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Venice

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Krieg und Frieden

Bevor die Welt sich weiterdreht
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1917, die schwangere Krankenschwester Johanna kehrt nach einem Einsatz von der Front in ihre schweizerische Heimat Davos zurück wo ihre Eltern das Curhaus Cronwald unterhalten. Damit sie dennoch eine gute ...

1917, die schwangere Krankenschwester Johanna kehrt nach einem Einsatz von der Front in ihre schweizerische Heimat Davos zurück wo ihre Eltern das Curhaus Cronwald unterhalten. Damit sie dennoch eine gute Partie abgibt, nimmt der Vater Johanna das Kind kurz nach der Geburt weg und zwingt sie Großrat Thanner zu heiraten.

Eine zur Kur im Hotel anwesende Gräfin und Spionin will Johanna helfen ihr Kind wieder zu sehen. Als Gegenleistung soll sie die deutsche Wehrmacht ausspionieren. So gerät die junge Johanna zwischen die Fronten und ist das Zünglein an der Waage das über Krieg oder Frieden entscheidet.

Das Buch ist eine interessante Mischung aus wahrer Geschichte und einem Spionageroman. Mir war nicht bekannt, dass das Buch auf einer schweizer Fernsehserie beruht. Im nachhinein erklären sich damit jedoch die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Johanna die teils schon überzogen sind. Nicht nur, dass sie das operieren allein durch zusehen lernte, beherrscht sie auch alles was Spione wissen müssen.

Der Schreibstil ist recht einfach mit kurzen klaren Sätzen mit dem es dem Autor gelingt einem sofort in die damalige Zeit zu versetzen.

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Veröffentlicht am 14.01.2024

Akt der Verzweiflung

Stunde um Stunde
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Vor 2 Jahren verschwindet die kleine Tilly Delany von einem belebten Strand. Ihre größere Schwester hätte auf sie aufpassen sollen, aber nach einem Besuch im Toilettenhaus fehlt von der kleinen Tilly jede ...

Vor 2 Jahren verschwindet die kleine Tilly Delany von einem belebten Strand. Ihre größere Schwester hätte auf sie aufpassen sollen, aber nach einem Besuch im Toilettenhaus fehlt von der kleinen Tilly jede Spur.

2 Jahre später sind die Eltern verzweifelt und werfen der Polizei vor die Angelegenheit vorschnell zu den Akten gelegt zu haben mit der Begründung Tilly sei ertrunken. Sie dringen in ein forensisches Institut ein in dem eine Menge Proben zu wichtigen Verbrechen lagern und auf eine Analyse warten. Den anwesenden Wachmann sowie einen Mitarbeiter der auch Sonntags zum arbeiten gekommen ist, nehmen sie als Geiseln. Eine zufällig vorbeikommende Journalistin wird die dritte Geisel. Sie drohen der Polizei, findet unsere Tochter oder wir zerstören jede Stunde eine der wichtigen Proben.

Die Polizei riegelt das Gebäude ab und bringt ein Großaufgebot in Stellung ohne sich um das Finden der verschwundenen Tochter zu scheren. Ein vor kurzem aufgeflogener Undercover Agent und eine junge Polizeianwärterin die bereits an ihrem Arbeitstag wieder entlassen wurde, machen sich auf die auswegslos scheinende Suche nach dem Kind.

Keine Frage, das Buch ist hochspannend und man fliegt geradezu durch die Seiten. Der Schreibstil ist packend und sehr lebendig. Wie bereits bei den anderen Büchern von Candice Fox die ich gelesen habe, spielen schräge, kaputte Personen eine wichtige Rolle. Dennoch hat das Buch einige Längen und war für mich trotz des packenden Endes etwas überfrachtet und unrealistisch

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Veröffentlicht am 06.01.2024

Das Haus auf der Klippe

Hope's End
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Um das Haus Hope's End auf der Steilküste vor Maine rankt sich ein düsteres Familiengeheimnis. Die damals 17-jährige Leonora Hope wird 1929 verdächtigt ihre Eltern und ihre Schwester ermordet zu haben. ...

