Profilbild von BeachFlower

BeachFlower

Lesejury Profi
offline

BeachFlower ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BeachFlower über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2024

Schöne Sommerlektüre

Neue Träume am Strand
0

In Neue Träume am Strand von Susanne Oswald geht es um Bentje, die ihren Urlaub in ihrem Heimatort an der Nordsee verbringt. Ihre Freundin Finna möchte ihre Frühstückspension aufgeben und zu ihrem Sohn ...

In Neue Träume am Strand von Susanne Oswald geht es um Bentje, die ihren Urlaub in ihrem Heimatort an der Nordsee verbringt. Ihre Freundin Finna möchte ihre Frühstückspension aufgeben und zu ihrem Sohn nach Australien ziehen. Bentje muss sich entscheiden, ob sie weiter in ihrem alten Job arbeiten, oder die Pension übernehmen will.

Die Charaktere wirkten alle lebensnah und sympathisch. Besonders gefallen haben mir die norddeutschen Namen. Die Liebesgeschichte um Bentje und Jesper nimmt nicht so viel Raum ein, was mich nicht gestört hat. Durch die vielen verschiedenen Charaktere, gab es immer viel Abwechslung.
Der Schreibstil ist locker und leicht zu verfolgen. Anhand der liebevollen Beschreibung des Ortes, fällt es leicht sich alles vorzustellen.

Das Cover ist super schön gestaltet. Die Reetdachhäuser hinter den Dünen und im Vordergrund der Strand bringt gleich ein sommerliches Gefühl auf. Der Rest des Covers ist mit Wellenlinien gestaltet, die hauptsächlich hellblauen Farben harmonieren gut mit den lila Akzenten.

Neue Träume am Strand ist ein schöner Wohlfühl Roman für die Sommerzeit, mit dem man sich an die kleine Hafenstadt an der Nordsee träumen kann. Für alle, die gerne aus dem Alltag entfliehen wollen.
Im Buch befinden sich außerdem Strickanleitungen und Backrezepte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2024

Ein packender 2. Fall

Wer mit den Toten spricht
0

Da mir der erste Teil „Tote schweigen nie“ schon sehr gut gefallen hat, hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Teil von A.K.Turner – und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Fall in dem es in diesem Buch ...

Da mir der erste Teil „Tote schweigen nie“ schon sehr gut gefallen hat, hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Teil von A.K.Turner – und ich wurde nicht enttäuscht.
Der Fall in dem es in diesem Buch geht ist -wie schon im ersten Band- für Cassie sehr persönlich.
Die Kapitel haben mit etwa 4-10 Seiten eine angenehme Länge und sind aus Cassies Sicht und weniger häufig aus DS Flytes Sicht geschrieben.

Die Hauptprotagonistin Cassie ist sehr sympathisch und wegen ihrer Ecken und Kanten sehr nahbar. Wir erleben sie bei ihrer Arbeit in der Rechtsmedizin und auch in privater Umgebung mit ihrer Oma und Freunden. Mit DS Flyte wurde ich nicht so schnell warm, was wahrscheinlich daran liegt, dass man im Buch viel mehr Zeit mit Cassie verbringt.
Die weiteren Nebencharaktere sind allesamt sehr liebenswert und gut ausgearbeitet und leisten zum Verlauf der Geschichte einen wichtigen Beitrag.

Der Schreibstil ist flüssig und harmonisch, der Spannungsbogen ist konstant oben. Ich wollte beim Lesen immer wissen wie es weitergeht und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammenführen. Das Ende konnte mich überraschen und zufrieden stellen, es bleiben keine Fragen offen.
Die Szenen in der Rechtsmedizin sind authentisch und sachlich beschrieben, sodass man sie als Laie auch gut verstehen kann. Hier wurde ausgezeichnete Recherche betrieben.
„Wer mit den Toten spricht“ ist mitreißend, gut konstruiert und auch emotional.

Das Cover ist in rot und blau gehalten, es befinden sich verschiedene Blüten und Blätter darauf. Es hat ein ähnliches Hintergrundmuster und die gleiche Textur wie der erste Band.
Leider ist die Ausgabe des zweiten Bandes ein Paperback Buch und kein Hardcover wie der erste Band, auch in der Größe unterscheiden sich die Bücher (Der zweite Band ist größer). Es wäre schön gewesen wenn man sich auf ein Format geeinigt hätte, oder wenigstens die Größe gleich geblieben wäre.

Ich empfehle „Wer mit den Toten spricht“ gerne weiter. Auch wenn man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, würde ich empfehlen vorher den 1. Teil zu lesen, damit man die Figuren und die Geschichte besser versteht. Es lohnt sich definitiv!
„Wer mit den Toten spricht“ ist ein erstklassiger Thriller mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren und überraschender Story. 4,5-5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2026

Gemütlicher Roman in Amsterdam

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
0

„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ ist der Auftakt einer neuen Serie von Annabel French.
Rosie braucht dringend Veränderung in ihrem Leben, also beschließt sie recht spontan nach Amsterdam zu ...

„Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam“ ist der Auftakt einer neuen Serie von Annabel French.
Rosie braucht dringend Veränderung in ihrem Leben, also beschließt sie recht spontan nach Amsterdam zu ziehen um als Floristin zu arbeiten.

Rosie als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen, sie war sympathisch nahbar und auch etwas träumerisch. Das Setting auf dem Hausboot und dem schwimmendem Blumenmarkt war super gemütlich und sehr detailliert beschrieben. Ich konnte mir gut vorstellen, selbst vor Ort zu sein.
Die Freundschaften und die Beziehungen die sich unter den Charakteren entwickeln haben mir mit am besten an der Geschichte gefallen. Es gab ein schönes Zusammengehörigkeitsgefühl und auch Probleme wurden gut gelöst. Rosies Nachbar Max war zuerst etwas grummelig, aber auch ein angenehmer Protagonist.

„Der schwimmende Blumenmarkt von Amsterdam“ ist eine super schöne Wohlfühlgeschichte, perfekt für den Frühling/Sommer und für jedes Alter empfehlenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2026

Suspence trifft Romance

Firewatch
0

„Firewatch“ ist der neue Thriller von Colin Hadler.

Der Roman spielt in der Vergangenheit und größtenteils in der Gegenwart. In den Rückblenden lernen wir Aaron und Kian kennen, die beide im Sommer den ...

„Firewatch“ ist der neue Thriller von Colin Hadler.

Der Roman spielt in der Vergangenheit und größtenteils in der Gegenwart. In den Rückblenden lernen wir Aaron und Kian kennen, die beide im Sommer den Job der „Firewatch“ in einem Nationalpark übernehmen. Sie kommen sich durch viele verschiedene Funkgespräche näher. Bis Aaron eines Tages seinen Posten verlässt um Kian zu besuchen - er kehrt nie zurück.
In der Gegenwart versucht Aarons bester Freund Robin das Verschwinden von Aaron aufzuklären.
Robin als Hauptprotagonist wirkte lebensnah und sehr hartnäckig den Fall aufzuklären.
Kian als Verdächtiger erschien zuerst eher oberflächlich, nach und nach hat man dann aber mehr über ihn erfahren.
Nach einigen Wendungen, konnte mich die Auflösung überraschen.

Der spannungsreiche Schreibstil und die Cliffhanger am Ende der Kapitel haben es sehr einfach gemacht, der Geschichte zu folgen.
Der Firetower im Wald und die Flammen auf dem Cover passen optisch natürlich super zur Handlung.

Insgesamt hat es mir gut gefallen, es hätte sich nur etwas mehr um die Ermittlungsarbeit drehen können, da der Romance Anteil dann doch etwas überhandgenommen hat. Ich würde es eher als Spannungsroman bezeichnen.
Empfehlenswert ab 16 Jahren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.01.2026

Schön und traurig

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
0

Da ich die Bücher von Gabriella Santos de Lima sehr gerne lese, war ich auch auf dieses gespannt.
„Memories so golden like us“ ist der zweite Teil einer Dilogie. Wobei ich sagen muss, dass ich den ersten ...

Da ich die Bücher von Gabriella Santos de Lima sehr gerne lese, war ich auch auf dieses gespannt.
„Memories so golden like us“ ist der zweite Teil einer Dilogie. Wobei ich sagen muss, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe, da mir das Thema zu schwer war. Ich kann aber bestätigen, dass man den zweiten Teil auch unabhängig davon lesen kann. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme der Geschichte zu folgen.

Die Geschichte von Blair und Connor dreht sich viel um Trauerbewältigung, weshalb die Stimmung eher drückend ist. Das Thema Trauer hat die Autorin auf gefühlvolle Art und Weise in den Roman integriert.
Blair und Connor waren lebensnah und vielschichtig beschrieben, aber auch irgendwie nicht ganz „greifbar“. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt. Allerdings kann ich (auch nach längerem nachdenken) nicht genau benennen, was es war.
Der Schreibstil ist wie immer, bei Gabriella Santos de Lima, sehr poetisch, gefühlvoll und ehrlich.

Die Covergestaltung und der dazu passende Farbschnitt sind wunderschön gelungen. Das goldene Cover strahlt Hoffnung aus und erinnert an einen Sonnenauf bzw.Untergang, die Möwen sind dezent aber passend gewählt.

„Memories so golden like us“ ist ein schöner, stiller und sehr emotionaler Roman.
Empfehlenswert für alle, die mit den Themen keine Schwierigkeiten haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere