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Veröffentlicht am 05.02.2024

Ein würdiger Nachfolger der Tintenwelt-Trilogie

Tintenwelt 4. Die Farbe der Rache
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Ich habe mich mehrfach vor dem Lesen und auch währenddessen gefragt, ob ich am Ende wohl enttäuscht sein würde, weil das Buch nicht an die ersten heranreichen könnte, aber zu meiner großen Erleichterung ...

Ich habe mich mehrfach vor dem Lesen und auch währenddessen gefragt, ob ich am Ende wohl enttäuscht sein würde, weil das Buch nicht an die ersten heranreichen könnte, aber zu meiner großen Erleichterung und Freude war dem nicht so. Noch vor dem ersten Kapitel hat die Geschichte mich schon positiv überrascht, indem Funke Orpheus erzählen ließ, was bisher passiert war, was ich einen wirklich schönen Gedanken fand, und dann hat es mich gleich ab der ersten Seite verzaubert, wieder in seinen Bann gezogen, und auch wirklich bis zum Ende nicht mehr wirklich losgelassen.

Es ist nicht so lange her, dass ich mich von den Figuren verabschiedet hatte, da ich erst letztes Jahr die komplette Trilogie (teils erneut) gelesen habe, und trotzdem fühlte es sich an, als hätte ich erst nach viel zu langer Zeit ein paar alte Freunde wiedergefunden, und erneut ein Abenteuer mit ihnen zu erleben, hat mir wirklich gut gefallen. Auch wenn ein Großteil von ihnen diesmal gar keine so große Rolle gespielt hat, aber trotzdem fühlte es sich an, als wären sie alle mit dabei.
Es gibt zwei Momente, die mich beim Lesen ein wenig irritiert haben (einmal wird Konstantinopel erwähnt, einmal Palmen und Strand), einfach weil die Bilder nicht wirklich mit dem zusammen passten, was ich mir von der Tintenwelt vorgestellt habe, aber abgesehen von diesen beiden Momenten gab es wirklich nichts, was mich aus der Geschichte herausgerissen hätte.
Sie fügt sich nicht direkt in die ursprüngliche Trilogie ein, und für mich wird es vermutlich auch immer das Gefühl sein, dass es sich bei den Büchern um eine Trilogie und Band vier handelt, weil Band 4 doch etwas anders ist, aber die Geschichte fügt sich gut in die Welt ein, und gibt mehr von deren Geschichten preis, und in meinen Augen handelte es sich um einen sehr würdigen Nachfolger der Trilogie.

Dass unsere Heldengruppe diesmal ein wenig eine andere war (bzw. dass sie angepasst war) und es mehr über Figuren zu erfahren gab, die in den ersten drei Bänden nicht ganz so sehr im Mittelpunkt standen, fand ich sehr ansprechend, und auch die Art, wie die Geschichte erzählt wurde, hat mir gut gefallen. Ich würde sagen, sie war ein wenig düsterer, als die ersten Bände (zumindest was Themen sexueller Gewalt anging, die mehrfach erwähnt/aufgegriffen/angedeutet wurden, und es gibt einen Moment von Rassismus, was in den ersten Büchern in meiner Erinnerung auch nicht der Fall war, abgesehen davon war es sehr ähnlich von Themen und dem Umgang mit diesen), aber es fügte sich durchaus in die Geschichte ein und kam mit nicht komplett unpassend vor, und glücklicherweise gibt es auch von nichts graphische Beschreibungen (die in meinen Augen aber auch vollkommen fehl am Platz gewesen wären).

Orpheus war ein sehr starker Gegenspieler, dessen Motivation und Handlung durch die immer wieder eingeflochtene Perspektive von ihm durchaus Sinn für mich ergeben hat, und auch der Ausgang dieser ganzen Geschichte war in meinen Augen sehr zufriedenstellend. Genauso auch mit allen Leuten, die Orpheus zur Seite standen. Als Gegner waren sie sehr angenehm zu lesen und während nicht immer die besten Entscheidungen getroffen wurden, war immer vollkommen logisch, warum Dinge geschehen, und an keiner Stelle fand ich sie unglaubwürdig.
Was genauso auch bei unserer Heldengruppe der Fall war. Alle Figuren hier waren sehr angenehm zu lesen und ich konnte ihre Gedanken bestens verstehen, fand sie nachvollziehbar, und auch alle auf unterschiedliche Art und Weise sehr sympathisch. Außerdem hat Funkes Schreibstil mich wieder einmal voll überzeugt und ich merke, dass ich noch viel mehr von ihren Figuren und dieser Welt lesen könnte, einfach weil ich so gerne darin versinke.

