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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2024

Kriminalfall 1940 in Paris - super spannend

Paris Requiem
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Das düstere Cover mit dem Eiffelturm passt super zu dem Krimi. Das Cover hat Wiedererkennungswert als Fortsetzung von "Die Toten vom Gare d’Austerlitz", das ich bereits mit Begeisterung gelesen habe.

Der ...

Das düstere Cover mit dem Eiffelturm passt super zu dem Krimi. Das Cover hat Wiedererkennungswert als Fortsetzung von "Die Toten vom Gare d’Austerlitz", das ich bereits mit Begeisterung gelesen habe.

Der Schreibstil gefällt mir wieder ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Die Hauptpersonen - Inspecteur Eddie Giral und sein Kollege Boniface - werden sehr detailliert mit ihren Eigenheiten beschrieben.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Eddie erzählt. Auch Boniface hat mir in der Geschichte super gut gefallen.

In einem Jazzclub wird die Leiche eines Mannes entdeckt, dem der Mund zugenäht wurde. Ungewöhnlich ist, das der Tote eigentlich noch im Gefängnis seine Strafe absitzen müsste. Nach ein paar Tagen wird eine weitere Leiche aufgefunden. Eddie muss sich zudem mit den Deutschen, der Gestapo und SD herumschlagen.

Der historische Krimi hat mich in den Bann gezogen, da die Spannung von Beginn an aufgebaut wird. Ein düsterer Kriminalroman vom Feinsten - zur Zeit der Nazi-Besatzung im Jahr 1940 in Paris.
Eine tolle Fortsetzung der "Eddie Giral"-Reihe.

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Veröffentlicht am 23.12.2023

Sehr anrührend und warmherzig

Der Schacherzähler
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Von Judith Pinnow habe ich "Dein Herz in tausend Worten" mit Begeisterung gelesen. Ihr Schreibstil ist bei "Der Schacherzähler" wieder einmal sehr flüssig, einfühlsam und gefühlvoll. Es ist angenehm zu ...

Von Judith Pinnow habe ich "Dein Herz in tausend Worten" mit Begeisterung gelesen. Ihr Schreibstil ist bei "Der Schacherzähler" wieder einmal sehr flüssig, einfühlsam und gefühlvoll. Es ist angenehm zu lesen. Ich konnte mich gleich in die Personen und die rührende Geschichte hineinversetzen.
Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt.
Das Cover ist wunderschön und ausgesprochen passend zu dem Roman.

Die alleinerziehende Malu und ihr 9-jähriger Sohn Janne gehen jeden Tag in den Park. Walter ist Witwer und ein ehemaliger Schachmeister, er geht immer zum Schachspielen in den Park unter seine Kastanie. Eines Tages wird Janne auf Walter aufmerksam, Walter stellt sich als "Oldman" vor. Er erklärt Janne die Schachregeln, der so begeistert davon ist, dass er es unbedingt lernen möchte.

Oldman hat sein ganzes Leben ein Geheimnis mit sich herumgetragen. Malu hilft ihm bei der Lösung des Geheimnisses ...

Die warmherzige Geschichte hat mich berührt. Es ist ein Roman über generationsübergreifende Freundschaft, Trauer, das Alter und Alleinsein, Hoffnung und Träume. Toll sind auch die kleinen Illustrationen von Vivien Thiessen.

Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Die Zuckerbaronin und das weiße Gold – interessant und spannend

Die Zuckerbaronin
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Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt zu dem Roman. Ich liebe Historische Romane, die in dieser Zeit spielen.

Der Schreibstil des Autorenduos gefällt mir sehr gut, ist total flüssig und spannend. ...

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und passt zu dem Roman. Ich liebe Historische Romane, die in dieser Zeit spielen.

Der Schreibstil des Autorenduos gefällt mir sehr gut, ist total flüssig und spannend. Der Erzählstil ist kurzweilig und gut zu lesen.
"Marthas Geheimnis" ist der Auftaktband der Reihe um die drei Schinder-Töchter: Martha, die Älteste und voller Temperament, Gwendolyn begeistert sich für Bücher, Helene ist verträumt und liebt Tiere.
Erzählt wird die Geschichte im Wechsel von Gegenwart und Rückblick. Es beginnt im Jahr 1908 in Bayern. Wir lernen die Familie Schinder und Familie Wallendorf kennen. Marthas Vater ist Fuhrunternehmer und der Schmugglerkönig vom Bayerischen Wald. Alexander ist der Sohn des örtlichen Zuckerfabrikanten Leopold Wallendorf und seiner Frau Annegret.
Martha verliebt sich auf dem Erntedankfest Hals über Kopf in Alexander. Sie kann ihm nicht erzählen, dass ihre Familie und sie häufig auf Schmuggelfahrten unterwegs sind.

