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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2024

Interessant aber nicht fesselnd

Das Gemälde
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Ein dezentes Cover, das auf den ersten Blick unscheinbar und schlicht wirkt, gewinnt durch das Cut-Out und das kleine Bild in der Mitte an Aufmerksamkeit. Diese Elemente heben sich deutlich hervor und ...

Ein dezentes Cover, das auf den ersten Blick unscheinbar und schlicht wirkt, gewinnt durch das Cut-Out und das kleine Bild in der Mitte an Aufmerksamkeit. Diese Elemente heben sich deutlich hervor und gefällt mir sehr gut.

Die Erzählung erstreckt sich über drei Zeitebenen: 1850, 1954 und 2019, die sich regelmäßig abwechseln. Der deutsche Titel, im Gegensatz zum englischen Titel "Horse", deutet bereits auf das zentrale Thema von Pferden und Pferderennen hin. Obwohl der deutsche Titel im Buch selbst behandelt wird, gibt das Pferd auf dem Cover dennoch einen Einblick in den Inhalt und worum es geht.

Das Rennpferd, um das sich die Handlung dreht, ist Lexington, eine historische Figur. Der Schreibstil war flüssig, jedoch konnte die Thematik mich nicht vollständig fesseln und hinterließ keinen bleibenden Eindruck in meinem Gedächtnis.

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Veröffentlicht am 07.12.2023

Emotional aber etwas kurz angebunden

Die Kinder des Don Arrigo
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Das Cover ist simpel gehalten, was aber auch zu dem ernsten Thema des Buches passt. Der Junge auf dem Cover soll wahrscheinlich Natan, den Protagonisten des Buches darstellen und der Fluchtaspekt wird ...

Das Cover ist simpel gehalten, was aber auch zu dem ernsten Thema des Buches passt. Der Junge auf dem Cover soll wahrscheinlich Natan, den Protagonisten des Buches darstellen und der Fluchtaspekt wird gut durch die Koffer und den Zug dargestellt.

Die Handlung spielt im Jahre 1942 während des Zweiten Weltkrieges und dreht sich um eine Gruppe von jüdischen Kindern, die von Deutschland aus in den Ort Nonantol, in Italien fliehen. Das Buch ist relativ dünn, wodurch die Handlung leider etwas schnell abgespeist wird und mir dadurch manchmal Details fehlten. Zudem konnte man keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen, da der Schreibstil auch etwas unnahbar war.

Trotzdem ist es ein emotionales Buch, dass einen ans Herz geht und einen die Vergangenheit näher bringt und dessen Geschehnisse, dieses mal aus einem anderen Blickwinkel.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

War leider nicht meins

Die sieben Monde des Maali Almeida
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Ein Cover, welches bereits bei der Veröffentlichung in Englisch auf sich Aufmerksam machte. Als ich hörte, dass es auch noch queere Themen behandelt, stieg mein Entschluss das Buch zu lesen nur noch mehr.

Man ...

Ein Cover, welches bereits bei der Veröffentlichung in Englisch auf sich Aufmerksam machte. Als ich hörte, dass es auch noch queere Themen behandelt, stieg mein Entschluss das Buch zu lesen nur noch mehr.

Man ist direkt im Geschehen drinne und es beginnt in der Zwischenwelt. An den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen, da auch oft der Protagonist als "Du" angesprochen wird, was ich so auch noch nicht in einem Buch gelesen habe. Zudem ist die Beschreibung des Geschehens anders, als ich bisher in einem Buch gelesen habe, es wirkt alles etwas distanziert und es kommen wenig Emotionen oder Gefühle rüber. Daher wuchs mir der Protagonist auch nicht ans Herz oder konnte zu ihm eine Verbindung aufbauen.

Da die Handlung in Sri Lanka spielt, fallen oft typische Namen und Gottheiten aus dem Land (ob Buddhismus oder Hinduismus weiß ich leider nicht). Man lernt auch viel über das Sri Lanka der 1980er Jahre kennen, die Menschen an sich, aber auch über die Machthaber und die Situation insgesamt. Bedauerlicherweise kam ich manchmal nicht mit der Handlung mit und fühlte mich etwas verloren im Buch, was öfters vorkam.

Insgesamt war das Buch eher weniger etwas für mich, was ich sehr schade fand, daher kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 11.11.2023

Was anderes erwartet und mehr

Wilde Minze
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Mein erstes Buch von Nina Lacour, über deren Buch "Im Prinzip ist alles okay" ich bereits viele positive Kommentare gehört habe.

Anfangs fühlte ich mich etwas hineingeschmissen in die Handlung und musste ...

Mein erstes Buch von Nina Lacour, über deren Buch "Im Prinzip ist alles okay" ich bereits viele positive Kommentare gehört habe.

Anfangs fühlte ich mich etwas hineingeschmissen in die Handlung und musste mich erstmal etwas zurechtfinden, was sich nach einiger Zeit aber ein Glück gelegt hat. Dass der Titel des Buches bereits so schnell in der Handlung des Buches erklärt wird, gefiel mir gut und dass das Cover auch darauf Bezug nimmt.

Der Schreibstil wirkte auf mich leider etwas gefühllos und konnte mich nicht richtig fesseln, was ich sehr schade fand, da mir die Inhaltsangabe so vielversprechend vorkam. Die Liebesgeschichte kam mir zudem zu schnell vor, nachdem die Liebesprotagonisten eingeführt wurde und Geschichten alà "Liebe auf den ersten Blick" konnte ich noch nie viel abgewinnen.

Insgesamt habe ich mehr erwartet, vor allem durch die positiven Stimmen über die Autorin, aber vielleicht lag es auch einfach an dem Buch selbst, da ich mit zu großen Erwartungen ran gegangen bin. Somit kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 10.10.2023

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Hässlichkeit
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Wer verglich sich nicht schon einmal mit Menschen aus den sozialen Netzwerken oder mit Menschen, denen man tagtäglich im Alltag begegnet?

"Sie ist aber schön groß, hat eine süße Stupsnase und tolle Wimpern."

So ...

Wer verglich sich nicht schon einmal mit Menschen aus den sozialen Netzwerken oder mit Menschen, denen man tagtäglich im Alltag begegnet?

"Sie ist aber schön groß, hat eine süße Stupsnase und tolle Wimpern."

So welche Gedanken hatte sicher jede Frau schon einmal.

Das Buch führt einem vor Augen, was es heißt als "Hässlich“ wahrgenommen zu werden und was digitale Medien als Schön und begehrt ansehen und wir uns in der Wirklichkeit eine Scheibe davon abschneiden wollen, was auch alles nur Fake ist.

Die Autorin schreibt über ihre persönlichen Erfahrungen der „Hässlichkeit“ und was dies mit ihr gemacht hat. Ausgesprochen ehrlich und tiefgehend, wo man nur mitfühlen kann. Die Bilder unterstützen die geschriebenen Worte und insgesamt ist die Haptik und das Aussehen des Buches sehr ansprechend, vor allem das blasse Rosa. In jedem Kapitel geht es um einen anderen Aspekt des Körpers, der von anderen schon einmal bei ihr kommentiert haben, verbunden mit wissenschaftlichen Beispielen der Vergangenheit. Leider überwiegen die wissenschaftlichen Aspekte, was ich etwas schade fand, da mich Moshtaris Erfahrungen mehr interessierten.

Insgesamt ließ sich das Buch gut lesen und war informativ, aber richtig etwas mitgenommen habe ich jetzt nicht. Für mich steckt in jedem Menschen etwas Schönes, egal ob innerlich oder äußerlich und niemand sollte schlechter behandelt werden wegen Sachen, für die die Person nichts kann (geerbt oder ähnliches).

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