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Veröffentlicht am 07.01.2024

Habe mich leider sehr schwergetan mit Aven und Hayes!

Infinity Falling - Mess Me Up
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Aven Amenta kann es nicht fassen, dass ausgerechnet Hayes Chamberlain ihr Co-Star in Infinity Falling, einer Aroda-Produktion werden soll.
Die Hauptrolle sollte ihre Chance auf den großen Durchbruch sein, ...

Aven Amenta kann es nicht fassen, dass ausgerechnet Hayes Chamberlain ihr Co-Star in Infinity Falling, einer Aroda-Produktion werden soll.
Die Hauptrolle sollte ihre Chance auf den großen Durchbruch sein, nun wird sie Hayes, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat, über Monate jeden Tag am Set begegnen.
Schon bei ihrem ersten Wiedersehen merken sie, dass die Anziehungskraft zwischen ihnen noch immer enorm ist. Werden sie einander widerstehen können?

"Mess Me Up" von Sarah Sprinz ist der erste Band der Infinity-Falling-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des dreiundzwanzig Jahre alten Hayes Chamberlain und der einundzwanzig Jahre alten Aven Amabel Amenta erzählt wird.

Schon als die ersten Gespräche zu Infinity Falling geführt wurden, stand im Raum, dass Hayes Chamberlain die männliche Hauptrolle für den Film bekommen könnte, doch bereits da wollte Aven Amenta nicht mit ihrem Ex-Freund vor der Kamera stehen. Dabei war ihre Beziehung damals nur ein PR-Stunt, doch die Gefühle waren echt und sie haben einander das Herz gebrochen.
Nun hat er die Hauptrolle tatsächlich bekommen, ganz zu Avens Unmut, doch wenn sie die Chance, die Infinity Falling für ihren Durchbruch bedeuten könnte, nutzen möchte, muss sie sich zusammenreißen und sich mit ihm arrangieren.

Aven ist eine vielversprechende Schauspielerin, die ihren Job liebt, aber mit dem ganzen Drumherum nicht mehr wirklich zurechtkommt. Seit ein Fan in ihre Privatsphäre eingedrungen ist, hat sie mit Angst und Panik zu kämpfen, wann immer sie vor die Tür treten muss.
Zu Beginn fand ich sie sehr fordernd, wenn man bedenkt, wie vehement sie sich gegen die Besetzung von Hayes ausgesprochen hat, aber ich fand es auch gut, dass sie für sich eingestanden ist, weil sie nicht mit Hayes drehen wollte.
Hayes ist ehemaliges Mitglied der sehr erfolgreichen Boyband Temporary Fix, aus der er ausgestiegen ist. Er hat eine Essstörung, die ihn immer noch fest im Griff hat. Nach seiner Musikkarriere möchte er nun als Schauspieler sein Glück versuchen, obwohl er keinerlei Erfahrung hat. Hayes ist charmant und höflich, am Set auch mal unsicher, weil das nicht sein gewohntes Habitat ist, aber wie Aven auch arbeitet er hart für den Erfolg der Produktion.

Ich mochte sowohl die Dunbridge Academy als auch die University of British Columbie Reihe von Sarah Sprinz richtig gerne und habe mich dann sehr auf diese neue Reihe gefreut!
Ich habe mich mit diesem Auftakt dann aber leider richtig schwergetan.
Ich bin großer One Direction und Harry Styles Fan, aber hier haben mich die Parallelen sehr gestört, weil es einfach zu viele Ähnlichkeiten gab. Ich hatte lange das Gefühl, in einer One Direction Fanfiction gelandet zu sein, was ich echt schade fand, weil mich die Bücher von Sarah Sprinz sonst immer richtig fesseln und berühren konnten und mich auch die Charaktere überzeugt haben!
Besonders schön fand ich es aber, dass wir die liebgewonnenen Charaktere aus der University of British Columbia Reihe wiedersehen durften, denn "Mess Me Up" spielt in Vancouver, wo Infinity Falling gedreht wird und Hope und Scott haben kleinere Rollen gespielt.

Mit Aven und Hayes bin ich auch nicht richtig warm geworden. Die beiden haben viele Probleme, die ihnen zu schaffen machen und so war die Geschichte auch deutlich schwerere Kost, als ich erwartet habe und hat mir doch teilweise echt aufs Gemüt geschlagen.
Dabei hat mir das Setting eigentlich sehr gut gefallen, denn das Filmset von Infinity Falling war echt spannend und ich fand auch, dass es realistisch dargestellt war.
Erst die letzten einhundert Seiten haben mir richtig gut gefallen! Davor ließ sich die Geschichte zwar gut lesen, konnte mich aber leider nicht richtig abholen.