Mein absolutes Highlight des gesamten Buches waren allerdings die zwei Kapitel aus Perspektive des grauen Buches. Oder das eine Kapitel und dann der eine (Ab)Satz. Ich bin nicht sicher, ob ich je etwas ähnliches gelesen habe, aber die haben mich wirklich noch mal mehr überzeugt als der Rest, und ich konnte die Träume und Wünsche an der Stelle so gut nachvollziehen und hatte wirklich viel Mitgefühl übrig, und wie das ausging hat mich verdammt glücklich gemacht. Was für eine schöne Idee, die in dem Buch nicht besser aufgehoben sein könnte, wenn man mich fragt!
Insgesamt von Anfang bis Ende einfach unglaublich ansprechend und zauberhaft, und sollte jemals noch mehr kommen, werde ich mich ganz sicher darüber freuen, aber für den Moment bin ich auch mit dem zufrieden, was vorhanden ist, und es wird sicher (hoffentlich) nicht das letzte Mal sein, dass ich die Bücher zur Tintenwelt gelesen habe.

[Ab hier minimalste Spoiler, also , wer das nicht wissen will.]
Außerdem, was mich noch unglaublich glücklich gemacht hat: Darius' kleine Liebesgeschichte und die Erwähnung von Lilias (vermeintlicher) Vorliebe für Mädchen. So kurze niedliche Stellen, bei denen mir einfach richtig warm ums Herz wurde. Was für eine schöne Entwicklung für Darius und die Art, wie es im Buch eingebaut war, hat wirklich toll in die Geschichte gepasst. Richtig schön!
(Und genauso hat es mich auch ziemlich glücklich gemacht, zu sehen, dass Elinor noch immer irgendwie ganz die Alte ist, egal in welcher Welt, und zu sehen, dass Staubfinger und Elinor inzwischen besser miteinander klarkommen, war auch ziemlich cool.)
Insgesamt waren die ganzen kleinen Details einfach wirklich passend eingebaut, und haben mir echt gut gefallen!

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Veröffentlicht am 23.05.2026

Richtig starkes Buch

Brombeerfuchs – Das Geheimnis von Weltende
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Richtig starkes Buch.
Ich habe das Buch vor ein paar Tagen in einem Second Hand Laden gefunden und fand hauptsächlich das Cover so schön ansprechend mit dem süßen Fuchs, sodass ich nicht widerstehen konnte, ...

Richtig starkes Buch.
Ich habe das Buch vor ein paar Tagen in einem Second Hand Laden gefunden und fand hauptsächlich das Cover so schön ansprechend mit dem süßen Fuchs, sodass ich nicht widerstehen konnte, und dann hat es sich auch noch Inhaltlich als richtig gut herausgestellt.
Es gibt ein paar Dinge, die mich gestört haben (wie dass die Kinder nicht auf die Idee kommen, irgendwem vorzuwerfen, dass der Fuchs ja wohl verantwortlich ist, und ein Tropfen dann plötzlich doch viel mehr als das ist), aber das waren wirklich Kleinigkeiten im Vergleich zu einer sehr lebendigen Welt, lebendigen Figuren, die trotz all ihrer Fehler doch irgendwie sehr liebenswürdig sind, einem spannenden Plot, guter Zusammenarbeit, und wie alle Leute mit den ganzen Umständen und ihren eigenen Problemen umgegangen sind fand ich auch erstaunlich erwachsen für ein Kinderbuch. Ich hätte nicht damit gerechnet, wie ernsthaft sich hier mit Tod und Verlust und all dem auseinandergesetzt wird, fand gerade das aber auch sehr schön Kindgerecht umgesetzt.
Außerdem queere Tanten! Ich liebe die Tanten. Spätestens als klar war, dass es sich um ein lesbisches Paar handelt, war mir eigentlich bewusst, dass das Buch mich schon überzeugt hatte, und ich freue mich sehr über den süßen Fuchs auf dem Cover, durch den ich die Geschichte ja erst entdecken konnte!

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Ausnahmsweise mal keine Atombombe

Drei fast geniale Freunde auf dem Weg zum Ende der Welt
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Dafür aber das Ende der Welt als neues Problem. Ich dachte ja schon fast, die Atombombe gehrt bei Jonasson einfach zum Inhalt dazu, aber scheinbar sind es doch nur die sehr amüsanten Erzählungen über skurrile ...

