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Veröffentlicht am 26.02.2024

Dornenvögel

Dornenvögel
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Dornenvögel von Colleen McCullough ist ein älteres Werk (aus den 1970iger Jahren) mit einer Familiensage über mehrere Generationen und Jahrzehnte hinweg. Es gibt auch eine ältere Verfilmung von dem Buch ...

Dornenvögel von Colleen McCullough ist ein älteres Werk (aus den 1970iger Jahren) mit einer Familiensage über mehrere Generationen und Jahrzehnte hinweg. Es gibt auch eine ältere Verfilmung von dem Buch die ich als angehende Jugendliche mal gesehen habe. Seitdem reizte mich das Buch eigentlich, bisher war ich aber nicht wirklich zum lesen gekommen. Doch nun hat das Buch genug auf meinem SuB gelegen und ich habe es endlich gelesen.

Paddy Cleary wandert mit seiner Frau und den sieben Kindern von Neuseeland nach Australien aus. Dort soll er auf der Farm seiner Schwester arbeiten und leben. Das Leben auf Drogheda bietet nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern fordert auch einiges an Härten und Proben für die Familie. In allem schwingt die verbotene Liebe zwischen Paddys Tochter Meggie und dem jungen Priester Ralph mit.

Das Buch behandelt eine Zeitspanne von fast 60 Jahren, in denen man einiges mit der Familie Cleary miterlebt. Es gibt Höhen und Tiefen. Die Autorin kombiniert Liebe, Hass, Wut, Verzweiflung, Zerrissenheit und Trauer.

Mir fiel es ehrlich gesagt etwas schwer am Ball zu bleiben bei dem Buch. Meine Ausgabe ist aus dem Jahr 1985 und die Sprache war damals doch eine andere. Auch die Satzstellungen sind sehr verschachtelt und lang. Damit hätte ich mich noch gut zurechtfinden können. Doch die Handlung war mal spannend, unterhaltsam und fesselnd und dann wieder total zäh, langatmig und überladen. Zudem fand ich die Zeitsprünge innerhalb eines Kapitels manchmal verwirrend. Die Handlungen von manchen Protagonisten waren mir nicht ganz einleuchtend.

Auch konnten mich die Protagonisten alle nicht so wirklich berühren. Sie wirkten alle recht distanziert und unnahbar. Etwas verstörend war für mich die Beschreibung der zarten Liebe eines Priesters zu einem kleinen Mädchen.

Es ist ein vielseitiger, komplexer Roman der sich nicht ganz leicht lesen lässt. Ob man dieses Werk unbedingt gelesen haben muss, weiß ich allerdings nicht.

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Veröffentlicht am 14.02.2024

Das Chalet

Das Chalet
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Das Chalet - Mit dem Schnee kommt der Tod von Ruth Ware ist eine durchwachsener Thriller. Ich habe von der Autorin einige Bücher gelesen und die fand ich spannender und auch rasanter.

Die Grundidee hat ...

Das Chalet - Mit dem Schnee kommt der Tod von Ruth Ware ist eine durchwachsener Thriller. Ich habe von der Autorin einige Bücher gelesen und die fand ich spannender und auch rasanter.

Die Grundidee hat mich total begeistert und ich hatte mich auf das Buch gefreut. Doch leider war es anfangs recht langatmig, sehr vorhersehbar und stellenweise habe ich mich gefragt warum die Protagonisten nicht selbst auf das sehr offensichtliche kommen. Das Buch erinnert vom Aufbau etwas an die Agatha Christie Krimis. Eine abgelegener Ort, kein hin und wegkommen, eine Handvoll Menschen, mehrere Tote und viele Motive für einen Mord. Doch wer ist hier der Mörder?