Hayes und Aven kennen sich bereits, denn vor drei Jahren haben sie für PR-Zwecke bereits ein Paar gespielt und durch Rückblicke dürfen wir in die Zeit von damals eintauchen und verfolgen, wie ihre Gefühle immer echter wurden, bis sie einander das Herz gebrochen haben. Nun spielen sie die Hauptrollen in Infinity Falling, müssen vor der Kamera ein Liebespaar spielen und merken schnell, dass sie einander im wahren Leben nicht kalt lassen, doch tun sie einander wirklich gut? Die Liebesgeschichte ging mir ein wenig zu schnell, aber ich fand es dann auch schön zu sehen, wie sich Aven und Hayes geöffnet und den jeweils anderen wieder an sich herangelassen haben. Sie sind wirklich toll miteinander umgegangen, obwohl die Dämonen, die sie gequält haben, es ihnen auch nicht leicht gemacht haben.
Immer an ihrer Seite waren ihre jeweiligen Manager Holly Triano und Ruben Belton, die eine ganz besondere Chemie haben und auf deren Geschichte ich mich sehr freue und die mir hier fast schon besser gefallen haben als Aven und Hayes. Es war einfach nicht mein Buch, auch wenn mir das Ende gut gefallen hat!
Was ich aber auch noch positiv anmerken möchte, waren die Illustrationen, die wunderbar in die Geschichte eingewoben waren und Hayes und Aven in den jeweiligen Situationen dargestellt haben!

Fazit:
"Mess Me Up" von Sarah Sprinz war einfach nicht mein Buch.
Ich habe mich mit Aven und Hayes schwergetan und mir waren es ehrlich gesagt zu viele Ähnlichkeiten zu Harry Styles und One Direction. Außerdem war die Geschichte durch die Probleme von Hayes und Aven eine deutlich schwerere Kost, als ich erwartet habe.
Erst die letzten hundert Seiten haben mir richtig gut gefallen und auch Holly und Ruben mochte ich im Auftakt schon echt gerne, sodass ich mich auf den zweiten Band freue!
Ich vergebe gute drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 31.12.2023

Mich konnten leider nur wenige Geschichten wirklich überzeugen!

Winter Wishes. Ein Adventskalender. Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special
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"Winter Wishes" ist ein Adventskalender, der Kurzgeschichten von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Bianca Iosivoni, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Saskia Louis, Anne Lück, Nina MacKay, Greta Milán, ...

"Winter Wishes" ist ein Adventskalender, der Kurzgeschichten von Alexandra Flint, Sandra Grauer, Bianca Iosivoni, Jennifer Alice Jager, Stefanie Lasthaus, Saskia Louis, Anne Lück, Nina MacKay, Greta Milán, Kim Nina Ocker, P.J. Ried, Sarah Saxx, Marius Schaefers, Sabine Schoder, Claudia Siegmann und Rebekka Weiler enthält, die einen durch die Vorweihnachtszeit begleiten und versuchen, einen in Weihnachtsstimmung zu bringen.

Dieses Jahr spielen alle Geschichten in Pine Hills und viele der Charaktere besuchen die dortige Universität, sodass wir viele Studenten begleiten. Es war schön, dass man auf viele Charaktere in nicht nur in einer Geschichte trifft, sondern diese öfter vorkommen, sodass man sie ein Stück weit begleiten darf.

Die Geschichten waren eine bunte Mischung, manche haben mir gut gefallen, aber bei vielen wollte der Funke nicht wirklich überspringen.
Die ersten beiden Kapitel von Sandra Grauer haben mir so semigut gefallen. Ich mochte Julys Vorurteile und ihre Starrköpfigkeit nicht, mochte aber Nate und die Atmosphäre von Pine Hills.
Nates Familie gehört eine Ranch, die Pferdeschlittenfahrten anbietet und July hat sich in den Kopf gesetzt herauszufinden, ob die Pferde von Nates Familie ein gutes Leben haben, oder ob die Schlittenfahrten ihnen schaden. Eine interessante Idee, aber wie gesagt mit war July da zu verbohrt.
Auch die zweite Geschichte von Sarah Saxx konnte mich nicht komplett überzeugen, denn auch hier gab es viele Vorurteile von Lizzy gegenüber Oliver. Aber ihre Geschichte war ganz süß.
Die dritte Geschichte von Anne Lück hat mir ein bisschen besser gefallen als die beiden vorherigen, aber der Funke ist auch hier noch nicht übergesprungen. Ich mochte Sadie und Grace aber echt gerne und fand es schön, dass es hier um ein gleichgeschlechtliches Paar ging.
Die vierte Geschichte von Saskia Louis hat mir endlich etwas besser gefallen, obwohl ich am Anfang ein wenig von Maggie genervt war. Aber sie hat noch die Kurve gekriegt und auch Jesse mochte ich! Hier fand ich die Idee mit der Studentenverbindung interessant.
Die nächste Story von Nina MacKay hat mir ehrlich gesagt nicht gefallen. Karrigan war eine mega nervige Protagonistin und wieder gab es Vorurteile en masse. Innerhalb von wenigen Seiten glaubhaft eine Lovestory aufzubauen, ist schwierig, hier konnte ich es absolut nicht nachvollziehen und auch die Auflösung der Geschichte fand ich ziemlich schwach.
Die Geschichte von Alexandra Flint hat mir dann aber richtig gut gefallen! Maven und Jude waren früher schon mal zusammen und begegnen sich nun nach vier Jahren wieder und müssen feststellen, dass alte Liebe nicht rostet. Sehr süße Geschichte, die in einer Bäckerei spielt.
Dann die Geschichte von P.J. Ried. Abby möchte nicht alleine Weihnachten mit ihrer Familie verbringen und braucht unbedingt ein Date. Ich mochte die Geschichte eigentlich gern, aber drei potenzielle Love-Interests waren mir doch zwei zu viel auf so wenigen Seiten.
Ich mag es gar nicht sagen, aber auch die Geschichte von Marius Schaefers konnte mich nicht überzeugen. Ich fand Liam etwas zu bemüht, besonders weil Oscar ihm die kalte Schulter gezeigt hat. Ich mochte aber die Thematik mit Liams Outing!

Man merkt hier schon, dass es nur den wenigsten Autoren gelang, mich auf den wenigen Seiten richtig zu überzeugen. Ich hatte keine besonders tiefgründigen Geschichten erwartet, aber hätte mir gewünscht, dass man die Gefühle besser hätte nachvollziehen können. Außerdem fand ich viele Protagonistinnen echt unsympathisch.
Dann kam aber ein Hoffnungsschimmer!
Die Geschichte von Rebekka Weiler war meine liebste Geschichte, denn Katie und Ryan haben mir so gut gefallen und ihre Geschichte habe ich wirklich gefühlt! Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit und hier kamen die Gefühle nicht aus dem Nichts.
Auch die Geschichte von Lillie und Jonah von Kim Nina Ocker hat mir sehr gut gefallen! Ihr winterliches Date war richtig schön und auch hier hat man gemerkt, dass sie sich nicht erst seit gestern kennen.
Die Geschichte von Stefanie Lasthaus hat mir dann wieder nicht ganz so gut gefallen. Annie war mir nicht sympathisch, dafür mochte ich Joel ganz gerne und auch die Idee fand ich eigentlich ganz schön, dass Annie Weihnachten nicht allein feiern muss.
Die Geschichte von Jennifer Alice Jager hat mir richtig gut gefallen, denn Emma und Matt mochte ich sehr und ging stärker in die Tiefe als gedacht!
Und die nächste nervige Protagonistin trafen wir in der Geschichte von Claudia Siegmann. Cynthia alias Crinchia, weil sie Weihnachten verabscheut. Sie macht vieles schlecht, ist negativ, bis sie Ian trifft, einen Weihnachtsstern faltet und plötzlich in Weihnachtsstimmung ist. Nicht nachvollziehbar und hat mir eher schlechte Laune statt Weihnachtsstimmung gemacht.
Den ersten Teil der Geschichte von Greta Milán hat mir nicht gefallen, weil Monroe sich wie ein bockiges kleines Kind verhalten hat. Im zweiten Teil haben sich die Musiker Monroe und Keats sich zusammengerauft und da kam endlich Weihnachtsgefühl auf.
Die Geschichte von Pine und Jean von Sabine Schoder fand ich ganz niedlich, aber ich mochte es nicht, dass Pine ihn mehr oder weniger einem Objekt gemacht hat, und so ganz konnte ich ihren Sinneswandel nicht verstehen.
Die Geschichte von Darla und Max von Bianca Iosivoni war dann ein schöner Abschluss und es war toll, auf dem Silvesterball noch mal alle Charaktere zu sehen. Außerdem haben Max und Darla eine gemeinsame Vergangenheit, was es spannend und nachvollziehbar gemacht hat!

