sehet die Sünder
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Von klassikfan
"Sehet die Sünder " ist mein erstes Buch dieser Autorin, dessen atmosphärische Schilderungen mich mit dem erst langsam in Fahrt kommenden Buch versöhnt hat.

Liv Winterberg katapultiert ...

Von klassikfan
"Sehet die Sünder " ist mein erstes Buch dieser Autorin, dessen atmosphärische Schilderungen mich mit dem erst langsam in Fahrt kommenden Buch versöhnt hat.

Liv Winterberg katapultiert ihre Leser in das Jahr 1440 in die Bretagne, einem damals politisch stabilen Landstrich, dem es auch wirtschaftlich sehr gut ging. In dem kleinen Dorf Sait Mourelles,einem Lehen des Baron Amede de Troyenne ,der den dort lebenden Menschen zugetan ist,geschehen in diesem ausgehenden Winter grausame Dinge. Immer wieder verschwinden Kinder, die man dann tot auffindet.Die zuvor fest zusammenhaltende Gemeinschaft bröckelt, weil man sich fragt, ob es einer von ihnen ist, der für diese Taten verantwortlich ist oder die marodierenden Söldnertruppen, die seit dem Frieden von Arras die Gegend unsicher machen.Die Haushälterin des Pfarrers Catheline und ihr zukünftiger Ehemann , der Bauer Mathis, versuchen den Täter ausfindig zu machen. Alle Zeichen zeigen, dass der Täter im Schloss des Grafen zu finden ist.

Sehr atmosphärisch startet der Roman, man sieht förmlich die schneebedeckte Landschaft vor sich, grau und kalt, zu der die sich immer wiederholenden Morde sehr gut passen.Leider dauert es dann ziemlich lange, bevor etwas Bewegung in das Geschehen kommt.Der Mörder offenbart sich Krimikennern auch relativ schnell, aber ich denke auch nicht, dass die Autorin damit hinter dem Berg halten wollte, da sie sich ja bei ihrer Geschichte an eine tatsächlich damals lebende Person, Gille de Rais, orientierte.
So ab der Hälfte des Buches nimmt das geschehen dann an Fahrt auf und das Ende dieses historischen Romans watet dann mit einem spannenden und überzeugenden Ende auf,das das Thema Häresie und Hexenverfolgung noch kurz streift.Was sehr gut beschrieben wird, sind die Standesunterschiede, die durch die Geburt festgelegt wurden und die Machtstellung der Kirche .Die Personen dieses Romans handelten der Zeit entsprechend und wirkten dadurch überzeugend und die Prozessschilderungen und dessen Auswirkungen , wie Folter und Verbrennung wurde historisch korrekt wieder gegeben.

Bis auf die anfänglichen Längen hat mir das Buch aber gut gefallen, ein bisschen mehr Geschichte wäre für das Verständnis auch nicht schlecht gewesen, allerdings kann man die neben dem Glossar, welches das Buch aufweist im Anhang lesen kann.

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Veröffentlicht am 11.12.2023

nicht besonders spannend

Die Stille der Lärchen
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Von klassikfan
" Die Stille der Lärchen " ist der zweite Fall des Kommissars Grauner, der es diesmal mit der Leiche eines jungen Mädchens zu tun hat.Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, da sich ein ...

Von klassikfan
" Die Stille der Lärchen " ist der zweite Fall des Kommissars Grauner, der es diesmal mit der Leiche eines jungen Mädchens zu tun hat.Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, da sich ein Mann stellt, aber ein anderer von den Dorfbewohnern verdächtigt wird, diesen Mord begangen zu haben. Viel Lokalkolorid und ein tiefer Einblick in das Leben in einem einsamen Bergdorf bestimmen neben dem Mordfall dieses Buch und dann ist da noch ein bekannter Schriftsteller aus der Familie Mann, dessen Gedicht zu Verunsicherung bei der Polizei sorgt.

Mich konnte dieser Krimi wirklich nicht vom Hocker reißen. Der Kommissar war mir schon sympathisch , aber mir fehlte einfach die Spannung bei diesem Buch und dass konnte auch die atmosphärische Beschreibung des Dorfes nicht retten . Ein netter Krimi, der aber nicht aus dem Büchermeer heraussticht.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

konnte mich nicht begeistern

Die Rosen von Montevideo
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50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe ...