Der Schreibstil von Ruth Ware ist flüssig und leicht, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt. Das bringt eine gewisse zusätzliche Spannung und zeigt die Spannung zwischen den Personen gut auf. Ich hätte mir allerdings gerne noch eine dritte oder sogar vierte Perspektive gewünscht. So hätte man vielleicht noch mehr Spannung in die Geschichte gebracht und vor allem den Leser noch mehr verwirrt. Denn so hatte ich recht schnell den Täter ermittelt.

Die Protagonisten waren mir alle recht unsympathisch und auch zu unnahbar. Bis auf die Erin und Danny wirkten alle sehr arrogant, von oben herab oder waren sehr vertuscht und eingeschüchtert. Man spürt regelrecht die Spannungen und den Ärger zwischen den Protagonisten. Dies macht es etwas anstrengend. Zudem blieben sie sehr blass und unscheinbar. Es war bis auf Erin keiner wirklich präsent.

Das Chalet ist ein netter Thriller der am Ende etwas Fahrt aufnimmt, sonst aber eher sehr vorhersehbar, konstruiert und langatmig ist. Das Buch lässt sich schnell lesen aber wirklich im Kopf bleibt er nicht.

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Veröffentlicht am 24.01.2024

Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig

Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig
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Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig von Carola Dunn ist der 11. Teil der Miss Daisy Reihe und vorerst auch der letzte. Selbst wenn es noch Bücher der Reihe geben würde, weiß ich nicht ob ich ...

Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig von Carola Dunn ist der 11. Teil der Miss Daisy Reihe und vorerst auch der letzte. Selbst wenn es noch Bücher der Reihe geben würde, weiß ich nicht ob ich weitere lesen oder hören würde. Für mich ist die Geschichte rund um Miss Daisy zu Ende erzählt. Vor allem passt der Titel nicht mehr so recht seit Daisy geheiratet hat.

Die Riehe gehört zu dem Cosy Crime Genre mit historischen Hintergrund, denn die Bücher spielen alle in den 1920iger Jahren. Ich mag den britischen Charme und den Flair der damaligen Zeit der in den Büchern versprüht wird. Auch die Protagonisten sind mir alle sehr sympathisch und sind auch lebendig und authentisch ausgearbeitet.

Allerdings wiederholen sich meines Erachtens die Kriminalfälle, es gibt keine wirklichen Überraschungen. Miss Daisy wird irgendwohin eingeladen um einen Artikel zu schreiben und stößt dabei auf einen Mord. Sie kann es einfach nicht lassen und ermittelt zu dem Leidwesen ihres Mannes mit. Ihr Mann ist Polizist beim Scotland Yard und mittlerweile für so manche Theorie seiner Frau offen.

Auch in diesem Buch ist es nicht anders, trotzdem lies sich das Hörbuch gut hören und schenkt einem entspannte Hörstunden. Wirklich spannend war es nicht. Es gibt zwar immer wieder neue Hinweise, Motive und Überraschungen aber wirklich packen konnte mich das ganze nicht. Auch wenn es ein Cosy Krimi ist erwarte ich neben einer gemütlichen Atmosphäre und wenig Blut doch eine Portion Spannung und wenn sie nur subtil wahrnehmbar ist. Doch hier fehlte sie mir leider fast durchgängig.

Ein netter Roman mit viel Familiengeschichten ein paar Geheimnissen aber als Kriminalfall etwas zu wenig fesselnd.

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Veröffentlicht am 21.01.2024

Ein Whisky auf den Tod

Ein Whisky auf den Tod
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Ein Whisky auf den Tod von Melinda Mullet ist Band 4 einer sympathischen Cosy Crime Reihe. Allerdings muss ich sagen dass mich Band 4 nicht so überzeugt hat. Es war für mich etwas zu flach, zu viel Zufall ...

Ein Whisky auf den Tod von Melinda Mullet ist Band 4 einer sympathischen Cosy Crime Reihe. Allerdings muss ich sagen dass mich Band 4 nicht so überzeugt hat. Es war für mich etwas zu flach, zu viel Zufall und einiges war für mich nicht richtig aufgeklärt. Alle Teile lassen sich separat lesen und d sind in sich abgeschlossen.