Es war echt ein Auf und Ab mit den Geschichten und ich fand es schade, dass mir nur die wenigsten richtig gut gefallen haben. Aber ich fand viele der Protagonistinnen echt unsympathisch, es gab viele Vorurteile und manches fand ich echt dreist und anmaßend.
Mich konnten eher die Geschichten überzeugen, wo die Charaktere sich bereits gekannt haben.
Ich mochte aber auch das Setting echt gerne! Das Café Coffee Therapy, die Bibliothek der Pine Hills University, die Bäckerei Ginger Bread, der Weihnachtsmarkt oder insgesamt das schöne winterliche Setting der Kleinstadt.

Fazit:
"Winter Wishes" ist ein Adventskalender, von dem ich mir ein wenig mehr versprochen habe.
Es gab leider nur wenige Geschichten, die mir richtig gut gefallen haben. Oft war ich besonders von den Protagonistinnen genervt und fand es schade, dass es viele Vorurteile gab.
Es ist eine Kunst, auf wenigen Seiten eine nachvollziehbare Liebesgeschichte zu entwickeln und oft konnten mich eher die Geschichten packen, wo die Charaktere bereits eine gemeinsame Vergangenheit haben.
Aber mit Pine Hills gab es ein wunderschönes winterliches Setting und ich mochte es, dass wir viele Charaktere nicht nur in ihren eigenen Geschichten getroffen haben, sondern öfter sehen durften.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 28.12.2023

Hat für mich gut begonnen und dann leider stark nachgelassen!

Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen
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Früher waren Nora und ihre Schwester Libby untrennbar, doch seit ein paar Jahren zieht sich ein kleiner Riss durch ihre Beziehung, den Nora unbedingt kitten möchte.
Und so findet sie sich in Sunshine ...

Früher waren Nora und ihre Schwester Libby untrennbar, doch seit ein paar Jahren zieht sich ein kleiner Riss durch ihre Beziehung, den Nora unbedingt kitten möchte.
Und so findet sie sich in Sunshine Falls wieder, wo die Schwestern einen vierwöchigen Urlaub verbringen werden. Mit dabei eine Bucket List, die sie abarbeiten wollen und Nora soll unter anderem auf zwei Dates mit Kleinstadtbewohnern gehen, doch dann trifft sie ausgerechnet in Sunshine Falls auf Charlie Lastra, einen griesgrämigen Lektor, den sie aus New York kennt und muss feststellen, dass sie besser miteinander auskommen, als sie gedacht haben.

"Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen" ist ein Einzelband von Emily Henry, der aus der Ich-Perspektive der zweiunddreißig Jahre alten Nora Stephens erzählt wird.

Nora ist Literaturagentin und immer für ihre Autoren und Autorinnen da, egal ob am Tag oder in der Nacht. Sie ist sehr effizient und würde alles für ihre jüngere Schwester Libby tun, die der wichtigste Mensch in Noras Leben ist, seit ihre Mutter gestorben ist. Sie liebt New York und ihren Job und wurde schon vier Mal in ihrem Leben von Männern für eine andere Frau sitzen gelassen.
Als ihre Schwester mit ihrem dritten Kind schwanger ist, schlägt sie Nora eine Auszeit in Sunshine Falls vor, wo Libbys liebstes Buch spielt. Drei Wochen werden die beiden alleine sein, in der vierten Woche wird Libbys Mann Brendan mit den beiden Kindern nachkommen. Da sich seit einigen Zeit ein kleiner Riss durch ihre Beziehung zieht, geht Nora darauf ein und findet sich bald in der Kleinstadt Sunshine Falls wieder und trifft ausgerechnet dort auf Charlie Lastra, einen Lektor, der einmal ein Manuskript von Dusty Fielding, einer von Noras Klientinnen abgelehnt hat, was bei Nora natürlich nicht gut ankam, zumal dieses Manuskript zu einem Bestseller geworden ist.
Doch je mehr Zeit die beiden in Sunshine Falls verbringen, desto besser verstehen sie sich.

Ich mochte Nora als Protagonisten echt gerne. Sie ist tough, aber tief in ihrem Inneren gibt es auch viele Ängste und Unsicherheiten, über die man im Laufe der Handlung mehr erfährt.
Mit Charlie führt sie viele witzige Dialoge und ich mochte ihre Wortgefechte richtig gerne!
Wie bei Nora gab es auch bei Charlie viel zu entdecken, denn er ist auf den ersten Blick ein wenig griesgrämig, aber besitzt einen feinen Sinn für Humor.

