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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2024

Getrennte Ermittlungen

Inspektor Takeda und der schöne Schein
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Ich liebe diese Reihe mit Kenjiro/Ken Takeda und Claudia Harms. Auch in der Beziehung der beiden zueinander, ob nun Freundschaft oder doch mehr, kommt keine Langeweile auf.
Dieses Mal ermitteln beide erst ...

Ich liebe diese Reihe mit Kenjiro/Ken Takeda und Claudia Harms. Auch in der Beziehung der beiden zueinander, ob nun Freundschaft oder doch mehr, kommt keine Langeweile auf.
Dieses Mal ermitteln beide erst einmal getrennt voneinander.
Ken Takeda ist von Ernestine von Remsau zu einem Wochenende auf ihr Gut eingeladen. Die Gräfin ist eine Kunstkennerin und Mäzenin. Takeda soll im Laufe des Wochenendes eine traditionelle japanische Teezeremonie abhalten und auch die anderen Eingeladenen haben eine Aufgabe erhalten. Eine erlesene Gesellschaft, ein nobles Anwesen, allerdings ohne Bedienstete. Diese Perspektive erinnert an einen klassischen Whodunnit, denn durch einen Sturm und Stromausfall und weitere Hürden sind die Personen von der Außenwelt abgeschlossen und unter ihnen befindet sich ein Mörder. Ein Motiv hat eigentlich jede/r.
Claudia freut sich auf ein freies Wochenende, um sich endlich gemütlich einzurichten in Kens eher karger Wohnung, in die sie eingezogen ist, als WG-Mitbewohnerin, nicht als seine Partnerin. Aber daraus wird nichts, denn bei strömendem Regen wird sie zu einem Leichenfund in den Park gerufen. Die Identität des Opfers ist recht schnell geklärt, aber wer war er wirklich?

Mir hat dieser Fall wieder richtig gut gefallen und am Ende gibt es eine logische Zusammenführung und Auflösung, auf die ich so nicht gekommen wäre.
Auch die private Geschichte fand ich gut; sie hat auch nicht zu viel Raum eingenommen. Das Ende macht hier allerdings sehr neugierig auf die Fortsetzung.
Ich mag die unterschiedliche Sichtweise von Ken und Claudia sehr und über die Definition des Whiskeys musste ich herzhaft lachen, denn für Ken gibt es einen torfigen Geschmack, für Claudia hingegen nur eine Kompost-Note.

Veröffentlicht am 27.01.2024

Gelungene Mischung

Seven Faceless Saints - Die verbannte Macht
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Als ich dieses Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich vom ersten Moment an neugierig auf diese Geschichte, die eine Mischung aus Fantasy und Krimi oder Thriller ist.
Schon die ersten Seiten des Buches ...

Als ich dieses Cover zum ersten Mal gesehen habe, war ich vom ersten Moment an neugierig auf diese Geschichte, die eine Mischung aus Fantasy und Krimi oder Thriller ist.
Schon die ersten Seiten des Buches haben mich für sich eingenommen und einmal mit der Lektüre begonnen, konnte ich schlecht wieder stoppen.
Roz besitzt Magie und nur diejenigen, die Magie besitzen, können aufsteigen, aber Roz mag ihre Magie nicht, denn einst wurde ihr Vater hingerichtet. Als Jüngerin steht ihr eigentlich fast alles offen, aber ihr Vater war ein Deserteur und so hat sie sich den Rebellen angeschlossen.
Damians Vater war es, der Roz' Vater hingerichtet hat. Er arbeitet im Palazzo und sein größter Traum ist es, von einem der Heiligen erwählt zu werden. Als Chef des Sciherheitsdienstes steht er naturgemäß nicht auf der Seite von Roz.
Doch die beiden tun sich dennoch zusammen um die mysteriösen Todesfälle aufzuklären - und sich vielleicht auch mal auszusprechen.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt bei der Lektüre und freue mich auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 20.01.2024

Tolles Debüt

Mayfair House
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Mir gefiel schon das Cover supergut und mit dem Klappentext hatte mich das Buch dann sofort für sich eingenommen. Eine Mischung aus Downtown Abbey und Ocean's 8 - das trifft es sehr gut.
Erzählt wird der ...

