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Veröffentlicht am 24.02.2024

Spannend und interessant!

Töchter des Aufbruchs
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Töchter des Aufbruchs ist der 1. Band der Reihe „Das Pensionat an der Mosel“ von Marie Pierre.
Pauline Martin führt 1910 ein kleines Mädchen-Pensionat in Diedenhofen, ehemals Thionville. Nach dem Deutsch-Französichen ...

Töchter des Aufbruchs ist der 1. Band der Reihe „Das Pensionat an der Mosel“ von Marie Pierre.
Pauline Martin führt 1910 ein kleines Mädchen-Pensionat in Diedenhofen, ehemals Thionville. Nach dem Deutsch-Französichen Krieg 1870/71 wurde das Städtchen umbenannt und das Reichsland Elsaß-Lothringen dem Deutschen Reich angegliedert. Obwohl 40 Jahre seit dem Krieg vergangen sind, gibt es immer noch Spannungen unter der Bevölkerung und Pauline ist zunehmend auch Anfeindungen ausgesetzt, zumal sie ihre Schülerinnen zu selbstbewussten und eigenständigen Frauen erziehen will.
Als sich eine ihrer Schülerinnen ausgerechnet in einen Soldaten der Preußischen Garnison verliebt, die in Diedenhofen stationiert sind, ist Pauline entsetzt. Sie untersagt ihrer Schülerin jeglichen Kontakt. Doch dann ist ihre Schutzbefohlene plötzlich verschwunden und Pauline sieht keine andere Lösung, als Hauptmann Erich von Pliesnitz um Hilfe zu bitten. Der gute Ruf ihres Pensionats steht auf dem Spiel. Die Zusammenarbeit mit dem Hauptmann gestaltet sich jedoch enger, als es die Etikette erlaubt. Wird es Pauline gelingen, ihre Schülerin zu finden und den guten Ruf ihres Pensionats zu bewahren?
Der Auftakt dieser neuen Reihe spielt in einer Region, die ich bisher nicht sehr beachtet habe. Marie Pierre die selbst in der Region aufgewachsen ist, vermittelt die geschichtlichen Hintergründe sehr gekonnt und interessant. Die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede in der Bevölkerung haben damals immer wieder zu Reibungen geführt und der Argwohn gegen die Preußen war auch noch nach der langen Zeit nicht verschwunden.
Pauline ist eine sehr sympathische junge Lehrerin und ihre modernen Erziehungs- und Lehrmethoden sind nicht bei allen gern gesehen. Daher steht sie unter besonderer Beobachtung. Das Verschwinden der Schülerin ist daher eine Katastrophe. Hauptmann Erich von Pliesnitz ist sehr streng und gefürchtet, doch Pauline tritt im tapfer entgegen. Sie braucht seine Unterstützung.
Ich liebe die Geschichte um Pauline und den Hauptmann. Die beiden sind sehr unterschiedlich, aber beide sehr sympathisch. Obwohl Erich keine Frauen mag, unterstützt er Pauline nach seinen Möglichkeiten.
Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung der Reihe. Im August 2024 erscheint Band 2 und Band 3 im Februar 2025.

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Veröffentlicht am 13.02.2024

Tolle Story!

Nothing Like You
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Nach der Leseprobe Nothing like you von Julia Pelzer wollte ich das Buch natürlich lesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Ally und Jax lernen sich auf der Uni kennen.
Während Ally ein Stipendium hat und ...