Das Buch hat mir lange sehr gut gefallen, aber die letzten hundertfünfzig Seiten konnten mich dann irgendwie überhaupt nicht mehr fesseln.
Es gab ein paar vorhersehbare, aber auch ein paar überraschende Wendungen, dennoch bin ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden, obwohl ich Noras Entscheidung richtig gut fand.
Ich hätte gerne noch mehr von Libby und Nora gesehen, weil ich die Schwestern echt mochte und ihre Beziehung für mich ein wenig zu kurz kam, besonders wenn man bedenkt, dass sie den Urlaub gemeinsam antreten, um Zeit miteinander zu verbringen.
Die Kleinstadt Sunshine Falls war auch nicht der Wohlfühlort, den ich mir vorgestellt habe, denn hier wimmelt es vor Klischees.
Ich musste mich dann tatsächlich auch mit dem Schreibstil von Emily Henry anfreunden, denn ich bin oft über manche Formulierungen gestolpert und hatte auch das Gefühl, dass sie sich oft selbst widersprochen hat.
Auch das neueste Manuskript von Noras Klientin Dusty Fielding spielt in dem Buch eine Rolle und Charlie und Nora arbeiten gemeinsam daran, sodass wir die Geschichte verfolgen dürfen. Allerdings hat mir hier das richtige Maß gefehlt, weil man dann doch zu wenig davon mitbekommen hat, um richtig mitfiebern zu können. Ich mag Geschichten in Geschichten, wenn es gut gemacht ist, aber hier hat mir das Element leider nicht gefallen.
Insgesamt hatte ich mir von dem Buch ein wenig mehr versprochen, besonders weil ich die ersten beiden Drittel richtig gerne gelesen habe.

Fazit:
"Book Lovers - Die Liebe steckt zwischen den Zeilen" von Emily Henry hat für mich gut begonnen und zum Schluss hin dann leider stark nachgelassen.
Ich mochte Nora und Charlie richtig gerne, aber ich hätte gerne noch mehr von Nora und Libby gesehen und irgendwie konnte mich die Geschichte zum Schluss überhaupt nicht mehr abholen.
Ich vergebe drei Kleeblätter, denn ich hatte mir deutlich mehr erhofft!

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Veröffentlicht am 24.11.2023

Der Davy Back Fight konnte mich nicht so stark fesseln!

One Piece 33
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Die Foxy-Piratenbande hat die Strohhutpiraten zum Davy Back Fight herausgefordert, dessen Ziel es ist, eine bessere Crew zu bekommen.
Es liegen drei Spiele vor ihnen, doch die Foxy-Piratenbande spielt ...

Die Foxy-Piratenbande hat die Strohhutpiraten zum Davy Back Fight herausgefordert, dessen Ziel es ist, eine bessere Crew zu bekommen.
Es liegen drei Spiele vor ihnen, doch die Foxy-Piratenbande spielt nicht nur mit fairen Mitteln.
Werden die Strohhüte den Davy Back Fight trotzdem gewinnen?

"Davy Back Fight!!" von Eiichiro Oda ist der dreiunddreißigste Band der One Piece Reihe.

Ich muss sagen, dass ich mich mit diesem Band etwas schwergetan habe, weil die Geschichte mich nicht so stark fesseln konnte wie in den vorherigen Bänden.
Die Foxy-Piratenbande fordert die Strohhutbande zum Davy Back Fight heraus, der über drei Runden geht und der Sieger einer jeweiligen Runde darf sich ein Mitglied der Verlierer aussuchen, das fortan Mitglied in der Bande des Gewinners sein wird. Die Spiele sind an sich nicht schwer, aber die Foxy-Piratenbande spielt nicht mit fairen Mitteln und so müssen die Strohhüte wieder mal alles geben, um zu gewinnen.
Auf den letzten Seiten wurde es noch mal spannend, aber der Band war einfach nicht meiner. Da hoffe ich doch sehr, dass mir der nächste Band wieder besser gefallen wird!

Fazit:
Nachdem ich die vorherigen Bände echt stark fand, konnte mich "Davy Back Fight!!" von Eiichiro Oda nicht ganz so stark begeistern. Ich habe mich doch sehr schwergetan, weil die Handlung mich hier nicht so stark mitreißen konnte. Ich hoffe, dass mich der nächste Band wieder stärker fesseln kann!

