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Veröffentlicht am 11.03.2024

Hat mir sehr gut gefallen

Mord auf der Kreuzfahrt
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Zusammen mit ihrem Partner, dem Meisterdetektiv Nigel Strangeways begibt sich die Bildhauerin Clare Massinger auf eine Kreuzfahrt in die Ägäis. Sie will sich inspirieren lassen, um ihre kreative Flaute ...

Zusammen mit ihrem Partner, dem Meisterdetektiv Nigel Strangeways begibt sich die Bildhauerin Clare Massinger auf eine Kreuzfahrt in die Ägäis. Sie will sich inspirieren lassen, um ihre kreative Flaute zu überwinden. Schon zu Beginn wird ihnen klar, dass es keine normale Kreuzfahrt werden wird. An Bord sind verschiedene Personen, von denen sich einige zu kennen scheinen.
Im ersten Teil des Buches werden die Mitreisenden vorgestellt. Da gibt es ein neugieriges Kind, welches die Passagiere beobachtet, ausfragt und alles notiert, ein Wichtigtuer, eine unscheinbare Lehrerin mit ihrer verwitweten Schwester, ein Zwillingspärchen, welches ihre ehemalige Lehrerin hasst, einen Dozenten, der von der Lehrerin gehasst wird und sogar einen Bischof mit seiner Frau. Schnell ist ein Hassobjekt zu erkennen und nach und nach spitzt sich die Situation unter einigen Passagieren immer mehr zu bis es zum Mord kommt. Es soll auch nicht bei dem einem bleiben.
Sofort ist Nigel in seinem Element und will den Fall abschließen, bevor das Schiff in Athen anlegt. In guter alter Hercule-Piorot-Manier begibt er sich auf Spurensuche und setzt in akribischer Arbeit die einzelnen Teile zusammen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Bis zum Mord dauert es zwar eine ganze Weile, trotzdem war es nie langweilig. Es war interessant, das Zusammenspiel der unterschiedlichen Personen zu beobachten und seine eigenen Schlüsse zu ziehen. Die Eigenschaften der Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und authentisch dargestellt. Auch die Aufklärung war schlüssig.
Das Cover ist sehr schön und passt zur Handlung.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Machtkämpfe

Falsches Spiel in Valencia
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„Falsches Spiel in Valencia“ ist der 2. Teil für Vicente Alapont.
In Valencia brodeln kriminelle Machenschaften zwischen einer renommierten Bank an der Costa Blanca, einer Reederei und einer Speditionsfirma. ...

„Falsches Spiel in Valencia“ ist der 2. Teil für Vicente Alapont.
In Valencia brodeln kriminelle Machenschaften zwischen einer renommierten Bank an der Costa Blanca, einer Reederei und einer Speditionsfirma. Die Reederei will das Schienennetz ausbauen, um die Waren in ganz Europa zu vertreiben, der Spediteur ist dagegen, da er Angst um seine Firma hat. Dann verschwindet der Spediteur und die Mutmaßungen, was passiert ist, beginnen.
Vicente Alapont wird von der Frau des Vermissten angeheuert, um ihren Mann zu finden. Alapont war schon vor Jahren in seiner Funktion als Inspektor bei der Policia Nacional für die Familie tätig, um den Mord an deren Tochter aufzuklären, was nicht gelungen ist. Bei seinen Nachforschungen kommt er einigen dubiosen Handlungen auf die Spur und scheucht einige Wirtschaftsbosse auf. Das ist für Alapont natürlich auch nicht ungefährlich und er gerät in brenzlige Situationen.
Ich musste mich ein ganzes Stück in das Buch einlesen, da es doch einige politische Aktivitäten zwischen verschiedenen Organisationen gibt und dementsprechend viele beteiligte Personen. Am Ende war die Handlung dann doch schlüssig und die Lösung anders als gedacht.
Die Kapitel sind relativ kurz und aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben.
Alapont, der seinen Job als Inspektor aufgegeben hat, und nun Taxi fährt, scheint ein recht glücklicher Mensch zu sein, er liebt sein neues Leben, das Verhältnis zu seiner Ex-Frau ist sehr gut, ebenfalls zu seinen Kindern. Jetzt will er lernen, die perfekte Paella herzustellen, was in einem großen Familientreffen und –essen endet. Auch zu seinem ehemaligen Kollegen Garcia hat er ein gutes und freundschaftliches Verhältnis. Er hilft ihm auch in diesem Fall sehr.
Gut beschrieben ist auch die südländische Mentalität der Menschen. Sie sind weniger hektisch, lieben gutes Essen, Wein und Geselligkeit.
Die Informationen am Beginn des Buches zu den Familiennamen fand ich sehr interessant.
Das Cover ist auch wieder sehr schön.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Schöne Kurzkrmis

Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof -2-
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„Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof-2“ beinhaltet 8 Kurzkrimis.
Sophie ist inzwischen Zwillings-Mama geworden und nimmt eine Auszeit von der Detektivarbeit. Aber dank Oma Laura und der Krimifrauen ...

„Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof-2“ beinhaltet 8 Kurzkrimis.
Sophie ist inzwischen Zwillings-Mama geworden und nimmt eine Auszeit von der Detektivarbeit. Aber dank Oma Laura und der Krimifrauen erfährt sie immer von neuen Fällen. Von vermissten Katzen und Testamenten bis hin zu Betrügereien und Kindesentführung ist für jeden etwas dabei.
Eine weitere Gruppe sind die Kleinen Detektive. Ältere Damen mit Kindern sind sehr praktisch und unauffällig für Observationen. In diesem Teil übernehmen zuerst hauptsächlich diese und die Krimifrauen die Lösung der Fälle. Erst nach der Babypause ist Sophie wieder aktiv dabei und mit ihren besonderen Fähigkeiten kann sie auch selbst viele Straftaten aufklären. Bei den Krimifrauen gibt es auch einige persönliche und sehr schöne Veränderungen.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich hatte angenehme Lesestunden. Es liest sich schnell, ist gut geschrieben, auch amüsant und etwas mystisch, wenn ich an Sophies Fähigkeiten denke. Auch die Lokalitäten wie der „Schokohimmel“ und die „Weiberwirtschaft“ sind wieder dabei, die ich sehr charmant finde. Der Hauptaspekt liegt bei der Aufklärung der Fälle, von den einzelnen Charakteren erfährt man nur das Nötigste. Trotzdem sind sie mir alle sehr sympathisch, alle haben Spaß an ihrem Tun.

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Veröffentlicht am 29.12.2023

Kurzweilige Lesestunden

Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof
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„Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof“ beinhaltet 6 Kurzkrimis.
Sophie arbeitet als Privatdetektivin und träumt von einem großen Auftrag. Hier ermittelt sie in verschiedenen Angelegenheiten. Angefangen ...

„Sophie und die Krimifrauen vom alten Bahnhof“ beinhaltet 6 Kurzkrimis.
Sophie arbeitet als Privatdetektivin und träumt von einem großen Auftrag. Hier ermittelt sie in verschiedenen Angelegenheiten. Angefangen von Einbrüchen und Schmuckdiebstählen bis hin zu Hundehassern. Sehr hilfreich stehen ihr die Krimifrauen zur Seite. Eigentlich treffen sie sich, um ihre Kriminalromane zu besprechen. Aber wenn Sophie einen neuen Fall hat, erfahren sie das umgehend von Laura, Sophies Oma, und beginnen mit den Ermittlungen. Eine weitere Gruppe sind die Kleinen Detektive. Ältere Damen mit Kindern sind sehr praktisch und unauffällig für Observationen. Ohne ihre Helfer wäre Sophie ganz schön aufgeschmissen.
Auch gibt es in Sophies Privatleben grundlegende Änderungen, gefühlt im Zeitraffer.
Mir hat das Buch gut gefallen und ich hatte angenehme Lesestunden. Es liest sich schnell, ist gut geschrieben und auch amüsant. Die genannten Lokalitäten vom „Schokohimmel“ bis zur „Weiberwirtschaft“ finde ich sehr schön und charmant beschrieben. Auch die Charaktere sind sehr sympathisch und alle haben Spaß bei der Aufklärung der Fälle. Das
Cover finde ich ganz süß. Tiere gehen eben immer.

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Veröffentlicht am 22.12.2023

Spannend

Die Rosenkranzmorde
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Nachdem die Rechtsmedizinerin Dr. Mara Sheridan einen dramatischen Unfall überlebt hat, zieht sie zurück in ihre alte Heimat und in das Häuschen ihrer verstorbenen Oma. Noch bevor sie ihre Kisten auspacken ...

Nachdem die Rechtsmedizinerin Dr. Mara Sheridan einen dramatischen Unfall überlebt hat, zieht sie zurück in ihre alte Heimat und in das Häuschen ihrer verstorbenen Oma. Noch bevor sie ihre Kisten auspacken kann, wird sie von ihrem neuen Chef Dr. Johannes Richter zu einem Leichenfund in ein Kloster gerufen. Dort liegt der tote Bruder Elias in seiner Zelle mit gefalteten Händen, die einen Rosenkranz halten. In diesem Zusammenhang lernt Mara auch Kriminalhauptkommissar Alexander Peters und seinen Kollegen Christian Escher kennen. Wie sich herausstellt, ist der Tote kein Unbekannter bei der Polizei. Dann gibt es weitere Tote, sogar in den eigenen Reihen, was die Ermittlungen nicht einfacher macht. Bei allen wird ein Rosenkranz gefunden. Auch Mara bleibt nicht untätig. Sie geht einigen Spuren nach und bringt sich damit in Gefahr. Für die Ermittler ist es schwer, einen Zusammenhang herzustellen. Es tauchen immer mehr Personen auf, die befragt werden müssen. Nebenbei hat Alex noch ein privates Problem zu lösen.
Die Handlung hat mich von Beginn an gefesselt. Der Schreibstil und die relativ kurzen Kapitel trugen dazu bei, dass ich zügig lesen konnte. Das Ende musste ich noch mal nachlesen, da doch viele Personen, teilweise noch mit Namensänderungen, involviert waren. Aber dann war alles klar und für den Täter auch schlüssig.
Die beiden Kommissare Alex und Chris sind sehr sympathisch und zudem auch noch gute Freunde. Auch Mara mochte ich sehr. Sie hat ihr Leben wieder in den Griff bekommen und einen Neuanfang gewagt, nicht nur beruflich.
Zukünftig wäre ein Lektorat hilfreich.
Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich auch zum Lesen inspiriert.

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