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Veröffentlicht am 15.12.2023

Weihnachtlicher Abschluss

Codename: Grace (Jameson Force Security Group Teil 11)
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„Codename Grace“ von Sawyer Bennett ist der elfte Teil ihrer spannenden Jameson Force Security Reihe und eine Art weihnachtlicher Abschlussband.
Corinne ist Psychologin im Team der Jameson Force Security ...

„Codename Grace“ von Sawyer Bennett ist der elfte Teil ihrer spannenden Jameson Force Security Reihe und eine Art weihnachtlicher Abschlussband.
Corinne ist Psychologin im Team der Jameson Force Security und eine der besten in ihrem Job. Aber nicht einmal ihr Boss kennt ihre eigene tragische Vergangenheit, in der der FBI-Agent Clay Brandeis eine riesige Rolle spielt. Neun Jahre nach ihrem letzten Zusammentreffen laufen sich Corinne und Clay zufällig an ihrem Arbeitsplatz über den Weg. Und diesmal ist sich Corinne sicher, dass sie Clay nicht erneut ohne klare Aussprache ziehen lassen will. Zu stark sind die Gefühle, die sie immer noch für ihn hat, und entweder gibt es eine echte Chance für die beiden oder einen endgültigen Abschluss. An diesem Weihnachten wird sich alles über ihre Zukunft entscheiden.

Die abwechslungsreiche und spannende Reihe um das Team der Jameson Force Security kommt mit dieser weihnachtlichen Novella nun endgültig zum Ende und für ihren Bonus erzählt uns Sawyer Bennett die tragische Geschichte von Corinne, der psychologischen Betreuerin des Teams. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Charakteren und ich würde auf jeden Fall empfehlen, die anderen Bände vorher zu lesen.
Corinne hat vor einigen Jahren Schreckliches erleben müssen, wovon sich kaum jemand erholen würde. Dass sie es trotzdem geschafft hat, ihr Leben zu leben und nach vorn zu blicken, beweist ihre enorme innere Stärke. Nur das Wiedersehen mit Clay wirft Corinne aus der Bahn, denn er ist der einzige Mann, den sie jemals geliebt hat.
Clay ist FBI-Agent und ebenfalls ein Profi in seinem Job. Corinne ist seine Achillesferse, denn er macht sich große Schuldgefühle und glaubt, dass er ihr Schicksal hätte verhindern können.
Ob die beiden eine zweite Chance bekommen und Corinne Clay heilen kann, darf man in dieser weihnachtlichen Kurzgeschichte mitverfolgen. Das ist ein gelungener Abschluss, aber mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass die Geschichte von Corinne meiner Meinung nach mehr Raum und Tiefe verdient hätte und durchaus auch die übliche Länge hätte haben können.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2023

Ein schönes Paar

Whitestone Hospital - Tough Choices
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„Whitestone Hospital – Touch Choices“ von Ava Reed ist der dritte Band ihrer emotionalen und fesselnden Reihe um die jungen Ärzte des Whitestone Hospital.
Maisie Jones ist freundlich, beliebt und trägt ...

„Whitestone Hospital – Touch Choices“ von Ava Reed ist der dritte Band ihrer emotionalen und fesselnden Reihe um die jungen Ärzte des Whitestone Hospital.
Maisie Jones ist freundlich, beliebt und trägt gern farbenfrohe Brillen. Sowohl in ihre neuen WG als auch mit ihren Kollegen, die längst zu guten Freunden geworden sind, fühlt sich Maisie äußerst wohl. Im Gegensatz zu ihren Freunden hat Maisie jedoch noch nicht bemerkt, dass die die Aufmerksamkeit des attraktiven Krankenpflegers Grant Masterson weit über Freundschaft hinausgeht. Grant will nun endlich den nächsten Schritt wagen und Maisie klarmachen, dass er mehr für sie empfindet. Vor allem, da er kurz davor war, sie vielleicht für immer zu verlieren. Auch Maisie fühlt sich stark zu Grant hingezogen, aber beide haben Geheimnisse, die möglicherweise ein Hindernis sein könnten.

Grey’s Anatomy bekommt mit dem Whitestone Hospital harte Konkurrenz, denn diese Buchreihe von Ava Reed trifft die Atmosphäre des Originals wohl am stärksten. Sowohl der Romance- als auch der Dramafaktor passen perfekt und dazu kommen die alltäglichen Kliniksituationen, die weder weichgezeichnet noch schöngefärbt sind. Man sollte in dieser Hinsicht also nicht allzu empfindlich sein.
Nach dem bösen Cliffhanger des letzten Buches konnte ich gar nicht erwarten, wie es weitergehen wird. Und Ava Reed spannt uns zum Glück nicht lange auf die Folter und lässt die packende Handlung nahtlos weiterlaufen.
Grant hatte ich schon ab dem ersten Teil in mein Herz geschlossen, denn wer kann diesen fürsorglichen und liebenswerten Kerl nicht großartig finden. Im dritten Band gibt es zu seiner persönlichen Geschichte einige heftige Überraschungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Er ist wirklich ein Typ zum Verlieben, was vielleicht auch Maisie erkennen wird.
Maisie ist ebenfalls rundum sympathisch und überrascht auch mit einigen neuen Enthüllungen. Die beiden geben ein wunderschönes Paar ab und es ist witzig, wie schnell Maisie in Grants Gegenwart ihren Filter verliert. Überhaupt ist es schön, die Dynamik der unterschiedlichen Charaktere zu beobachten.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass manche Dinge für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt wurden. Das stört aber den guten Gesamteindruck nicht.

