Beim ersten Durchblättern strömen einem schöne nicht überladene Bilder in vielen Marmeladenfarben entgegen. Das ist Buch ist schlicht und aufmerksam gestaltet. Zu Beginn kann man auf 4 Seiten Veronique ...
Beim ersten Durchblättern strömen einem schöne nicht überladene Bilder in vielen Marmeladenfarben entgegen. Das ist Buch ist schlicht und aufmerksam gestaltet. Zu Beginn kann man auf 4 Seiten Veronique Witzigmann im Rahmen einer persönlichen "Reportage" kennenlernen. Liebenswürdig geschrieben. Mir gefallen die Tipps für den Einkauf, die sich anschließen, und insbesondere die folgende Erklärung zum Einkochen von Marmelade und Chutneys, Vorbereitung der Gläser und auch die extra Pannenhilfe . Wie in ihren anderen Backbüchern gibt die Autorin am Ende der meisten Rezepte kleine Tipps. Ich finde gut, dass es um Machbarkeit und einen mittleren Aufwand was die Zutaten anbelangt geht. Am Herzen liegt, dass es leicht geht. Wen Kompotte, Sirupe und Eingelegtes oder selbstgemachter Tomatenketchup interessieren, auch hierfür ist gesorgt.
Zunächst freut es mich sehr für den Autor, dass er bei dtv die Möglichkeit erhalten hat aufgelegt zu werden. Denn es ist ein gutes Buch und ein warmes noch dazu. Diese wirklich schöne Hardcover-Ausgabe ...
Zunächst freut es mich sehr für den Autor, dass er bei dtv die Möglichkeit erhalten hat aufgelegt zu werden. Denn es ist ein gutes Buch und ein warmes noch dazu. Diese wirklich schöne Hardcover-Ausgabe ist wunderbar. Der Druck, die lieben und vierfarbigen Illustrationen, die neu sind, sind klasse. Das ganze Layout ist klasse.
Die Geschichte von Tom ist eine weise Geschichte, die ich gerne in den Händen hatte und gelesen habe. Die Lehre über das Leben im Diesseits und des Jetzt ist durchweg ein bisschen "berauschend" und zieht einen in den ureigenen Bann des Buches. Das ist dem Autor gut gelungen.
Das Leben ist keine Reise, so das Geleit auf dem Cover. Das sehe ich auch so, weshalb mich damals bereits das noch im Selfpublishing erschienene Buch angesprochen hat. Daher sollte die dtv Ausgabe in meinem Buchregal auch nicht fehlen.
Ich mag die Wege, die den Jungen führen und wie er sie begeht. Manchmal spannend, manchmal traurig. Weise, leise, laut, so empfinde ich, was Tom begegnet. Es schüttelt ihn und nagt. Ich glaube, das war gut, um zu werden.
Ein Buch für den bewegten Geist, der sucht oder noch inmitten seiner Wege steht.
Das Werk von Jeanne Ruland ist wunderbar und beseelt. Das Hörbuch nehme ich in jedem Jahr und freue mich jedes Mal, wenn ich sie höre und damit arbeite. Nach den vielen Monaten, die seit Anfang Januar ...
Das Werk von Jeanne Ruland ist wunderbar und beseelt. Das Hörbuch nehme ich in jedem Jahr und freue mich jedes Mal, wenn ich sie höre und damit arbeite. Nach den vielen Monaten, die seit Anfang Januar dann inzwischen vergangen sind, sie wieder zu verwenden ist immer toll. Denn sie ist wirklich super gemacht und gestaltet wie auch in den Kapiteln gut strukturiert.
Lauschen, wirken und meditieren kann man ganze 76:51 schöne Minuten lang. Jeanne Ruland beginnt mit einer Einführung in die Raunächte und dann geht es zuerst um das gerade vergehende Jahr. Insgesamt wird der/die Zuhörer*in gut durchgeführt.
Das ist auf jeden Fall ein Schatz. 4 Sterne habe ich gegeben, weil für mich (leider) der sich durchziehende Hall in Verbindung mit der ausgewählten Musik anstrengt. Das ist ein bisschen schade.
"Die Bibliothek im Nebel" von Kai Meyer ist ein ausnehmend imposantes Buch. Ich hatte mich sehr auf das Erscheinen dieses Buches gefreut, insbesondere da es uns Leser*innen wieder in die besondere Bücherstadt ...
