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Veröffentlicht am 04.02.2024

Psyche und Eros

Psyche und Eros
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Als Prinzessin Psyche geboren wird, sagt ihr das Orakel eine große Zukunft als Heldin voraus. So wird sie entgegen allen Regeln zu einer Kämpferin ausgebildet. Als die Göttin Aphrodite eifersüchtig auf ...

Als Prinzessin Psyche geboren wird, sagt ihr das Orakel eine große Zukunft als Heldin voraus. So wird sie entgegen allen Regeln zu einer Kämpferin ausgebildet. Als die Göttin Aphrodite eifersüchtig auf die schöne Psyche wird, entsendet sie den Gott Eros um sie mit einem Fluch zu belegen, der sie und denjenigen den sie liebt auf ewig voneinander trennen soll. Doch Eros Pfeil trifft ihn selbst und das erste Mal in seinem unsterblichen Leben ist er es, der die Liebe kennenlernt. Verzweifelt versucht Eros den Fluch zu brechen, bevor er die beiden Liebenden ins Unglück stürzen wird.

Tatsächlich habe ich schon einige Bücher gelesen, die die griechische Mythologie und ihre Geschichten zum Thema haben. Doch die Geschichte von Eros und Psyche war mir überraschenderweise noch völlig unbekannt. Psyche ist aufgrund der Prophezeiung des Orakels zu einer Kriegerin erzogen wurden, was sie Stärke und Durchsetzungsfähigkeit gelehrt hat. Selbst gegenüber den Göttern kennt sie nur wenig Angst, was mir sehr gefallen hat. Eros hingegen, ist zwar die Verkörperung der Liebe, hat sich jedoch immer davor gescheut selbst von seiner Macht getroffen zu werden, da er auch die Verzweiflung kennen gelernt hat, die auf die Liebe folgen kann. Zusammen bilden die Beiden eine Einheit, deren Verbundenheit ganz offensichtlich ist. Auch wenn Psyche, ein wenig naiv, zu Beginn den Beteuerungen von Eros glaubt, mochte ich wie die Beziehung der Beiden sich stetig entwickelt hat. Die Handlung ist spannend und von einigen Wendungen geprägt, sodass ich als Leser mitfiebern konnte. Eine wundervolle für mich unbekannte Sage der griechischen Mythologie über die Macht der Liebe.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Das Mädchen und der Tod

Belladonna – Die Berührung des Todes (Belladonna 1)
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Signa wird Zeit ihres Lebens vom Tod verfolgt. Erst starben ihre Eltern und dann jeder Vormund, den sie jemals hatte. So landet Signa schließlich auf Thorne Grove, dem Herrenhaus ihres Onkels. Doch an ...

Signa wird Zeit ihres Lebens vom Tod verfolgt. Erst starben ihre Eltern und dann jeder Vormund, den sie jemals hatte. So landet Signa schließlich auf Thorne Grove, dem Herrenhaus ihres Onkels. Doch an diesem Ort gehen furchtbare Dinge vor sich. Erst vor einigen Wochen starb die Frau ihres Onkels an einer merkwürdigen Krankheit und auch ihrer Cousine Blythe geht es immer schlechter. Nur Signa scheint zu ahnen, dass Gift die Ursache von Blythes Beschwerden ist. Auf der Suche nach dem Täter erhält Signa die Hilfe vom Tod höchstpersönlich, der ihr helfen möchte das Rätsel von Thorne Grove zu lösen und Gefühle in ihr weckt, die sie sich bis dahin nicht einmal vorstellen konnte

Zuallererst möchte ich anmerken wie wunderschön das Cover und der Farbschnitt des Verlages geworden sind. Dieses Buch gehört ganz sicher zu den schönsten Büchern, die meine Regale schmücken. Die Geschichte von Signa und dem Tod hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Signa ist in dem Glauben aufgewachsen, sie müsse sich und ihre Gabe, den Tod und Geister zu sehen, verstecken, um in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Doch mit Hilfe des Todes lernt sie zu sich selbst und ihren Fähigkeiten zu stehen, um ihre Familie zu beschützen und das Rätsel von Throne Grove zu lösen. Auch den Tod fand ich als Figur sehr interessant. Sein Zusammenspiel und seine Unterhaltungen mit Signa haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist manchmal ein wenig zäh und die Auflösung letztlich nicht überraschend. Doch das Ende bietet nochmal eine interessante Wendung, die Lust auf den zweiten Teil der Geschichte macht. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Signa und dem Tod weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Frühling und Winter

Seasons of the Storm – Gaias Gefangene
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Nach seinem Tod wurde Jack von Gaia höchstpersönlich ausgewählt die Jahreszeit des Winters im ewigen Kreislauf zu verkörpern. Jedes Jahr, wenn seine Jahreszeit zur Neige geht, wird er von der Vertreterin ...

Nach seinem Tod wurde Jack von Gaia höchstpersönlich ausgewählt die Jahreszeit des Winters im ewigen Kreislauf zu verkörpern. Jedes Jahr, wenn seine Jahreszeit zur Neige geht, wird er von der Vertreterin des Frühlings gejagt und getötet. Doch trotz aller Spannungen verlieben sich Fleur und Jack ineinander. Eine Liebe, die verboten ist. Doch entgegen allen Regeln suchen die Beiden einen Weg aus ihrem Gefängnis. Doch dafür brauchen sie die Hilfe von Sommer und Herbst. Können die vier ihre Differenzen und Vorurteile überwinden und den grausamen Kreislauf durchbrechen?

Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich mochte die Verkörperung der Jahreszeiten in verschiedenen Personen, die durch Gaia ihre Kräfte erlangt haben. Auch die Tatsache, dass sie sich jedes Jahr wieder jagen und töten müssen, damit die neue Jahreszeit beginnen kann, fand ich sehr interessant, wenn auch etwas grausam. Nicht wirklich verstanden habe ich, warum das Jagen und Töten von Chronos zu einem Wettkampf gemacht wurde, bei dem der Schwächste eliminiert wird. Die Geschichte beginnt damit, dass Jack und Fleur einige Jahrzehnte im Kampf gegeneinander verbracht und sich verliebt haben. Zusammen versuchen sie nun aus diesem Kreislauf auszubrechen, was eigentlich unmöglich erscheint. Ich mochte Jacks rebellische Art. Von allen Charakteren war er mir am sympathischsten und authentischsten. Mit Fleur konnte ich mich bis zum Schluss nicht anfreunden, auch wenn ich nicht weiß woran es gelegen hat. Die anderen Charaktere blieben für meine Begriffe etwas zu blass. Mir hat die Geschichte insgesamt gefallen, es gab jedoch gerade im Mittelteil einige längere Passagen auf der Flucht, die man deutlich hätte kürzen können. Das Ende hingegen wird mir zu schnell abgehakt und ich habe eine Weile gebraucht zu verstehen, was nun eigentlich passiert ist. Für meine Begriffe hätte der erste Band gereicht, um die Geschichte abzuschließen, dennoch werde ich auch den zweiten Band der Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Schöner Abschluss der Dilogie

A Venom Dark and Sweet – Was uns zusammenhält
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Ning ist zusammen mit der Prinzessin und ihrer Leibwächterin nur knapp aus der Hauptstadt entkommen. Auf der Suche nach Verbündeten gegen den General, der den Titel des Kaisers für sich beansprucht, treffen ...

Ning ist zusammen mit der Prinzessin und ihrer Leibwächterin nur knapp aus der Hauptstadt entkommen. Auf der Suche nach Verbündeten gegen den General, der den Titel des Kaisers für sich beansprucht, treffen Ning und ihre Verbündeten auf einige Hindernisse, während etwas Dunkles und Böses ihnen auf ihrem Weg folgt. Kann Ning mit Hilfe ihrer Magie gegen diese Dunkelheit bestehen?

Der zweite und damit letzte Teil der Dilogie um die junge Teemagierin Ning konnte mich nochmals sehr gut unterhalten. Der Beginn der Geschichte verläuft zögerlich. Ning und ihre Freunde sind auf der Flucht und werden mehrfach in Konflikte verwickelt. Die Geschichte wird abwechselnd von Ning und Kang erzählt, der die Ereignisse im Palast verfolgt. Ich fand es schön, dass Kang in dieser Geschichte mehr Platz eingeräumt wurde. Nach einem langen Spannungsaufbau fand ich es schade wie überstürzt die Geschichte zu einem Ende gelangt ist. Der finale Kampf wurde innerhalb weniger Kapitel einfach abgehakt. Hier hätte eine ausführlichere Erzählung der Geschichte gutgetan. Besonders gefallen hat mir weiterhin die Teemagie, die sehr originell und mir so in anderen Geschichten noch nicht begegnet ist. In dieser Geschichte spielen noch andere Götter eine Rolle, deren Zutun ich jedoch fast als zu viel empfand.

Insgesamt konnte mich auch der finale Band der Reihe mit seinen Charakteren und der ungewöhnlichen Magieanwendung überzeugen.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Von Unsterblichkeit

Immortality
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Nachdem Jack für seine angeblichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wurde, ist Hazel nicht sicher, ob er noch lebt oder nicht. So setzt sie ihre Bemühungen fort, sich als Chirurgin zu etablieren und ...

Nachdem Jack für seine angeblichen Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wurde, ist Hazel nicht sicher, ob er noch lebt oder nicht. So setzt sie ihre Bemühungen fort, sich als Chirurgin zu etablieren und behandelt sowohl die armen als auch die reichen Bürger der Stadt. Als jedoch Prinzessin Charlotte erkrankt, wird Hazel als ihre Leibärztin an den königlichen Hof beordert. Doch die Intrigen des Hofes sind nichts gegen den Club der Todesgefährten, der die Geschicke Londons im Geheimen zu lenken scheint. Hazel stellt sich einem gefährlichen Spiel, welches nicht nur ihr Leben bedroht, sondern auch Englands Monarchie.

Nachdem ich Hazel bereits im ersten Teil wirklich mochte, konnte mich ihre Entschlossenheit und Zielstrebigkeit in diesem Band noch mehr überzeugen. Entgegen allen Vorgaben ergreift Hazel weiterhin den Beruf als Chirurgin und bleibt dennoch ihren Prinzipien treu. Nach dem Ende des letzten Bandes war ich zudem gespannt, wie die Geschichte um Jack weitergehen wird. Es dauert insgesamt recht lange bis dieses Geheimnis gelüftet wird, doch letztlich ist es immer noch eine Liebesgeschichte, wie bereits das Cover verrät. Im Gegensatz zum ersten Band, bei dem sich die Ereignisse am Ende beinahe überschlagen, mochte ich wie konstant sich die Geschichte entwickelt, auch wenn mich das Ende letztlich nicht sonderlich überrascht hat. Trotzdem hat mir der zweite und finale Band der Reihe noch eine Spur besser gefallen, als der erste Band. Ein wundervolles Finale für eine mutige und clevere Frau, die ihrer Zeit voraus war.

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