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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2017

Ich mag die Idee

Bin hexen - Wünscht mir Glück
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Auch bei diesem Buch der Autorin empfing mich wieder ein besonders heimeliges Gefühl beim Lesen. Ihr lockerer Stil gefiel mir sehr, ebenso der komplette Aufbau der Geschichte. Es stecken viel Liebe im ...

Auch bei diesem Buch der Autorin empfing mich wieder ein besonders heimeliges Gefühl beim Lesen. Ihr lockerer Stil gefiel mir sehr, ebenso der komplette Aufbau der Geschichte. Es stecken viel Liebe im Detail, sowie ein paar humorvolle Szenen und Gespräche im Buch, die definitiv Spaß beim Lesen gemacht haben.

Auch die Idee dahinter finde ich super. Die kleine mit eingebaute Liebelei war nicht zu aufdringlich, aber doch sehr mitreißend.

Zunächst wurde man langsam in die Welt von Prim hineingeführt und lernt so nach und nach Sie, ihr Leben, ihre Familie und andere Charaktere kennen. Im Laufe der Geschichte wird es dann richtig spannend und man rätselt, wer denn nun ihr Zwilling ist, ob sie Liam noch sagen wird, dass sie eine Hexe ist und vor allem, ob sie es schaffen, die besonderen Vorkommnisse gemeinsam zu bewältigen.

Fazit: Bin Hexen: Wünscht mir Glück ist eine sehr chaotische Geschichte, mit viel Liebe, Charm, Witz, Detail, aber vor allem Herzblut der Autorin. Das merkt man von der ersten bis zur letzten Seite. So einfach kann Fantasy manchmal sein. Gerne mehr davon.

Veröffentlicht am 16.07.2025

Unerwartet spannend

Academy of Lies (Band 1) - Anatomie einer Verschwörung
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Der Klappentext hatte mich ja schon sehr neugierig gemacht und obwohl ich nicht wusste, ob ein Medizinthriller etwas für mich ist, bin ich in dieses besondere Abenteuer gestartet.
Der Schreibstil war angenehm ...

Der Klappentext hatte mich ja schon sehr neugierig gemacht und obwohl ich nicht wusste, ob ein Medizinthriller etwas für mich ist, bin ich in dieses besondere Abenteuer gestartet.
Der Schreibstil war angenehm flüssig, es gibt kleine – von Quinn handgeschriebene – Extras, die ich sehr interessant fand und die Grundstimmung schlägt ziemlich schnell in etwas beklemmendes um. Das gewählte Setting, nämlich die Medizinuniversität passt auch perfekt als Schauplatz für die Morde und alles drumherum.
Quinn selbst war aufgrund ihrer ausweglosen Situation immer eher eine Einzelgängerin und hat nie den Kontakt zu anderen Menschen gesucht. Aber die Morde, an denen ihr Bruder beteiligt sein soll, ändern ihre Denkweise und sie öffnet sich einigen ausgewählten Personen. Sie ist unheimlich intelligent, hartnäckig und wissbegierig, aber auch sehr einfühlsam und vor allem einsam. Ich mochte sie sehr.
Zwischen der spannenden Suche nach Antworten und einer kleinen Liebesgeschichte gibt es ordentlich viel zu erleben. Man wird mit Trauer, Verlusten und Mord konfrontiert und merkt nach und nach, wie sich der Blickwinkel von Quinn nach und nach ändert.
Ich habe sie gern begleitet und bin jetzt nach dem erschreckenden Ende umso neugieriger, wie es im nächsten Teil weitergeht. Da ich das Buch innerhalb weniger Tage inhaliert habe, gibt es hier eine ganz klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Macht Lust auf mehr

Der Papiermagier
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Das Cover hat mich gelockt, einen näheren Blick auf den Klappentext zu werfen. Und dieser hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich diese Reihe unbedingt lesen wollte.
Ceony landet bei Emery Thane und ...

Das Cover hat mich gelockt, einen näheren Blick auf den Klappentext zu werfen. Und dieser hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich diese Reihe unbedingt lesen wollte.
Ceony landet bei Emery Thane und soll dort zur Papiermagierin ausgebildet werden. Obwohl sie lieber mit Metallmagie Dinge hergestellt hätte, lernt sie schnell und lässt sich faszinieren vom Falten und dem, was alles aus Papier hergestellt werden kann. Ich hatte sie zunächst völlig falsch eingeschätzt und gedacht, dass sie für mehr Aufstand sorgen würde, aber sie war doch recht zielstrebig und willens, diese Technik zu meistern. Vor allem ihre Reise durch Thanes Herz sorgte für eine gelungene Abwechslung und konnte mich begeistern. Sie entwickelt sich immer weiter und kann ihr Wissen im Kampf gegen die Exzisoren nutzen.
Magier Thane war für mich eher blass und oftmals etwas ruppig und unbeholfen. Was Ceony in ihm gesehen hat, versteh ich nicht so recht. Wobei er auch durch sein Erlebtes so geworden ist.
Die Idee und die Umsetzung konnten mich definitiv überzeugen. Zumal der Spannungsbogen immer mehr steigt und die Art der Magie mich fasziniert hat. Allerdings kam diese zwischendurch etwas zu kurz. Auch emotional bin ich nicht ganz so abgeholt wurden. Dennoch werde ich die Reihe weiterverfolgen, denn ich wurde gut unterhalten und empfehle diesen Teil daher gerne.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Unerwartet gut gemacht

