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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2024

Ein Krimi der anderen Art

Der Nachtläufer
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Der Nachtläufer - Karin Fossum

Ein 18-jähriger Junge, alleingelassen von der Welt. Seine Mutter ist in der Psychiatrie und sein Vater im Gefängnis. Seine einzige Bezugsperson, sein Großvater, gestorben. ...

Der Nachtläufer - Karin Fossum

Ein 18-jähriger Junge, alleingelassen von der Welt. Seine Mutter ist in der Psychiatrie und sein Vater im Gefängnis. Seine einzige Bezugsperson, sein Großvater, gestorben.

Meidel findet nach dem Tod seines Großvaters eine Waffe, er beschließt nachts in Häuser einzusteigen und vor den Betten der Bewohner zu stehen und eine Art von „Russian Roulette“ zu spielen.

Das Buch ist kein richtiger Krimi, es fehlen zum Beispiel die Mordfälle. Man bekommt stattdessen einen Einblick auf das psychopathische Leben von Meidel Jonsson. Teilweise war das Buch wirklich interessant und spannend, aber es gab jedoch auch Kapitel, die sich sehr gezogen haben, wodurch die Spannung wieder verloren ging.

Der Ermittler in diesem Buch, Eddie, verleiht dem ganzen wieder mehr Aufregung. Er war mir von Beginn an sympathisch und ich mochte seine Art.

Großteils ist das Buch gut geschrieben und verfügt über einen flüssigen Schreibstil. Es ist einfach zu lesen. Es handelt sich um ein gutes Buch für zwischendurch, wenn man eine Pause von richtigen Krimis bzw. Thrillern braucht aber trotzdem das Genre nicht wechseln will.

Trotzdem habe ich mir etwas mehr von dem Buch erwartet - vor allem beim Puncto Spannung. Es war aber trotzdem auch interessant in Meidel hineinzublicken und seine gestörten Gedanken zu erfahren.

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Veröffentlicht am 21.02.2024

Ein spannender Thriller voller Lügen

Wer zuerst lügt
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Evie ist neu in der Stadt, frisch zusammen mit dem attraktiven, erfolgreichen Ryan. Scheinbar führt sie das perfekte Leben.

Aber ist Evie wirklich wer sie behauptet zu sein?

Evie, eigentlich Lucca ...

Evie ist neu in der Stadt, frisch zusammen mit dem attraktiven, erfolgreichen Ryan. Scheinbar führt sie das perfekte Leben.

Aber ist Evie wirklich wer sie behauptet zu sein?

Evie, eigentlich Lucca führt ein Doppelleben und verdient ihr Geld als Trickbetrügerin. Alles läuft gut, bis Evie auf einer Party eine unheimliche Begegnung hat.

Kommt Evie aus ihren Auftrag mit Ryan heil raus? Hat die Beziehung doch eine Chance? Wird Evie von ihrer Vergangenheit eingeholt?

“Wer zuerst lügt” ist ein sehr gelungenes Buch mit vielen Wendungen. Die Autorin schafft es, die Spannung aufzubauen und zu halten. Ein spannendes Spiel um falsche Identitäten, Lügen und Geheimnisse. Ab und zu wurden Kapitel etwas in die Länge gezogen - ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite aus.

Das Buch ist aus der Sicht von Evie geschrieben und man erhält immer wieder Rückblicke aus ihrer Vergangenheit. Mir persönlich haben diese Rückblicke sehr gut gefallen - aber das ist Geschmacksache. Der Charakter von Evie waren mir auf Anhieb sympathisch und Ashley Elston hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass man sich gut in Evie hineinversetzen kann.

Für einen Thriller, war es für mich jedoch etwas zu wenig gruselig bzw. Nervenaufreibend.

Zum Abschluss kann ich das Buch definitiv empfehlen. Wer jedoch nur auf „blutrünstige“ und gruselige Thriller steht ist hier falsch.

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Veröffentlicht am 30.01.2024

Eine Geschichte über einen Mord. Oder etwa doch nicht?

Die Insel des Zorns
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Auf der griechischen Privatinsel Aura wird der Filmstar Lana Farras ermordet. Zum Zeitpunkt des Mordes war sie mit 2 Freunden, ihren Ehemann, ihren Sohn, der Haushälterin und den Verwalter der Insel dort. ...

Auf der griechischen Privatinsel Aura wird der Filmstar Lana Farras ermordet. Zum Zeitpunkt des Mordes war sie mit 2 Freunden, ihren Ehemann, ihren Sohn, der Haushälterin und den Verwalter der Insel dort.

Wer hat Lana ermordet? Warum musste sie sterben?

