Spinnefeind und mausetot
Aargauer GrauenIn Aarau ist tierisch was los.
Ina Hallers flüssiger, liebevoll detaillierter, bild- und lebhafter sowie empathischer Schreibstil und ihre original schweizerische Ausdrucksweise, bei deren Verständnis ...
In Aarau ist tierisch was los.
Ina Hallers flüssiger, liebevoll detaillierter, bild- und lebhafter sowie empathischer Schreibstil und ihre original schweizerische Ausdrucksweise, bei deren Verständnis das Glossar hilft, zogen mich sofort mitten ins durchweg spannende Geschehen, das mit zahlreichen Wendungen zu überraschen versteht.
Bis zur Auflösung ist es mir nicht gelungen, auf die Spur des Täters zu gelangen. Chapeau!
Die unterschiedlichen Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und lassen uns nicht nur an ihrem Berufs-, sondern auch an ihrem Privatleben teilhaben. Dabei nehmen sie uns auf eine rasante emotionale Achterbahnfahrt mit. Ihre Schicksale berührten mich sehr, so realistisch und nachvollziehbar werden diese geschildert. Sie beschäftigen mich auch noch, nachdem ich die Geschichte zu Ende gelesen habe.
Ganz gewiss werden sie niemanden kaltlassen.
Als stärkende Nervennahrung bis zur Fortsetzung kredenzt uns die Autorin zwei unwiderstehliche Rezepte:
Jamilas Couscous
Serainas Kartoffelsalat.
Sie trifft damit nicht nur meinen Lesegeschmack.
Lasst auch Ihr Euch auf den Geschmack bringen!
Ina Hallers Kriminalromane machen süchtig und dieser ganz besonders.