Mein Fazit:
Für diese tolle Fortsetzung gebe ich gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.12.2023

Zerstörerische Geheimnisse

Ein Earl für mich allein
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„Ein Earl für mich allein“ von Sabrina Jeffries ist der zweite Band ihrer Elegant Occasions Trilogie und drei geschäftstüchtige Schwestern.
Lady Eliza ist jung verwitwet und bestreitet ihren Lebensunterhalt ...

„Ein Earl für mich allein“ von Sabrina Jeffries ist der zweite Band ihrer Elegant Occasions Trilogie und drei geschäftstüchtige Schwestern.
Lady Eliza ist jung verwitwet und bestreitet ihren Lebensunterhalt mit der exklusiven Event-Agentur „Elegant Occasions“, die Eliza gemeinsam mit ihren beiden Schwestern führt. Ihr neuester Kunde ist der attraktive Earl of Foxstead, der für sein verwitwetes Mündel einen passenden Ehemann sucht. Nathaniel ist kein Unbekannter für Eliza, denn der berüchtigte Wüstling und Ex-Offizier war der beste Freund ihres verstorbenen Ehemannes. Seit ihrem Wiedersehen behandelt Nathaniel Eliza jedoch ganz anders als früher. Er flirtet mit ihr und weckt in ihr Wünsche, die sie sich nun als Witwe diskret mit ihm erfüllen könnte. Nur ihr Herz will Eliza niemals wieder riskieren, was Nathaniel zunehmend frustriert.

Sabrina Jeffries greift im zweiten Teil die Geschichte von Eliza auf, die als einzige der drei Schwestern bereits verheiratet war. Leider hat ihr das außer Schulden und Kummer nichts gebracht, was auch ihre misstrauische Haltung gegenüber einer weiteren Ehe begründet.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und die Grundidee dieser besonderen Event-Agentur empfinde ich als nette Abwechslung im Meer der Regency Romances. Sowohl Eliza als auch Nathaniel erzählen aus ihren Sichtweisen, so dass man ihre Gefühle und Ängste hautnah mitbekommt.
Ich kann Eliza verstehen, dass sie nach ihrem ersten Fehlgriff und dem entsetzlichen Vorbild ihrer Eltern keine weitere Bindung riskieren will. Immerhin wäre sie zur damaligen Zeit komplett von den Launen ihres Ehemannes abhängig. Ihre Entscheidungen im Laufe der Handlung beweisen, dass Eliza einfach ein guter Mensch ist und jedes Glück verdient hat.
Nathaniel hat nicht immer gute Motive und manche Aktionen von ihm sind äußerst fragwürdig. Trotzdem nehme ich ihm seine aufrichtigen Gefühle für Eliza durchaus ab.
Das schlimmste Geheimnis kann man ab einem gewissen Zeitpunkt erahnen und es hat meine Meinung von Nathaniel nicht unbedingt nach oben schnellen lassen. Trotzdem ist die Story schlüssig aufgebaut und kann einen gut unterhalten.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.11.2023

Im Schatten der Wahrheit

Starling Nights 1
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„Starling Nights 1“ von Merit Niemeitz ist eine fesselnde New Adult Fantasy mit Dark Academia Atmosphäre.
Mabel hat eines der begehrten Stipendien für die bekannte Cambridge University ergattert und will ...

„Starling Nights 1“ von Merit Niemeitz ist eine fesselnde New Adult Fantasy mit Dark Academia Atmosphäre.
Mabel hat eines der begehrten Stipendien für die bekannte Cambridge University ergattert und will unbedingt diese einmalige Chance nutzen und ihr Studium durchziehen. Auf Partys oder andere Ablenkungen würde Mabel am liebsten komplett verzichten, aber ihre beste Freundin Zoe schleppt sie zu einem mysteriösen Treffen mit den Freunden ihres neuesten Flirts. Mabel kann Zoes Begeisterung nicht wirklich teilen und ist zunehmend besorgt, weil sich diese immer weiter verändert. Bei ihren Nachforschungen stößt Mabel auf eine jahrhundertealte Geheimgesellschaft, den Bund der Stare, in deren Umfeld sich immer wieder seltsame Todesfälle häufen. Zu ihnen gehört offenbar auch Cliff, der aber ganz anders zu sein scheint als seine Freunde.