Nach der Leseprobe Nothing like you von Julia Pelzer wollte ich das Buch natürlich lesen und ich wurde nicht enttäuscht.
Ally und Jax lernen sich auf der Uni kennen.
Während Ally ein Stipendium hat und Jura studiert, scheint Jax das Studium nicht so ernst zu nehmen. Zumindest ist das der erste Eindruck, den Ally von ihm hat, als er sich im Wohnheim an der Tür irrt und bei ihr klopft. Total betrunken hinterlässt er bei Ally keinen guten Eindruck. Von solchen Typen möchte sie sich lieber fernhalten. Doch dann landet Allys Post ausgerechnet im Briefkasten von Jax. Ally hat keine andere Wahl, als sich doch mit ihm abzugeben, denn er scheint ihre Post nicht rausrücken zu wollen. Und so kommt sie Jax näher, als sie eigentlich möchte…
Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen. Die Stimmung zwischen Ally und Jax ist von Anfang an angespannt, aber auch knisternd. Ally´s Vergangenheit hat dafür gesorgt, dass sie eher für sich bleiben möchte und vorsichtig ist. Jax scheint der typische Draufgänger zu sein, der das Leben nicht wirklich ernst nimmt. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Story ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Ally und Jax erzählt und so erfährt man von beiden ihre Geheimnisse und Gefühle.
Nothing like you ist mein erstes Buch von der Autorin Julia Pelzer, aber es wird mit Sicherheit nicht das letzte bleiben.

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Veröffentlicht am 05.02.2024

Fantastische Geschichte!

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge
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Heinz Labensky – und seine Sicht auf die Dinge ist der neue Roman von Michael Tsokos, der diesen Roman gemeinsam mit seiner Frau Anja Tsokos geschrieben hat.
Heinz Labensky wächst als Halbwaise in der ...

Heinz Labensky – und seine Sicht auf die Dinge ist der neue Roman von Michael Tsokos, der diesen Roman gemeinsam mit seiner Frau Anja Tsokos geschrieben hat.
Heinz Labensky wächst als Halbwaise in der ehemaligen DDR auf. Zusammen mit seiner Mutter lebt er im Nachkriegsdeutschland in einem kleinen Dorf in Brandenburg, namens Briesen. Im Grundschulalter lernt er dort Rita kennen. Beide sind eher die Außenseiter im Dorf und so helfen sie sich gegenseitig.
Jahrzehnte später lebt Heinz in einem Seniorenheim. Er hat den Osten Deutschlands nie verlassen. Als er überraschend einen Brief erhält, beschließt er den Absender aufzusuchen. Er erhofft sich das große Rätsel, um das plötzliche Verschwinden seiner Jugendliebe Rita aufzulösen.
Auf der Fahrt mit dem Flixbus kommen die Erinnerungen hoch und Heinz erzählt seinen Mitreisenden die Abenteuer seines Lebens. Als er an seinem Zielort ankommt, muss er sich entscheiden, ob er sich der Realität stellen möchte oder weiter in seiner Fantasiewelt leben.
Die Geschichte von Heinz Labensky ist wirklich fantastisch zu lesen, man fiebert richtig mit dem alten Mann mit und seine Abenteuer sind unglaublich spannend zu lesen. Heinz ist mir während der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Für mich ist dieses Buch aber auch ein Stück DDR Geschichte, die nachdenklich macht.
Mir gefällt der Schreibstil des Ehepaars Tsokos richtig gut. Ich habe bisher noch keine Bücher von Michael Tsokos gelesen, aber das werde ich jetzt noch nachholen, da ich wirklich sehr begeistert bin.

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Veröffentlicht am 04.02.2024

Ungemein spannend!

Die Burg
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Das Buch „Die Burg“ der Bestseller-Autorin Ursula Poznanski ist mein erstes Buch dieser Autorin.
Der Milliardär Nevio kauft die halbverfallene Burg Greifenau und restauriert sie aufwendig. Was aber nur ...

