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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2023

Anziehende Gegensätze

Bullet in my Heart
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„Bullet in my Heart“ von Romy Hart ist eine emotionale und spannende Lovestory, in der zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinandertreffen.
Die 19-jährige Vee hat mit ihrem alten Leben im Trailerpark ...

„Bullet in my Heart“ von Romy Hart ist eine emotionale und spannende Lovestory, in der zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinandertreffen.
Die 19-jährige Vee hat mit ihrem alten Leben im Trailerpark und als Mitglied einer Motorradgang abgeschlossen und will an der Green Hills University einen Neuanfang wagen. Ihren Lebensunterhalt verdient sich Vee als Kellnerin in einer Bar, wo sie eines Abends den talentierten Musiker Josh bei seinem Auftritt kennenlernt. Vee weigert sich zunächst vehement, der gegenseitigen Anziehung nachzugeben, denn ihr Herz hat sie vor zwei Jahren unwiederbringlich verloren. Josh studiert ebenfalls an der Green Hills, aber gerade hat er nach drei Jahren sein Jurastudium aufgegeben und widmet seine Zeit jetzt nur noch seinem Musikstudium. Auch sein Herz ist verschlossen, aber Vee lässt sich daraus nicht vertreiben.

Romy Hart hat einen tollen Schreibstil, der sich leicht und flüssig liest. Man ist Hals über Kopf in der Geschichte gefangen und kann mit beiden Hauptfiguren mitfühlen, die abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven erzählen. Die emotionale Verbindung zu den Charakteren baut sich ziemlich schnell auf, was nicht immer selbstverständlich ist.
Vee ist tough und lässt sich nicht unterkriegen, aber es könnte sein, dass sie ihren Ausstieg aus ihrem alten Leben doch ein wenig unterschätzt hat. In dieser Hinsicht fand ich sie ehrlicherweise auch ein bisschen naiv, denn der Abstand zu ihrer Gang und ihrer Vergangenheit ist einfach zu gering. Dadurch wirkten die Entwicklungen nicht immer glaubhaft.
Josh hat seine eigenen Dämonen, die sich in dem toxischen Verhältnis zu seinem Vater widerspiegeln. Seine überraschenden Gefühle für Vee sind authentisch und berührend beschrieben und es ist zum Dahinschmelzen, wie sich Josh um Vee bemüht.
Die Story ist mitreißend erzählt und konnte mich wirklich catchen. Bis auf ein paar Konstellationen und Unstimmigkeiten, die für meinen Geschmack zu einfach abgehandelt wurden, ist das Buch absolut gelungen.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2023

Die dritte Schwester

Royal Arrow
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„Royal Arrow“ von G.A. Aiken ist der dritte Band ihrer abenteuerlichen Fantasy Reihe um die kämpferische Schmiedekönigin und ihre Familie.
Ainsley ist die Schwester der Schmiedekönigin, was sie zu einer ...

„Royal Arrow“ von G.A. Aiken ist der dritte Band ihrer abenteuerlichen Fantasy Reihe um die kämpferische Schmiedekönigin und ihre Familie.
Ainsley ist die Schwester der Schmiedekönigin, was sie zu einer Prinzessin macht. Aber eigentlich hat Ainsley von ihren Schwestern und ihrer lauten Familie schon länger die Nase voll und würde allen am liebsten den Rücken kehren. Doch so einfach ist das im blutigen Kampf um die Krone leider nicht, vor allem, da ihre andere Schwester Beatrix über Leichen geht. Ainsley wird permanent unterschätzt, aber im Gegensatz zu allen anderen sieht der wortkarge Zentaur Gruffyn ihre Stärke. Im wilden Gefecht gemeinsam mit Drachen, Kriegsmönchen und anderen verrückten Gestalten steht Gruffyn an Ainsleys Seite und wüsste zu seiner eigenen Überraschung nicht, wo er lieber sein würde.
Die Abenteuer der Familie Farmerson-Smythe gehen in die nächste Runde und nun darf die stille Ainsley zeigen, was in ihr steckt. Ich bin ein klarer Fan dieser Reihe und liebe den speziellen Humor von G.A. Aiken. Bei diesem Buch habe ich aber ehrlicherweise länger als bei den anderen Teilen gebraucht, um in der Story anzukommen. Man sollte auf jeden Fall die Vorgängerbände gelesen haben, denn sonst fällt es schwer, der Gesamthandlung zu folgen. Die Lovestory zwischen Ainsley und Gruffyn gerät dabei fast in den Hintergrund, was eigentlich schade ist.
Ainsley hat es nicht leicht, sich gegenüber ihren Schwestern zu behaupten, und vor allem Gemma macht ihr das Leben schwer. Fast niemand nimmt Ainsley tatsächlich wahr, zumindest bis unerwarteter Besuch am Königinnenhof auftaucht.
Zu Gruffyn und seiner Vergangenheit hätte ich gern noch mehr erfahren, aber zumindest ist der knurrige Zentaur auch ohne viele Worte überaus sympathisch.
Das turbulente Spektakel wird wieder richtig blutig und brutal, was man eindeutig mögen muss. Mir gefällt es und ich bin schon gespannt, welche weiteren Intrigen uns im rücksichtlosen Machtkampf um die Krone erwarten. Einige vielversprechende Handlungsstränge werden hier bereits angelegt und ich hoffe, die Wartezeit auf die Fortsetzung wird nicht allzu lang.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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  • Handlung
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Veröffentlicht am 16.12.2023

