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Veröffentlicht am 01.01.2024

Romantischer Adventskalender

Winter Wishes. Ein Adventskalender. New-Adult-Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special (Romantische Kurzgeschichten für jeden Tag bis Weihnachten)
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"Winter Wishes" ist ein Adventskalender, der nicht nur 24 zuckersüße Lovestorys, sondern außerdem ein Silvester-Special enthält. Die Aufmachung wirkt weihnachtlich und stimmt dadurch bereits auf die Festtage ...

"Winter Wishes" ist ein Adventskalender, der nicht nur 24 zuckersüße Lovestorys, sondern außerdem ein Silvester-Special enthält. Die Aufmachung wirkt weihnachtlich und stimmt dadurch bereits auf die Festtage ein. Alle Geschichten tragen sich in der weihnachtlich geschmückten Collegestadt Pine Hills zu. Man kann beim Lesen  u. a. den glitzernden Schnee, funkelnde Lichter, Schlittenfahrten, Besuche auf Weihnachtsmärkten oder in festlich geschmückten Cafés genießen. Die Atmosphäre, die dadurch zwischen den Zeilen schwebt, wird in allen Geschichten hervorragend vermittelt. 

Beim Lesen trifft man auf ganz unterschiedliche Charaktere, die einem innerhalb der begrenzten Seitenanzahl einer Kurzgeschichte ans Herz wachsen sollen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Dennoch genießt man die täglichen Besuche in Pine Hills, beobachtet die romantischen Verwicklungen und begegnet dabei immer wieder Protagonisten, die einem bereits von vorherigen Tagen bekannt sind. Das gibt den Kurzgeschichten einen zusätzlichen Reiz. 

Weihnachtlich, romantischer Lesestoff, der durch die gelungene Hintergrundkulisse auf die Festtage einstimmt. 

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Veröffentlicht am 01.01.2024

Gefühlvoller Reihenauftakt

New Hope - Das Gold der Sterne
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Die vierundzwanzigjährige Lake Campbell liebt ihre Familie und ihren Heimatort New Hope über alles. Deshalb möchte sie den Ort auch nicht verlassen. Leider sind die beruflichen Möglichkeiten in New Hope ...

Die vierundzwanzigjährige Lake Campbell liebt ihre Familie und ihren Heimatort New Hope über alles. Deshalb möchte sie den Ort auch nicht verlassen. Leider sind die beruflichen Möglichkeiten in New Hope eingeschränkt. Lake weiß einfach nicht, welchen Berufsweg sie einschlagen soll. Sie hat schon einiges ausprobiert, doch der passende Job war einfach nicht dabei. Lakes Familie ist von ihrer Unbeständigkeit wenig begeistert. Als der berühmte Musiker Wyatt nach New Hope kommt, um sich von negativen Schlagzeilen zu erholen, versucht Lake ihm die Vorzüge der Kleinstadt zu zeigen. Doch Wyatt ist unfreundlich und kann dem kleinen Ort nichts abgewinnen. Doch Lake lässt einfach nicht locker und schon bald findet Wyatt nicht nur New Hope äußerst anziehend...

"Das Gold der Sterne" ist der Auftakt der New-Hope-Reihe. Deshalb lernt man in diesem Band den Ort und seine Bewohner kennen. Der Autorin gelingt es hervorragend, Handlungsorte und Charaktere so zu beschreiben, dass man alles mühelos vor Augen hat. Es ist beinahe so, als ob man selbst durch New Hope streifen würde. Dieser Ort hat eine einzigartige Wohlfühl-Atmosphäre, die zwischen den Zeilen schwebt. Dadurch fällt der Einstieg in diese Reihe leicht. 

Die Handlung wird in der Ich-Form, abwechselnd aus der Sicht von Lake und Wyatt, geschildert. Man steckt also quasi in der Haut der beiden Hauptakteure und kann dadurch ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben. Außerdem erfährt man so, wie sie aufeinander wirken und was sie voneinander denken. Beide wirken von Anfang an sympathisch, wodurch man sich früh auf die Geschichte einlassen kann. 