Das Buch „Die Burg“ der Bestseller-Autorin Ursula Poznanski ist mein erstes Buch dieser Autorin.
Der Milliardär Nevio kauft die halbverfallene Burg Greifenau und restauriert sie aufwendig. Was aber nur wenige wissen, er möchte aus der Burg eine gigantische Escape-Welt erschaffen. Die unterirdischen Gänge der Burg werden aufwendig ausgebaut und mithilfe einer künstlichen Intelligenz und hochmodernster Technik soll es möglich sein, eine Spielewelt individuell auf die Besucher zuzuschneiden. Egal ob ein Vampirschloss gewünscht wird oder eine Hexenjagd, der Besucher kann sich sein Spiel selbst zusammenstellen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und kein Wunsch bleibt offen.
Nevio plant eine Präsentationsveranstaltung für eine Handvoll Ehrengäste. Maxim, der Betreiber einer kleine Escape-Room-Kette, Emil, ein ehemaliger Profisportler, die Influencerin Yvonne, Lothar, ein Professor und Historiker für das Mittelalter und Petra, die aufgrund eines Preisausschreibens auch an der Präsentation teilnehmen darf. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe findet sich also zusammen und Nevio hat keine Kosten und Mühen gescheut, um die Vorführung zu einem grandiosen Erlebnis zu machen. Als die Gruppe ihre Wünsche äußert, ist keinem bewusst, dass die KI dieses Spiel sehr ernst nimmt und ihre eigenen Pläne hat.
Die Geschichte fängt gleich zu Anfang mit einer kleinen Präsentation der Escape-Welt an und schon allein dieser Anfang lässt die Spannung ahnen, die einen erwartet. Die kleine Gruppe ist sehr unterschiedlich und jeder einzelne hatte seine Gründe, diese Einladung anzunehmen. Mich hat vor allem Maxim sehr beeindruckt. Er ist für mich der Hauptprotagonist dieses Buches, von ihm erfährt man tatsächlich auch am meisten. Mir hat es ungemein gefallen, wie die Gruppe gemeinsam agierte, um die Rätsel zu lösen. Die Beschreibung der einzelnen Räume in der Escape-Welt fand ich ungemein detailliert, da konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Die Geschichte hatte mehrere Überraschungen, die ich sehr gelungen fand.
Die Spannung wird sehr schnell aufgebaut, aber bleibt auch konstant, so dass keine Langeweile aufkommt. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, da ich es nicht aus der Hand legen wollte. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch von Ursula Poznanski bleiben, das ich lese. Mir hat der Schreibstil und die Spannung nämlich sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 29.01.2024

Krasses Thema und mega spannend!

Der Stich
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„Der Stich“ ist das zweite Buch von Thilo Winter, das ich gelesen habe. Nach dem Wissenschaftsthriller „Der Riss“ wollte ich unbedingt auch das neue Buch lesen. Ich wurde nicht enttäuscht.
Quito Mantezza ...

„Der Stich“ ist das zweite Buch von Thilo Winter, das ich gelesen habe. Nach dem Wissenschaftsthriller „Der Riss“ wollte ich unbedingt auch das neue Buch lesen. Ich wurde nicht enttäuscht.
Quito Mantezza ist ein junger Biologiestudent in Key West. Er legt sich mit einer Firma an, die gentechnisch veränderte Mücken freilassen möchte, um Krankheiten zu verhindern. Quito zweifelt, dass das zum Wohle der Umwelt ist und möchte das verhindern. Doch er wird erwischt und verliert sein Stipendium. Ein befreundeter Anwalt vertritt ihn in dieser Sache vor Gericht. Gegen Ende der Verhandlung brechen der Anwalt und die Richterin zusammen. Sie wurden von Mücken gestochen. Der Anwalt stirbt und die Richterin kommt ins Krankenhaus. Was ist passiert? Auch zahlreiche weitere Personen werden im Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Quito geht der Sache auf die Spur und zusammen mit Inéz, einer geflüchteten jungen Frau aus Kuba macht er eine Entdeckung.
Wie schon das erste Buch von Thilo Winter, fand ich auch „Der Stich“ mega spannend und habe das Buch geradezu verschlungen. Man fiebert mit den Protagonisten mit und vor allem wenn sich die Handlungen überschlagen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Mir gefällt der Schreibstil von Thilo Winter richtig gut und vor allem die vielen Erklärungen zu dem Thema, die in die Story miteinfließen und auch am Ende im Nachwort noch erwähnt werden, tragen zum Verständnis bei. Für Fans von Umweltthrillers bestens geeignet!

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