50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe und Hass, zwischen wirtschaftlichen Entwicklungen und kriegerischen Auseinandersetzungen und an Orten , die gegensätzlicher nicht sein können, genauso ,wie die manchmal agierenden Figuren.

Den Inhalt fand ich eigentlich gar nicht mal so schlecht.Der politische und wirtschaftliche Wandel zwischen Deutschland und Uruguay wurde interessant dargestellt. Welchen Einfluss die Briten in dieser Zeit auf diesen Kontinent hatten und wie die weitere Entwicklung ihren Lauf nahm.Die Liebesgeschichten waren nett, ich fand sie teilweise aber einfach unrealistisch und übertrieben. Mich konnte eigentlich keine Figur richtig begeistern, so dass ich zwischendrin immer wieder versucht war, das über 700 Seiten starke Buch zur Seite zu legen.Auch die Sprache konnte mich nicht vom Stuhl reißen.Langatmig, teilweise schwülstig, also nicht meins. Ich erwarte von einem Schmöker, der mich in ein anderes Land führt ,bestimmt keinen literarischen Anspruch, aber Spannung wäre schön gewesen und wenigstens eine Person ,deren Geschichte man hätte folgen mögen. So aber bleibt dieses Buch nur ein dicker Schmöker, den man lesen kann , aber nicht braucht.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

konnte mich nicht begeistern

Die Rosen von Montevideo
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50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe ...

50 Jahre einer deutsch-südamerikanischen Familie finden wir in diesem Buch, das mir über weite Strecken einfach zu langatmig und manchmal sprachlich auch zu schwülstig war.4 Generationen zwischen Liebe und Hass, zwischen wirtschaftlichen Entwicklungen und kriegerischen Auseinandersetzungen und an Orten , die gegensätzlicher nicht sein können, genauso ,wie die manchmal agierenden Figuren.

Den Inhalt fand ich eigentlich gar nicht mal so schlecht.Der politische und wirtschaftliche Wandel zwischen Deutschland und Uruguay wurde interessant dargestellt. Welchen Einfluss die Briten in dieser Zeit auf diesen Kontinent hatten und wie die weitere Entwicklung ihren Lauf nahm.Die Liebesgeschichten waren nett, ich fand sie teilweise aber einfach unrealistisch und übertrieben. Mich konnte eigentlich keine Figur richtig begeistern, so dass ich zwischendrin immer wieder versucht war, das über 700 Seiten starke Buch zur Seite zu legen.Auch die Sprache konnte mich nicht vom Stuhl reißen.Langatmig, teilweise schwülstig, also nicht meins. Ich erwarte von einem Schmöker, der mich in ein anderes Land führt ,bestimmt keinen literarischen Anspruch, aber Spannung wäre schön gewesen und wenigstens eine Person ,deren Geschichte man hätte folgen mögen. So aber bleibt dieses Buch nur ein dicker Schmöker, den man lesen kann , aber nicht braucht.

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Veröffentlicht am 10.12.2023

ich glaube Herr Olsen braucht mal eine Pause

NATRIUM CHLORID
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Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und was soll ich sagen, ich war enttäuscht.Die Themen des Buches, Rache, Moralwächter, die versuchen durch aktive Teilnahme sich zu Richtern aufzuspielen, hätte ...

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und was soll ich sagen, ich war enttäuscht.Die Themen des Buches, Rache, Moralwächter, die versuchen durch aktive Teilnahme sich zu Richtern aufzuspielen, hätte spannend aufbereitet werden können, aber Adler Olsen hat es geschafft, das Ganze sehr zäh aufzuarbeiten. Einzig das Wiedersehen mit dem alt bekannten Team, das immer noch sehr speziell ist von den einzelnen Persönlichkeiten her, hat mich ein bisschen mit dem Buch versöhnt
Um zu der alten Stärke seiner Bücher zurückzukommen,braucht Herr Adler Olsen wohl eine Schaffenspause.Ich werde sein nächstes Buch jedenfalls erst mal nicht kaufen.

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