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Veröffentlicht am 13.02.2024

Interessanter zweiter Teil, der auch ohne Vorkenntisse des ersten Teils gelesen werden kann

Blutrot
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"Blutrot" von Lilja Sigurdardottir ist mir schon aufgrund des Covers samt Titel ins Auge gefallen, da das Buch einen hohen Wiedererkennungswert zum ersten Teil "Höllenkalt" ähnliches Bild jedoch in Blau ...

"Blutrot" von Lilja Sigurdardottir ist mir schon aufgrund des Covers samt Titel ins Auge gefallen, da das Buch einen hohen Wiedererkennungswert zum ersten Teil "Höllenkalt" ähnliches Bild jedoch in Blau hat. Da ich durch den ersten Teil "angefixt" von der Reihe gewesen bin, habe ich voller Vorfreude den zweiten Teil gelesen. Ich habe erwartet, dass Arora dieses Mal weiterhin auf Spurensuche nach ihrer verschwundenen Schwester geht, doch dies taucht nur ganz am Rande auf, so dass man sicherlich auch ohne Vorwissen den zweiten Teil lesen kann, da die agierenden Personen auch für Neueinsteiger gut vorgestellt werden und wie im ersten Teil ist Arora nur bedingt die Hauptfigur im Krimi, wirkt auf mich jedoch dieses Mal nicht so unsympathisch wie im ersten Teil. Im Fokus der Story steht dieses Mal der Ehemann, der seine Frau vermisst und Arora in den Fall involviert wird, da sie als Kurier fungieren soll. Auch die Polizei wird schließlich "ins Boot" geholt. Hier spielt eine sehr spezielle Polizistin eine entscheidende Rolle.

Alles spielt sich in Reykjavik und um Umgebung ab, was dem Krimi neben den speziellen Protagonisten auch ein besonderes Flair - ich sage nur Elfen und Trolle - verleiht. Gebannt habe ich die Story verfolgt und auch wenn ich geahnt habe, dass nichts ist wie es scheint, so hat mich das Ende doch überrascht. Außerdem bekommt auch noch die Thematik Wirtschaftskriminalität, mit der Arora ihr Geld verdient, zum Zuge. Zu gerne hätte ich ja noch einiges aus dem Leben der Protagonisten aus dem ersten Teil erfahren, was aber nicht so ist und nun hoffe ich sehr, dass im dritten Teil der Trilogie noch einige Rätsel für Arora geklärt werden.

Vier Sterne

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Veröffentlicht am 17.01.2024

Interessantes Buch und vieles für mich als Laien verständlich erklärt

Alles Zufall im All?
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Mir hat dieses Buch "Alles Zufall im All?" von Erik Bertram und Dominika Wylezalek gut gefallen, denn es gibt mir einen Einblick in die Erforschung des Weltalls. Ganz zu Beginn wird mir im Prolog gesagt, ...

Mir hat dieses Buch "Alles Zufall im All?" von Erik Bertram und Dominika Wylezalek gut gefallen, denn es gibt mir einen Einblick in die Erforschung des Weltalls. Ganz zu Beginn wird mir im Prolog gesagt, dass ich die drei großen Teile(1. Die Quellen des Wissens, 2. Das frühe Universum, 3. Das späte Universum) in die das Buch gegliedert wird,in beliebiger Reihenfolge lesen kann und zudem sprechen die Autoren mich als Leser direkt an, in dem sie darauf hinweisen, dass bei man mit ihnen bei Kontakt aufnehmen kann, was mir sehr gut gefallen hat. Okay, den umgangssprachlichen Ton an mancher Stelle und die Erwähnung, was sie bei ihren Treffen essen, das mag amüsant sein, aber ich habe es nicht gebraucht.
Was mir aber hervorragend gefallen hat, waren die Erklärungen, die sie mir verständlichen Worten abgegeben haben und gute Vergleiche dazugezogen haben. Außerdem finde ich die Illustrationen, Tabellen, farbig unterlegte Texte etc. sehr gut eingefügt, in dem ich einerseits immer wieder aufmerksamer beim Lesen wurde, aber auch mein Vorstellungsvermögen untermauert wurde.
Vier Sterne

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Ein Krimi aus Island mit sehr speziellen Charakteren

Höllenkalt
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Während die eine Schwester als Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität in London tätig ist, lebt die ältere Schwester Isafold in Island. Die ebenfalls in England lebende Mutter schickt die jüngere ...

Während die eine Schwester als Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität in London tätig ist, lebt die ältere Schwester Isafold in Island. Die ebenfalls in England lebende Mutter schickt die jüngere Schwester nach Island, da sie schon seit ein paar Wochen nichts von ihrer Tochter gehört hat. Was ist passiert?