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Veröffentlicht am 20.10.2023

Ich konnte mich nicht komplett darauf einlassen.

All Saints High - Der Verlorene
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Mit zwölf Jahren sah Lenora Astalis etwas, das nicht für ihre Augen bestimmt war, und Vaughn Spencer brachte sie dazu, sein Geheimnis zu wahren.
Fünf Jahre später soll Lenora ihr Abschlussjahr an der All ...

Mit zwölf Jahren sah Lenora Astalis etwas, das nicht für ihre Augen bestimmt war, und Vaughn Spencer brachte sie dazu, sein Geheimnis zu wahren.
Fünf Jahre später soll Lenora ihr Abschlussjahr an der All Saints High verbringen, doch Vaughn sorgt dafür, dass sie in diesem Jahr durch die Hölle gehen muss. Und auch nach ihrem Abschluss werden die beiden einander nicht los, denn Vaughn bekommt das Stipendium an der Carlisle Prep, der Kunstschule von Lenoras Vater, das auch sie gerne bekommen hätte und als wäre das nicht genug, soll sie auch noch Vaughns Assistentin werden. Bekommt Lenny endlich eine Chance, sich an Vaughn zu rächen?

"Der Verlorene" von L. J. Shen ist der dritte und abschließende Band der All Saints High Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der erst siebzehn Jahre alten Lenora Astalis und des ein Jahr älteren Vaughn Spencer erzählt wird.

Die ersten beiden Bände habe ich vor gut anderthalb Jahren gelesen und wollte eigentlich auch den dritten Band nicht lange aufschieben, allerdings habe ich gemerkt, dass sich die Bücher von L. J. Shen nicht so leicht weglesen lassen, wie ich angenommen habe und es hat dann lange gedauert, bis ich mich für diesen dritten Band gewappnet hatte.
Ich glaube, es könnte eine Hassliebe werden zwischen mir und den Büchern der Autorin, weil mich die Geschichten einerseits sehr fesseln können, mich die Beziehungen aber andererseits auch etwas schockieren, denn so wirklich gesund war auch die Beziehung von Vaughn und Lenora nicht.

Lenny hat mit zwölf Jahren nicht nur Vaughns Geheimnis entdeckt, sondern auch ihre Mutter verloren. Sie ist in der Kunstschule ihres Vaters aufgewachsen und erschafft ihre Kunstwerke aus weggeworfen Dingen. Als sie an der All Saints High ihr Abschlussjahr verbringen muss, wappnet sie sich, gibt Kontra und lässt sich nicht unterkriegen, wird aber trotzdem gemobbt. Auch Vaughn macht ihr das Leben schwer.
Vaughn ist beliebt, auch wenn ich mich gefragt habe, warum, denn er war nicht wirklich sympathisch, aber die Schüler der All Saints High tun, was er sagt. Er ist zum Teil grausam und berechnend, aber zum Glück gibt es eine Erklärung für sein Verhalten, auch wenn diese nicht alles entschuldigt, was er getan hat.

Die Charaktere sind moralisch fragwürdig und ich fand es zum Teil ein wenig übertrieben, wie ein achtzehn Jahre alter Junge mit den Freunden seines Vaters umgeht, die dann auch noch tun, was er sagt.
Zwischen Lenora und Vaughn prickelt es seit ihrer Kindheit, aber dennoch führen die beiden einen Krieg gegeneinander und besonders Vaughn macht Lenny das Leben zur Hölle, wobei auch Lenora anfängt, ihre Intrigen zu spinnen, was zu einem kranken Spiel ausgeartet ist. Die Beziehung war nicht wirklich gesund, aber irgendwie konnte man trotzdem nicht aufhören zu lesen und irgendwie freue ich mich jetzt auch schon sehr auf die Geschichte von Hunter, die im Auftaktband der Boston Belles Reihe erzählt wird. Aber es gab hier echt einige Aktionen, über die ich nicht so leicht hinwegsehen kann und deshalb ist dieser Band für mich der schwächste Band der All Saints High Reihe.

Fazit:
"Der Verlorene" von L. J. Shen ist für mich der schwächste Band der All Saints High Reihe.
Auch wenn sich das Buch gut lesen ließ, so konnte ich mich auch nicht komplett darauf einlassen, weil Lenoras und Vaughns Beziehung einfach nicht gesund war und viele Handlungen moralisch zweifelhaft. Auch waren mir manche Situationen zu überspitzt dargestellt.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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