Das Bienennest
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Auf der Suche nach einem guten Buch bin ich durch Zufall auf das Bienennest gestoßen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so wurde es kurz nach dem Kauf schon gelesen.
Der Einstieg verläuft ...

Auf der Suche nach einem guten Buch bin ich durch Zufall auf das Bienennest gestoßen. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und so wurde es kurz nach dem Kauf schon gelesen.
Der Einstieg verläuft erstmal ganz entspannt. Man lernt die Ausgangssituation der 3 Protagonisten kennen, denen man folgt und die politische Lage im zukünftigen Deutschland. Berufe und Bezeichnungen wurden dem weiblichen System angepasst und Männer haben es allgemein sehr schwer in dieser Welt. Jungen werden als Babys abgegeben, erhalten bis 15 eine Schulbildung, nur um dann bis zum 21. Geburtstag als Samenspender tätig zu sein und danach auf dem Bau oder in einem Bordell zu arbeiten. Frauen sind so Männerfeindlich wie noch nie und die wenigsten bekommen richtige Unterstützung.
Ich fand es unheimlich interessant zu erleben, wie realitätsnah das ganze Geschehen doch ist. Ob bei der Präsidentin Julia, die den Bewohnerinnen zwar Schutz bieten möchte, sich aber selbst nicht so recht von den Männern trennen mag. Oder auch Magnus, der sein Leben lang wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt wurde und der als Mann kaum Rechte hat. Auch die Polizistin Seda, die auf der Seite der Gerechtigkeit steht und den Männern auch Rückendeckung gibt, fand ich als Figur unheimlich spannend. Alle drei bringen zwar ihre kleine Geschichte mit, diese werden aber auf kurz oder lang miteinander verknüpft.
Die Story ist sehr spannend geschrieben und mir fiel es eigentlich richtig schwer, das Buch groß aus der Hand zu legen. Man könnte die Idee dahinter jetzt natürlich noch weiterspinnen, aber eines steht fest: Meinetwegen hätte es hier noch weitergehen können. Wenig Liebesdrama, aber genau die richtige Mischung aus Dystopie und Action – für mich ist das Bienennest daher eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Sympathische Autorin und Charaktere

Der Spiegel des Drachen
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Nachdem ich die sympathische April Wynter auf der Buchmesse kennenlernen durfte, hatte ich mir vorgenommen ihre erschaffenen Welten kenn zu lernen und bin zunächst bei ihrer High Fantasy Geschichte rund ...

Nachdem ich die sympathische April Wynter auf der Buchmesse kennenlernen durfte, hatte ich mir vorgenommen ihre erschaffenen Welten kenn zu lernen und bin zunächst bei ihrer High Fantasy Geschichte rund um den Drachen gelandet.
Der Einstieg gefiel mir richtig gut. Sowohl der Weltenaufbau als auch die Vorstellung der Figuren ist ihr ziemlich gut gelungen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und mich dank der Wechsel der Sichtweisen auch immer recht gut in alle Charaktere einfinden.
Dank der verschiedenen Sprecher wusste ich auch immer sofort, on Taran, Ayloa, Langara oder Rylo an der Reihe sind und ich fand sie auch recht gut gewählt. Vor allem die männlichen Sprecher passten sehr gut und die gefallen mir eher selten. Meine Lieblings-Figur – wer hätte es gedacht – ist Taran. Einfach, weil er ein sehr angenehmer Charakter war, der erst im Laufe der Geschichte einige Stärken entwickelt. Da aber alle vier sehr authentisch beschrieben wurden, gefielen mir eigentlich alle auf kurz oder lang.
Im Laufe der Geschichte gibt es allerdings ein paar Längen, die es mir nicht so einfach machten und wo ich auch gerne mal das Tempo erhöht habe, um wieder etwas mehr voran zu kommen.
Die Themen „Umweltkatastrophen“ und „Klimawandel“ wurden hier geschickt verarbeitet und haben zum Nachdenken angeregt. Auch das eher wenig klassisch gehaltene Ende war mal etwas anderes. So richtig umgehauen hat es mich zwar nicht, aber „Der Spiegel des Drachen“ ist eine Reise wert. Darum empfehle ich es gern.

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