Ich habe das Buch als Mängelexemplar bestellt und habe ehrlich gesagt nichts großartig erwartet. Nicht zuletzt daher, weil mir die Autorin bis dahin völlig unbekannt war.
Joel, Mittdreißiger, dessen Leben ...
Ich habe das Buch als Mängelexemplar bestellt und habe ehrlich gesagt nichts großartig erwartet. Nicht zuletzt daher, weil mir die Autorin bis dahin völlig unbekannt war.
Joel, Mittdreißiger, dessen Leben seit seiner frühen Kindheit von Träumen über den Fortgang des Lebens derer, die ihm was bedeuten, bestimmt wird. Der deswegen seine Stelle als Tierarzt, was seine Passion war, aufgab und sein Leben nun als Hundesitter fristet. Er steht permanent unter Strom und seine Träume bestimmen seinen Alltag. Da er sich niemandem mitteilt und sein Verhalten so auf andere befremdlich wirkt, zieht er sich immer mehr zurück. Bis er eines Tages Callie begegnet. Sie hat Ökologie studiert, führt aber nach einem Schicksalsschlag - dem Tod ihrer Freundin - deren Café. Träumt insgeheim jedoch von Reisen, u.a. auch mit Vogelbeobachtungen...
Als sie zufällig in das Haus zieht, in dem auch Joel wohnt, nimmt das Schicksal seinen Lauf.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Joels und Callies Sicht erzählt, weshalb man sich gut in beide rein versetzen kann.
Das Buch ist absolut mitreißend und man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Als kurzweilige Unterhaltung ist es nicht zu empfehlen. Denn es ist ein gutes Buch mit Tiefgang. Die Geschichte der beiden ist so schön, aber auch zugleich traurig.
Das Ende war leider vorhersehbar, auch wenn man zwischendrin immer auf eine Änderung/Wendung hofft.
Fie dachte, dass ihr Leben perfekt sei. Ein schönes Haus, einen Mann und ein Kind und eine Arbeit in der Praxis ihres Mannes.
Als ihr Mann sie dann eines Tages durch eine Jüngere ersetzt, wird ihr der ...
Fie dachte, dass ihr Leben perfekt sei. Ein schönes Haus, einen Mann und ein Kind und eine Arbeit in der Praxis ihres Mannes.
Als ihr Mann sie dann eines Tages durch eine Jüngere ersetzt, wird ihr der Boden unter den Füßen weggezogen.
Und sie fällt in ein tiefes Loch, aus welchem sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien kann.
Ihr Leben hat sich radikal geändert. Sie muss aus dem gemeinsamen Haus ausziehen, in eine vermeintlich schäbige Dachwohnung. Hat keine sozialen Kontakte mehr und verfällt immer mehr in eine tiefe Depression. Durch die Einnahme von Medikamenten verschläft sie in Jahr regelrecht.
Doch glücklicherweise ist da ihre Schwester Sara, die ihr durch ausgedachte Aufgaben unterm Deckmantel eines Adventskalenders helfen will, sich daraus zu befreien.
Durch die Aufgaben kommt Fie etwas aus sich heraus, lernt neue Leute kennen, die zu guten Freunden werden, findet eine neue Arbeit, die ihr Spaß macht, schafft sich einen Hund an und verliebt sich sogar neu.
Die Entwicklung die Fie´s Person macht, ist wirklich toll. Und man fiebert absolut mit ihr mit. Und hofft, dass sich am Ende alles zum Guten wendet.
Hier werden viele Themen angesprochen, die auch im wahren Leben häufig vorkommen. Da wäre das Klischee vom perfekten Weihnachten oder die Angst vor Veränderungen. Hier wird klar, dass es in Ordnung ist, sich Hilfe zu holen und dies nichts mit Schwäche zu tun hat. Und das Veränderungen Gutes bewirken können, wenn man sich nur traut.
Man wird beim Lesen in eine weihnachtliche Stimmung versetzt, die tatsächlich auch bei warmen Wetter und Sonnenschein zu spüren ist.
Das Ende ist etwas chaotisch, aber dennoch schön. Und in etwa so, wie ich es mir erhofft hatte. Auch, wenn dann alles etwas schnell ging.
Der Roman hat ein schönes, weihnachtliches Cover.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen.
Ich habe bereits die ersten beiden Bände mit großer Begeisterung gelesen. Bay und Keaton/Dare sind einfach füreinander bestimmt. Und die Auf und Abs ihrer Beziehung reißen einen total mit.
Auch der 3. ...
Ich habe bereits die ersten beiden Bände mit großer Begeisterung gelesen. Bay und Keaton/Dare sind einfach füreinander bestimmt. Und die Auf und Abs ihrer Beziehung reißen einen total mit.
Auch der 3. Band ist spannend bis zum Schluss und schafft einen tollen Abschluss.
Schade eigentlich, denn ich hätte gerne weiter gelesen.