Der Schreibstil ist locker und sehr angenehm lesbar. Dadurch fliegt man geradezu durch die Seiten und verfolgt gespannt, wie sich die Atmosphäre zwischen Lake und Wyatt zunehmend auflädt. Beide müssen sich den Fragen stellen, was sie wirklich wollen und wie sie ihre Ziele erreichen können. Die Entwicklung der Charaktere verläuft glaubhaft und nachvollziehbar. Allzu großes Drama braucht man nicht zu befürchten, denn die Autorin versteht es auch so, die Handlung fesselnd und gefühlvoll zu erzählen. 

Ein gefühlvoller Reihenauftakt, der definitiv die Lust weckt, schnell wieder nach New Hope zurückzukehren. 

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Veröffentlicht am 26.12.2023

Spannende Fortsetzung

Böses Licht
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Ulrich Schreiber, der Garderobier am Wiener Burgtheater, wird während einer Vorstellung ermordet. Seine Leiche wird von der Unterbühne direkt ins Rampenlicht gefahren. Das Team der Wiener Mordgruppe, zu ...

Ulrich Schreiber, der Garderobier am Wiener Burgtheater, wird während einer Vorstellung ermordet. Seine Leiche wird von der Unterbühne direkt ins Rampenlicht gefahren. Das Team der Wiener Mordgruppe, zu dem auch Kommissarin Fina Plan gehört, nimmt die Ermittlungen auf. Diese gestalten sich schwierig, da der Garderobier äußerst beliebt war und offenbar keine Feinde hatte. Als wenig später ein weiterer Mord geschieht, sitzt die Presse den Ermittlern im Nacken und will Ergebnisse sehen....

"Böses Licht" ist nach "Stille blutet" der zweite Band einer Reihe, in der Fina Plank ermittelt. Obwohl man den aktuellen Ereignissen sicher auch dann folgen kann, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, ist es nicht empfehlenswert. Denn auch in dieser Fortsetzung gibt es Einschübe, in denen man von einer unbekannten Person direkt angesprochen wird, die offenbar nichts Gutes im Schilde führt. Es bleibt völlig im Dunkeln, wer diese Person ist und was sie antreibt. Da sich die Einschübe durchs Geschehen ziehen, sollte man diesen Handlungsstrang chronologisch verfolgen. Außerdem wird Fina Plank, die die einzige Frau im Team ist, von Anfang an von einem Kollegen das Leben erschwert. Auch diese Entwicklungen sollte man in der richtigen Reihenfolge beobachten. 

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch erhält man einen guten Überblick über die Gesamthandlung. Man weiß zwar mehr als die Ermittler, dennoch fällt es schwer, die zusammengetragenen Puzzleteilchen an die richtige Stelle zu legen. Man wird dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen, dennoch will sich kein stimmiges Bild ergeben, da es immer wieder zu überraschenden Wendungen kommt. Dadurch bleibt der Fall nicht nur durchgehend interessant, sondern wird zunehmend spannender, um schließlich in einem atemberaubenden Finale zu gipfeln.

Da der Handlungsort sich im Verlauf der Ereignisse von Wien nach Salzburg verlagert, darf man sich über ein Wiedersehen, mit Beatrice Kaspary und Florin Wenninger freuen, die in einer anderen Serie der Autorin ermitteln und nun die Wiener Kollegen unterstützen. 

Eine spannende Fortsetzung, die die Neugier auf den weiteren Verlauf der Reihe weckt. Man möchte unbedingt erfahren, was es mit der unbekannten Person, die zwischendurch oft das Wort ergreift, auf sich hat. 

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Veröffentlicht am 13.12.2023

Weihnachtlicher Liebesroman

Christmas at Tiffany's (Wunderschöne Weihnachtsromantik in New York)
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Ally stammt aus der New Yorker Upper Class. Über die Geldsummen, die sie bei spontanen Shoppingtouren ausgegeben hat, musste sie sich nie Gedanken machen. Doch ein verhängnisvolles Erlebnis mit Tristan, ...

Ally stammt aus der New Yorker Upper Class. Über die Geldsummen, die sie bei spontanen Shoppingtouren ausgegeben hat, musste sie sich nie Gedanken machen. Doch ein verhängnisvolles Erlebnis mit Tristan, der ebenfalls aus der Upper Class stammt, bringt Ally dazu, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren und alle Brücken hinter sich abzubrechen. Durch einen glücklichen Zufall kann sie einen Job bei Tiffany's ergattern und erlebt nun das hektische Weihnachtgeschäft von der anderen Seite des Ladentisches. Mit Liebe und Romantik hat Ally nichts am Hut. Das ändert sich allerdings, als der angehende Parfümeur Lucien ihren Weg kreuzt. Doch dann macht Tristan Ally ausfindig und drängt erneut in ihr Leben....

