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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2024

Gut gemacht

Prima facie
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Prima Facie, ist der erste Roman der in Melbourne geborenen Suzie Miller.
Sie hat jahrelang als Strafverteidigerin gearbeitet mit Schwerpunkt sexuelle Gewalt.
Sie zeigt die Erfahrungen beider Seiten. ...



Prima Facie, ist der erste Roman der in Melbourne geborenen Suzie Miller.
Sie hat jahrelang als Strafverteidigerin gearbeitet mit Schwerpunkt sexuelle Gewalt.
Sie zeigt die Erfahrungen beider Seiten. Erst Eine Strafverteidigerin in London, die straffällige Männer verteidigt. Dann wird sie selber ein Opfer sexueller Gewalt und zeigt ihren Vergewaltiger an.

Es ist ein etwas nüchterner Roman, der sich gut lesen lässt.
Der Erzählstil ist gut gemacht..



Veröffentlicht am 24.01.2024

2 Frauen

Glückstöchter - Einfach leben
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Glückstöchter – Einfach lieben ist ein schöner Roman der Schriftstellerin Stephanie Schuster.
Schon ihr Roman Wunderfrauen war ein Erfolg.

Eigentlich hatte ich mit einem leichten Roman gerechnet, aber ...



Glückstöchter – Einfach lieben ist ein schöner Roman der Schriftstellerin Stephanie Schuster.
Schon ihr Roman Wunderfrauen war ein Erfolg.

Eigentlich hatte ich mit einem leichten Roman gerechnet, aber es wurde zu einem wahren Leseerlebnis.
Es gibt abwechselnde Passagen von Anna und Eva.
Anna zieht 1911 auf eine Alm, nachdem sie von ihrer Stiefmutter nach dem Tod des Vaters, aus dem Elternhaus vergrault wurde.
Der Weg auf die Alm wird detailliert beschrieben. Anna ist ganz schön mutig, sie will sich dort selbst ernähre und mit Töpferarbeiten etwas verdienen.

Eva ist 1977 eine junge Studentin, die in eine WG wohnt und Vegetatierin ist,
Sie wurde von ihren Eltern adoptiert und sie möchte jetzt doch erfahren, warum sie von ihrer Mutter verlassen wurde.
Der Roman zeigt beide Leben berührend und lebensecht.
Ich war von beiden Frauen gefesselt.

Veröffentlicht am 24.01.2024

Anders als gedacht

Joy
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Der Autor Jonathan Lee schreibt seinen Roman „Joy“ mit eigenwilliger Schreibstil.
Es wird aus der Perspektive verschiedener Personen geschrieben.
Das sind alles etwas schräge Typen, mir war keiner sympathisch.
Es ...



Der Autor Jonathan Lee schreibt seinen Roman „Joy“ mit eigenwilliger Schreibstil.
Es wird aus der Perspektive verschiedener Personen geschrieben.
Das sind alles etwas schräge Typen, mir war keiner sympathisch.
Es gibt viele Kollegen einer Kanzlei in London, die alle Joy kannten.
Da gab es viel Liebeleien und Eifersüchteleien. Viel hat Joy damit zu tun.
Der Autor schreibt vielschichtig.
Er ist ein bekannter guter Schriftsteller.
Der Roman ist lesenswert.

Veröffentlicht am 22.01.2024

Starke Storys

Nachbarn
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Die Autorin Diane Oliver ist schon 1966 im Alter von 22 Jahren tödlich verunglückt.
Nachbarn ist kurz vor ihrem Tod erschienen. Sie hat ihrer Kurzgeschichten berührend und realistisch erzählt.
Die erste ...



Die Autorin Diane Oliver ist schon 1966 im Alter von 22 Jahren tödlich verunglückt.
Nachbarn ist kurz vor ihrem Tod erschienen. Sie hat ihrer Kurzgeschichten berührend und realistisch erzählt.
Die erste Geschichte hat mich besonders berührt. Erst wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil ich Angst um den kleinen Jungen hatte. Der war das erste Kind, das in eine Schule mit nur weißen Schülern gehen sollte.
Die Familie wurde drangsaliert.
Dann war diese Geschichte schon zu Ende und meine Fantasie lässt mich nicht los.
Es wurden Erlebnisse anderer Personen geschildert.
Die Autorin berichtet von Geschichten die auf ihre Erfahrungen basieren. So erging es der afroamerikanischen Mittelschicht in Nord Carolina.
Traurig ist, das alles noch sehr aktuell ist.
Es sind einfach starke Storys, die den Leser mitnehmen.Das Buch bekommt meine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 11.01.2024

Koreanische Familie

Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah
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Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah, ist der zweite Roman, den ich von der Autorin Cho Nam-Joo gelesen habe.
Geboren 1982 gefiel mir sehr gut. Mit diesem habe ich etwas Probleme, besonders mit der 36jährigen ...



Wo ich wohne, ist der Mond ganz nah, ist der zweite Roman, den ich von der Autorin Cho Nam-Joo gelesen habe.
Geboren 1982 gefiel mir sehr gut. Mit diesem habe ich etwas Probleme, besonders mit der 36jährigen Mani..
Die Autorin beschreibt die Charakterschwäche der Protagonisten gekonnt.
Mani lebt immer noch bei ihren Eltern. Sie verliert ihren Job, versucht aber auch keine neue Arbeit zu finden.
Wir erfahren von ihrer Kindheit, in der sie Turnerin werden wollte.
Mit ihrer Art konnte ich mich nicht anfreunden.
Das Buch ist gut geschrieben und bestimmt lesenswert.