Die Geschichte ist sehr packend und hat mich von Beginn an gefesselt. Das Buch mochte ich gar nicht aus der Hand legen.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe "Gwendolyns Hoffnung".

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Veröffentlicht am 11.12.2023

Spannende und berührende Familiensaga – toller Schreibstil

Blankenese - Zwei Familien
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Das Cover - der Elbstrand in Blankenese - ist sehr schön und passend zu dem Roman.
Von Michaela Grünig habe ich bereits die drei Bände der Reihe "Palais Heiligendamm" mit Begeisterung gelesen.

Der Schreibstil ...

Das Cover - der Elbstrand in Blankenese - ist sehr schön und passend zu dem Roman.
Von Michaela Grünig habe ich bereits die drei Bände der Reihe "Palais Heiligendamm" mit Begeisterung gelesen.

Der Schreibstil gefällt mir wieder ausgesprochen gut, ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil mit viel Emotionen ist angenehm zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren kommen sehr authentisch rüber.
Auch werden die Orte in Blankenese und Hamburg gut beschrieben. So gibt es heute noch in Blankenese auf der Süllbergsterrasse das Cafe Schuldt - heute "Kaffeegarten Schuldt - mit Blick auf das Treppenviertel.

Hamburg im Jahr 1919: John Casparius, der Sohn einer Reederei, kann die im Krieg erlebten grausamen Erfahrungen nicht mehr ertragen und möchte sich in der Elbe das Leben nehmen. Zu der Zeit geht Leni Hansen, Tochter der Kapitänswitwe, wie schon so oft im Morgengrauen schwimmen. John glaubt, Leni möchte ihr Leben beenden und will sie deshalb retten. Es ist das Schicksal, das die beiden aufeinander treffen lässt.

Die Historischen Ereignisse wurden gut recherchiert und in die Geschichte um die zwei Familien integriert. Auch das Thema Juden in der Nazizeit hat die Autorin ins Geschehen einfließen lassen.

Die Geschichte hat mich von Beginn an begeistert und berührt. Es ist eine außergewöhnliche und emotionale Familiensaga.
Ich warte gespannt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 22.10.2023

Köstliche Backkunst von Mrs. Quinn – Bezaubernd und berührend

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn
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Das Cover ist sehr passend, gefällt mir ausgesprochen gut.

Von Olivia Ford habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil ist kurzweilig und angenehm ...

Das Cover ist sehr passend, gefällt mir ausgesprochen gut.

Von Olivia Ford habe ich bisher noch kein Buch gelesen. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und spannend. Der Erzählstil ist kurzweilig und angenehm zu lesen. Die Personen mit ihren Charakteren sind für mich sehr authentisch beschrieben. Die Geschichte wird über zwei Zeitebenen erzählt - die heutige Zeit und die Jugendzeit von Jennifer mit ihrem bisher wohl gehütetem Geheimnis.

Der Prolog hat mich gleich in den Bann gezogen. Jennifer Quinn ist 77 Jahre und mit Bernard fast 60 Jahre glücklich verheiratet. Ihre große Leidenschaft ist das Backen, besonders nach ihren vielen alten Familienrezepten. Ihren Mann und die gesamte Verwandtschaft und Nachbarn versorgt sie stets mit ihren Köstlichkeiten.
Nach einem Aufruf zu einer TV-Backshow meldet sie sich heimlich an, weil sie noch etwas neues erleben möchte. Und sie schafft es in diese Show. Damit hat sie ein Geheimnis vor Bernard. Und das Geheimnis aus ihrer Vergangenheit hatte sie bisher nicht mit ihm geteilt. Sie hatte es wohl gehütet geglaubt.

Die berührende Geschichte hat mich total begeistert. Eine bezaubernde Frau mit riesiger Leidenschaft zum Backen. Ein kulinarischer Lese-Genuss!

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