Merit Niemeitz fängt das Dark Academia Feeling sehr gut ein, aber ich habe ehrlich gesagt auch nichts anderes von ihr erwartet. Ihr Schreibstil ist immer sehr gefühlvoll und wortreich, so dass sie mit ihren außergewöhnlichen Formulierungen Bilder im Kopf malen kann. Die Grundidee der mysteriösen Geheimbünde an alten und elitären Universitäten ist vielleicht nicht neu, aber auf jeden Fall spannend und mit einigen neuen Ideen gut umgesetzt.
Zu Beginn mochte ich Mabel und ihre toughe und selbstbewusste Art definitiv mehr, als später gegen Ende des Buches. Ich konnte mit ihr und ihren Zweifeln mitfiebern, aber im Laufe der Handlung entwickelte sie sich in eine Richtung, die mich nicht mehr abholen konnte. Mabel wirft ihrer Freundin Naivität vor, was durchaus seine Berechtigung hat, aber selbst ignoriert sie alle Warnungen, Gefahren und offensichtliche Zusammenhänge, weil sie Cliff ja so toll findet. Die Red Flags schlagen ihr förmlich ins Gesicht, aber Mabel hält sich für unverwundbar und unantastbar. Das passte gar nicht zu ihrem eigentlich cleveren Charakter und hat mich irgendwann massiv gestört. Im Gegensatz zu Zoe steht Mabel nämlich nicht unter manipulativen Einflüssen, sondern trifft die hochgradig naiven Entscheidungen höchstselbst.
Cliff bleibt ein wenig blass, wobei ich bei seiner Storyline viel Potenzial sehe. Daher bin ich auf den zweiten Band gespannt, denn Zoe und Ashton sind auch sehr interessante Charaktere. Ich hoffe auf jeden Fall, dass in der Fortsetzung noch mehr Hintergründe zum Bund der Stare folgen, der ja aus mehr als nur den paar Leuten aus Cambridge besteht.

Mein Fazit:
Eine gelungene Romantasy mit kleinen Schwächen, für die ich aber trotzdem gern eine Leseempfehlung gebe!

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Veröffentlicht am 21.11.2023

Verschwundene Träume

Two Lives to Rise (Breaking Waves 2)
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„Two Lives to Rise“ von Kristina Moninger ist der zweite Band ihrer spannenden Breaking Waves Reihe, die sich um das Schicksal von fünf Freundinnen dreht.
Isabella stammt aus einer reichen und einflussreichen ...

„Two Lives to Rise“ von Kristina Moninger ist der zweite Band ihrer spannenden Breaking Waves Reihe, die sich um das Schicksal von fünf Freundinnen dreht.
Isabella stammt aus einer reichen und einflussreichen Familie und ist Erbin eines Luxushotels. Das ändert aber nichts daran, dass sie in ihrer traumhaften Villa an der Küste absolut einsam ist. Gegenüber anderen Menschen zieht Isabella ihre Schutzmauern hoch und wirkt wie eine unnahbare Eiskönigin. Doch ihr neuer Nachbar Preston stört ihre selbst gewählte Isolation gewaltig. Mit seinen lautstarken Renovierungsarbeiten treibt er Isabella in kürzester Zeit zur Weißglut und lässt die sonst so beherrschte Geschäftsfrau Feuer spucken. Außerdem wühlen die Ermittlungen ihrer einst besten Freundinnen Avery und Odina zum Verschwinden ihrer Freundin Josie vor zehn Jahren alte Wunden auf.

Das Geheimnis um Josie und ihr Schicksal wird ein weiteres kleines Stückchen gelüftet und zwar diesmal aus der Perspektive von Isabella. Das ist sehr spannend und interessant, da die ungewöhnliche Dynamik zwischen den fünf Freundinnen aus einer weiteren Sichtweise betrachtet wird, die ganz anderes ist, als die von Avery. Kristina Moninger erzählt erneut aus der Gegenwart und baut zwischendrin immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit ein, die vieles in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Ich gebe zu, dass ich mit Isabella nicht so richtig warm geworden bin. Ihr Verhalten erklärt sich aus ihren traumatischen Erfahrungen, aber trotzdem habe ich keinen richtigen Zugang zu ihr gefunden.
Bei Preston geht es mir ähnlich. Er ist zwar sehr sympathisch, aber irgendwie bleibt immer noch eine gewisse Distanz zu ihm, die ich nicht überwinden konnte. Der Funke sprang nicht über.
Das Verhältnis der Freundinnen wird auch durch den neuen Blickwinkel nicht unbedingt besser. So wirklich Freundschaft würde ich ihre Beziehung zueinander noch nicht einmal nennen. Es hat eher manchmal etwas von einer Zweckgemeinschaft mit toxischen Zügen, denn mit dem Vertrauen und der Offenheit untereinander ist es nicht weit her.
Ungeachtet dessen ist die Story fesselnd und faszinierend, so dass ich auf die Fortsetzung gespannt bin.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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