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PinaColada999

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2024

Unterweger - doch kein Schriftsteller

Austrian Psycho Jack Unterweger
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Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings ...

Zunächst muss ich sagen, dass ich bei diesem Buch etwas anderes erwartet hatte. Etwa mehrere verschiedene Aussagen von Personen, die ihn näher kannten oder auch seine Geschichte über die Taten etc. Allerdings beinhaltet das Buch lediglich drei Aussagen von Personen, die an seiner Entlassung beigetragen haben und darunter bis heute leiden. Jack Unterweger kommt aufgrund eines Mordfalles lebenslänglich ins Gefängnis. Dort entdeckt er das Schreiben für sich - so wie andere behaupten. In Wahrheit hat er entweder Texte abgeschrieben, andere für sich schreiben lassen oder ohne große Mühe etwas herunter geschrieben. Die Welt außerhalb des Gefängnisses entdeckte dadurch in ihm DEN Schriftsteller und stellte ihn sprichwörtlich auf ein Podest. Dies nutzte Jack um beliebter für seine Mitmenschen zu werden, wodurch sie für seine Freilassung gekämpft haben. Anschließend begann die unvermeidbare Mordserie. Ganz schön raffiniert muss man sagen und man kann die Selbstvorwürfe der Zeitzeugen verstehen.
Ich fand es interessant, dass dieser Aspekt im Buch beleuchtet wurde, allerdings war dies auch so ziemlich das einzige Thema. Meiner Meinung nach hätte man sein Leben mehr beleuchten können und dadurch das Buch länger als 120 Seiten machen können.
Sprachlich war es zunächst etwas schwierig den Einstieg in das Buch zu finden, aber das legte sich recht schnell.
Das Cover finde ich aufgrund des großen Portrait von Jack und der grellen Gelbfarbe etwas abschreckend, aber das ist evtl auch die Intention dahinter.

Fazit: Ein interessanter Fall, der hier geschildert wird, den man zwischendurch lesen kann.

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Veröffentlicht am 14.07.2026

Spannende Story mit starkem Ende

Sunshine Man
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Besonders interessant fand ich bei diesem Buch die Erzählweise. Das Buch besteht fast ausschließlich aus Monologen und Gedanken der Figuren, statt aus Dialogen. Dadurch erhält man einen tiefen Einblick ...

Besonders interessant fand ich bei diesem Buch die Erzählweise. Das Buch besteht fast ausschließlich aus Monologen und Gedanken der Figuren, statt aus Dialogen. Dadurch erhält man einen tiefen Einblick in ihre Vergangenheit und ihre Gefühlswelt. Es war spannend, einmal ein Buch in dieser ungewöhnlichen Form zu lesen.

Leider zieht sich die Handlung über weite Strecken sehr in die Länge. Immer wieder wird über Vergangenes und die Gedanken der Figuren berichtet, wodurch das Buch stellenweise recht langatmig wirkt. Obwohl man bis zum Schluss im Ungewissen bleibt, wer den Mord damals tatsächlich begangen hat, dachte ich mir zwischendurch mehr als einmal: Komm endlich zum entscheidenden Punkt!

Das Ende hat mich dafür umso mehr überzeugt. Die Auflösung, wer die Tat wirklich begangen hat, war gelungen, und auch das Verhalten der Schwester des Opfers im entscheidenden Moment fand ich sehr bewegend.

Insgesamt ist die Geschichte gut und das Ende wirklich gelungen. Wegen der oft schleppenden Erzählweise und der stellenweise etwas langweiligen Passagen reicht es für mich jedoch nur für 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.07.2026

Wissenschaftlich fundierter Ratgeber

Wie Kinder essen
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Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt freundlich, modern und vermittelt den Eindruck eines Ratgebers, der Eltern hilfreiche Unterstützung im Alltag bietet. Dadurch hatte ich große Erwartungen ...

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkt freundlich, modern und vermittelt den Eindruck eines Ratgebers, der Eltern hilfreiche Unterstützung im Alltag bietet. Dadurch hatte ich große Erwartungen an das Buch, zumal wir im Alltag auch ab und an Probleme beim Essen am Tisch haben.

Beim Lesen habe ich allerdings schnell gemerkt, dass sich das Buch für mich persönlich stellenweise etwas trocken liest. Es enthält viele theoretische Hintergründe und Studien, wodurch ich mir insgesamt weniger praktische Tipps mittnehmen konnte, als ich gehofft hatte. Vor allem hatte ich erwartet, mehr konkrete Anregungen zu erhalten, wie man Kinder zum Essen motivieren oder schwierige Esssituationen im Alltag besser meistern kann. Stattdesen lag der Schwerpunkt eher auf wissenschaftlichen Erklärungen.

Inhaltlich gab es für mich deshalb nur wenige neue Erkenntnisse. Was das Thema Ernährung betrifft, fühlte ich mich nach dem Lesen nicht wesentlich besser informiert als zuvor.

Besonders interessant fand ich jedoch den Gedanken, dass Kinder nach einem anstrengenden Tag häufig ein sogenanntes "Safe Food" benötigen - also ein Essen, das sie bereits kennen und mögen. Neue Lebensmittel bedeuten für Kinder ebenfalls lernen und können deshalb gerade nach einem ereignisreichen Tag überfordernd sein. Dieser Zusammenhang war für mich sehr nachvollziehbar und hat mir eine neue Perspektive eröffnet.