"Die Bibliothek im Nebel" von Kai Meyer ist ein ausnehmend imposantes Buch. Ich hatte mich sehr auf das Erscheinen dieses Buches gefreut, insbesondere da es uns Leser*innen wieder in die besondere Bücherstadt Leipzig führt. Dieses Mal geht um viele Verflechtungen in den Wirren der russischen Revolution im Jahr 1917 mit dem eingeläuteten Ende des Zarenreichs. Aber, dies ist Basis und Wurzel dieses besonderen Romans zugleich, darüber hinaus gehen die Wege steil. Für manche der Protagonisten steil berghoch, für andere um so mehr nach unten. Man muss mögen, dass die Geschichte, die in diesem sehr schön aufgemachten Hardcoverbuch stark im Reich des Verderbens belegen ist, jedoch mit dem Blick - das ist das Gute - meist nach oben. Es geht vor reicher Handlung viel um die inneren Dämonen eines jeden, der einem in der Lektüre begegnet. Das Außen kommt nicht zu kurz. Keineswegs. Wie kann es anders sein, es spielen natürlich Bücher eine Rolle, eine Bibliothek steht im Raum, Liebe und es gibt einen Genremix, der für mich überwiegend beim Thriller mit Krimielementen angesiedelt ist.
Der Roman ist fundiert und gleichsam gut recherchiert, damit beeindruckt das Werk. Das wunderbare Cover sehr ist auch unbedingt erwähnenswert. Ich finde, es fesselt und stellt Fragen, was der nebelhafte Raum wohl zu geben hat. Da darf man als Leser/Leserin wirklich gespannt sein.
Der Plot überzeugt und die Geschichte hat einen starken Spannungsbogen, der es in sich hat, so viel sei verraten. Ich mag mehrere der Figuren gern, da sie im guten Sinne intensiv und mehr oder minder detailreich sind, das gilt aber nicht für alle Hauptfiguren. Die anderen bleiben stehen in schwimmender Oberfläche. Tragend sind in dem ganzen Spiel die mehreren Zeitebenen, mit denen gearbeitet wird. Dadurch steigert sich das Lesevergnügen. Mir hat zum Teil die Sprache nicht so gut gefallen, aber das ist Geschmackssache. Unterm Strich hält sich dieser Punkt in Waage.
Was man als Leser/Leserin durchaus braucht, sind starke Nerven, denn man ist nah im Geschehen dabei und mir hat es manchmal den Atem verschlagen beim Lesen, so intensiv gaben sich im Verlauf des Buches recht viele Szenen. Wer die hat, für den ist "Die Bibliothek im Nebel" genau das Richtige. 4 Sterne.
Dieses Buch ist ein großer Lesespaß, den ich wärmstens empfehlen kann. Er sei ans Herz gelegt, denn da gehört er mit diesem herrlichen Damen-Mordclub auch hin. Der zweite Band des besagten Clubs spielt ...
Dieses Buch ist ein großer Lesespaß, den ich wärmstens empfehlen kann. Er sei ans Herz gelegt, denn da gehört er mit diesem herrlichen Damen-Mordclub auch hin. Der zweite Band des besagten Clubs spielt vor spannender Kulisse und wie der Buchtitel bereits verrät, hat er auch mit etwas rund um einen britischen Bräutigam zu tun. Selbiger ist very british. Wie das Cover uns schon einlädt, so ist auch dieser Fall. Distinguiert, hochrätselhaft, amüsant und was er auch ist, einfach so zum schönsten Wegschmökern. Der Mordclub ist im altenglischen Stil klassisch angelegt, ich denke, das muss man vorher wissen, ob einem das gefällt. Es fliegt ein Hauch von Mrs Marples Silhouette umher, der hier wirklich angenehm und köstlich ist. Ein Hauch aber nur, denn der Roman hat eine gute eigenständige Atmosphäre.
Die Figuren können eigentlich nicht nicht gefallen, denn sie sind klug und über die Bände hinweg mit Wachstum gezeichnet. Das Mordclubtrio gewinnt in diesem Band auch an Tiefe, das hat mir sehr gut gefallen, mit einem kleinen Abstrich bei Mrs Potts, da sie im ersten Band stärker in ihrem Charakter hervortrat, man kann es auch liebgewonnene Schrulligkeit ihrerseits nennen, die dieses Mal nicht ganz so glänzte. Ich bin mir sicher, dass sich diese amüsante Eigenschaft von Mrs Potts über die Folgebände, auf die ich mich freue, wieder stärker zeigen wird. Alles in allem tut dies keinen echten Abbruch beim Lesevergnügen.
Wer es mag, beim Krimi selber mitzurätseln kommt hier voll auf seine Kosten. Mir hat das Mitfiebern und selbst die Rätsel knacken richtig Spaß gemacht. Ab dem 4. Kapitel habe ich mir einfach einen eigenen kleinen Posterplan gebastelt und Notizen gemacht. Dafür eignet sich dieses imposante Werk wirklich gut.
Mir gefällt die Strickart von Mrs Potts Mordclub, sie ist versiert, grundsolide und charming.