Abi ist ehemalige Journalistin und seit kurzem Besitzerin einer gut gehenden Whiskeydestillerie. Momentan besucht sie ein Whiskyseminar in Edinburgh. Ein Freund macht sie mit Amanda bekannt die ein Frauenhaus leitet. In diesem gibt es ein paar Probleme und Abi versucht zu helfen. Als eine junge Frau tot aufgefunden wird, bittet Amanda Abi um Hilfe. Als kurz darauf noch eine Frau spurlos verschwindet und eine Lösegeldforderung eingeht, fängt Abi auf eigene Faust zu ermitteln.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig und so konnte ich das Buch recht schnell und gut lesen. Da ich alle Vorgänger bisher gelesen habe, hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Doch hier plätschert die Geschichte lange nur vor sich hin und es fehlte mir auch an Spannung. Zudem gab es ein zwei Punkte die für mich nicht schlüssig ausgearbeitet bzw aufgeklärt sind.

Die Autorin schafft es eine tolle Atmosphäre zu transportieren. So fühlt man sich beim Lesen in die schottischen Highlands versetzt, man riecht und schmeckt quasi den Whisky. Zudem gibt es einiges an Lokalloriot und eine Hauptprotagonistin mit einem großen Herz für Schafe. Dies macht diese Reihe zu etwas gemütlichem. Interessant ist dass die Hauptfigur sich immer wieder in neue Fälle verstrickt und das ohne es zu wollen. Bei dem Vorliegenden Band war es mir aber zu konstruiert und nicht wirklich spannend.

Wenn man es nicht unbedingt als Krimi liest, ist es ein unterhaltsame Roman der sich recht gut lesen lässt. Am Ende ist einiges offen geblieben, was auf einen weiteren Band schließen und hoffen lässt.

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Der Trakt

Der Trakt
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Der Trakt ist ein etwas älterer Thriller von Arno Strobel. Die meisten Bücher des Autors konnten mich bisher begeistern. Doch der Trakt konnte ich nicht ganz so packen. Es war mir etwas zu nervig und konstruiert.

Sibylle ...

Der Trakt ist ein etwas älterer Thriller von Arno Strobel. Die meisten Bücher des Autors konnten mich bisher begeistern. Doch der Trakt konnte ich nicht ganz so packen. Es war mir etwas zu nervig und konstruiert.

Sibylle Aurich wacht in einem Krankenhaus auf und hat keine Erinnerungen wie sie dahin gekommen ist oder was passiert ist. Als ihr gesagt wird das sie 2 Monate im Koma lag ist sie fassungslos. Aber irgendetwas stimmt mit dem Arzt und dem Zimmer nicht. Als ihr die Flucht gelingt wird alles nur noch kurioser. Ihr Mann erkennt sie nicht, er verleugnet den Sohn und auch die Polizei und Freunde sagen das sie nicht Sibylle Aurich ist. Warum erkennt sie keiner? Und wo ist ihr Sohn?

Das Hörbuch beginnt recht spannend und hat Drama. Durch den lockeren und leichten Schreibstil und die gute Vortragsweise von Tanja Geke lässt sich das Buch recht gut und schnell hören. Doch schon bald wird die Geschichte etwas nervig, anstrengend und wirkt konstruiert. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Zum einen aus der Sicht von Sibylle und die Sicht eines der Verbrecher.

Der Autor schafft es immer wieder den Leser/Hörer zu verwirren und neue Aspekte und Fährten einzusetzen. Dies hält er bis zum Schluss durch. Dadurch hat das Buch eine gewisse Spannung die immer wieder auf kommt aber auch wieder abflacht.

Es ist ein solider Thriller mit spannenden Aspekten, aber die Protagonistin war mir etwas zu nervig und die Auflösung ist am Ende sehr schnell abgehandelt und kam sehr plötzlich.

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