Die Handlung wird in der Ich-Perspektive, aus der Sicht von Ally, geschildert. Ally wirkt vom ersten Moment an sympathisch, wodurch man sich sofort wohl in ihrer Haut fühlt. Sie führt locker durch das Geschehen und beschreibt den New Yorker Weihnachtstrubel so lebendig, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein. 

Die Gefühle, die sich zwischen ihr und Zufallsbekanntschaft Lucien entwickeln, werden glaubhaft vermittelt. Man kann die Anziehungskraft zwischen den beiden förmlich zwischen den Zeilen spüren. Dadurch kann man sich ganz auf ihre Geschichte einlassen. Es macht einfach Spaß, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen, denn man spürt tiefe Gefühle, aber auch herrlichen Humor. Der New Yorker Weihnachtszauber gibt diesem Buch einen zusätzlichen Reiz. 

Die Charaktere wirken ebenfalls sehr lebendig. Man fasst spontane Sympathien, aber auch Abneigungen, wodurch man dazu angeregt wird, mit Ally und Lucien mitzufiebern. Dadurch liest sich diese weihnachtliche Liebesgeschichte quasi von selbst. 

Ein bezaubernder Liebesroman, der durch lebendige Charaktere und eine weihnachtliche New Yorker Hintergrundkulisse überzeugt.

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Veröffentlicht am 12.12.2023

Spannender Reihenauftakt

Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)
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Der Journalist Jan Römer erhält von seinem Chef den Auftrag über einen ungelösten Doppelmord aus dem Sommer 1986 zu berichten. Als Jan die Akte in die Hand nimmt, wird ihm ganz anders, denn keiner seiner ...


Der Journalist Jan Römer erhält von seinem Chef den Auftrag über einen ungelösten Doppelmord aus dem Sommer 1986 zu berichten. Als Jan die Akte in die Hand nimmt, wird ihm ganz anders, denn keiner seiner Kollegen weiß, dass Jan zu der Clique gehörte, die 1986 ein Party-Wochenende im Bergischen Land verbrachte, das mit dem Mord endete. Jan fasst den Entschluss, auf eigene Faust herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch damit bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr.....

"Die Lichtung" ist der Auftakt zu einer Reihe, in der der Journalist Jan Römer, sich zusammen mit Freundin und Kollegin Mütze, ungeklärten Mordfällen widmet. In diesem Auftakt wird es für Jan ganz persönlich, da er selbst Teil der Clique war, die eigentlich nur ein unbeschwertes Wochenende verbringen wollte, das allerdings für alle traumatisch endete. 

Im Zentrum der Ereignisse steht Jan Römer. Man beobachtet das aktuelle Geschehen in der Gegenwart und bekommt außerdem Einblicke in die Ereignisse, die sich im Sommer 1986 zugetragen haben. Beide Handlungsstränge werden äußerst lebendig geschildert. Man hat das Gefühl, selbst vor Ort zu sein und Jan zu beobachten. Die Rückblicke in die Vergangenheit wirken durch eingestreute Lieder, die damals angesagt waren und von den Jugendlichen begeistert gehört wurden, besonders authentisch. 

Doch auch Jans Ermittlungen können überzeugen. Er stößt auf Ungereimtheiten und beginnt intensiv nachzuforschen. Gemeinsam mit ihm versucht man die zusammengetragenen Puzzleteilchen an die richtige Stelle zu setzen, doch lange Zeit will sich einfach kein stimmiges Bild ergeben. Die Spannung ist nicht nur durchgehend spürbar, sondern kann sich im Verlauf der Ereignisse stetig steigern. Denn früh wird klar, dass Jans Nachforschungen jemanden gewaltig stören, wodurch nicht nur Jan in Gefahr gerät. Durch die wechselnden Handlungsstränge wird ein hohes Tempo aufgebaut, dem man sich nur schwer entziehen kann. 

Ein spannender Auftakt, der dazu anregt, eigene Überlegungen anzustellen. 

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