Um das Haus Hope's End auf der Steilküste vor Maine rankt sich ein düsteres Familiengeheimnis. Die damals 17-jährige Leonora Hope wird 1929 verdächtigt ihre Eltern und ihre Schwester ermordet zu haben. Jetzt ist Leonora nach mehreren Schlaganfällen bewegungsunfähig und kann nicht mehr sprechen. Die junge Krankenhelferin Kit soll ihre neue Pflegerin werden nachdem sie etliche Zeit vom Dienst suspendiert war. Leonora Hope, die sich nur noch mit Hilfe von Klopfzeichen und einer Schreibmaschine kommunizieren kann, ist entschlossen Kit die ganze Geschichte zu erzählen.

Die Steilküste, die Menschen die auf Hope's End wohnen tragen zum düsteren Stimmungsbild bei. Der Schreibstil ist lebendig, die Spannung von Anfang an hoch, man kommt kaum dazu das Buch zur Seite zu legen. Doch was anfangs noch sehr abwechslungsreich und überaus spannend daherkommt endet dann für mich sehr überzogen und unglaubwürdig. Dann geht alles Schlag auf Schlag mit immer neuen Verwicklungen die das ganze sehr konstruiert wirken lassen.

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Veröffentlicht am 17.12.2023

Eiskalt

Im Herzen so kalt (Ein Fall für Maya Topelius 1)
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Im nordschwedischem Östersund wird ein bekannter Umeltaktivist im Wald von einem kleinen Mädchen aufgefunden. Um die örtliche Polizei zu unterstützen werden Maya und Pär aus Stockholm hinzugezogen. Das ...

Im nordschwedischem Östersund wird ein bekannter Umeltaktivist im Wald von einem kleinen Mädchen aufgefunden. Um die örtliche Polizei zu unterstützen werden Maya und Pär aus Stockholm hinzugezogen. Das passt den beiden langjährigen Polizisten vor Ort gar nicht und die Stimmung wird frostig. Maya und Pär ermitteln in den lokalen Forstbetrieben wo sie den Täter vermuten.

Daneben geht es noch um Mayas Freundin Sanna die in Stockholm auf der Arbeit sexuell belästigt wird und kurzerhand ihre Koffer packt und zu ihrer Tante nach Östersund zu fahren. Gerade ihre Erlebnisse bringen die Ermittlungen auf eine neue Spur galt doch der Umweltaktivist als Frauenheld.

Während die Ermittlungen schleppend verlaufen, spitzen sich die Umstände zu und die Kinder geraten in Gefahr. Auch das Ende bietet eine eiskalte Verfolgungsjagd über die zugefrorenen Seen.

Der Schreibstil ist ruhig, der Spannungsbogen bleibt hoch. Allerdings hat das Buch auch etliche Längen. Ich bin gespannt auf weitere Abenteuer mit Maya und Pär.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Familiengeschichte

Unsereins
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Dieses Buch entführt in die Hansestadt Lübeck zu Beginn des 19 Jahrhunderts. Die kinderreiche konservative und kaisertreue Familie der Lindhorsts wohnt in einem ansehnlichen Patrizierhaus mit etlichen ...

Dieses Buch entführt in die Hansestadt Lübeck zu Beginn des 19 Jahrhunderts. Die kinderreiche konservative und kaisertreue Familie der Lindhorsts wohnt in einem ansehnlichen Patrizierhaus mit etlichen Dienstboten. Die Mutter ist manisch-depressiv und hat sich um die Familie zu kümmern während der Vater das Leben bestimmt und doch bleibt am Ende, die jüdischen Wurzeln der Familie verhindern einen großen Aufstieg in der Gesellschaft.

Der distanzierte Schreibstil gleicht eher einer Erzählung als einem lebendigen Dialog und macht die Lektüre des Buches nicht leicht. Kein Buch das nebenher zur Entspannung gelesen werden kann. Interessant fand ich die Darstellung der verschiedenen Dienstleute der Familie und Georg, als auswärtigen Schüler eines Pensionates. Durch die Schilderung erhält man einen guten Einblick in das Leben gutbürgerlicher Menschen zur damaligen Zeit.

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