Das Buch wird aus der Sicht von Elliot Chase, eines Freundes von Lana erzählt, und ist in 5 Akte aufgeteilt. Im Buch wird im ersten Drittel der Mord vorbereitet und der Autor stellt die vorkommenden Personen genau vor.

Er beschreibt diese so genau, dass man ein genaues Bild vor den Augen hat. Dabei geht er auf ihr komplettes Leben ein. Elliot erwähnt auch immer wieder, dass man gemeinsam an der Bar sitzt und er einem persönlich die Geschichte bei Drinks erzählt - teilweise kam es mir auch wirklich so vor.

Weiterhin läuft man in der Geschichte oft in eine Sackgasse. Da Elliot einige Male erwähnt „Oh.. So war es doch nicht.“ Zusätzlich gibt es einige sehr überraschende Wendungen.

Die Schreibweise bzw. Erzählweise in diesem Buch ist für mich etwas Neues. Der Schreibstil ist gut und flüssig. Der Autor schafft es auch Spannung aufzubauen bzw. die Neugier anzuregen. Manche Passagen waren für mich aber zu lange, wobei die Spannung etwas verloren ging.

Alles im allem hat mir das Buch zwar gefallen, aber es hat mich nicht komplett überzeugt - da es für Thriller etwas zu wenig Spannung bzw. Grusel für mich hatte.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich hätte mehr erwartet...

Notizen eines Killers
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Der Klappentext des Buches hat mein Interesse geweckt, und ich hatte mich wirklich darauf gefreut, es zu lesen. Leider konnte es mich jedoch nicht vollständig überzeugen oder „packen“.

Der Schreibstil ...

Der Klappentext des Buches hat mein Interesse geweckt, und ich hatte mich wirklich darauf gefreut, es zu lesen. Leider konnte es mich jedoch nicht vollständig überzeugen oder „packen“.

Der Schreibstil war gut, und ich bin schnell in einen flüssigen Lesefluss gekommen. Die Beschreibungen der Taten, Orte und Ereignisse waren überzeugend, sodass ich mich oft fühlte, als wäre ich hautnah dabei. Die Spannung war an einigen Stellen durchaus vorhanden, jedoch gab es auch Phasen, in denen ich die Spannung vermisst habe.

Ich konnte mich nicht wirklich in die Hauptpersonen – den Autor des Notizbuchs und die Frau, die es gefunden hat – hineinversetzen, und ich habe keine Verbindung zu ihnen aufgebaut.

Das Buch war nicht schlecht, aber es war einfach nicht mein Fall. Es wird jedoch sicherlich viele Liebhaber finden, die es genießen und nicht genug davon bekommen können.

Meine Bewertung: ⭐️⭐️⭐️,5

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Ein Krimi mit potenzial nach Oben!

Das Dickicht
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Juha und sein Kollege Lux, dessen voller Name Lucas ist, werden in einen Entführungsfall involviert. Dieser Fall weist einige Parallelen zu einem früheren Fall auf. Obwohl sich herausstellt, dass die Entführung ...

Juha und sein Kollege Lux, dessen voller Name Lucas ist, werden in einen Entführungsfall involviert. Dieser Fall weist einige Parallelen zu einem früheren Fall auf. Obwohl sich herausstellt, dass die Entführung falsch war, setzen Juha und Lux ihre Ermittlungen zu einem Vorfall fort, der vor fast zwei Jahrzehnten stattfand.

Damals wurde der vierzehnjährige Daniel Boysen in einer Kiste im Wald vergraben und konnte nur tot geborgen werden. Der mutmaßliche Täter beging Suizid. Während ihrer Ermittlungen stoßen Juha und Lux auf Unstimmigkeiten und machen sich auf die Suche nach dem wahren Täter in der Vergangenheit.

Schritt für Schritt entfaltet sich eine Tragödie, in der die Rollen von Opfern und Tätern sich vermischen – und deren Auswirkungen bis in die Gegenwart sichtbar sind.

Der Beginn des Buches ist sehr fesselnd, und der Schreibstil hat mir gut gefallen. In manchen Passagen war die Spannung jedoch nicht durchgängig vorhanden, und einige Teile wirkten auf mich unnötig in die Länge gezogen. Es gab Abschnitte ohne Spannung, die das Miträtseln eher unattraktiv machten. Zum Ende hin steigt das Tempo jedoch wieder an, und die Spannung kehrt zurück. Insgesamt war es ein Auf und Ab der Emotionen.

Die Charaktere, insbesondere Juha und Lux, waren in Ordnung. Mit Juha konnte ich mich bisher nicht richtig anfreunden, während Lux mir deutlich sympathischer erschien.

Insgesamt handelt es sich um einen soliden Krimi, der gelungen ist. Obwohl es gelegentlich Spielraum zur Verbesserung gibt, hat das Lesen Spaß gemacht.

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