Die Autorin schafft es ganz schnell, dass mich die Story packt, obwohl sie ganz anders ist als ich erwartet habe. Erwartet habe ich, dass mir die Figuren insbesondere die beiden Schwestern sympathisch sind, doch dies ist der Fall, da sie beide Wesenszüge aufzeigen, die mich nicht unbedingt für sie einnehmen. Erwartet habe ich auch, dass der Fokus auf der ermittelnden Schwester und ihren Beobachtungen liegt, doch das ist nicht der Fall. Ich habe durch die Sichtweisen und die Gedanken von anderen Personen einen ganz anderen Blick auf das Verschwinden der Schwester und ihr Leben als Arora. Ich habe schnell einen Verdacht, doch die Autorin schafft es mich aufs Glatteis zu führen. Wer ist gut und wer ist böse? Einige der "Nebenfiguren" fand ich als Person wesentlich interessanter als die Schwestern, was dem Krimi jedoch das gewisse Etwas verliehen hat. Ich hoffe, dass manche der offenen Fragen in dem angekündigten zweiten und dritten Teil beantwortet werden. Ich bin kein Fan von offenen Enden, aber da einiges geklärt bzw. die wichtigste Frage beantwortet wurde, bin ich nun sehr gespannt und neugierig auf den nächsten Teil. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 16.12.2023

Ruhiger Krimi, der mich nachdenklich stimmte

Kant und das Leben nach dem Tod
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Kant ist Hauptkommissar bei der Mordkommission in München und bekommt es dieses Mal mit einem Knochenfund zu tun. Als feststeht zu wem die Knochen gehören führen die Spuren in eine Hochhaussiedlung, wo ...

Kant ist Hauptkommissar bei der Mordkommission in München und bekommt es dieses Mal mit einem Knochenfund zu tun. Als feststeht zu wem die Knochen gehören führen die Spuren in eine Hochhaussiedlung, wo es sehr anonym zu geht und keiner den Toten vermisst hat. Parallel dazu wird die Geschichte der 19jährigen Toni erzählt, die nach dem Tod ihrer Mutter in München strandet und in ihrer Not den Großvater aufsucht, den sie seit Kleinkind nicht gesehen hat. Er lebt in der gleichen Hochhaussiedlung wo der tote Mann gewohnt hat.
Ich kenne Kant und sein Team aus dem ersten Fall, der mir damals sehr gut gefallen hat. Dieses Mal fiel es mir - trotz einiger Vorkenntnisse über das Privatleben der Ermittler - schwerer einen Zugang zu den Figuren bzw. zu dem Privatleben/Persönlichenkeiten der Ermittler bekommen, so dass ich mich hauptsächlich auf den Fall konzentrierte. Die Ermittlungen bzw. das was nach und nach zu Tage tritt, ließen mich frösteln. Ich konnte mir die Atmosphäre in der Siedlung gut vorstellen und möchte dort nicht wohnen. Mir gefiel wie im ersten Fall der unaufgeregte Erzählstil, die Befragung der Zeugen und Verdächtigen. Was ich überaus gelungen finde, sind so kleine Details, die nicht im Fokus des Geschehens stehen und auch für die Lösung des Falls nicht von Belang sind, aber die die Atmosphäre bzw. das Leben der Menschen in der Hochhaussiedlung verdeutlichen. Interessant wird es auch, als das Leben des Opfers näher betrachtet beleuchtet wird, da das Ermittlerteam nach einem Motiv sucht.
Der Autor legt geschickt verkehrte Spuren, lässt mich teilhaben an dem Leben ganz unterschiedlicher Menschen, Schicksale ganz unterschiedlicher Natur und stellt ganz deutlich heraus, wie es passieren kann, dass Menschen von anderen unbemerkt sterben.
Ein leiser, aber starker Krimi, der jedoch für mich aufgrund der privaten Geschichten ein wenig schwächer war als der erste Fall mit Kant.
Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 16.12.2023

Interessante Rezepte

Cucina e giardino
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Dieses Kochbuch ist mehr als ein Kochbuch, denn zugleich vermittelt es einen Einblick in das Leben der Autorin und insbesondere über das als Bergbauerin, deren Familie sich nach Möglichkeit nur von eigenem ...

Dieses Kochbuch ist mehr als ein Kochbuch, denn zugleich vermittelt es einen Einblick in das Leben der Autorin und insbesondere über das als Bergbauerin, deren Familie sich nach Möglichkeit nur von eigenem Gemüse etc. ernährt. Ihre Begeisterung für ihr Leben springt einem fast auf jeder Seite des Buches entgegen. Während es sehr viele großflächige Fotos Gegend und teilweise der Pflanzen oder Produkte gibt, nehmen die eigentlichen Rezepte nicht viel Raum ein, was ich schade finde. Die Rezepte sind nach den Jahreszeiten geordnet, sowie sie zudem grundsätzliche Basisrezepte wie Brot und Nudeln vermittelt oder wie Vorratshaltung betrieben wird. Ich habe mich für ein aufwendiges Gericht - nämlich einer winterlichen Lasagne u.a. mit Nüssen und Wirsing - entschieden. Zunächst einmal - es hat gut geschmeckt! - , aber leider war mir die Anleitung sehr unübersichtlich dargestellt. Die Schrift ist klein und die einzelnen Arbeitsschritte werden optisch nicht getrennt. Zudem fand ich die Mengenberechnung ein wenig unklar, denn 1/2 Wirsing oder 1 Möhre können in der Größe sehr unterschiedlich sein, während u.a. die Angabe der Nüsse in g erfolgt. Auch ein wenig befremdlich fand ich die Anweisung, wann die Kartoffeln hinzugefügt wurden, was ich abgeändert habe. Aufgrund dieses Rezeptes habe ich mir die anderen Rezepte, daraufhin noch mal genauer angeschaut und auch hier ist die Schrift und die Übersichtlichkeit eher "schwierig" ebenso wie manche Anweisungen. Für im Kochen geübte Menschen, die zudem es mögen, wenn viel Privates über die Autorin bzw. die Gegend erzählt wird, ein schönes Buch. Vier Sterne !

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