Dafür aber das Ende der Welt als neues Problem. Ich dachte ja schon fast, die Atombombe gehrt bei Jonasson einfach zum Inhalt dazu, aber scheinbar sind es doch nur die sehr amüsanten Erzählungen über skurrile Zufälle und eine sehr vielfältige Figurenkonstellation, denn anders als eine Atombombe hat dieses Buch davon wieder ganz viel am Start.
Eindeutig ein Lob natürlich, denn die Figuren wachsen einem schnell ans Herz (außer die, die einen Nerven, aber die kriegen wenigstens meistens was sie verdienen), und auch wenn ich manchmal etwas unsicher bin, was die Sprache der einzelnen Leute angeht, ist es insgesamt trotzdem ein sehr liebevoll erzähltes Buch in meinen Augen, bei dem Jonasson wieder einmal viel Kreativität beweist und durch verschiedenste zufällige Umstände alles doch noch in die richtigen Bahnen lenkt.
Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß an der Geschichte, und wie sich alles entwickelt (auch wenn mir ein klein wenig die Leute leidtun, die eigentlich nur nett waren und jetzt Opfer der Umstände sind, aber immerhin ist es nur ein Buch!)

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Schöner Abschluss

Vier Farben der Magie - Der stählerne Prinz (Weltenwanderer Comics)
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Es ist eine Weile her, seit ich die Reihe angefangen habe, aber da mir gerade aufgefallen ist, dass ich nie die letzte Rezension veröffentlicht habe, hole ich das hiermit nach ... bzw. lasse es mein Vergangenheits-Ich ...

Es ist eine Weile her, seit ich die Reihe angefangen habe, aber da mir gerade aufgefallen ist, dass ich nie die letzte Rezension veröffentlicht habe, hole ich das hiermit nach ... bzw. lasse es mein Vergangenheits-Ich nachholen, denn die Rezension existiert durchaus bereits, nur halt nicht hier:

Ich finde es wirklich schade, dass es schon vorbei ist, denn die Reihe war wirklich toll. Gleichzeitig fühlt es sich nach einem guten Endpunkt an, und ich mochte das Ende auch sehr (für Isra und Maxim fühlt es sich einfach richtig an), aber ich hätte trotzdem gerne auch noch mehr gelesen.

Wieder einmal ein wunderbarer Band, in dem deutlich wird, wie idealistisch Maxim ist, aber auch, wie bereit er ist, für seine Ansichten zu kämpfen. Er und Isra sind immer ein super Duo, und mir hat auch sehr gut gefallen, wie es zwischen den beiden ausgegangen ist.
Auch den Schluss mit dem König und habe ich sehr gemocht, ebenso wie Rowan. Mir gefällt auch, dass es Maxim nicht gefallen hat, aber es passte einfach zu beiden Charakteren, dass es so gekommen ist, und ich bin ziemlich zufrieden damit, wie sich am Ende alles entwickelt hat.
Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte in diesem Band etwas weniger stark ist, aber ich glaube, das liegt vor allem daran, wie schnell das Ende kam und dass es sich diesmal wie das Ende anfühlt. Es ist klar, dass es noch mehr geben wird, und es fühlt sich auch so an, als gäbe es noch mehr, aber es fühlte sich wie das Ende dieser Buchreihe an, und da es nichts gibt, worauf man sich als Nächstes freuen kann, wirkte dieses Buch gegen Ende etwas schwächer.
Obwohl es ja als Nächstes „A Darker Shade of Magic“ gibt, ich habe also schon etwas, auf das ich mich freuen kann, es fühlt sich nur anders an, das ist alles.
Aber ich bin mit dieser Reihe bis zur letzten Seite dieses Bandes zufrieden, und ich bin mir sicher, dass mir auch das nächste Buch von Schwab gefallen wird!

Veröffentlicht am 12.05.2026

Bin froh, es endlich gelesen zu haben!

Igraine Ohnefurcht
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Nach Jahren, die Igraine irgendwie immer in Vergessenheit geriet bei mir, hat eine Freundin mir dieses Buch schließlich in die Hand gedrückt, sodass ich es auch endlich mal gelesen habe, und ich hatte ...

Nach Jahren, die Igraine irgendwie immer in Vergessenheit geriet bei mir, hat eine Freundin mir dieses Buch schließlich in die Hand gedrückt, sodass ich es auch endlich mal gelesen habe, und ich hatte wirklich eine Menge Freude an diesem schönen Kinderbuch. Viele interessante Figuren, ein schönes Abenteuer, starke Frauen/Mädchen, eine gute Message und alles in allem einfach wie so oft ein richtig schönes Funke-Buch, von dem ich mich sehr freue, dass ich es nun auch endlich einmal genießen konnte! ^^