Ebenfalls positiv in Erinnerung geblieben ist der Abschnitt, in dem die Autorin Fragen formuliert, die Eltern sich über ihr eigenes Kind stellen können - beispielsweise zum allgemeinem Wohlbefinden, zur Entwicklung oder zum Gesundheitszustand. Dadurch wird deutlich, dass eine einseitige Ernährung nicht automatisch auf eine Mangelernährung hindeutet und Eltern sich häufig vorschnell Sorgen machen. Diesen Teil fand ich besonders hilfreich und beruhigend.

Etwas weit vom eigentlichen Thema entfernt empfand ich hingegen die ausführlichen Abschnitte über Übergewicht und Essstörungen, auch wenn dies natürlich auch dazugehört. Diese Themen sind zwar wichtig, nahmen für meinen Geschmack aber einen zu großen Raum ein und passten nicht immer zu meinen Erwartungen an den Ratgeber.

Insgesamt ist dieses Buch mit interessanten Denkanstößen und wissenschaftlichen Hintergrundwissen. Wer sich vor allem für die theoretischen Zusammenhänge des Essverhaltens von Kindern interessiert, wird hier sichlich fündig. Wer jedoch auf viele alltagstaugliche und konkrete Tipps hofft, könne - so wie ich - etwas enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Viele Klappen und viele Fachbegriffe

Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Dinosaurier
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Positiv an dem Buch sind mir auf jeden Fall die vielen Klappen aufgefallen, wie es im Buch auch versprochen wird. Teilweise sind es bis zu 6-7 Klappen auf einer Doppelseite, diese fand mein Kind besonders ...

Positiv an dem Buch sind mir auf jeden Fall die vielen Klappen aufgefallen, wie es im Buch auch versprochen wird. Teilweise sind es bis zu 6-7 Klappen auf einer Doppelseite, diese fand mein Kind besonders spannend zu entdecken.
Zudem mag ich diese dickeren Buchseiten, sie sind langlebiger und können nicht so schnell von Kleinkindern kaputt gemacht werden. Es hat zudem ein schönes Format und eine optimale Länge.

Was mir jedoch negativ an dem Buch aufgefallen ist, sind die vielen Namen der Dinosaurier, die ich zu den Fachbegriffen zähle. Fast alle Suchbegriffe im Buch sind kaum auszusprechende Dinosaurier-Namen, für 2-Jährige Kinder definitiv nicht auszusprechen, geschweige denn zu merken. Das Buch wird jedoch ab 2 Jahren angepriesen. Daher hießen diese beim Vorlesen bei uns nur "grüner Saurier" oder "lila Dino" etc. Auch die verschiedenen Zeitalter in den Texten wie Jura, Kreidezeit etc. sind meiner Meinung nach etwas überflüssig in einem Buch für 2-Jährige. Sicher ist das Buch sehr informativ und für ältere Kinder und Dinofans super zu lesen, jedoch wären hierbei wieder die Klappen etc. zu kindlich.

Fazit: Grundsätzlich ein schönes Buch zum Suchen der verschiedenen Dinos etc. Vom Textinhalt leider viel zu komplex für Kleinkinder; für ältere Kinder jedoch zu kindlich vermutlich. Das gewisse Mittelmaß fehlt hier leider.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Vieles leider schon bekannt

Kinder brauchen Dopamin
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Das Buch überzeugt zunächst durch ein ansprechendes, ruhig gestaltetes Cover, das direkt Seriosität und fundiertes Fachwissen vermittelt. Der Prolog gelingt als Einstieg besonders gut, da die Autorin nachvollziehbar ...

Das Buch überzeugt zunächst durch ein ansprechendes, ruhig gestaltetes Cover, das direkt Seriosität und fundiertes Fachwissen vermittelt. Der Prolog gelingt als Einstieg besonders gut, da die Autorin nachvollziehbar ihre Gründe zum Thema erklärt und damit Neugier weckt.

Inhaltlich bietet das Buch viele anschauliche Beispiele aus dem Alltag, in denen man sich als Elternteil häufig wiedererkennt. Besonders die Beschreibungen zum Medienkonsum und dessen Wirkung wirken realistisch und treffend. Einige praktische Ansätze – etwa gemeinsame Aktivitäten oder klare Bildschirmzeiten – erscheinen durchaus sinnvoll und umsetzbar.

Allerdings wirkt ein Großteil der Inhalte wenig neu, vieles erscheint logisch oder bereits bekannt. Manche Konzepte lassen sich im Alltag, insbesondere mit Kleinkindern nur schwer konsequent umsetzen. Vieles erscheint mir wenig realistisch und könnte eher auf Dauer wieder zu Konflikten führen. Der Ernährungsteil wird leider nur kurz angesprochen und auch hier wieder nur umsetzbar mit größeren Kindern.

Der abschließende 4-Wochen-Plan wirkt eher wie eine Wiederholung als eine kompakte praktische Anleitung und ist unnötig ausführlich. Insgesamt vermittelt das Buch stellenweise den Eindruck, einen sehr konsequenten, nahezu bildschirmfreien Lebensstil anzustreben, was ich persönlich nicht unbedingt möchte.

Fazit: Ein interessantes Buch mit guten Denkanstößen, das jedoch wenig wirklich neue Erkenntnisse liefert und sich im Alltag – besonders mit Kleinkindern – nur eingeschränkt umsetzen lässt. Eine Weiterempfehlung fällt daher eher verhalten aus.

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