Mir gefiel schon das Cover supergut und mit dem Klappentext hatte mich das Buch dann sofort für sich eingenommen. Eine Mischung aus Downtown Abbey und Ocean's 8 - das trifft es sehr gut.
Erzählt wird der Roman aus wechselnden Perspektiven, auch mitten im Kapitel gibt es die Wechsel, aber man weiß dennoch immer, aus welcher Sicht gerade erzählt wird und durch diese Taktik erhält der Roman noch mehr Dynamik.
Der Plan ist irrwitzig und ich habe mich gefragt, wie es möglich sein soll, ein ganzes Haus während eines Balls auszuräumen. Aber die Planung ist gigantisch.
Dennoch gibt es so ein paar Dinge, die einfach nicht vorherzusehen waren bzw. ändern sich die Motive so auf den letzten 120 Seiten noch mal, so dass es dort zu dem ein oder anderen Überraschungsmoment kommt.
Tolle Beschreibungen, gut ausgearbeitete Charaktere und ganz viel Liebe zum Detail, dabei wird aber die Dynamik und der Spannungsbogen nie vergessen.
Auch ein äußerst gelungenes Nachwort. Also ich würde mich freuen, wenn Alex Hay es nicht bei diesem einen Roman belassen würde, sondern uns bald mit einer neuen Geschichte beglücken würde.

Veröffentlicht am 10.01.2024

Familie

Stille Nacht im Schnee
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Das Cover ist eine perfekte Einstimmung auf diese Buch und schon beim Betrachten gerät man in Weihnachtsstimmung.
Ich mag die Krimis, aber auch die Romane von Alexander Oetker sehr. Zuletzt habe ich einen ...

Das Cover ist eine perfekte Einstimmung auf diese Buch und schon beim Betrachten gerät man in Weihnachtsstimmung.
Ich mag die Krimis, aber auch die Romane von Alexander Oetker sehr. Zuletzt habe ich einen Sommertag am Strand genossen, im warmen Italien - und dieses Mal geht es in die verschneiten Alpen und wir begleiten eine Familie auf eine Hütte in die Schweizer Alpen.
Die üblichen Probleme und Streitereien in der Mehrgenerationenfamilie, die ganz auf sich gestellt ist im eingeschneinten Chalet. Doch Alexander Oetker ist nicht zu trauen - denn am Ende entwickelt es sich anders als gedacht.
Wieder einmal eine tolle Geschichte, ein wunderbarer Schreibstil - ich habe die Lektüre genossen.

Veröffentlicht am 03.01.2024

Papperlapups!

Der Weihnachtszwölf
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Einen Weihnachtself kennt jeder, aber mal ehrlich: die sind doch total langweilig, immer nur fleißig und totale Spaßbremsen. Mit einem Weihnachtszwölf hat man einfach viel mehr Spaß - das findet zumindest ...

Einen Weihnachtself kennt jeder, aber mal ehrlich: die sind doch total langweilig, immer nur fleißig und totale Spaßbremsen. Mit einem Weihnachtszwölf hat man einfach viel mehr Spaß - das findet zumindest Wilson, der immerhin ein waschechter Zwölf ist und genau zwölf Tage vor Weihnachten bei Familie Briggs einzieht. Alfie wird es nun nicht langweilig mit den ständigen Streichen und verrückten Ideen von Wilson. Und das lenkt ihn immerhin etwas davon ab, dass dieses Jahr Weihnachten für ihn und seine Geschwister wohl ausfallen wird, denn seine Eltern sind auf Ausgrabungen weit weg und Tante Gunilla hat keinerlei Interesse an Weihnachten.

Ein unheimlich süßes und lustiges Kinderbuch mit wunderbaren Illustrationen und ganz viel Witz. Also ich hätte ja auch unglaublich gerne so einen Weihnachtszwölf und vor allem Eichhörnchen, die ruckzuck alles aufräumen und putzen.
Ein Buch, das sehr gut in die Vorweihnachtszeit passt und kleine und große Leute zum Lachen bringt.

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