Zu viele Geheimnisse

Devil's Hellions MC Teil 1: Dirty Perfect Storm
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„Devil’s Hellions MC – Dirty Perfect Storm“ von Hayley Faiman ist der Auftakt zu ihrer neuen spannenden Biker Romance Reihe
Legacy ist der Vizepräsident seines Motoradclubs Devil’s Hellions. Sein Leben ...

„Devil’s Hellions MC – Dirty Perfect Storm“ von Hayley Faiman ist der Auftakt zu ihrer neuen spannenden Biker Romance Reihe
Legacy ist der Vizepräsident seines Motoradclubs Devil’s Hellions. Sein Leben ist dem Club gewidmet und illegale Aktivitäten und Gewalt sind sein Alltag. Als er die hübsche Henli fast über den Haufen fährt, ist er von ihrer Unschuld und Reinheit verzaubert. Legacy will Henli unbedingt in seinem Leben haben, aber er weiß nicht, welchen Raum er ihr dabei zugestehen darf und will. Sein Leben als krimineller Biker soll ihre Unschuld nicht beschmutzen, aber gleichzeitig will Legacy Henli um jeden Preis beschützen. Henli ahnt nicht, in welche Welt sie sich ungewollt begibt und welcher Gefahr sie plötzlich ausgesetzt ist. Trotzdem kann sie sich gegen ihre Gefühle für Legacy nicht wehren.

Ich mag den fesselnden Schreibstil von Hayley Faiman, die mich schon in ihrer anderen Reihe überzeugen konnte. Legacy und Henli erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven, so dass man ihre Emotionen und Beweggründe hautnah mitbekommt. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich alle ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte.
Der 38-jährige Legacy wirkt total abgeklärt und seien wir mal ehrlich, hinsichtlich seiner Kommunikationsfähigkeiten haben seine Eltern bei der Vornamensauswahl Brick wohl voll ins Schwarze getroffen. Grundsätzlich habe ich nichts gegen die Schweigsamer-Alphaheld-Nummer, aber hier treibt es der Hauptcharakter auf die Spitze. Seine Grundaussage lautet: „Du bist meine Frau und mehr musst du nicht wissen, also frag gar nicht erst, denn ich antworte nur mit nichtssagenden Phrasen!“. Das zieht sich leider durch die gesamte Handlung.
Henli mag zwar naiv erscheinen und in vielen Dingen ist sie das auch tatsächlich, aber dafür sind ihre Denkansätze grundsätzlich richtig. Wenn sie mal Rückgrat zeigt, ist sie im Grunde der stärkere Charakter als Legacy.
Die Einstellung von Legacy hat mich ziemlich gestört, denn sie macht Henli zu einem reinen Dekorationsobjekt, welches auf Abruf bereitsteht. Da konnte ich keine echten Gefühle entdecken, die wenn überhaupt, erst am Ende des Buches überhaupt spürbar sind. Trotzdem ist die Story durchaus spannend aufgebaut und wenn die Dynamik der beiden Hauptfiguren überzeugender wäre, gäbe es volle Punktzahl.

Mein Fazit:
Für Fans bestimmender Alphahelden klar zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 15.12.2023

Geisterjagd im Odenwald

Sexy Secrets of a Ghost: Haunt me!
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„Sexy Secrets of a Ghost: Haunt me!“ von Emma Snow ist der zweite Band ihrer unterhaltsamen Sexy Secrets Reihe.
Leni will endlich weg von unverbindlichen One-Night-Stands und eine echte Beziehung haben. ...

„Sexy Secrets of a Ghost: Haunt me!“ von Emma Snow ist der zweite Band ihrer unterhaltsamen Sexy Secrets Reihe.
Leni will endlich weg von unverbindlichen One-Night-Stands und eine echte Beziehung haben. Ihren Traummann hat sie in ihrem Kommilitonen Kai gefunden, der Leni leider überhaupt nicht wahrnimmt. Erst als er durch ein Missverständnis denkt, dass Leni seine Leidenschaft für die Geisterjagd teilt, zeigt er plötzlich Interesse. Um ihre Chance bei Kai zu ergreifen, lässt sich Leni auf ein Treffen der Geisterjäger im Odenwald ein. Auf dem dortigen Hofgut lernt Leni jedoch den Juniorchef Nicklas kennen, der mit seinem Bad-Boy-Charme genau in ihr bisheriges Beuteschema passt. Doch genau diesem Typ hat Leni ja abgeschworen und so wehrt sie sich gegen die hartnäckigen Avancen von Nick, der jedoch nicht aufzugeben scheint.

Ich habe das Vorgängerbuch nicht gelesen, aber man kommt auch ohne Vorkenntnisse hervorragend zurecht. Der Schreibstil von Emma Snow liest sich leicht und flüssig und beide Hauptfiguren erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven.
Leni war mir von Anfang an sympathisch, denn ich mochte ihren Humor und ihre schlagfertige Art. Sie versucht mit allen Mitteln, ihren Traummann zu finden, auch wenn sie sich dafür mitten in eine Truppe Ghostbusters begeben muss. Das ist oft sehr witzig, wird aber auch unerwartet gefährlich. Im Laufe der Handlung konnte ich ihre Entscheidungen jedoch immer weniger nachvollziehen. Das ewige hin und her, ohne klare Aussprache, hat mich irgendwann genervt.
Nicklas ist seit dem Verrat durch seine große Liebe vor zehn Jahren ein Player und hat eigentlich nicht die Absicht, das zu ändern. Bei Lenis Anblick trifft ihn aber Amors Pfeil mitten ins Herz und so setzt er alle Hebel in Bewegung, um Lenis Aufmerksamkeit von Kai, seinem jüngeren Bruder, wegzulenken. Seine Maßnahmen sind manchmal fragwürdig, aber eigentlich ist er einer von den Guten.
Die Story ist spannend aufgebaut und hat einige überraschende Wendungen. Wenn sich die Dynamik von Leni und Nick nicht gefühlt immer im Kreis drehen würde, wäre sie noch besser. Man wird bei dieser Geisterjagd trotzdem bestens unterhalten.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.12.2023

Weihnachtlicher Abschluss

Codename: Grace (Jameson Force Security Group Teil 11)
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„Codename Grace“ von Sawyer Bennett ist der elfte Teil ihrer spannenden Jameson Force Security Reihe und eine Art weihnachtlicher Abschlussband.
Corinne ist Psychologin im Team der Jameson Force Security ...

„Codename Grace“ von Sawyer Bennett ist der elfte Teil ihrer spannenden Jameson Force Security Reihe und eine Art weihnachtlicher Abschlussband.
Corinne ist Psychologin im Team der Jameson Force Security und eine der besten in ihrem Job. Aber nicht einmal ihr Boss kennt ihre eigene tragische Vergangenheit, in der der FBI-Agent Clay Brandeis eine riesige Rolle spielt. Neun Jahre nach ihrem letzten Zusammentreffen laufen sich Corinne und Clay zufällig an ihrem Arbeitsplatz über den Weg. Und diesmal ist sich Corinne sicher, dass sie Clay nicht erneut ohne klare Aussprache ziehen lassen will. Zu stark sind die Gefühle, die sie immer noch für ihn hat, und entweder gibt es eine echte Chance für die beiden oder einen endgültigen Abschluss. An diesem Weihnachten wird sich alles über ihre Zukunft entscheiden.

Die abwechslungsreiche und spannende Reihe um das Team der Jameson Force Security kommt mit dieser weihnachtlichen Novella nun endgültig zum Ende und für ihren Bonus erzählt uns Sawyer Bennett die tragische Geschichte von Corinne, der psychologischen Betreuerin des Teams. Es gibt ein Wiedersehen mit vielen bekannten Charakteren und ich würde auf jeden Fall empfehlen, die anderen Bände vorher zu lesen.
Corinne hat vor einigen Jahren Schreckliches erleben müssen, wovon sich kaum jemand erholen würde. Dass sie es trotzdem geschafft hat, ihr Leben zu leben und nach vorn zu blicken, beweist ihre enorme innere Stärke. Nur das Wiedersehen mit Clay wirft Corinne aus der Bahn, denn er ist der einzige Mann, den sie jemals geliebt hat.
Clay ist FBI-Agent und ebenfalls ein Profi in seinem Job. Corinne ist seine Achillesferse, denn er macht sich große Schuldgefühle und glaubt, dass er ihr Schicksal hätte verhindern können.
Ob die beiden eine zweite Chance bekommen und Corinne Clay heilen kann, darf man in dieser weihnachtlichen Kurzgeschichte mitverfolgen. Das ist ein gelungener Abschluss, aber mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass die Geschichte von Corinne meiner Meinung nach mehr Raum und Tiefe verdient hätte und durchaus auch die übliche Länge hätte haben können.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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